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Umfrage: Wie geht es nach photokina und PHOTOPIA weiter?


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Nachdem die internationale Fotomesse photokina vor einigen Jahren gescheitert ist, wurde jetzt auch die eigentlich erfolgreiche deutsche Nachfolgemesse PHOTOPIA abgesagt.

In den Fotoforen wurde diese Entscheidung von den meisten bedauert, gleichzeitig wurde die Frage gestellt, ob große Messen noch zeitgemäß sind – und was die Alternative sein kann.

Diese Fragen würde ich gerne an euch stellen, mit dieser Umfrage:

  • Was ist euch für Veranstaltungen der Fotobranche wichtig?
  • Was sind die richtigen Veranstaltungs-Formate?
  • Was sollten Veranstalter, Hersteller, Händler, Verbände und Medien besser machen?
  • Wie sieht für dich die perfekte Veranstaltung aus?

Die Ergebnisse der Umfrage veröffentlichen wir natürlich hier im Forum.

Vielen Dank für deine Unterstützung!

» Zur Umfrage „Was kommt nach photokina und PHOTOPIA?“

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Posted (edited)

Eine Antwort in vier Tagen in zwei Foren. Mir reicht das als Antwort. Leider ist die herkömmliche Fotoindustrie ein Komapatient. Corona gaben und der Krieg in Europa geben ihr den Rest. Hinzu kommen noch Inflation und schlechte Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Konsumenten. Wer braucht da noch eine (über)teuerte Kamera. Die Realität davon sieht schon seit Jahren auf der Straße oder im Urlaub. Gefühlte 90% Smartphones zum fotografieren machen den Rest nicht mehr fett. Leider keine schöne Entwicklung aber es ist so.

Edited by Bernd1959
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vor 1 Stunde schrieb Bernd1959:

Eine Antwort in vier Tagen in zwei Foren. Mir reicht das als Antwort. Leider ist die herkömmliche Fotoindustrie ein Komapatient. Corona gaben und der Krieg in Europa geben ihr den Rest. Hinzu kommen noch Inflation und schlechte Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Konsumenten. Wer braucht da noch eine (über)teuerte Kamera. Die Realität davon sieht schon seit Jahren auf der Straße oder im Urlaub. Gefühlte 90% Smartphones zum fotografieren machen den Rest nicht mehr fett. Leider keine schöne Entwicklung aber es ist so.

Ich verweise auf Fuji Erlebnistage 03.05. - 05.05.2024.  ?

Jochen

 

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Fotobranche, Veranstalter, Hersteller, Händler, Verbände, Medien, Fotoindustrie … ich habe meine Zweifel, ob das die richtigen Kandidaten sind. Wenn ich mir die gängigen Overkill-Event-Community-Workshop-Sonstwas-Zappeleien der einschlägigen Anbieter ansehe, dann fällt mir dazu immer nur eins ein: Hier wird systematisch Passivität erzeugt, nicht Aktivität. Letztlich soll das berieselte Publikum kurzfristig in irgendeinen »Store« gelockt werden. Die grenzdebilen Photowalk-Check-and-Clean-Texte zu den oben genannten Fuji Erlebnistagen sind das beste Beispiel: »Unser Hub ist der Fuji-Store | home of X photography.«

Am Ende liegt das sackteure Foto-Equipment im Schrank neben den Hightech-Running-Laufschuhen mit Future-Technology, maximaler Atmungsaktivität und bisher nicht gekannten Traktionseigenschaften … die aber leider auch nicht von alleine laufen können. Hauptsache gekauft.

Zu mehr guten Bildern führt das alles nicht und auch nicht zu mehr Spaß am Hobby.

(Das Leica-Marketing hat in diesem Punkt immer mal wieder bessere Ideen, setzt sie aber leider auch nicht wirklich konsequent um.)
 

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vor 11 Stunden schrieb Bernd1959:

Eine Antwort in vier Tagen in zwei Foren.

Das täuscht.

Ca. 500 Antworten in der Umfrage selber (über fünf Foren).

Ich war am Wochenende auf der Fujikina in Berlin, die @nocti lux ansprach: Über 1.500 verkaufte Karten, gerappelt voll, tolle Stimmung.

Gruß
Andreas

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@LUF AdminIn der Fahrradbranche gibt es das schon seit über 10 Jahren, weg von der Massenveranstaltung hin zu den Hausmessen mit den eigenen Produkten, die dort dann ausprobiert werden können. Dazu ein schönes Rahmenprogramm und fertig. 
Bei Leica gab es den Vorläufer ja praktisch im Rahmen der Leica Akademie Erlebnistage und heute mit dem ein oder anderen Event im Leitz Park.

Diese Massenveranstaltungen wie Photokina oder Photopia braucht kein Mensch mehr.

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vor 4 Minuten schrieb digiuser:

Diese Massenveranstaltungen wie Photokina oder Photopia braucht kein Mensch mehr.

Nach einem ersten schnellen Blick auf die Ergebnisse der Umfrage:

  • Messen wie photokina und Photopia stehen bei den Usern auf der Wunschliste ganz oben, dahinter kommen Hersteller-Events, dann erst Festivals wie Zingst o.ä.
  • Auf die Frage nach dem Wunsch-Event steht ein Wunsch ganz oben: „Bei mir in der Nähe“

Einfache Antworten gibt es IMHO nicht…

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vor 17 Minuten schrieb digiuser:

.Diese Massenveranstaltungen wie Photokina oder Photopia braucht kein Mensch mehr.

Das finde ich und andere nicht. Es wurden z.B. auf der Photokina Unmengen von Produkten von einer Vielzahl von Herstellern gezeigt. Die Menge von Besuchern zeigten ja auch deren Interesse. Ich konnte Produkte und Hersteller finden, die ich vorher garnicht auf dem Schirm hatte. Das Photokina eingestellt wurde lag nicht an fehlendem Interesse sondern an finanziellen Gegebenheiten.

Jochen

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vor 36 Minuten schrieb LUF Admin:
  • Auf die Frage nach dem Wunsch-Event steht ein Wunsch ganz oben: „Bei mir in der Nähe“

Einfache Antworten gibt es IMHO nicht…

Keine Frage, einfache Antworten gibt es hierbei nicht. Vor allem aber muss es sich auch für den Veranstalter rechnen, sonst ergibt es generell keinen Sinn. Wenn ich es richtig gelesen habe, ist ja das genau der Grund für die Aufgabe der Photopia.

Aber der Wunsch "Bei mir in der Nähe" zeigt doch schon, warum Zingst oder Oberstdorf vielleicht nicht die erste Wahl der Nutzer sind.

 

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vor 7 Minuten schrieb digiuser:

Wenn ich es richtig gelesen habe, ist ja das genau der Grund für die Aufgabe der Photopia.

In der Tat.

Aber auch hier muss man differenzieren: Kurzfristig (im ersten Jahr) wird sich eine Fotomesse nie lohnen.

Die Frage ist, wie viel Zeit eine Messegesellschaft so einem Projekt gibt bzw. wieviel Zeit und Geld sie investieren will.

Ich kenne die Details nicht, aber die Entwicklung bei der Photopia war absolut positiv, so dass dieses Jahr eigentlich alle relevanten Hersteller sich engagieren wollten.

Dass die Messe trotzdem und vor allem so abrupt – ohne Aussteller und Verband vorher zu informieren – abzusagen finde ich schon sehr seltsam…

Gruß
Andreas

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vor 1 Minute schrieb LUF Admin:

In der Tat.

Aber auch hier muss man differenzieren: Kurzfristig (im ersten Jahr) wird sich eine Fotomesse nie lohnen.

Die Frage ist, wie viel Zeit eine Messegesellschaft so einem Projekt gibt bzw. wieviel Zeit und Geld sie investieren will.

Ich kenne die Details nicht, aber die Entwicklung bei der Photopia war absolut positiv, so dass dieses Jahr eigentlich alle relevanten Hersteller sich engagieren wollten.

Dass die Messe trotzdem und vor allem so abrupt – ohne Aussteller und Verband vorher zu informieren – abzusagen finde ich schon sehr seltsam…

Gruß
Andreas

Vollkommen richtig. Ich selber war aus Termingründen nie dort gewesen, aber die Resonanz von allen, die dort waren, war sehr positiv. 

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vor 34 Minuten schrieb spassig123:

Das finde ich und andere nicht. Es wurden z.B. auf der Photokina Unmengen von Produkten von einer Vielzahl von Herstellern gezeigt. Die Menge von Besuchern zeigten ja auch deren Interesse. Ich konnte Produkte und Hersteller finden, die ich vorher garnicht auf dem Schirm hatte. Das Photokina eingestellt wurde lag nicht an fehlendem Interesse sondern an finanziellen Gegebenheiten.

Jochen

Genau, das alles spielte sich zeitlich in der Vergangenheit ab. Und warum geriet die Photokina in diese "finanziellen Gegenheitenheiten?".  

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Posted (edited)
vor 43 Minuten schrieb Bernd1959:

Und warum geriet die Photokina in diese "finanziellen Gegenheitenheiten?"

Das hat viele Gründe. Wie ich oben schon geschrieben hatte: Fotobranche, Veranstalter, Hersteller, Händler, Verbände, Medien, Fotoindustrie … ich habe meine Zweifel, ob das die richtigen Kandidaten sind. Ergänzen könnte man noch: Insbesondere, wenn sie nicht an einem Strang ziehen. 

In Sachen Photokina war es sicher eine Mischung aus schwieriger Marktlage, falschen Konzepten und Terminen, Ausstellerabsagen usw.

Edit: Covid kam dann auch noch dazu.

 

Edited by XOONS
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Ob speziell Leica-Fotografen, die "paar" an Photomessen besonders interessiert sind ? Die pilgern m.E. eher über hunderte Kilometer zu einem der Leica-Stores oder direkt in den Leica-Himmel-Wetzlar (früher wurde der Kaffee der da nicht von einem Engel, so doch von einer sehr freundlichen, altbekannten Dame serviert und hochgelobt). Man schaut sich dort die in der Werbung versprochene xte Version des Normal-Objektivs  oder die aktuelle Kamera-Palette an, weil man sie sonst nicht sieht. Derweil wird der Unendlichpunkt eines Objektivs unentgeltlich überprüft. Das ist Service.... wird später gelobt.
Und auf örtlichen Flohmärkten und Photo-Märkten sind wir Leica-Liebhaber bei den Tapetentisch-Leica-Spezialisten zu finden. .... das Objektiv mit Red-Scale und Objektiv-Endnummer 00 wird gesucht.... womöglich noch mit einem"verdruckten" Leica" aus den 40er jahren.

Das sind die,  ich finde liebenswerten, Leica-Spezialisten, die auf den Messen bisher relativ locker an den Massenangeboten von Bilderrahmen und und entlang liefen....sich für NiCaFuji kaum interessierten, vor übergroßen BilderWänden verharrten... "könnte ich mit meinem ..... Lux mithalten" um dann endlich in der vierten Reihe dichtgedrängt vor der Theke des Leica-Standes mit langem Hals, auf die Möglichkeit das "Neue Objektiv" auch mal 1/2 Minute in der Hand halten zu können...... Ich stand da auch, ich meine auf 3 mal Photokina. Ich muss auf keine Foto-Messe mehr, ich habe schon eine Kamera. 😇


 

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vor 11 Minuten schrieb LUF Admin:

Ja, sind sie. Ich habe da gerade eine Umfrage laufen ;)

 

😀 ist doch erfreulich....ich alter Knabe, bin da mehr im Gestern , merke ich immer wieder.  Wie heißt es so richtig: "Alles hat seine Zeit"

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vor 11 Minuten schrieb Talker:

Ob speziell Leica-Fotografen, die "paar" an Photomessen besonders interessiert sind ? Die pilgern m.E. eher über hunderte Kilometer zu einem der Leica-Stores oder direkt in den Leica-Himmel-Wetzlar (früher wurde der Kaffee der da nicht von einem Engel, so doch von einer sehr freundlichen, altbekannten Dame serviert und hochgelobt). Man schaut sich dort die in der Werbung versprochene xte Version des Normal-Objektivs  oder die aktuelle Kamera-Palette an, weil man sie sonst nicht sieht. Derweil wird der Unendlichpunkt eines Objektivs unentgeltlich überprüft. Das ist Service.... wird später gelobt.
Und auf örtlichen Flohmärkten und Photo-Märkten sind wir Leica-Liebhaber bei den Tapetentisch-Leica-Spezialisten zu finden. .... das Objektiv mit Red-Scale und Objektiv-Endnummer 00 wird gesucht.... womöglich noch mit einem"verdruckten" Leica" aus den 40er jahren.

Das sind die,  ich finde liebenswerten, Leica-Spezialisten, die auf den Messen bisher relativ locker an den Massenangeboten von Bilderrahmen und und entlang liefen....sich für NiCaFuji kaum interessierten, vor übergroßen BilderWänden verharrten... "könnte ich mit meinem ..... Lux mithalten" um dann endlich in der vierten Reihe dichtgedrängt vor der Theke des Leica-Standes mit langem Hals, auf die Möglichkeit das "Neue Objektiv" auch mal 1/2 Minute in der Hand halten zu können...... Ich stand da auch, ich meine auf 3 mal Photokina. Ich muss auf keine Foto-Messe mehr, ich habe schon eine Kamera. 😇


 

Es geht ja aber auch um den Nachwuchs in der Fotografie und die damit verbundenen zukünftigen Umsätze mit den Generationen hinter uns. Ob hier das Interesse noch so ist wie zu unseren Zeiten, meine ersten Fotos machte ich 1970, wage ich zu bezweifeln. Es gibt immer noch Interessierte, aber ob es noch so viele für dieses Hobby sind, dass der Bock fett gemacht werden kann, wage ich ebenfalls zu bezweifeln. Die Zeiten werden sich ändern . Dass wusste schon Bob Dylan in den 60ern. Und wir sehen es jetzt. 

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Ich wundere mich, dass Andreas sich wundert, warum so etwas wie Photopia nicht funktioniert, denn er selbst ist ja Teil der Ursache:

Wenn ich heute irgendetwas über Neuigkeiten oder Trends auf dem Fotomarkt wissen will, dann gehe ich doch nicht auf eine Messe, sondern schaue in ein Internet-Forum.  Es ist zwar mühsam, in einem Forum die Spreu des Geredes vom Weizen der nützlichen Informationen zu trennen, das gilt aber für eine Messe genauso.

Deshalb wohl auch der andere Schwerpunkt der Photopia, der auf „Expert Talks“, „Workshops“ und „Networking Plattforms“ (sic!) liegen sollte. Also eher Kongress als Messe. Doch wenn die potentiellen Teilnehmer solcher Veranstaltungen es bis dahin nicht begriffen haben sollten, dann sind sie spätestens in den Covid-Jahren durch die Schule gegangen, die ihnen beigebracht hat, dass so etwas auch anders geht: mit Webinars und Youtube-Tutorials erreicht man die Leute auch, wahrscheinlich mehr von ihnen und wenn es gut läuft (allerdings selten) auch mit mehr aktiver Beteiligung.

Ich denke daher, dass es nicht nur mir so gegangen ist als ich im Januar und Februar die Hinweise auf die Photopia bekommen haben mit dem Angebot einer Tageskarte für für 15,- statt 27,-€ (weil ich „schon“ zweimal da war, liegt ja auch direkt vor der Haustür): ich weiß nicht was ich da soll, vielleicht schau ich mal vorbei, wenn ich mehr weiß, was da läuft, aber im Moment lässt mich das kalt. Vielleicht hat es andere aus der „echten“ Zielgruppe  gegeben, die konkretere Interessen haben, aber anscheinend waren das zu wenig. Und wenn der Vorverkauf sehr matt ist, sagt so eine Messe GmbH lieber ab - wobei ich nicht glaube, dass sie was Besseres hat, sie hat vielmehr das viel größere Problem. 

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Meiner Ansicht nach scheitert eine Messe, die nicht den Foto-Gear entsprechend berücksichtigt. D.h. die Foto-Nerds wollen Geräte sehen, begrabbeln und nach Möglichkeit zu verlockenden Messepreisen kaufen. In Lünen funtioniert so etwas, „leider“ nur zum Thema Naturfotografie.

Ob das auf der Photopia auch der Fall war, kann ich nicht sagen. Den Berichten und Videos zufolge aber wohl eher nicht. Die Photo & Adventure ist ähnlich strukturiert wie Lünen und scheint auch zu funktionieren. Dort kommen noch zusätzlich interessante Workshops und Fotowalks hinzu. Aber auch immer viel Angebote und Messeschnäppchen.

Fotografen sind und bleiben doch immer sehr technikaffin 😁

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