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Fotogeräteversicherung?

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Hallo Forenten,

 

in der Suchfunktion habe ich nur einen Thread aus 2006 zu diesem Thema gefunden.

Gibt es vielleicht aktuelle Empfehlungen oder gilt immer noch die im Thread von 2006 zu lesende köstliche Bemerkung (die mit dem Regenschirm bei Sonne), dass man besser die Finger davon lassen sollte, denn Versicherungen würden im Schadensfall IMMER eine Lücke finden, um nicht zahlen zu müssen?

Gäbe es aber tatsächlich eine seriöse, den Neuwert "anstandslos" zahlende Versicherung, wäre es bei einer aus 2 Gehäusen und den nativen Objektiven (samt M-Linsen) bestehenden SL-Ausrüstung schon eine Überlegung wert, meine ich...

Danke schon jetzt für alle diesbezüglichen Hinweise!

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Ich habe mein Equipment - wie viele meiner Kollegen - seit vielen Jahren bei www.kameraversicherung.de versichert. 

Die Technikversicherung ist extrem umfangreich (Allgefahrenversicherung) und Andreas Matthiessen ist sehr hilfreich und kulant. Für meinen letzten Trip nach Hong Kong habe ich zum Beispiel kostenlos den Geltungsbereich auf Weltweit (temporär) erweitert bekommen. 

Bisher hatte ich drei Schadenfälle, die alle ohne Probleme und zügig beglichen wurden. 

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Ich habe mein Sachen bei Pöpping Fotoversicherung https://is.gd/D4Komb - sie gilt im Standard weltweit und für praktisch alle Schadensarten.

Ich hatte einen Schadensfall von über 5000 der anstandslos reguliert wurde.

Unterjährige Änderungen der versicherten Gegenstände problemlos - allerdings bei dadurch sinkender Vers'summe nur nach Vorlage von Verkaufsnachweisen. 

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...denn Versicherungen würden im Schadensfall IMMER eine Lücke finden, um nicht zahlen zu müssen?

 

Das vielleicht nicht.

Aber da Versicherungen mit ihren Dienstleistungen Geld verdienen, werden sie nie mehr auszahlen, als einnehmen. Für den durchschnittlichen Versicherungsnehmer bedeutet das, er wird immer mehr einzahlen, als er von der Versicherung bekommt.

Eine Leben lang seine Kameras zu versichern, kostet also mehr, als die durchschnittliche Versicherungsnehmer reguliert bekommt.

 

Deswegen ist`s wohl auch zu einem Volkssport geworden, seine Schäden überdurchschnittlich darzustellen.

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...

Aber da Versicherungen mit ihren Dienstleistungen Geld verdienen, werden sie nie mehr auszahlen, als einnehmen. Für den durchschnittlichen Versicherungsnehmer bedeutet das, er wird immer mehr einzahlen, als er von der Versicherung bekommt.

Eine Leben lang seine Kameras zu versichern, kostet also mehr, als die durchschnittliche Versicherungsnehmer reguliert bekommt.

...

Ja, das ist das Grundprinzip einer Versicherung. Viele Leute zahlen Geld ein. Wenige Leute erleiden Schäden und beanspruchen Geld. Die vielen, die Geld bezahlen, tun dies, um einen grossen Schaden zu vermeiden, indem sie einen kleinen in Kauf nehmen. Die Versicherungsmathematiker ermitteln die Angaben, die nötig sind, um die Prämien und den Unternehmensgewinn festzusetzen.

 

Optimisten oder Leute mit Geld zum Verschenken machen die Rückstellungen selbst und freuen sich dann, wenn kein Schaden stattgefunden hat.

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Ja, das ist das Grundprinzip einer Versicherung. Viele Leute zahlen Geld ein. Wenige Leute erleiden Schäden und beanspruchen Geld. Die vielen, die Geld bezahlen, tun dies, um einen grossen Schaden zu vermeiden, indem sie einen kleinen in Kauf nehmen. Die Versicherungsmathematiker ermitteln die Angaben, die nötig sind, um die Prämien und den Unternehmensgewinn festzusetzen.

Ja, stimmt.

 

Optimisten oder Leute mit Geld zum Verschenken machen die Rückstellungen selbst und freuen sich dann, wenn kein Schaden stattgefunden hat.

Ist eine unvollständige Aufzählung derer, für die sich eine Versicherung nicht lohnt.

In erster Linie hast Du die große Anzahl derer vergessen, die ihre Rückstellung selber machen können (sich also nicht bis auf den Arsch blank machen für die Leica) und trotzdem kein Geld zu verschenken haben.

Edited by B. Lichter

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Ja, stimmt.

 

Ist eine unvollständige Aufzählung derer, für die sich eine Versicherung nicht lohnt.

In erster Linie hast Du die große Anzahl derer vergessen, die ihre Rückstellung selber machen können (sich also nicht bis auf den Arsch blank machen für die Leica) und trotzdem kein Geld zu verschenken haben.

 

Nein, habe ich nicht. Im ersten Absatz erwähne ich, dass Leute Versicherungen abschliessen, um einen grossen Schaden zu vermeiden. Wenn Du den Schaden selbst tragen kannst, ist er nicht "gross".

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Um doppelversicherung zu vermeiden sollte geprüft werden ob eine Kamera/ausrüstung nicht bereits in einer Privat-Police und dem darin vereinbarten > entschädigungsbetrag* für bewegliches Eigentum < mitversichert ist. (*ggf. pauschale erhöhen und mehraufwand mit spezialversicherung vergleichen)   

Edited by kmhb

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Um doppelversicherung zu vermeiden sollte geprüft werden ob eine Kamera/ausrüstung nicht bereits in einer Privat-Police und dem darin vereinbarten > entschädigungsbetrag* für bewegliches Eigentum < mitversichert ist. (*ggf. pauschale erhöhen und mehraufwand mit spezialversicherung vergleichen)   

Das ist grundsätzlich eine gute Idee. Dabei sollte aber auch geprüft werden, ob die bestehende Versicherung dieselben Ereignisse abdeckt. 

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Ich habe mein Equipment - wie viele meiner Kollegen - seit vielen Jahren bei www.kameraversicherung.de versichert. 

Die Technikversicherung ist extrem umfangreich (Allgefahrenversicherung) und Andreas Matthiessen ist sehr hilfreich und kulant. Für meinen letzten Trip nach Hong Kong habe ich zum Beispiel kostenlos den Geltungsbereich auf Weltweit (temporär) erweitert bekommen. 

Bisher hatte ich drei Schadenfälle, die alle ohne Probleme und zügig beglichen wurden. 

 

Vielen Dank für diesen Hinweis, Ingo!

Ein Blick auf die Homepage und ein erstes Telefonat bestätigt Deine Empfehlung vollkommen. Wahrscheinlich, so mein Eindruck, gibt es in D oder auch ganz Europa überhaupt nichts Besseres für Fotografierende. 

Bei einer vollständigen Absicherung/Allgefahrenversicherung (und es wäre wirklich, ausser im Falle von grober Fahrlässigkeit, alles abgesichert)  und einer Versicherungssumme von ca. 27 TE (nur das Allerwichtigste würde ich versichern lassen) kämen auf einen ca. 550/600 Euro im Jahr zu. 

Das finde ich fair.

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Das ist grundsätzlich eine gute Idee. Dabei sollte aber auch geprüft werden, ob die bestehende Versicherung dieselben Ereignisse abdeckt. 

 

Richtig. Habe seinerzeit die versicherungsdeckung, u.a. auch hinsichtlich der versicherten ereignisse, mit einer speziellen kameraversicherung abgeglichen. 1:1 erreicht man wohl nicht, aber alles was für mich wichtig war bzw. ist und was ich benötige deckt meine PP ab. Bin z.b. kein weltenbummler, weshalb ich auf eine weltweite deckung verzichten konnte usw.        

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Sven Pöpping ist ein guter Freund von mir, dem könnt ihr vertrauen ...... ohne Werbung für ihn

 

Das freut mich zu lesen! Ich hatte damals auch eine sehr korrekte Schadensregulierung mit ihm. Er ist ja Makler und nutzt Versicherungen als Risikoträger, aber m.W. faktisch nach maßgeblich von ihm entwickelten und ausgehandelten AVB, da er selbst fotografiert und die Praxis kennt. Insofern bietet er auch eine Fotohaftpflicht und eine Fotorechtsschutz an. 

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Habe mein Hausratversicherung ausgebreitet mit internationale Deckung für 180 euro pro Jahr extra. Nicht nur die Kamera und Objektiven aber auch das Notebook und andere wertvolle Sachen sind mitversichert. Haken: nur Schade oder Diebstahl unter Gewalt sind versichert, aber nicht wann man etwas verliert. Decking von Schade durch fallen lassen oder selbst fallen waren mir wichtig.

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Versichern muss man nur, was man selbst nicht abdecken kann. (sehr grosse Summe, sehr kleine Wahrscheinlichkeit)

 

Eine Haftpflichtversicherung, die Schäden von mehreren Millionen deckt, ist also für fast jeden nützlich - ausser für den Millionär, der auch diesen Fall leicht selbst begleichen kann.

Während eine Produktgarantieverlängerung (wie oft angeboten) sich nie lohnt.

 

Bei Ausrüstungen kann man sich ja leicht ausrechnen, ob es sich lohnt evtl. Ersatzgeräte zu beschaffen (von Anfang an) oder knapper zu rechnen und erst im Schadenfall reagieren zu müssen. (mit zusätzlichem Schaden durch die Wartezeit auf die Ersatzprodukte). Also nicht vergessen auch die Zeit (Verdienstausfall, wegfallende Projekte/Kunden) einzurechnen.

 

Eine Versicherung wird insgesamt kaum billiger sein, hat man nämlich ganz aussergewöhnliche Schadensfälle, dann wird man danach neu eingeteilt/eingestuft (oder evtl. sogar weitere Versicherung abgelehnt)

Edited by steppenw0lf

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Aus gegebenem Anlass:

Kamera abgestürzt (Unachtsamkeit im Einsatz, ist vom Tisch gerutscht). Versicherung gemeldet, eingeschickt, Totalschaden (Die "robuste" Pentax K1).

Heute Anweisung von der Versicherung für Neukauf der 15 Monate alten Kamera (Versicherung via freelens --> haber.de).

Komplikationsloser geht es nicht.

Ähnlich komplikationslose Regulierung habe ich von einem Kollegen über Pöpping gehört.

 

Jørn

Edited by BlackDoc

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Guten Abend an alle!
Ich möcht mich mit meiner Frage hier anschliessen, da so mancher von euch diesbezüglich (hoffentlich positive 😉) Erfahrung hat.

Ich hab bereits einen Urlaub in Mittelamerika gebucht und für den Zeitraum eine Kameraversicherung abschliessen.
Wie sehen die Versicherungen das mit dem Wert? Man liest immer nur von >Neuwert<.
Jetzt möcht ich aber zu den neueren bereits gebraucht gekauften Objektiven (hiefür gibts Rechnungen) eine Analoge Leica (gebraucht gekauft 40 Jahre alt, ohne Rechnung) mitnehmen.
Welchen Wert der jeweiligen Teile bzw. der kompletten Ausrüstung geb ich da an?
Den aktuellen durchschnittlichen Marktwert? Was ich bezahlt hab?
Oder sagen die dann: >Was für eine 40 Jahre alte Kamera wollen sie (Hausnummer) 1200,- Euro!?<

Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich wie das so abläuft.

Lg, Reini
 


 

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Danke Petr! 😉
Das bedeutet die Versicherung vergleicht meine Angaben und erkundigt sich nach dem aktuellen Wiederbeschaffungswert.

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