Guest Horst Wittmann Posted August 20, 2008 Share #1 Posted August 20, 2008 Advertisement (gone after registration) Vor einigen Wochen habe ich ebenfalls mit der M8 und dem Heliopanfilter probiert. LEICA M8, Summicron 2/35mm (1.Serie), Blende 5,6 , ca. 1/20s, 320ASA Der restliche Magenta-Stich wurde bei der DNG-Datei durch Entsättigung beseitigt. Die Aufnahme hat noch Backfocus. Meine Beobachtung: Bei 100%tigem Schärfenpunkt zeigen die komplexen optischen Systeme nie eine absolute Endschärfe. Einfache Systeme (Elmar) zeigen bessere Ergebnisse. Gruß Horst. Link to post Share on other sites More sharing options...
Advertisement Posted August 20, 2008 Posted August 20, 2008 Hi Guest Horst Wittmann, Take a look here Leica M8 und Heliopanfilter 830nm. I'm sure you'll find what you were looking for!
Guest gugnie Posted August 21, 2008 Share #2 Posted August 21, 2008 Ich weiß nicht was und wie Du eingestellt hast. Früher hatten versch. Objektive einen Korrekturpunkt für IR-Aufnahmen (andere Wellenlänge des IR-Lichts). Vielleicht liegts daran? Und wie ist es mit SLR... da schaut man ja mit durch den Filter? Link to post Share on other sites More sharing options...
hverheyen Posted August 21, 2008 Share #3 Posted August 21, 2008 nimm ein APO-Objektiv, dann sollte der Schärfepunkt IR und sichtbares Licht identisch sein. Bei den SLR- Kameras stellt man immer mit dem sichtbaren Anteil scharf und damit ggf wieder an der falschen Stelle. Erst eine Wandlung des IR- Anteiles in den sichtbaren Anteil könnte die menschlichen Augen zu geeigneten Instrumenten machen. Der Filter alleine reicht nicht. Tip: bei der M8 und IR-Filter sollte die Korrektur des Fokusringes doch einfach ermittelbar sein - anschliessend mit einem wasserfestem Stift auf der Optik den Korrekturpunkt anzeichnen und gut ist. Link to post Share on other sites More sharing options...
Old Shuttercrack Posted August 21, 2008 Share #4 Posted August 21, 2008 Bei einer SLR wird es mit Infrarotfilter verdammt düster im Sucher. Ich habe mich da immer auf den IR-Index am Objektiv verlassen. Link to post Share on other sites More sharing options...
Old Shuttercrack Posted August 21, 2008 Share #5 Posted August 21, 2008 Ich habe mal Testaufnahmen mit zwei Filmen gemacht, Maco und Ilford SFX (gibts die noch?). Link kamera: Rolleiflex 3003 Link to post Share on other sites More sharing options...
Guest Horst Wittmann Posted August 21, 2008 Share #6 Posted August 21, 2008 Hallo Allerseits, der Umgang mit der IR-Technik ist nicht ganz einfach. Für die Entfernungseinstellung scheidet eine Reflexkamera aus: Ein "richtiger" IR-Filter läßt grundsätzlich kein sichtbares Licht durch das Objektiv, also man kann auch nicht focussieren. Die Empfehlung, ein APO-Objektiv zu nehmen, ist bedingt richtig. Die großmundig angekündigte Möglichkeit, daß Apo-Objektive für jede Wellenlänge den gleichen Focus haben, gilt nur für die nahen Nachbarbereiche des sichtbaren Lichtes. Für Wellenlängen oberhalb von 800nm ist eine derartige Angabe fraglich. Der IR-Index auf vielen Objektiven ist ebenfalls nur ein halbherziges Zugeständnis. Dieser Index-Punkt gilt nur für eine bestimmte, genau definierte Wellenlänge bei der Einstellung auf Unendlich. Richtig wäre es, wenn es für die einzelnen Empfindlichkeitsbereiche (z.B. 780nm, 800nm, 830nm, 920nm u.s.w.) jeweils einen eigenen Indexpunkt geben würde. Außerdem kann man die auf den Objektiven gravierten Enfernungsmarken nicht liniar auf auf jeden benutzten Filter übertragen. Mit zunehmender Wellenlänge müssen die eingravierten Entfernungsmarken "gedehnt" werden, d.h. hat man ein Objekt in 4m Entfernung aufzunehmen, dann müßte man das Objektiv nicht auf 4m stellen, sondern bedingt durch die "Dehnung" auf 3,7m einstellen. Geht man mit dem IR-Arbeitbereich noch höher, also von 730nm auf 920nm, dann werden aus den 3,7m schnell 3,4m. Für eine gute IR-Aufnahme ist vor Ort ein Probieren nötig. Gruß Horst. Link to post Share on other sites More sharing options...
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