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industriekultur 8


schmierlinse

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Kokerei Hansa, Dortmund.

Seit den 1920er Jahren als Zusammenschluss mehrerer kleiner Kokereien bis 1992 in Betrieb. Heute Industriedenkmal, aber nur teilweise zugänglich.

 

 

Kühltürme

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Pumpenkeller (neben Kühltürme) zu dem man sich "durchschlagen" muss. Man beachte die alte Ölkanne unten Rechts.

 

 

Kompressorhalle neben Wascher - unrestauriert.

 

 

Schwingungmesser( für die Lager) eines Kompressors

 

 

Waschtürme

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Da ging es früher zu Sache und nun wieder.......... diesmal mit dem Fotoapparat. Da könnte man ja in einen Motiv-Taumel geraten.Sehr schön und pur!

 

Ist ja alles knackescharf und perfekt fotografiert zu sehen auf meinem Schirm. Wenn ich vor ähnlichen Motiven stehe, kniee oder hocke... wünsche ich mir dann immer Großformat wie man hier sieht, meine ich fast, überflüssigerweise.

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Ich freue mich (wiedermal) das mein Geschmack auch den Euren getroffen hat.

Ein paar farbige Bilder habe ich auch geschossen, aber die wirken irgendwie nicht so wie die hier in s/w.

Und - nebenbei - in analoger Form wäre der "Spass" ziemlich teuer. Oder man wird knauserig mit den Filmen und schlägt sich hinterher den Kopf ein weil, die besten Motive doch nicht geschossen wurden. Die vergebenen Chancen sind hinterher immer die besten gewesen:o

 

@pit.56 : Bis auf das letzte Bild kommen mir alle anderen Bilder ein wenig überschärft vor..

 

Kann ich nichts mit anfangen, klär' mich auf.

Edited by schmierlinse
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Ich sehe die Bilder in erster Linie als schöne Bilder eines Verfalls ehemaliger Industriezweige, die so nie wieder existieren werden. In zweiter Linie als Dokumentation, aber ohne zeitgeschichtlichen Zweck.

Ich "sehe" da noch Leute rumrennen und schaue mir einige Sachen an, wie die wohl nach und nach verdreckten und gereinigt werden mussten. Und! Wer geht da rein und macht das und wie.

Z.B. die Industriekultur 4. Pech ist mit das schlimmste Sauzeug. Man siehts erst wenn man sich irgendwie abwischt( vorher nicht = plötzlich alles schwarz) und sauber wirste erst richtig nach 3 Wochen Urlaub.:D

 

Die Holzkonstruktionen -eher Verkleidungen - sind sogar ziemlich stabil. Hier nur, z.T sogar auf den Bildern sichtbar, ausgetrocknet.

Was einem Sorgen machen könnte wäre die tragende Eisenkonstruktion. Jene ist schon arg nah an der kritischen Materialstärke. Rost never sleep.

Dazu die Mauerwerkkonstruktion als Fundament. War mal dauernd nass und nun seit Jahrzehnten trocken. Da wurde auch was ausgespült, was nun fehlt.

 

Schlimm war es in der eigentlich(da verboten:cool:) nicht zugänglichen Kompressorhalle.

Darunter ist noch ein Rohrkeller. Wasser steht da drin - aber grundsätzlich restaurabel.

Wie immer wenn das Wort "restaurabel" auftaucht, leuchtet gleich die Warnlampe KOSTEN auf und die Hupe singt WER ZAHLT DIE dazu.

Antwort: was gehört zum Industriedenkmal und was ist erhaltenswert, das zahlt das Land u.a. aus der Stiftung Ruhrkohle die von Degussa in Zusammenschluss mit Ruhrkohle (RAG) zu Evonik gegründet wurde.

Diese -auch zu den Ewigkeitskosten des Bergbaues- zählenden Beträge waren auch ein wichtiger Punkt bei den Verhandlungen von Land, Staat, EU, RAG zur Einstampfung des Bergbaues in 2006 mit 2018 beschlossenen ultimativem Ende.

 

Also, was gehört erhalten? Die Kompressorhalle eher nicht, ebenso die Wascher die ich allesamt auf Bj.1960 schätze.

Weiter davor gibt es ältere; sehen auch nicht besser aus, aber eben älter. Die sind noch 2 -reihig genietet. Wohl 1920er jahre.

Kühltürme sind wohl auch erhaltenswert ( kein ETERNIT = Asbestzement) aber nichts ist daran gemacht.

Dazu gibt (gab?) es ein einmalige Leitung quer durch die Ortschaft, nah an Häusern vorbei. 2m Durchmesser Gichtgasleitung einer Hütte, Feuerungsgas f.d.Kokerei). Die wohl eher nicht, wenn nicht schon ausserhalb des Kokereigebietes abgerissen. Da war ich leider nicht nachschauen.

Edited by schmierlinse
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Nachfahren??? Wir warten darauf, nur sieht's nicht danach aus. Er (mein Sohn) will "nix mitti Blagen" zu tun haben.:o

 

Gerne hätte ich heute, (früher nichts für Fotos übrig gehabt) aktive Bilder geschossen; also als die ganze Kohlengeschichte noch Tagesgeschäft war.

Nur, das ist ja das Dilemma, wäre man früher mal einfach so nicht so nah ran gekommen.

Jetzt kommt man nah heran, aber alles ist "tot", verrottet, verwachsen und knackt gefährlich unter den Schuhen.

Mir wäre es "lebendiger" lieber gewesen.

Rauchende Schlote eben.

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  • 2 weeks later...
Guest Xanthippe
Auch ich betrachte Deine Bilder mit Genuss - und sogar mit ein wenig Wehmut.

 

Mit Wehmut? :confused:

Sicher; die Bilder sind schön anzuschauen, die Industrieruinen auch, weil's heute dort

ruhig ist und auch nicht mehr (oder kaum) stinkt.

Aber stellt euch mal vor, ihr müsstet dort arbeiten ....;)

Sicher, die Arbeit war wichtig und ich habe auch Hochachtung vor den 'Malochern' -

trotzdem bin ich froh, dass ich meine "Brötchen nicht dort verdienen musste".

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[quote=Xanthippe;1057715]Mit Wehmut? :confused:

Sicher; die Bilder sind schön anzuschauen, die Industrieruinen auch, weil's heute dort

ruhig ist und auch nicht mehr (oder kaum) stinkt.

Aber stellt euch mal vor, ihr müsstet dort arbeiten ....;)

Sicher, die Arbeit war wichtig und ich habe auch Hochachtung vor den 'Malochern' -

trotzdem bin ich froh, dass ich meine "Brötchen nicht dort verdienen musste".

 

Ich arbeite in einem Chemiebetrieb und da ist oder besser wird es auch mal heissen: ...stellt euch vor ihr hättet dort arbeiten gemusst...:o

 

Was damit gesagt werden soll ist, dass zur jeder Epoche Arbeiter gehörten die mit Problemen ihrer Arbeit fertig werden mussten, so wie wir heute. Alle.

High-tec gab es früher auch, nur das Niveau war anders. Nur tiefer aus heutiger Sicht. Damals durchaus High-tec.

Wir haben heute eine andere Natur der Fehler. Prinzipiell aber gleiche Probleme : irgendwas läuft nicht richtig und keiner weiss anfangs warum.:)

 

Die fuhren z.B. die Wascher damals nach Differenzdruck per - und jetzt kommt es - U-rohrmanometer aus Glas die mit Schläuchen zum Wascher hin verbunden waren. An der Leitstandwarte sind noch gut die Abdrücke zu erkennen. Denen fror im Winter evtl. schon mal so'n Schlauch wg. Kondenswasser ein, oder so'n Glas ging kaputt.

Zur Not zog man den Schlauch kurz ab und "fühlte" ob was ankommt.

 

Heute hat man digitale high-tec Druckmesser, wo man -um sicher zu sein - bei Störungen auch schon mal mit U-rohrmanometern arbeitet, um den Defekt des High-tec Gerätes sicher beurteilen zu können.

Ansonsten nur mit teuren per-se Austausch gegen Neu.

Ich lege mal heute nachmittag so'n Bildchen nach.

Edited by schmierlinse
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So, zwar früher als angekündigt, aber hier sind die Abdrücke zu sehen.

Geradeaus der Leitstand

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Nahaufnahme

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