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Found 8 results

  1. Diese drei Youngsters rocken ab wie Haubitze. Und die M Monochrom tut mit.
  2. Liebe LFB Freunde, unser 5.Treffen hat anscheinend eine so gro├če Begeisterung ausgel├Âst, so da├č sich am Donnerstag Abend 22 "Leicanier", zu einem der emotionalsten Abenden trafen, die wir seit langem erleben durften. Es freut uns besonders das B├Ąrbel wieder teilgenommen hat und diesmal nicht der einzige weibliche Gast war. ├ťberrascht wurden wir von Antje, die sich zu uns gesellt hat, eine Berliner Fotok├╝nstlerin, die wir hoffentlich, k├╝nftig, ├Âfters begr├╝├čen d├╝rfen. Mir war es klar das es nicht einfach sein w├╝rde mit dem Programm, die Erwartungen des 5. Treffens zu erf├╝llen. Um so ├╝berraschter war ich, das wir das noch toppen konnten, allerdings auf eine ungeahnte, emotionelle Art und Weise. Unsere Programmpunkte waren: - Fotoreportage " Spuren suche" : Berthold - Fotokunst Pr├Ąsentation : ├ťberraschungsgast Y├╝ksel Hayrili - Bildervortrag 10 Jahre Digitalfotografie ein R├╝ckblick: Kladdi - Hardware Vorstellung (es muss nicht die SL sein) : Bodo ├ťber p├╝nktlich fanden sich fast alle ein, soda├č der Abend mit guter Stimmung und intensiven Gespr├Ąchen begann. Bewusst haben wir in Anlehnung an Jose's damaligen Vortrag, der heutigen, politischen Situation und der Jahreszeit, Bertholds Thema gew├Ąhlt: Er begann mit seinem angek├╝ndigten Vortrag "Spuren suche". So recht konnte sich erst niemand vorstellen was gemeint war und um so bewegender war es, als er sein Thema pr├Ązisierte: SA Gef├Ąngnis Papestra├če ! Das SA-Gef├Ąngnis befand sich von M├Ąrz bis Dezember 1933 im Keller des Geb├Ąudes der Eisenbahnkaserne in Tempelhof. Es war eine Einrichtung der SA-Feldpolizei. In dem Gef├Ąngnis wurden in diesen 9 Monaten etwa 2.000 Menschen inhaftiert, von denen heute 500 namentlich bekannt sind. Etwa 30 von ihnen starben durch Misshandlungen bzw. deren Folgen! Unterst├╝tzt durch seine sehr bewegenden Aufnahmen, erz├Ąhlte Berthold mit respekt und in der gebotenen R├╝cksicht, aber auch mit der notwendigen Deutlichkeit, seinen Eindruck von dem was er sah und heute empfand. Zu recht schilderte Berthold sehr plastisch, die unvorstellbaren, grauenhaften Taten und Foltermethoden der SA . Was sich dort an Abartigkeiten abspielte und zu welchen Mitteln gegriffen wurde, entbehrt jeglicher menschlicher Vorstellungskraft. Abgr├╝nde taten sich auf, als wir uns vorstellten, zu was Menschen f├Ąhig sind und wie unscheinbar alles begann. Aufmerksam, ber├╝hrt und emotionell getroffen, folgten wir alle gespannt seinen Ausf├╝hrungen. Es passte alles in die jetzige besinnliche Zeit und es sollte uns allen daran erinnern, das wir heute mit der Fl├╝chtlingssituation besonnen umgehen m├╝ssen. Heime die Brennen, Menschen die misshandelt werden, m├Âchten wir nicht mehr erleben! Um so mahnender war Bertholds Schlusswort, das ich bitte allen ans Herz legen m├Âchte: Wehret den Anf├Ąngen! Berhold, Danke f├╝r den ber├╝hrendsden Foto - und Fachvortrag den wir je erleben durften. So nun war erst ein mal Pause angesagt, in der sich nicht nur die Raucher drau├čen trafen um etwas Luft zu schnappen. Danke Bodo das Du uns mit Leica SL und dem 24 - 90 mm Zoom ├╝berrascht hast, die eifrig von jedem begutachtet und ausprobiert wurde. Wir ├╝berbr├╝ckten damit die Zeit bis unser Abendessen serviert wurde und wir gemeinsam die gute K├╝che des Berliner Hofes genie├čen konnten. Das Essen und der Service waren wieder hervorragend, so da├č wir wohl auf lange Zeit dem Berliner Hof treu bleiben werden - Danke. Nach einer weiteren kurzen Pause stand nun Y├╝ksel's Vortrag auf dem Programm. Y├╝ksel ist ein Berliner, professioneller Fotograf, dem ich v├Âllige Freiheit seiner Pr├Ąsentation einger├Ąumt hatte. Er begann mit wundersch├Ânen Landschaftsaufnahmen Mesopotamiens, unweit der Syrischen Grenze. Von Mardin aus erstreckt sich bis zur Syrischen Grenze eine 80 km tiefe Landschaft, die zu den fruchtbarsten Regionen der T├╝rkei geh├Ârt. Jahrhunderte lang lebten dort Muslime und Christen einvernehmlich miteinander, was auch durch zahlreiche Kirchen bewiesen ist. Erst in der j├╝ngsten Vergangenheit werden die Christen ausgegrenzt und es kommt zu Reibereien. Wir bekamen einen Eindruck Jahrhunderte alter Bauten, angefangen von landes typischen Wohngeb├Ąuden, ├╝ber Kirchen, bis hin zu den Moscheen die durch ihre Schlichtheit wirken. Es folgte nun die Pr├Ąsentation seiner Portrait Aufnahmen. Hier zeigte Y├╝ksel die gesamte Bandbreite seines fotografischen K├Ânnens. Er bevorzugt B&W Aufnahmen im Gespr├Ąch mit dem zu portr├Ątierenden, kein Posing, ohne Blitz, nutzt das vorhandene nat├╝rliche Licht in R├Ąumen, allenfalls unterst├╝tzt, durch eine Steh oder Tischlampe. Er berichtete und zeigte uns seine spezifischen Entwicklungstechniken, wo besonders eine Wischtechnik des frischen Druckes beeindruckte. Seine Interpretation der Aufnahmesituationen und der beabsichtigten Wirkungen durch Licht und Schatten, verdeutlichten sein ├╝beraus intensives Einf├╝hlungsverm├Âgen in den Moment. Aber Y├╝ksel beherrscht auch die Werbe und Studiofotografie. Hier durften wir einige hoch professionelle Aufnahmen bewundern, die in div. Hochglanzmagazinen wieder zu finden sind. Danke Y├╝ksel das Du uns einen Einblick in deine Arbeiten gew├Ąhrt hast und wir w├╝rden uns freuen, wenn Du auch in Zukunft als neuer "LFB'ler" teilnehmen w├╝rdest. Nicht das der Eindruck entsteht, das wir st├Ąndig Pausen machen, aber jetzt war wieder eine Unterbrechung notwendig. Die SL kreiste immer noch, Raucher trafen sich draussen, im Vortragsraum wurde weiter angeregt diskutiert. Martin, Antje, Jose und Y├╝ksel tauschten Erfahrungen aus, wartend auf den letzten Programmpunkt : Bildvortrag 10 Jahre Digitalfotografie ein R├╝ckblick Kladdi begann mit einer Aufz├Ąhlung seiner damaligen Hardware. Und als k├Ânnte es nicht besser passen - er begann mit einer Leica Digilux 2, deren Bildgebung nicht nur seiner Ansicht nach, heute immer noch heraus sticht. Das erste von ihm gezeigte Bild, 3 AfrikanerInnen, wurde mit der Nachfolgerin der Digilux 3 aufgenommen, deren Qualit├Ąt den heutigen Kameras in nichts nachsteht. Aktuell hat er sich einer M verschrieben, die ihm sehr viel Spass macht. Nun zeigte er u.a. eine romantische Landschaftsaufnahme seiner Frau B├Ąrbel. Hier zeigte sie ihr K├Ânnen, ein interessanter Wettbewerb im Hause von B├Ąrbel und Kladdi. Eine weitere Landschaftsaufnahme von Kladdi folgte, wie sich herausstellte eine Rehaklinik, wunderbar gelegen auf einer Anh├Âhe, im Vordergrund ein See ges├Ąumt von ├╝ppigen Str├Ąuchern und B├Ąumen. Wir merkten alle - ein besonderer Moment! Kladdi berichtete von seinem Aufenthalt dort, wo er Gott sei Dank eine schwere Krankheit ├╝berstanden hat. Nach nun mehr 2 Jahren des Bangen und der Hoffnung geht es ihm wieder sehr gut - Kladdi f├╝r den Zukunft im Namen aller, w├╝nschen wir Dir, das es so bleibt. Alle Vortr├Ąge wurde mit gro├čer Anerkennung und starkem Applaus gew├╝rdigt. Die gesamte Stimmung war sehr gut, fast ausgelassen, aber auch sehr respektvoll, in Anbetracht dessen was wir an diesen Abend erleben durften. Hartmut warb noch f├╝r zwei Veranstaltungen, auf die ich jetzt nicht n├Ąher eingehe, wie ihr sicherlich verstehen werdet und die wir zu einem anderen Zeitpunkt bewerben werden. Bis sp├Ąt in den Abend sa├čen wir zusammen diskutierten angeregt das Gesehene, die ├╝berragende Qualit├Ąt der SL und es wurden neue Kontakte geschlossen und Verabredungen getroffen. Wir, Cord und ich, danken den Referenten und allen Teilnehmern f├╝r diesen au├čergew├Âhnlichen Abend und versprechen, das wir uns bem├╝hen werden, das Erreichte zu halten und aus zu bauen. In diesen Zusammenhang hier der Link zum n├Ąchsten, 7. LFB Treffen in Berlin, zu dem wir Euch alle sehr herzlich einladen und an dem wie immer, auch Berlin - Besucher, herzlichst eingeladen sind: http://www.l-camera-forum.com/topic/254309-7-leica-fotografentreffen-am-26022016-ab-1830-uhr/ Wir w├╝nschen allen Lesern ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest und vor allem ein gesundes neues Jahr 2016! Liebe Gr├╝├če Klaus und Cord
  3. Hier ein Eindruck dessen was wir sehen durften. Und Menschen an der Installation
  4. Liebe Freunde, Danke das Ihr so zahlreich gekommen seit, um mit guter Laune und erwartungsvoll das 5. LFB Treffen zu gestalten. Am Mittwoch den 30. September haben wir uns erstmalig um 18:30 Uhr, im Berliner Hof, in Wilmersdorf, getroffen, ein Empfehlung von Bodo, der leider nicht teilnehmen konnte. Uns wurde ein gem├╝tlicher separater Raum f├╝r 16 Teilnehmer zur Verf├╝gung gestellt, wo wir uns ungest├Ârt bis in den sp├Ąten Abend austoben durften. Der schnelle und dezente Service, das schmackhafte Essen und die angenehme Atmosph├Ąre, haben durchweg eine ├╝beraus positive Resonanz gefunden und so werden wir uns zum 6. LFB - Treffen dort wieder einfinden. Dieses mal hatten wir endlich auch wieder einen weiblichen Gast, Kladdis Frau, f├╝r deren Teilnahme wir uns bedanken m├Âchten. Ich hoffe das Du dich auch wohl gef├╝hlt hast und uns die Freude machst, bei k├╝nftigen Treffen, wieder zu kommen. Es freut mich besonders das wir 3 neue Leica Enthusiasten begr├╝├čen durften: Fersan aus K├Âln, der f├╝r mehrere Monate im Umland gastiert, Harald der am selben Tag aus der Schweiz eingeflogen ist und seinen Job gek├╝ndigt hat um kommen zu k├Ânnen. Das unser Treffen begehrt ist ahnte ich ja, aber zu welchen Mitteln gegriffen wird um teil zu nehmen, war doch mehr als ├╝berraschend. Und Martin Waltz, unser ├ťberraschungsgast, ein ├╝ber die Grenzen Deutschlands hinaus, bekannter Berliner Streetfotograf, dem ich nochmals gratulieren m├Âchte zum 3. Platz des internationalen photography awards in der Kategorie professional. Kurzfristig konnte ich auch Jose Giribas motivieren zu kommen, obwohl er mit der Vorbereitung seiner Ausstellung stark belastet ist. Eine Einladung f├╝r den LFB mit F├╝hrung durch Jose folgt, wie Jose ank├╝ndigte. Den geplanten, interessanten und abwechslungsreichen Ablauf konnten wir u.a. Dank Cord umsetzen. Da beim letzten Treffen die Vernetzung unserer Tablets und Notebooks etwas hakelig war, schlug Christian einen neuen Weg vor, mittels Wi-reader pro. Leider konnte Christian nicht kommen und so ├╝bernahm Cord die Vernetzung und technische Konfiguration. Das System lief stabil und so konnten wir mit unseren Vortr├Ągen und Bildbesprechungen um 19:00 Uhr starten. Dadurch sind wir unabh├Ąngig und nicht auf Beamer, Monitore oder Fernseher angewiesen. Danke Cord f├╝r deinen Einsatz und das Du den Reader aus eigener Tasche beigesteuert hast. Bei n├Ąchster Gelegenheit wartet schon dein Lieblingsgetr├Ąnk auf dich, ein doppelter Espresso, nicht zu vergessen : mit einem Glas Wasser dazu! 1. Begonnen hat Cord mit einem lebendigen USA Reisebericht, den er ├╝berwiegend analog mit der M6 dokumentiert hat. Cord bereiste in 3 Wochen die ├Âstliche USA auf der Interstate 30 Route von Chicago nach Gettysburg, zu den Niagara F├Ąllen und zur├╝ck. Interessant war Abseits der Highways, Impressionen zu sehen, so wie wir uns heute Menschen, Shops und Diner vorstellen. Leider musste Cord seinen Vortrag unterbrechen, damit wir uns st├Ąrken konnten, was aber kein Problem darstellte. Und so berichtete Cord nach der Pause ├╝ber seinen Eindruck der dortigen Landflucht. Deutlich sahen wir in einigen Aufnahmen die Weite des Landes. Besonders positiv, auff├Ąllig , war die Unterstreichung der Wirkung seines Vortrages, durch die analogen B&W Aufnahmen. Danke Cord f├╝r deinen Vortrag. 2. Nach einer kurzen Pause stellte Martin Waltz einige seiner arbeiten vor. Er zeigte uns Streetaufnahmen ├╝berwiegend aus Berlin. Durch seine internationale Anerkennung freut es mich besonders, das Martin, Berlin aus seiner Sicht zeigt und damit dazu beitr├Ągt, das Interesse der Berliner Streetfotografie zu verbreiten. Sein kontrastreicher Stil der Bildbearbeitung, mit geringsten Aufwand, verleiht seinen Fotos eine besondere Kraft und macht seinen Stil damit unverwechselbar. Martin beantwortete geduldig alle Fragen und stellte sich einer engagierten Diskussion. Danke daf├╝r Martin, wir w├╝nschen uns das Du auch k├╝nftig an unseren Treffen und Veranstaltungen teilnimmst. 3. Last but not least hatte Hendrik auch einige Reiseimpressionen mitgebracht. Nach einer erneuten kurzen Unterbrechung begann Hendrik mit digitalen, urbanen Aufnahmen aus New York. Begeistert waren wir durch die besonderen Perspektiven, mit denen uns Hendrik eine Mischung aus Architektur, urbaner Dokumentation und Streetaufnahmen fesselte. Wieder zeigte sich, auch wenn die Bilder mit einer Leica aufgenommen wurden, das Fotos immer noch hinter der Kamera entstehen und die Hardware nur als Sicherung des gesehenen dient. Hendrik f├╝hrte das fort, in dem er uns auch einige Eindr├╝cke aus Paris und Italien zeigte. Danke Hendrik f├╝r deinen ansprechenden und interessanten Vortrag. Jeder Vortrag wurden mit Applaus gedankt. Nicht allein f├╝r die gute Qualit├Ąt dessen was wir sehen durften, auch f├╝r die Geduld mit der Cord, Martin und Hendrik unsere Fragen und Anmerkungen beantworteten, m├Âchte ich mich im Namen aller Teilnehmer recht herzlich bedanken. Dies hatte einen gro├čartigen Sogeffekt, so das ich schon von mehreren Teilnehmern angesprochen wurde, das sie gern beim n├Ąchsten Treffen auch Bilder zeigen m├Âchten. Wir werden uns rechtzeitig abstimmen - ich komme dann auf Euch zu. Hartmut wollte nun etwas in Verbindung mit den Protrait - Workshops ansprechen. Auch hier mussten wir unterbrechen und eine Pause einlegen bevor Hartmut beginnen durfte. Da es nun 22:15 Uhr war mussten leider die ersten das Treffen verlassen. Jose's Wecker wollte sich am n├Ąchsten Tag um 06:00 Uhr melden und so war es ihm leider nicht m├Âglich l├Ąnger zu bleiben. Seine Ausstellung fordert seinen Tribut. Wir alle w├╝nschen Dir Jose viel Kraft und Erfolg f├╝r die deine Vorbereitungen, die Er├Âffnung und die gesamte Ausstellung. Aus diesem Grunde habe ich auf den Programmpunkt eines Flickr / Facebook Accounts des LFB verzichtet, damit Hartmut nach dieser Unterbrechung, mit seinem Anliegen beginnen konnte. Dabei ging es um ein Treffen der Portrait - Workshop - Teilnehmer am 13.10. und eine Vorbesprechung zum Studio - Workshop. Abschlie├čend wies Hartmut auf die Berg - Fototour hin. Danke Hartmut f├╝r dein Engagement und Organisation der Workshops. Zum Abschluss meines Berichtes m├Âchte ich mich bei Euch recht herzlich bedanken, f├╝r die vielen Mails und Anrufe, die mich erreichten, in denen Ihr eure Begeisterung f├╝r das 5. LFB - Treffen zum Ausdruck gebracht habt. Auch das motiviert mich weitere Treffen zu organisieren, als Ansprechpartner zur Verf├╝gung zu stehen und den LFB zu vertreten. Ich hoffe das ich auch in Zukunft interessante Programmpunkte anbieten kann. Die Vorbereitungen f├╝r das 6. und letzte LFB - Treffen dieses Jahres laufen bereits. Wie immer werdet ihr rechtzeitig eine Einladung erhalten. Als Termin ist Ende November 2015 vorgemerkt. Liebe Gr├╝├če Klaus
  5. Der LFB war am Samstag beim CSD. Ich fange mal an. Meine Bilder wurden mit meiner "alten Dame" der Digilux 3 aufgenommen.
  6. HJKrahtz

    Isabella

    From the album: People

    Portr├Ąt einer Malerin in ihrem Atelier in 2015, Auszug aus einer Serie. Die Bilder der K├╝nstlerin werden auf den Fotos vereinbarungsgem├Ą├č nicht gezeigt, weil die K├Ąufer der teuren Bilder es nicht m├Âchten, das Fotos der Bilder im Internet sind,

    © Hans-J├╝rgen Krahtz

  7. From the album: Street

    In D├╝sseldorf 2015 - Am Werbeplakat vorbeigehende Passanten.

    © Hans-J├╝rgen Krahtz

  8. Hallo, Martin Lopez mein Name. Ich bin neu hier im Forum und wollte kurz ein ┬┤Hallo┬┤ einwerfen und in dem Zug ein paar Worte zu der Q verlieren. Ich bin ca. 2008 zur Fotografie gekommen. Angefangen hab mit einer Canon 1000D und einem 50 mm f 1.8. Zoom Objektive haben mich irgendwie nur am Anfang kurz interessiert. Ich h├Âre aber oft von einsteiger in der Fotografie das sie mach Brennweite lechzen. Je mehr desto besser, um dann meistens festzustellen das man das gar nicht ben├Âtigt. Ausnahmen best├Ątigen nat├╝rlich immer die Regel (Wildlife, etc.). Wenn jemand nach 10 Jahren immer noch das Megazoom drauf hat, bin ich jedenfalls skeptisch. Schnell habe ich festgestellt das ein Mensch mit >100 mm Brennweite (KB) irgendwie f├╝r mich in die Richtung ┬┤seelenlose Fotografie┬┤ geht. Mir ist der look viel zu komprimiert und auch ┬┤zu weit weg┬┤. Ich bekomme da ├╝berhaupt kein Gef├╝hl von n├Ąhe. Den Menschen im Kontext der Umgebung festzuhalten ist f├╝r mich auch nicht m├Âglich. Schon mit 50mm (KB) nicht mehr. Ich bin dann relativ schnell zu einer Canon 6D mit 35 mm f 1.4 gekommen. Ich wusste intuitiv - hier bin ich richtig. Noch richtiger war ich dann mit dem 24 mm f 1.4. Ich denke ich werde keine andere Brennweite mehr finden, die f├╝r mich bezogen auf Menschen so viel Authentizit├Ąt verspr├╝ht wie ein 24 mm (KB). Aufpassen muss man halt nur, wenn man zu nahe ran geht. Daf├╝r gibt es dann aber mit 35 mm wiederum ausdrucksstarke Portr├Ąts. Selbstverst├Ąndlich ist immer alles reine Geschmacksache. Ich als absolut reiner Hobbyfotograf muss aber definitiv in keine Kerbe hauen, niemanden mit irgendwelchen Kram bedienen, noch ├╝berhaupt das machen was auf einer Welle mit anderen schwimmt. Vieles da drau├čen finde ich super, viel mehr jedoch aber richtig schlecht oder mir zu langweilig. Richtig gut, finde ich z.B. das hier, oder das hier. Um es gleich einzuwerfen: Ich liebe die Ergebnisse der 6D mit dem Sigma 24/35 mm f 1.4. Jedoch liebe ich nicht die Kamera. Sie ist (mir zu) h├Ąsslich, schwer, klobig und gro├č. Ich muss quasi immer ├╝berlegen ob ich sie mitnehme und sie wird immer ein Fremdk├Ârper bleiben - und ich habe jetzt auch kein schlechtes Gewissen das so zu schreiben :-). Seit Jahren ├╝berlege ich eine M9 zu kaufen. Das w├Ąre wohl nicht das Thema gewesen. Allerdings m├╝sste dann ein Summilux 24 mm f 1.4 drauf, was dann mit ~ 4500 ÔéČ schon ordentlich auf meinen Latz haut. Wenn schon ne M, dann auf jeden Fall ohne Kompromisse bei der Linse, denn diese wird den Body ├╝berleben und nicht anders herum. Nun ist es aber nicht so, das ich jemand bin der sich sein halbes Leben in Nostalgie badet und grunds├Ątzlich neue Technologien verteufelt. Eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Und so bin ich zur Q gekommen ... ich hab sie f├╝r 3000 ÔéČ gebraucht mit Restgarantie gekauft. Ich hab sie jetzt gute drei Wochen. ├ťber Leica k├Ânnte man jetzt viel schreiben und herum philosophieren. Solange mir aber kein anderer Anbieter eine weitwinklige, offenblendige, kleine, leichte und eine Kamera mit gro├čen Sensor anbietet, ist eigentlich jedes reden dar├╝ber sinnlos. Die einzige die ich jetzt noch kenne ist die Sony RX1R II. Aber mit 35 mm f 2.0 bin ich nicht bereit das Geld hinzulegen. Letztendlich ist es immer ein Kompromiss und jeder muss selbst entscheiden ob er lieber dies oder das m├Âchte. Auch die Q ist f├╝r mich ein Kompromiss, wenn auch der kleinste von allen. Ich h├Ątte lieber ein 24 mm f 1.4 gehabt (wom├Âglich auch 26 mm). Ob das nun technisch und wirtschaftlich so klein und leicht l├Âsbar gewesen w├Ąre, kann ich ├╝berhaupt nicht beurteilen. An einer Q mit mehr Brennweite bin ich z.B. gar nicht interessiert. Wahrscheinlich auch in 10 Jahren noch nicht. Meine Gedanken zur Q. Je weiter oben es steht, desto mehr Gewichtung hat es f├╝r mich: Positiv: - Ich nehme sie dahin mit, wo die Canon Zuhause bleibt. - Klein, leicht und ohne Logo unauff├Ąllig. - Sch├Ąrfe und Aufl├Âsung der Fotos exzellent. Wow! - Autofokus schnell. - Touch AF + Ausl├Âsen und Gesichtserkennung n├╝tzlich. (Der Tag wird kommen). - Kurze Belichtung mit 1/16.000 Sekunde Graufilter ade! Kann mir jemand erkl├Ąren warum erst ab 1/2000 Sekunde das Ger├Ąuschlos ist? Wie ist das mit dem Zentralverschluss? Warum wird dieser ab 1/2000 nicht mehr geschlossen / ge├Âffnet? - Verarbeitung und Qualit├Ąt ist gut. Bei dem Preis aber nicht der Rede wert. Jedenfalls f├╝r mich. Neutral: - Ich ertappe mich gerne dabei mit der Kamera per LCD zu fotografieren. Ob das nun gut ist, oder nicht, ich bin mir noch nicht sicher. - AF Modus Verfolgung muss ich noch genauer Testen. Der erste Versuch mit einem kleinen Kind auf einem Trampolin waren jetzt nicht soooo geil. Negativ: - Der EVF braucht gef├╝hlt eine halbe Ewigkeit wenn ich das Auge rannehme. Also die Verz├Âgerung vom Wechseln LCD zum EVF. Das einzige was mir bisher eingefallen ist, ist den einfach an zu lassen. Gibt es eine andere L├Âsung? Wer kann dazu etwas sagen? - Die Objektivkorrektur bei der Vignettierung ist mir viel zu akkurat. Das m├Âgen zwar viele total toll finden, ich jedoch nicht. Was ich bei der Canon in der Vignettierung der Objektivkorrektur im ACR (Adobe Camera Raw) weg lasse, muss ich bei der Leica gerne mal wieder mit St├Ąrke -100 und Mittenwert 35 dazu rechnen. Krass! - Die Farben der Fotos im RAW sind recht k├╝hl, was ich so nicht erwartet habe. Zu "klinisch" trifft es ganz gut. Das ist bei der Canon nicht der Fall. Dort empfinde die Farben etwas w├Ąrmer und auch harmonischer. Nichts was man per EBV nicht l├Âsen k├Ânnte, klar. Aber das erste "Aha" kommt dennoch vom ersten Blick in der Bridge. Der look der JPG┬┤s interessiert mich bis auf weiteres erstmal nicht. - Kein Button f├╝r ein/aus vom LCD. - Der Autofokus ist mir AFc Modus etwas unheimlich. Warum pumpt er denn die ganze Zeit, wenn ich auf ein statisches Motiv fokussiere? Ist das normal? - Cropmodus: Mir w├Ąre ein einfaches vergr├Â├čern des Bildes lieber gewesen, anstatt der Rahmen. Besser noch als Option. Auch dann zus├Ątzlich mit durchg├Ąngigem wei├čen Rahmen und deutlicher Abdunklung au├čen. Und wenn mir schon dabei sind. 35 mm, 50 mm: ja / nein. Also das man z.B. nur 28 / 35 durchschalten kann. - Akkuleistung ist gef├╝hlt schlecht. Ich hab mir noch zwei Sigma BP-51 Akkus dazu gekauft. - Sie klappert. Macht ja nichts, jedoch werde ich da jetzt nie ein Gef├╝hl von Robust bekommen. Und das wird definitiv eine Kamera sein, die ihre Schrammen abbekommen wird! - Kopflastig. Wenn man sie hinstellt, kippt sie nach vorne weg. Etwas unsch├Ân. - Kein Klappdisplay wie bei Canon. F├Ąnde ich in der Tat gut, weil ich den auch mal zu lassen kann. Klappdisplay zu = EVF automatisch an. Eine M-D in besser :-) - Kein 4K Video. Es w├Ąre sicherlich ein leichtes f├╝r Leica das zu implementieren. Da kommt dann auch eine ganz andere K├Ąuferschicht hinzu, wenn die 4K mit 60fps machen w├╝rde! Das w├╝rde mit 28mm bei f 1.7 in der Gr├Â├če keine andere Kamera der Welt bieten. Letztendlich gef├Ąllt mir die Gr├Â├če und das geringe Gewicht, jedoch komme ich mit der Verz├Âgerung vom Wechseln LCD zum EVF noch nicht ganz klar. Wo meine Canon technisch bedingt durch das Licht im Sucher instant(!) - auch wenn die Kamera im Standby war - sofort startklar ist. Eben genau der Moment wenn der eigene Sohn einen Bl├Âdsinn macht und man diesen dann f├╝r die Ewigkeit festh├Ąlt, oder eben nicht ... Die Wahrscheinlichkeit das ich Sie behalte ist gro├č. Noch habe ich Sie nicht ganz in mein Herz geschlossen. Ich hoffe das war jetzt nicht zu viel Text, oder zu viel au├čen herum erz├Ąhlt. Aber sicherlich ist f├╝r sowas ja auch so ein Forum da. Wer gerne ein paar Fotos von mir sehen m├Âchte, kann gerne hier ein wenig st├Âbern: https://eyespeak.de und https://blog.eyespeak.de. Ich bin f├╝r Kritik jeder Art, Gespr├Ąche und Diskussionen immer offen. Bitte nicht vergessen das dies alles jammern auf hohen Ni┬şveau ist. Aber ich bin jetzt auch nicht ein Mensch der in Ohnmacht f├Ąllt, wenn er ein St├╝ck aktuelle Technik in der Hand h├Ąlt. Bei einem Kauf einer Leica Q kann man so einen Text aber schon mal verfassen. Sicherlich sind ja hier einige Leute unterwegs die ebenfalls von einer DSLR kommen. Von daher sicher interessant. Ich w├╝nsche einen sonnigen Tag - wird Zeit w├╝rde ich sagen! Gru├č Martin
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