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Standesamtliche Hochzeit - M10 oder Fuji X-T3


SvenEdel
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Hallo zusammen,

es kam wie es irgendwann kommen musste… Wir haben im Freundes- und Familienkreis dieses Jahr zwei Hochzeiten. Dem erste Pärchen ist die Fotografin für nächsten Freitag abgesprungen, da erkrankt. Das zweite Pärchen hat von vorn herein keine:n Fotograf:in eingeplant. Es gibt ja Freunde / Familienmitglieder, die doch so gerne fotografieren. Also ich… 😕

Auch nach wiederholtem Verweis darauf, dass ich einen „richtigen“ Fotografen empfehle, da die Fotografie lediglich ein Hobby ist, blieb es dabei: „Ach Sven, das wäre total klasse, wenn du unsere Hochzeit fotografisch begleitest.“

Nun stellt sich mir die Frage: M10 mit 35er bzw. 50er oder Fuji X-T3 mit 18-55?!

Mit der M10 bin ich mittlerweile recht treffsicher und vertraut. Jedoch war es bislang auch kein Genickbruch, wenn der Fokus mal nicht saß. Ein Moment im Standesamt kommt definitiv nicht wieder (soviel zum eigens gemachten Druck).  Und viel hin und her laufen ist - wegen der Festbrennweite nötig - wohl auch nicht angebracht.

Die Fuji hat wohl einen ganz guten Autofokus - nutze sie aber bislang nur im Zoo oder am Nürburgring  So oder so benötigt es viel mehr Konzentration, um die Kamera zu bedienen. Mit dem Zoom ist man natürlich total flexibel. 

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen? Wozu würdet ihr tendieren?

Viele Grüße und noch einen schönen, heißen Sonntag!

Sven

P.s.: es hat ja auch sein Gutes. Eine Krawatte muss ich so schonmal nicht anziehen 🙂

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vor 21 Minuten schrieb SvenEdel:

Und viel hin und her laufen ist - wegen der Festbrennweite nötig - wohl auch nicht angebracht.

Du hast die Entscheidung ja fast schon selbst getroffen. Das und der fehlende Autofokus - ich würde zumindest im Standesamt die Fuji nehmen. Vielleicht mit der M10 anschließend Fotos des Brautpaares allein in einer schönen Umgebung machen, da hat du genug Zeit zum Fokussieren.

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Ich kenne mich mit Hochzeitsfotografie nicht aus, aber gerade bei Freunden würde ich das nie im Leben machen, wenn ich keine Erfahrung damit hätte. Und ich meine nicht Erfahrung mit dem Fotografieren an sich, sondern mit der Hochzeitsfotografie. Die Begleitung der Hochzeit von Anfang bis zum Ende ist sicher ein Fulltime Job, den Du nicht mal so zwischen Standesamt und Brautwalzer erledigen kannst. Wenn Du Pech hast, werden es nur Knipsbilder ohne Vorbereitung und Planung und ein frustriertes Ehepaar.

zur Kamera: Fuji

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Ich würde dem zustimmen. Ich habe mich vor gut 25 mal breitschlagen lassen, weil die Brautleute Geld sparen wollten und ich mich natürlich auch geschmeichelt wurde. Aus meiner Sicht bin ich damals gescheitert, weil ich keinerlei Erfahrung mit Hochzeitsfotografie hatte (die heutzutage noch anspruchsvoller ist). Ich denke bei jeder Hochzeit, auf der ich bin, immer noch mit ungutem Gefühl daran zurück.

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vor 22 Minuten schrieb benqui:

Wenn Du Pech hast, werden es nur Knipsbilder ohne Vorbereitung und Planung und ein frustriertes Ehepaar.

Davon - von den Knipsbildern - wird das Brautpaar doch wohl sowieso ausgehen. Sie können doch nicht annehmen, dass ein Hobbyfotograf eine professionelle Arbeit abliefert. Ich habe es so verstanden, dass einer der Freunde ein wenig dabei fotografieren soll, also den Tag dokumentiert, und dann fragen sie eben den, der auch sonst oft mit der Kamera herum läuft 😉 

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vor 15 Minuten schrieb elmars:

Ich denke bei jeder Hochzeit, auf der ich bin, immer noch mit ungutem Gefühl daran zurück.

Heutzutage werden Hochzeiten ja oft zelebriert und Monate vorher in jedem Detail geplant, da darf nichts schief gehen am schönsten Tag im Leben. Die Ansprüche sind dann meist entsprechend.

Ich habe 1989 auf einer Hochzeit von Freunden in England ein Video gedreht - das war damals noch etwas ganz Besonderes und es wurden eben keine großen Ansprüche gestellt. Mein Video war dann der Hit, obwohl alles andere als professionell.

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Hallo Sven,

ich selbst war auch schon im Bereich Hochzeitsfotografie tätig, teils im Verwandtenkreis, später auch nebenberuflich mit Gewerbe.

Angefangen hat alles genauso wie bei dir - man fühlt sich geschmeichelt, lässt sich darauf ein und tut sein bestes. Das Hochzeitspaar erwartet natürlich tolle Bilder, auch wenn sie ihre Ansprüche gerne etwas herunterreden... im Nachhinein bin ich auch nicht mehr zufrieden mit den ersten Ergebnissen, die Hochzeitspaare sind aber bis heute begeistert und dann passt ja alles. Sie sind zufrieden und ich habe meine Erfahrung gesammelt.

Hochzeitsfotografie ist ja auch keine Wissenschaft - Übung macht den Meister. Und wenn die Brautpaare darüber ein paar mal aufgeklärt wurden, dass nicht für DIE perfekten Bilder wie aus dem Netz / Portfolios von Fotografen für 4000€/Hochzeit garantiert werden kann, steht dem eigentlich nichts mehr im Wege 😉

Zu deiner Frage: Also aus heutiger Sicht würde ich sagen, nehm die M10 mit beiden Objektive, so wie du dich wohl fühlst. Ja nicht meinen, durch andere Technik würde irgendwas einfacher werden... wenns hektisch ist: leicht abblenden und wenn du nah genug ran kommst das 35er; Fürs Paarshooting und wenn du Zeit hast: 50er offenblendig. Wirst du dir wahrscheinlich auch schon so gedacht haben 😃 So zumindest der technische Teil. Der viel wichtigere Rest kommt dann mit Erfahrung - viel Spaß! 😃

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Servus!

Standesamtliche Trauungen dauern in der Regel zwischen zehn und 40 Minuten.

Standesamtliche Trauungen finden in der Regel in sehr kleinen mittleren oder großen Räumen statt.

Standesämter sprich diese Trauungssäle sind künstlich beleuchtet Tageslicht oder duster.

Standesamtliche Trauungen finden mit zwischen zwei und 100 Personen statt.

du hast also ganz viel oder ganz wenig Zeit für ein paar Bilder von der Gesamtsituation und für ein paar schöne Momentaufnahmen. Wofür du mit Sicherheit wenig Zeit hast ist das Ring anstecken. Und zumindest dieses Bild sollte sitzen.

Kläre die ersten vier Punkte – dann ist dir ein vernünftiger Tipp sicher.

Beste Grüße – Andreas

 

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Vielen lieben Dank für euer - in vielen Teilen bestätigendes - Feedback!

Dass ich es nicht mache, steht leider nicht zur Option, da es sonst niemand in die Hand nimmt bzw. nehmen kann.  

Glücklicherweise hatte ich vergangenes Jahr bei einer Hochzeit schon ein wenig „dokumentiert“ (hatte halt die Kamera mit und Fotos gemacht). Die Ergebnisse kamen wohl ganz gut an.

Auch ist die erste der beiden Hochzeiten recht entspannt. Will heißen das Paar ist da entspannt. Ich nicht so 😉

Werde wohl die nächsten Tage versuchen ein wenig in das Arbeiten mit der Fuji reinzukommen. Wenn das flüssig klappt, kommt sie mit. Wenn nicht wird es die M10.

Werde über das Ergebnis in aller Kürze berichten 🙂

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Posted (edited)

Moin

Just Trust the M

Mai 2020 baten mich mein Schwager seine Hochzeit im Standesamt zu fotografieren, Dank Corona ohne Gäste.

Das war schon ein gewisser Druck. Ich habe mich damit beruhigt, dass das Paar keinen offiziellen Fotografen wollte.

Im Vorfeld bat ich die beiden mir ein paar Links von Bildern zu schicken, was sie sich vorstellten. Das war sehr hilfreich, immerhin war es auch meine erste Hochzeit mit Auftrag.

Ich hatte mich für die M10 mit SLX 35, SMC 50 und WATE entschieden. Die A7sII war aber mit 55er als Backup dabei.

Im Standesamt war dann plötzlich auch noch ein Pressefotograf mit dabei für ne Reportage im Rathaus.

Natürlich mit der spontanen Einwilligung des Brautpaares und ich wurde auch gefragt.

Das verlieh der Sache einen zusätzlichen besonderen Reiz.

Ich blieb bei der M10, die Sony hatte frei.

Entfernung hatte ich nach ein paar Bildern im Gefühl, voreingestellt kurz vor zurück, Klick. Einfach A, AutoISO Limit bei 12800, Technik vergessen und nur noch genießen 

Das coole ist, das Brautpaar befindet sich ja meistens an einem Platz und man selber ist ggf. In Bewegung, da ist das mit dem Fokus echt ne easy Sache.

Einfach angewöhnen auf den Hintergrund zu achten, auch wenn er in Unschärfe versinkt.

https://flic.kr/p/2j3fvUV

Am Ende alle zufrieden, toller Tag

Edited by W124
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Teil 1, meine Einstellung:

Wenn gute Freunde einen als Hauptfotograf ihrer Hochzeit einladen, ist man als Gast quasi ausgeladen.

Es ist mir auch schon passiert, da ich ab und zu Hochzeiten professionell fotografiere (für Unternehmerkinder meiner Industriekunden) und Freunde das wissen.

Auftragsfotos mache ich mit Freude aber auch professionell. Ich esse nichts auf diesen Hochzeiten, ich rede selten mehr als eine Minute mit anderen Gästen. Kaffee und Kuchen gibt es für mich nicht. Wenn die Auftraggeber sagen: Hast Feierabend, dann gibt es ein alkoholfreies Getränk und ich fahre heim.

Wenn Freunde fragen sage ich: Ich komme nicht als Fotograf, ich bringe nur meine Kamera mit und mache was andere Gäste mit ihren Handies auch machen: Schnappschüsse ohne Verpflichtung. Kein Getting Ready, keine Formals, keine Gruppenfotos, keine Trauzeremonie, nichts was ein Profi an dem Tag sonst machen würde. Das wirkt. Es kommt ein offizieller Hochzeitsfotograf hinzu und ich darf als Gast und Freund mitfeiern.

Mir wäre es zu heikel, an Freunden (die ich mein ganzes Leben lang wiedersehe) Hochzeitsfotografie als "Hauptknipser" zu üben. Es ist noch eine Woche Zeit, einen Profi zu finden. Der absagende Fotograf ist in meinen Augen auch unprofessionell, wenn er keinen adäquaten Ersatzfotografen nennen kann.

Teil 2, Kamera:

Beides nicht perfekt. AF ist eine große Hilfe wenn es Momente festzuhalten gilt, die nur ein Augenzwinkern lang dauern und NICHT wiederholbar sind. Insbesondere wenn man das nicht oft macht. Leider kommen schlechte Lichtsituationen hinzu, bei der man mit einer Fuji X und vor allem einer simplen, lichtschwachen Zoomscherbe nicht treffsicher gewappnet ist. High-ISO (1.600-3.200 ASA) wären kein Problem bei der X-T3. Serie kann sie auch klasse. Zoom ja, aber es muss lichtstark (mind. 2.8) und mit bestem AF versehen sein. Für die Fuji X-Kameras nutze ich lieber Festbrennweiten (1.4/23, 1.2/56 etc.). Meine Zoomkamera ist eine 5DMKIV mit einem 2.8/24-70mm. Dazu ein perfekt funktionierender großer originaler Systemblitz der mir die Beweglichkeit ermöglicht, die man auf einer Feier braucht. Falls ohne Fuji X eine Zweit-DSLR mit lichtstarker Festbrennweite (meist 35, 85mm).

Leica M hatte ich bisher nur als Second Shooter (bzw. Gast) im Einsatz. Geht, aber hat seine Grenzen, grad bei ganz schnellen Locationwechsel.

Die letzte Hochzeit (vor einer Woche) machte ich mit besagter DSLR (samt gleichem Zweitbody) und der X-Pro 3. Die Fuji wurde dann auch draussen im Park eingesetzt, mit einer professionellen Blitzanlage und großen Softboxen zur Unterstützung. Dass da auch jemand das Equipment (Softboxen, Stative, Reflektoren) sachgerecht zu tragen und aufzubauen hat, versteht sich von selbst. Die X-Pro 3 für die offiziellen Bilder draussen war ein Novum (da ich sonst gerne dem Vollformat traue), aber wir hatten an denselben Locations ein Pre-Shooting bei dem die Ergebnisse schon ohne Blitzanlage gut waren. Die Blitzanlage nimmt das Brautpaar nicht wahr weil sie sich auf mich konzentrieren, die kleine X-Kamera (M-Größe) auch nicht. Daher meine Wahl. Es war ein Versuch bei dem ich SOFORT zur DSLR hätte switchen können. Meine EBV sagt, dass die Fuji die Hauttöne und das Brautkleid erstaunlich gut dargestellt hat. Es gab fast keinen Mix innerhalb eines Settings, nur in der Kirche wurden beide Systeme gleichzeitig eingesetzt (eine mit und eine ohne Blitz). Normalerweise vermeidet man einen Mix an Kamera-/Seonsorsystemen, damit alles homogen aussieht. Bei verschiedenen Settings fällt das aber nicht so auf, wenn man pro Setting nur eine Kamera nutzt und bei der RAW-Konvertierung auf homogene Ergebnisse achtet.

Teil 3 Augen zu und durch:

Hochzeiten kann jeder knipsen (glaubt mancher erstmal), deshalb machen das auch so viele nebenberuflich, die sonst kaum andere Auftraggeber finden (okay, als Ergänzung machen sie noch Babybauch und Erotikfotos als Geburtstagsgeschenk für die Liebsten). Diese Leute lernen beim Knipsen an ihnen fremden Leuten. Eine schlechte Kritik ist nur eine schlechte Kritik, aber keine Freundschaft leidet. Und aus ihren Fehlern lernen sie und werden besser oder lassen es wieder bleiben. Einige wenige werden sehr gut.

Du kannst das alles BESSER weil Du das Paar schon gut kennst und sie Dir schon voll vertrauen. Augen zu und durch. Spiele die Locationwechsel mit den oft stark differierenden Lichtsituationen durch. Belege die Custom-Presets sinnvoll und sei damit vertraut was Du jeweils brauchst. Da die Fujis meine privaten Hauptkameras neben den Ms sind, bin ich mit denen im Schlaf vertraut, genauso wie mit meinen Job-Canons. Anders ginge Hochzeitsfotografie nicht.

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Tipp: Pre-Shooting mit dem Paar und der vorhandenenen Ausrüstung möglichst an den Originalschauplätzen eine Woche vorher (also jetzt). Immer ein/zwei Schlechtwetter-Ersatzlocations parat haben, auch dort üben. Vor der Trauung mit den Offiziellen alles absprechen was die Zeremonie betrifft (Pfarrer, Standesbeamtin). Das Preshooting hilft auch beim Erlernen was zwischen Euch regietechnisch nötig ist.

Wetter beobachten, genug Akkus für Kamera und Licht dabei haben (Speicherkarten sollten für ca. 1.200-1.500 RAW-Bilder dabei sein, dazu Ersatzkarten falls mal was spinnt). Gleiches Zweitbody pro System wäre gut. Drei bis vier Systemblitze (auch für drahtlose Steuerung), damit kann man auch die Location ggfl. gut im Hintergrund ausleuchten. Falls die Locations Available Light-tauglich sind geht auch weniger, ich hab aber lieber alles dabei, auch wenn ich es nicht immer brauche.

Und noch was: Lasse Dich NIEMALS als einziger (Hobby-)Fotograf auch noch für Video oder Drohne einspannen. Das klappt nicht. Deshalb haben Profis zwei bis drei weiteren Leute dabei. Sag dem Brautpaar lieber, dass sie ein/zwei Personen ihres Vertrauens mit einem neueren iPhone abstellen. Und mit denen besprichst Du dich, dass Ihr nicht vor der fremden Linse im Weg rumhampelt.

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vor 5 Stunden schrieb benqui:

Ich kenne mich mit Hochzeitsfotografie nicht aus, aber gerade bei Freunden würde ich das nie im Leben machen, wenn ich keine Erfahrung damit hätte. Und ich meine nicht Erfahrung mit dem Fotografieren an sich, sondern mit der Hochzeitsfotografie. Die Begleitung der Hochzeit von Anfang bis zum Ende ist sicher ein Fulltime Job, den Du nicht mal so zwischen Standesamt und Brautwalzer erledigen kannst. Wenn Du Pech hast, werden es nur Knipsbilder ohne Vorbereitung und Planung und ein frustriertes Ehepaar.

zur Kamera: Fuji

Zudem oben genannten: du selbst erlebst die Hochzeit nicht so, wie man es als freund des Brautpaares eigentlich möchte -- denn du bist mit dem Fotografieren

stetig beschäftigt  und in Sorge wegen guter Bilder.

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Ich würde mit zwei Kameras arbeiten, eine mit Weitwinkel-, eine mit Teleobjektiv (beide lichtstark zum Freistellen des Hauptmotivs). Einen Blitz würde ich (wenn möglich) vermeiden um mich nicht zu sehr die Situation zu stören.

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vor 7 Stunden schrieb SvenEdel:

Nun stellt sich mir die Frage: M10 mit 35er bzw. 50er oder Fuji X-T3 mit 18-55?!

Mit der M10 bin ich mittlerweile recht treffsicher und vertraut. Jedoch war es bislang auch kein Genickbruch, wenn der Fokus mal nicht saß. Ein Moment im Standesamt kommt definitiv nicht wieder (soviel zum eigens gemachten Druck).  Und viel hin und her laufen ist - wegen der Festbrennweite nötig - wohl auch nicht angebracht.

Ich würde wohl die M 10 mit dem 35er für's Standesamt nehmen; digital kann man später den passenden Ausschnitt nehmen (und kann sich das "viel hin und her laufen" sparen). Und das 35er sollte eine hinreichende Schärfentiefe haben, so daß der "Fokus sitzt".

Für die Außenfotos dann das 50er, nur wenig abgeblendet (2,8), zwecks sanft unscharfem Hintergrund.

 

vor 8 Stunden schrieb SvenEdel:

es hat ja auch sein Gutes. Eine Krawatte muss ich so schonmal nicht anziehen 🙂

Na, 'ne Fliege wäre schon zu einer Leica passend ... 🙂

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Blitze kann man auch abschalten. Aber gut, wenn man sie hat. Letzte Woche Standesamtliche Trauung in einem dunklen Kellergewölbe. Mit 3.200 ASA und hochlichtstarkem Objektiv bekam man zwar etwas auf den Sensor, aber ein sehr kleines Oberlicht warf dem Bräutigam hartes Tageslicht auf die Schulter, sein Gesicht war schon wieder dunkel, die Augenhöhlen erst recht, die Braut saß völlig im Dunkeln. Da freut man sich doch über einen gesofteten deckengerichteten Blitz, der alles gleichmäßig und weich ausleuchtet.

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Ich durfte/musste die standestamtliche Trauung meines Schwagers fotografieren. Covid Massnahmen im Zivilstandsamt, kaum Bewegungsfreiheit. Das ging soweit gut mit der QP. Für das Fest hatte er dann eine "professionelle" Fotografin. Ich habe dann mit der M weiterfotografiert und denke mal, dass meine Bilder da im Vergleich nicht abfallen. ich würde auf jeden Fall eine Kamera nehmen, mit der du dich sicher fühlst - viel Zeit zum Rumprobieren hast du nämlich nicht...

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