Jump to content

Leica M8 und Heliopanfilter 830nm


Guest Horst Wittmann

Recommended Posts

Guest Horst Wittmann

Advertisement (gone after registration)

Vor einigen Wochen habe ich ebenfalls mit der M8 und dem Heliopanfilter probiert.

LEICA M8, Summicron 2/35mm (1.Serie), Blende 5,6 , ca. 1/20s, 320ASA

Der restliche Magenta-Stich wurde bei der DNG-Datei durch Entsättigung beseitigt.

Die Aufnahme hat noch Backfocus.

Meine Beobachtung: Bei 100%tigem Schärfenpunkt zeigen die komplexen optischen Systeme nie eine absolute Endschärfe. Einfache Systeme (Elmar) zeigen bessere Ergebnisse.

 

Gruß Horst.

Link to post
Share on other sites

Guest gugnie

Ich weiß nicht was und wie Du eingestellt hast. Früher hatten versch. Objektive einen Korrekturpunkt für IR-Aufnahmen (andere Wellenlänge des IR-Lichts). Vielleicht liegts daran?

Und wie ist es mit SLR... da schaut man ja mit durch den Filter?

Link to post
Share on other sites

nimm ein APO-Objektiv, dann sollte der Schärfepunkt IR und sichtbares Licht identisch sein.

 

Bei den SLR- Kameras stellt man immer mit dem sichtbaren Anteil scharf und damit ggf wieder an der falschen Stelle. Erst eine Wandlung des IR- Anteiles in den sichtbaren Anteil könnte die menschlichen Augen zu geeigneten Instrumenten machen. Der Filter alleine reicht nicht. :)

 

Tip: bei der M8 und IR-Filter sollte die Korrektur des Fokusringes doch einfach ermittelbar sein - anschliessend mit einem wasserfestem Stift auf der Optik den Korrekturpunkt anzeichnen und gut ist.

Link to post
Share on other sites

Guest Horst Wittmann

Hallo Allerseits,

der Umgang mit der IR-Technik ist nicht ganz einfach.

Für die Entfernungseinstellung scheidet eine Reflexkamera aus: Ein "richtiger" IR-Filter läßt grundsätzlich kein sichtbares Licht durch das Objektiv, also man kann auch nicht focussieren.

 

Die Empfehlung, ein APO-Objektiv zu nehmen, ist bedingt richtig. Die großmundig angekündigte Möglichkeit, daß Apo-Objektive für jede Wellenlänge den gleichen Focus haben, gilt nur für die nahen Nachbarbereiche des sichtbaren Lichtes. Für Wellenlängen oberhalb von 800nm ist eine derartige Angabe fraglich.

 

Der IR-Index auf vielen Objektiven ist ebenfalls nur ein halbherziges Zugeständnis. Dieser Index-Punkt gilt nur für eine bestimmte, genau definierte Wellenlänge bei der Einstellung auf Unendlich. Richtig wäre es, wenn es für die einzelnen Empfindlichkeitsbereiche (z.B. 780nm, 800nm, 830nm, 920nm u.s.w.) jeweils einen eigenen Indexpunkt geben würde.

 

Außerdem kann man die auf den Objektiven gravierten Enfernungsmarken nicht liniar auf auf jeden benutzten Filter übertragen. Mit zunehmender Wellenlänge müssen die eingravierten Entfernungsmarken "gedehnt" werden, d.h. hat man ein Objekt in 4m Entfernung aufzunehmen, dann müßte man das Objektiv nicht auf 4m stellen, sondern bedingt durch die "Dehnung" auf 3,7m einstellen. Geht man mit dem IR-Arbeitbereich noch höher, also von 730nm auf 920nm, dann werden aus den 3,7m schnell 3,4m.

 

Für eine gute IR-Aufnahme ist vor Ort ein Probieren nötig.

 

Gruß Horst.

Link to post
Share on other sites

Archived

This topic is now archived and is closed to further replies.

  • Recently Browsing   0 members

    • No registered users viewing this page.
×
×
  • Create New...