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Michel Ruck

Mittelformat-Look

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Wer hat Lust auf eine Blindverkostung? Statt eines charaktervollen Portraitkopfs musste eine ca. 1,8 m weit entfernte wunderschöne Gehwegbeleuchtung herhalten. Im Hintergrund sind Häuser mit Schriftzügen und Bäume zu sehen, bzw. erahnen.

Angetreten sind eine APSC-Fuji mit 56 mm (abgeblendet auf f=2,0), eine "Vollformat"-Nikon mit 85-er (abgeblendet auf f=2,8) und die Leica S 2 mit einem Pentax67  105mm (abgeblendet auf f=3,5). Laut mmcalc.com sind das halbwegs vergleichbare Bedingungen. Dies soll eher ein Quick&dirty-Vergleich sein, denn Helligkeit, Kontrast, Schärfe und Motivausschnitt sind nicht absolut identisch.

Welches Bild gehört zu welchem Sensorformat?

Ach so, die EXIFs sind komischerweise verschwunden 😉

Andreas, ich hoffe, es ist in Ordnung, dass ich hier ausnahmsweise zwei Nicht-Leica-Bilder einstelle.

Edited by hartgraef

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Moin Hartmut, danke für den praktischen Vergleich. Ich besitze leider keine MF Kamera. Ich würde aber sagen, daß Bild A aus einer solchen stammt.

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Das stützt meine Meinung, das es diesen speziellen Mittelformatlook nicht gibt.
Ich finde im Internet kann man das nicht sehen. Bei großen Prints oder entsprechenden Ausschnitten ist es was anderes.

Hier müsste ich raten...

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Ich würde auch sagen, einen Mittelformatlook, der sich von anderen Formaten abhebt, sieht man hier eindeutig nicht.

B ist etwas heller belichtet als A und C

Wenn ich raten müsste würde ich sagen:

A: Nikon KB

B: S2 Mittelformat

C: Fuji-APS-C

Mein Raten würde ich an den Bokehunterschieden festmachen, wobei das sehr schwer ist, ohne die anderen beiden Objektive zu kennen. Das Fuji 56er scheint jedenfalls keine APD-Version zu sein, sonst hätte zumindest bei einem Bild der Unterschied (nach meiner Erwartung) deutlicher ausfallen müssen. 

Edit: jetzt habe ich noch mal draufgeschaut und bin schon wieder anderer Meinung. Kerrrrrr. Ich bleibe jetzt bei meinen Rateversuch. Jedenfalls zeigt es, dass es, wenn man vielleicht von auslösungsbedingten Unterschieden bei größeren Ausdrucken absieht, wohl eher egal ist  mit welchem Format man unterwegs ist, sofern die gewünschte Äquivalenz bezogen auf die Freistellung erreicht werden kann. Für's Gemüt und für den Glauben ist das Format natürlich oberwichtig, also darf jeder, wie bisher, machen was er will ohne sich rechtfertigen zu müssen.

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Die Grauabstufungen bei A sind wesentlich besser, sollte also das Bild aus der S sein. Allerdings kann auch in die Irre führen, dass es insgesamt etwas dunkler gehalten ist.

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Was sagen uns (mir) die 3 Bilder im Vergleich?

Es ist völlig wurscht mit welcher Kamera aufgenommen wurde.

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Das zweite finde ich ziemlich kontrastreich, vermute dass es eher mit einem modernen Objektiv (Fuji oder Nikon?) gemacht ist.

Ich muss aber auch sagen, dass ich bei dem Motiv in der Größe nicht zuordnen kann.

Ich rate 1) S2, 2) Fuji, 3) Nikon , könnte auch 1) und 3) andersrum sein. Vermute in dem Foto ist das Bokeh/Charakter der Objektive der größere Unterschied als die EInwirkung des Sensors.

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Und um das Thema nicht langweilig werden zu lassen...nur weil man bei eine Motiv in Webauflösung keinen eindeutigen Unterschied/"Look" sieht, bedeutet das noch lange nicht, dass man es bei anderen Motiven/Szenen nicht doch sehen kann ;)

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Eine Gehwegleuchte ist also kein geeignetes Motiv.

Irgendwie erinnert mich das Thema an: Des Kaisers neue Kleider. :wacko:

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Bislang liegt nur einer von euch komplett richtig, einige teilweise richtig.

Weitere Einschätzungen?

Edited by hartgraef

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vor 53 Minuten schrieb hartgraef:

Bislang liegt nur einer von euch komplett richtig

Jetzt mach´s nicht so spannend. Ich tippe hierbei auf  "jmschuh".

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Einen direkten Bildvergleich hier im Forum am besten noch an einem alten Laptop mit 13" Display anzustellen, um einen plausiblen Beleg für die tatsächliche Existenz des "Mittelformat-Looks" zu liefern, zeigt doch einfach nur, dass nur ganz wenige überhaupt mit einem MF-System gearbeitet haben und dass diese Diskussion schon lange in eine Sackgasse geführt hat und man mit irrelevanten Argumenten von Unerfahrenen, eigentlich nur den Fotografen mit MF-System vor Augen führen möchte, wie minimal der Unterschied sei. Und das der Besitz eines solchen Systems mehr Prahlerei ist und dem Geltungsdrang dient. Das ist für mich hier die Zusammenfassung, wenn ich die Diskussion verfolge.

Ich kann nur nochmal aus eigener Erfahrung sachlich darauf hinweisen, sich einmal bewusst zu machen, dass Verhältnis Sensorgröße - Brennweite - Blendenöffnung und das daraus resultierende optische Abbild auf dem Sensor. Vielleicht ist auch einfach der Terminus "Look" komplett falsch. Wenn es danach geht, hat Vollformat physikalisch auch seinen eigenen "Look". Wer wirklich selbst sehen möchte, was ich in meinem ersten Beitrag auf Grund meiner Praxiserfahrung erläutert habe, sollte sich mal ein Leica S, Fuji GFX, Hasselblad oder anderes System ausleihen und von den Bildern große Prints machen. Dann braucht es keine großen Worte mehr.

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Gäbe es hier die Möglichkeit, großformatige Prints auszutauschen und so zu versuchen, sich darüber zu verständigen, ob es einen vom Aufnahmeformat abhängigen „Look“ gibt, käme sehr schnell der Einwand, dass irgendein direkter Vergleich selbstverständlich ohne Aussagekraft sei, weil die jeweiligen Ergebnisse in ganz unterschiedlichen Verfahren ausgedruckt worden seien. Und ebenso selbstverständlich könne das überhaupt nur jemand beurteilen, der schon einmal einen Druck auf diese oder jene Weise angefertigt hat.

Kurzum: der „Look“ ist nicht kommunizierbar und nur von Eingeweihten zu erkennen. Wer den „Look“ nicht sieht, dem fehlt die Weihe oder er hat eine falsche.

Mein Vorschlag wäre daher, nicht vom „Look“ zu sprechen, denn der Begriff erinnert immer noch daran, dass man etwas sehen könne. Der „Wahre Glaube“ wäre treffender. Wer es nicht so altmodisch mag, kann ja vom „Echten Feeling“ sprechen.

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