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Tipps zu IIIf + Objektiv gesucht (+ Beli-Messer)


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Hallo,

 

schon seit einigen Monaten beschäftige ich mich damit, DIE M-LEICA zu finden, die zu mir passt :rolleyes:

 

Ich bin (war) kurz davor mir MP zuzulegen.

 

Aber nachdem ich einige Bilder zumindest äußerlich gut erhaltener IIIf-Schraubleicas gesehen habe, ist es um mich geschehen.

 

Nur ergeben sich hier neue Fragen :

 

- Auf der Webseite eines Wiener Händlers (wohl nicht ganz unbekannt) sehe ich sehr schöne IIIf, bei denen ich mich frage, warum sie noch zu haben sind.

Eine IIIf mit Summitar 2.0/50 (und Red Dial w.self-timer) in Zustand B für 680 Euro, kommt mir eigentlich nicht viel vor. Das mag aber eher daran liegen, dass mir der Vergleich fehlt.

Kann man hier im Forum etwas zum üblichen Preisniveau erfahren ?

 

- Welche Objektive für Schraub-Leicas (speziell IIIf) sind zu empfehlen ?

 

- Welche Belichtungsmesser sind zu empfehlen ? ... oder reicht erstmal ein Belichten gemäß "... Sonne lacht ... Blende 8 "

 

Ich wäre für ein paar kurze Tipps dankbar !

 

Gruß,

Jens

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Lieber Jens,

 

vor 2 Tagen kauften wir (nach heftigen Feilschen)

eine IIIf für €900,00.

Die Camera ist quasi unbenutzt und absolut Zustand A.

Mit allen originalen Unterlagen, im roten Karton.

Solche Gehäuse sind extrem selten und steigen,

auch in der gegenwärtigen Wirtschaftsflaute,

kontinuierlich im Preis.

 

IIIf-Cameras in „normal-gebrauchten“ Zustand,

d.h. funktionstüchtig, ohne Beulen und Schrammen,

sind ausreichend verfügbar und stagnieren

eher im Preis.

 

Die Wiener Adresse ist eine seriöse Empfehlung,

die Wert auf hervorragende Ware legt.

 

Ist die IIIf Zustand B und das Summitar klar,

ist gegen €680,00 nichts einzuwenden,

insofern dem Käufer klar ist,

dass er eine alte Camera mit einem alten Objektiv erwirbt.

 

Es geht hier eher darum, WAS einen selbst ein solches Gerät Wert ist.

Preislisten oder feste Anhaltspunkte gibt es nicht,

kann es auch nicht geben.

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...

- Welche Objektive für Schraub-Leicas (speziell IIIf) sind zu empfehlen ?

 

- Welche Belichtungsmesser sind zu empfehlen ? ... oder reicht erstmal ein Belichten gemäß "... Sonne lacht ... Blende 8 "

 

Ich wäre für ein paar kurze Tipps dankbar !

 

Gruß,

Jens

 

Wenn das Summitar schon dran ist, spricht sicher nichts dagegen, obwohl es für eine IIIf mit roten Kontaktzahlen und Vorlaufwerk nicht mehr ganz "zeitgemäß" ist, denn als die herauskam, gab es schon die erste Version des Summicron. Immer "korrekt" ist natürlich das 3,5/50-Elmar, vor allem das mit roter Skala. Aber nicht die spätere 2,8-Version, denn die ist erst erscheinen, als die IIIf schon nicht mehr gebaut wurde und passt damit eher an die IIIg. Das Ganze ist aber wohl nur eine Geschmacksfrage, es passt eben alles was passt.

 

Objektive mit anderer Brennweite als 50-mm würde ich erst dann benutzen, wenn die richtigen Zusatzsucher zur Verfügung stehen und - insbesondere - bei längeren Brennweiten - der im Vergleich zur M doch wesentlich undeutlichere Entfernungsmesser sich auch in der Praxis bewährt.

 

Als Belichtungsmesser:

Warum nicht die M8?;) Ermöglicht ziemlich punktgenaue Kontrolle von Über- oder Unterbelichtungen (und mit Adapter passen sogar alle alten Schraublinsen).-

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Standardobjektive wären:

Elmar 3,5 (u.a. red scale)

Summicron 2,0 (versenkbar)

Summarit 1,5

 

Belichtungsmessung:

ich mach das immer nach Gefühl ...

Der Aufsteckbeli von Voigtländer ist zu empfehlen,

oder

Gossen Digisix - schön klein!

 

Viel Spaß, OLAF

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Vielen Dank für die bisherigen Rückmeldungen.

 

Nach dem Tipp zum Aufsteck-Beli von Voigtländer habe ich mal auf deren Webseite geschaut.

Was ich da fand, lässt mich grübeln (oder schmunzeln) :

"Belichtungsmesser mit Messergebnis-Fixierung, aufsteckbarer zusätzlicher Belichtungsmesser für Kameras ohne eigenes Lichtmesssystem. Metallgehäuse, Fotowinkel ca 30°, mit Silikon-Fotodiode. Auch in schwarz verfügbar."

 

... Silikon-Fotodiode ?!?! Ist das nicht eher eine Silizium-Fotodiode ??

 

Naja ... ansonsten sieht das Teil ja auch recht kompakt aus.

Stört vermutlich nur etwas das nostalgische Outfit der IIIf ...

 

Was mach ich nur, was mach ich nur .... MP oder IIIf ?

 

Ich bin ja gern in Sachen Streetfotografie unterwegs.

Aktuell noch mit einer Nikon FE2.

Den Verzicht auf die Zeitautomatik, wenn ich eine MP nähme, verkrafte ich sicher.

 

Ich bin mir nur nicht sicher, ob mit externem Beli-Messer noch spontane Fotos möglich sind ...

 

Ratet mir doch mal bitte :confused:

 

Gruß,

Jens

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Der IIIf fehlen die Annehmlichkeiten der MP.

Dafür ist sie kleiner und schöner.

 

Der MP Sucher ist vollendet,

der IIIf Sucher eine Liebhaberangelegenheit.

 

Die MP mit modernen Objektiven ist sicher eine vernünftige Wahl;

die f bringt Einschränkungen mit sich, ist aber emotional reizvoller.

 

Zum fotografieren MP,

zum liebhaben f

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Guest JanWelm1
Der IIIf fehlen die Annehmlichkeiten der MP.

Dafür ist sie kleiner und schöner.

 

Der MP Sucher ist vollendet,

der IIIf Sucher eine Liebhaberangelegenheit.

 

Die MP mit modernen Objektiven ist sicher eine vernünftige Wahl;

die f bringt Einschränkungen mit sich, ist aber emotional reizvoller.

 

Zum fotografieren MP,

zum liebhaben f

 

Treffender kann man es nicht beschreiben.

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Jens,

 

wenn Du es Dir leisten kannst

und Dir diesen traumhaften Anachronismus antun magst,

dann mach es einfach :)

 

Nur mit Not, kann man dem Charme dieser Camera widerstehen.

 

Sie steht wunderbar da und ist (meiner Meinung nach) gewiss ihren Preis wert.

 

Viel Spass :)

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Die wäre es :

 

14177_1.jpg

 

Da müsste ich eben wählen zwischen Auftstecksucher und Aufsteck-Beli...

 

Das Bild passt aber nicht zu Deiner obigen Beschreibung: jedenfalls kein Vorlaufwerk; die Seriennummer kann ich nicht entziffern; erst ab 615... begann die neue Serie mit neuem Verschluss und roten Kontaktzahlen (wobei weder das Vorlaufwerk noch die Kontaktzahlen wirklich wichtig sind). Es ist aber ein - durchweg teureres - Summicron statt einem Summitar drauf und wenn der ziemlich teure Aufstecksucher dabei ist...

 

Ich rate allerdings dazu, alles anzusehen und vor allem zu schauen, ob Du überhaupt mit dem Entfernungsmesser klarkommst, bevor Du Kombination kaufst. Ich habe zwar auch schon eine II - sehr preiswert - gekauft, ohne sie gesehen zu haben und die ist bis auf ein paar ganz unwesentliche äußere Spuren tadellos; die Enttäuschung kann bei dem ja nicht gerade kleinen Preis doch groß sein.

 

Vielleicht gibt es ja auch noch einen Kompromiß zwischen IIIf und MP.

Z.B. M6. Dazu gab es hier

http://www.l-camera-forum.com/leica-forum/analog-forum/70070-f-r-welche-ausf-hrung-der.html#post724901

neulich einen Thread. (Ich habe übrigens keinerlei geschäftliche Verbindung zu dem dort erfolgreich getesteten Fotoladen).

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Hallo Jens,

 

Wie mache ich es:

Ich habe eine IIIf zum Fotografieren. Es gibt ja mittlerweile einige Fotos, die damit entstanden sind und die ich hier ins LUF eingestellt habe.

 

Ich habe einen Beli, den ich mir um den Hals hängen kann. Einen Gossen Lunasix 3.

Wenn ich fotografiere mache ich nur Lichtmessungen. Das hat bis jetzt immer gut funktioniert. Ich messe auch nicht die Lichtverhältnisse jedesmal neu aus. Denn, wie schon ein Forumsmitglied richtig bemerkte, macht das Licht nicht was es will. Und wenn es sich ändert, dann merke ich das mittlerweile.

 

Was habe ich zur IIIf:

 

Die Objektive: Summitar (50mm), Summarit (50mm), Summaron (35mm) und Elmar (90mm). Dann Gegenlichtblenden für das Summitar und das Elmar. Die benutze ich aber eigentlich viel zu selten, wobei das Summitar sehr gutmütig bei Gegenlicht ist.

 

Ich habe den universellen Aufstecksucher für die Brennweiten 35, 50, 90 und 135mm. Die genaue Leicabezeichnung weiß ich nicht.

 

Dann habe ich noch einen AutoknipsII mit Leicadrahtauslöser, da ich bei meiner IIIf kein Vorlaufwerk habe, das es eine sehr frühe IIIf ist mit schwarzen Zahlen. Das war es. Mit der Ausrüstung macht es mir schon ordentlich Spaß.

 

Was nach meinem Geschmack für die IIIf unbedingt notwendig ist: Aufstecksucher! Der eingebaute Suchereinblick für 50mm ist ohne jeglicher Parallaxenausgleich und nur zum Bildausschnittschätzen geeignet.

 

Was ich gut finde an der IIIf: Design, die kleine Bauform und die Suchervergrößerung des Entfernungsmessers.

 

Was ich mir wünschen würde dazu: Kein Wechsel zwischen Entfernungsmesserfenster und Bildsucher beim Fotografieren. Bildsucher mit Parallaxenausgleich und eingespiegelten Sucherrahmen für die obigen Brennweiten.

 

Das Filmeinlegen finde ich bei der IIIf nicht so problematisch.

 

Wenn alles bei der Camera für 690 Euro wie abgebildet dabei ist und die Camera nach dem Probieren zurückgegeben werden kann und diese voll funktioniert ohne noch eine Reparatur oder Wartung durchführen lassen zu müssen, finde ich das Angebot nicht schlecht.

 

 

Grüße

 

Möbi

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Hallo Uli,

 

ja das stimmt ... die IIIf ohne Vorlaufwerk habe ich später entdeckt und mich eher dafür "entschieden".

 

Naja mal sehen ... der Abend ist "noch lang" ....

 

Ich grüble noch ein wenig ...

 

Gruß,

Jens

 

Lange Abende, die einen zum Grübeln bringen, können gefährlich werden.

 

Dann kommt man vielleicht auf den Gedanken, dass doch eigentlich die IIIa die Krönung der Barnack-Leicas war und alle weiteren Schraubgehäuse nur noch "updates." Oder, dass es nunmal nichts Klassischeres gibt als die M3; obwohl die M4 ja manchmal auch ganz schön sexy daherkommt. Also vielleicht doch die MP? Oder weiter suchen nach so einer funknagelneuen IIIf mit hoher 6-er Nummer im roten Karton mit dem in Sütterlin ausgefüllten Kaufbeleg....???:rolleyes:

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Ich fotografiere gerne mal mit Schraubleicas (IIIa und IIIc mit Vorlaufwerk und Synchronisation nachgerüstet)

Bei der IIIa ist der Sucher, sowie der Entfernungsmesser wesentlich trüber, als bei der IIIc. Allerdings hat sie auch schon 75 Jahre auf dem Buckel, während die IIIc aus einer der letzten Serien stammt. Natürlich kein Vergleich mit der M. Bei der c und f liegen die Einblickfenster für Sucher und Entfernungsmesser schön nahe beieinander, sodaß man schnell wechseln kann.

 

Wenn man street-Bilder sieht, sind sie meistens von vorne bis hinten scharf. Da geht auch die altbewährte Schnappschußeinstellung: Blende 8 und 4 mtr. einstellen, dann ist alles von ca 2-4 mtr scharf. Oder bei gleicher Blende 8 mtr, dann hat man von 4 mtr bis Unendlich keine Unschärfen. Bei einem Weitwinkel sind die Verhältnisse noch einfacher.

 

Bei den Objektiven würde ich das auch so sehen: was drauf paßt, ist gut. Das Summitar soll ja so schlecht nicht sein. Das Elmar ist sowieso gut und das Summarit abgeblendet auch. Allerdings ist bei diesem die Sonnenblende "XOONS" ein Muß.

 

Zur Belichtungsmessung: Auch bei Diafilm habe ich nicht vor jeder Aufnahme gemessen. Soo schnell verändern sich die Lichtverhältnisse auch nicht. Allerdings würde ich nicht das Aufsteckdings wählen, sondern einen soliden Handbelichtungsmesser, der lichtempfindlicher ist und mit dem man in der Gegend herummessen kann, evtl. sogar mit veränderlichem Meßwinkel (Von Gossen gibt es verschiedene Geräte mit Vorsatz für 15° und 7,5°).

 

Gruß

Thomas

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Was ich mir wünschen würde dazu: Kein Wechsel zwischen Entfernungsmesserfenster und Bildsucher beim Fotografieren. Bildsucher mit Parallaxenausgleich und eingespiegelten Sucherrahmen für die obigen Brennweiten.

 

 

Möbi

 

Siehst Du, Jens, das kommt vom Grübeln. Denn der - berechtigte - Wunsch führt unmittelbar zur M2 oder M4 ist also erfüllbar, was so eine Entscheidung auch wieder nicht einfach macht.

 

Jetzt fehlt nur noch die IIIg oder die M5 und dann haben wir sie - fast - alle durch.

 

Als ich mir die erste Leica gekauft habe, meinte ich im Laden, ich wolle meine ganzen Fotogerätschaften reduzieren. Welch ein Irrtum!

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Jetzt ist es passiert !!

 

Ich habe sie soeben gekauft. Genau die vom Foto oben ...

 

Leica IIIf

Ser.-Nr. 667xxx

Zustand: B

Summicron 2/5cm no.1194xxx

Gelbfilter

SBOII 50mm Finder

 

Das ganze für 690 € und 14 Tage Rückgaberecht.

Ich denke das Risiko ist überschaubar.

 

Ich werde ggf. berichten ...

 

Vielen Dank für Eure nette Unterstützung !

 

Jens

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Lunasix-3 ist hier (und für mich immer) erste Wahl.

Mein Mastersix ist schon lange an geplatzter Batterie gestorben,

der Lunasix-3 seit 30 Jahren ohne Service.

Ob seine Messung stimmt, ist hier unerheblich,

seine von Möbi gelobte Lichtmessung, aber immer verlässlich.

Mit solch einen Gerät entwickelt sich die persönliche Beziehung zur Belichtung.

An die halbe Blende drüber oder drunter gewöhnt man sich...

 

Unbezahlbar ist das Gefühl mit der f zu fotografieren.

Die Freude über jedes gelungene Bild, aktiv die üblichen

Automatismen zu übernehmen und das Bewusstsein

eigener Handlung zu spüren.

 

Anfängliche Frustration,

wird der Freude über den Verzicht auf Gesichtsfelderkennung,

automatischer Belichtung und Tonwertdehnung weichen.

 

Nur Mut der Spass damit, kommt selbstgezogenen Radieschen gleich.

 

Guten Appetit

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Leica IIIf
Ser.-Nr. 667xxx
Zustand: B
Summicron 2/5cm no.1194xxx
Gelbfilter
SBOII 50mm Finder


Eine schöne Ausrüstung. Nun noch den Belichtungsmesser"! Eine Gegenlichtblinde würde ich empfehlen.

str.

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Jetzt ist es passiert !!

 

Ich habe sie soeben gekauft. Genau die vom Foto oben ...

 

Leica IIIf

....

 

Ich werde ggf. berichten ...

 

 

Wunderbar! Am besten mit Fotos berichten.

 

Zum Lunasix gibt es hier im Forum irgendwo einige nützliche Hinweise wegen des Batterieproblems.

Es gibt aber auch einen neu produzierten und erschwinglichen reinen Selen-Belichtungsmesser von Sekonic, der ganz ohne Batterien auskommt. Ob der was taugt weiß ich allerdings nicht.

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