Guest polygamer Posted July 11, 2013 Share #41 Posted July 11, 2013 Advertisement (gone after registration) Ich kenne das Gefühl ... Link to post Share on other sites More sharing options...
Advertisement Posted July 11, 2013 Posted July 11, 2013 Hi Guest polygamer, Take a look here FF Nex. I'm sure you'll find what you were looking for!
mjh Posted July 11, 2013 Share #42 Posted July 11, 2013 Was ich meinte ist, dass wenn ich ein Leicaglas for die Sony haenge ist es genau gleich weit weg vom Sensor wie bei einer M-Leica. Der Einfallswinkel ist also der identische ob Sony oder Leica (bei dem selben Glas). Richtig. Es bliebe dann die Frage, ob Leica-Objektive mit einer für Sony/Zeiss-Objektive optimierten Kamera bessere Ergebnisse liefern als mit einer für Leica-Objektive optimierten Kamera. Link to post Share on other sites More sharing options...
hifigraz Posted July 11, 2013 Author Share #43 Posted July 11, 2013 Richtig. Es bliebe dann die Frage, ob Leica-Objektive mit einer für Sony/Zeiss-Objektive optimierten Kamera bessere Ergebnisse liefern als mit einer für Leica-Objektive optimierten Kamera. Natuerlich bleibt die Frage Link to post Share on other sites More sharing options...
hatu Posted July 11, 2013 Share #44 Posted July 11, 2013 Richtig. Es bliebe dann die Frage, ob Leica-Objektive mit einer für Sony/Zeiss-Objektive optimierten Kamera bessere Ergebnisse liefern als mit einer für Leica-Objektive optimierten Kamera. Einerseits ja. Andereseits ist es die Frage, ob die Leica-Objektive (die der interssierte Nutzer wohl schon hat) an einer 2000...3000,- teuren Kamera nicht auch nahezu so gute Ergebnisse bringen wie an einer 6000,- teuren M (240)... Also eine Abwägung Preis/Leistung. Gruß hatu Link to post Share on other sites More sharing options...
mjh Posted July 11, 2013 Share #45 Posted July 11, 2013 Einerseits ja.Andereseits ist es die Frage, ob die Leica-Objektive (die der interssierte Nutzer wohl schon hat) an einer 2000...3000,- teuren Kamera nicht auch nahezu so gute Ergebnisse bringen wie an einer 6000,- teuren M (240)... Also eine Abwägung Preis/Leistung. M-Objektive sind für die Nutzung an einer Messsucherkamera ausgelegt und eine solche wird Sony sicher nicht bauen. Wer sich Leica-Objektive leisten kann, kann sich auch die dazu passende Leica-Kamera leisten. Letztendlich investiert man ja mehr Geld in die Objektive. Aber wenn jemand mit einer (hypothetischen) preisgünstigeren Sony glücklich wird und dann mehr Geld für Leica-Objektive übrig hat, wird es Leica auch recht sein. Sie schaffen es ja eh noch nicht, so viele M zu produzieren, wie es nötig wäre. Link to post Share on other sites More sharing options...
ferdinand Posted July 11, 2013 Share #46 Posted July 11, 2013 Einerseits ja.Andereseits ist es die Frage, ob die Leica-Objektive (die der interssierte Nutzer wohl schon hat) an einer 2000...3000,- teuren Kamera nicht auch nahezu so gute Ergebnisse bringen wie an einer 6000,- teuren M (240)... Also eine Abwägung Preis/Leistung. Gruß hatu Interessant wäre für mich eine NEX 24x36 nur als 'adäquate Lösung' für R-Linsen. Für die Verwendung von M-Linsen zerbreche ich mir nicht den Kopf, die kommen ausschließlich an eine M (M9/MM) wo sie als solche auch bekannt sind. Link to post Share on other sites More sharing options...
hatu Posted July 11, 2013 Share #47 Posted July 11, 2013 Advertisement (gone after registration) ... Wer sich Leica-Objektive leisten kann, kann sich auch die dazu passende Leica-Kamera leisten. Letztendlich investiert man ja mehr Geld in die Objektive. ... Kein Widerspruch, da sind wir uns einig; ich hab ja auch eine M9. Aber die hat halt für schwierige Situationen, in denen zumindest ich bei Bedarf eine EVF-Scharfstellhilfe mal bräuchte, nix zu bieten. Eine M (240) schon, aber in summam geht das dann halt erst bei ~6.500,- los und nicht bei der Hälfte für eine prospektive FF-EVIL. Ich fing mit ner G1 an, dann ne GH1 mit Video und dann die NEX-7. Immer ein Stück näher am Ideal (FF mit EVIL), aber halt nie erreicht. Eine FF-EVIL (NEX-9 ?) wäre dieser Traum, der die M9 ergänzen würde und noch kompakt wie diese wäre. Und für R- und sonstige hochklassige FF-Objektive na klar auch. Gruß hatu Link to post Share on other sites More sharing options...
hatu Posted July 11, 2013 Share #48 Posted July 11, 2013 Interessant wäre für mich eine NEX 24x36 nur als 'adäquate Lösung' für R-Linsen. .... Die kann man ja aber auch schon heute (OK -- ggf. mit Bajonettumbau) an normalen DSLRs verwenden, die aber bis auf die D800e bisher noch ein AA-Filter haben. Eine FF-EVIL könnte natürlich bis auf AF und automatisierte Objektiv-Daten alles. Gruß hatu Link to post Share on other sites More sharing options...
Guest polygamer Posted July 11, 2013 Share #49 Posted July 11, 2013 Hi, hätte der SONY KB Body die gleiche Leistungsfähigkeit wie die RX1R The Big One: Sony RX1R vs Sony RX1 vs Leica M 240 with 35 Zeiss Biogon. | STEVE HUFF PHOTOS könnte man damit gut leben. Offen ist eben der Support der M Bajonett Objektive ohne Cornerfix-Basteleien. Wir ziehen uns aus diesem Thread zurück, weil wenig Neues zu erwarten ist, verabschiedet sich polygamer! Link to post Share on other sites More sharing options...
hverheyen Posted July 11, 2013 Share #50 Posted July 11, 2013 Die kann man ja aber auch schon heute (OK -- ggf. mit Bajonettumbau) an normalen DSLRs verwenden, die aber bis auf die D800e bisher noch ein AA-Filter haben. Eine FF-EVIL könnte natürlich bis auf AF und automatisierte Objektiv-Daten alles. Gruß hatu AA-Filter oder nicht wird überschätzt. Mein Vergleich zwischen D800 und D800e zeigen mir -es ist eher egal. Der Unterschied ist akademisch. Möglicherweise (ich weiss es nicht genau) kann die D800e einen sichtbaren Unterschied heraus arbeiten, wenn die Optik (und die kompromisslose Handhabung (Stativ, Spiegelvorauslösung, Motivsituation)) nicht zusätzlich AA-Filter spielt. Nur, welche Optik kann hier den Unterschied heraus arbeiten? Link to post Share on other sites More sharing options...
01af Posted July 11, 2013 Share #51 Posted July 11, 2013 Nur, welche Optik kann hier den Unterschied herausarbeiten? Jede halbwegs brauchbare. Aber du hast recht – der Auflösungs-Unterschied ist in jedem Falle winzig ... und nicht immer zum Vorteil der D800E. Denn wenn Moirés auftreten, dann ist der Unterschied deutlich ... und es ist nicht immer leicht, sie in der Nachbearbeitung auszubügeln. Es hat schon seinen Grund, warum Digitalkameras normalerweise Anti-Interferenz-Filter eingebaut haben. Und der Grund, warum es in letzter Zeit hip geworden ist, sie wegzulassen, ist nicht etwa, weil das so viel besser sei, sondern weil die unverständige Kundschaft danach verlangt. Link to post Share on other sites More sharing options...
nik.lei Posted July 12, 2013 Share #52 Posted July 12, 2013 AA-Filter oder nicht wird überschätzt. Mein Vergleich zwischen D800 und D800e... Korrekter wäre hier vielleicht: die 800E hat nicht keinen AA-Filter, sondern einen (sehr sehr dünnen) modifizierten Filter - im Gegensatz zur neuen 7100, die hat nach meinem Wissen keinen Filter. Link to post Share on other sites More sharing options...
Guest Digiuser Posted July 13, 2013 Share #53 Posted July 13, 2013 Manchmal ist Sturheit eine Tugend. claus Und die pflege ich, wo ich nur kann...... Link to post Share on other sites More sharing options...
Guest user23877 Posted July 13, 2013 Share #54 Posted July 13, 2013 Und die pflege ich, wo ich nur kann...... Passe auf, dass die Sturheit nicht genetisch wird. In manchen Landstrichen findest du dies schon vor. Oder wird hier Sturheit mit Ausdauer verwechselt? Link to post Share on other sites More sharing options...
S/W Posted July 16, 2013 Share #55 Posted July 16, 2013 Ich bleibe bei meinen veralteten Ms ... dann sind wir schon zu zweit Link to post Share on other sites More sharing options...
3D-Kraft.com Posted July 16, 2013 Share #56 Posted July 16, 2013 Ich hielte es für keine gute Idee, Nex auf das Kleinbildformat aufzubohren. Dazu müsste schon ein neues, für das größere Format optimiertes System her; sonst wird bloß ein fauler Kompromiss. Da muss nichts aufgebohrt werden. Der Bajonett-Durchmesser genügt vollkommen (siehe VG900). Vergleicht den mal mit dem von Nikon's F-Mount oder dem der Leica M... Das Auflagemaß lässt sich durch Adapter oder entsprechende Objektivkonstruktion immer verlängern - nur umgekehrt (Spiegelkasten) ist man in der Sackgasse. Das Gehäuse kann nach Bedarf beliebig vergrößert werden. So wie es aussieht, wird sogar ein In-Body-Stabi (der von Olympus OM-D) eingebaut. Für mich absolut uninteressant!Zum einen taugen die ganzen bisherigen NEX-Objektive daran nichts (Bildkreis!) und zum anderen will ich die Ecken bei adaptierten M-Objektiven gar nicht sehen. Es werden voraussichtlich zeitgleich zwei vollformatige Zeiss FF-Objektive erscheinen und warum sollte die Adaptierung von M-Objektiven schlechter funktionieren, als an der M? Die hat schließlich bei diversen Weitwinkeln entgegen der Vorankündigungen auch wieder enttäuscht. Sony hätte bereits vor einem Jahr alles im Regal gehabt, um eine FF-NEX zu bauen. Dass sie erst so spät damit kommen, wird sicherlich damit zusammenhängen, eben genau diese Probleme (die die VG900 noch hatte) mit einem neuen Sensordesign in den Griff zu bekommen. Wer Sony's aktuelle Sensoren kennt, wird sicherlich auf nichts schlechteres hoffen müssen, als das, was heute schon am Markt ist und dem hinkt der M 240 Sensor schon wieder um eine Generation hinterher. Denkst du das der Bajonett-Durchmesser zu klein ist? Das muesste aber meiner Meinung nach das Vorhaben ganz verhindern, oder? Siehe oben... Mit Gewalt würde es gehen … Alle neuen Kamerasysteme zeichnen sich durch ein kurzes Auflagemaß und einen großen Bajonettdurchmesser aus – die Anschlüsse sind heutzutage alle größer, als es früher üblich war. Der große Bajonettdurchmesser schafft Platz für Objektive mit großen Hinterlinsen, wie sie für (nahezu) telezentrische Designs nötig sind, die wiederum perfekt zum kurzen Auflagemaß passen. Unter diesem Gesichtspunkt ist der E-Mount für Kleinbild zu knapp bemessen, denn er zwingt zu großen Einfallswinkeln, die man ja eigentlich vermeiden will. Er zwingt zu gar nichts (verlängern geht immer, s.o.). Richtig. Es bliebe dann die Frage, ob Leica-Objektive mit einer für Sony/Zeiss-Objektive optimierten Kamera bessere Ergebnisse liefern als mit einer für Leica-Objektive optimierten Kamera. Meine Leica Objektive funktionieren hervorragend an der NEX-7. M-Objektive sind für die Nutzung an einer Messsucherkamera ausgelegt und eine solche wird Sony sicher nicht bauen. Wer sich Leica-Objektive leisten kann, kann sich auch die dazu passende Leica-Kamera leisten. Aber ob er das will? Solange Leica in die M keine verschiebbare Sucherlupe reinbekommt, will ich jedenfalls nicht. Link to post Share on other sites More sharing options...
Guest imro Posted July 16, 2013 Share #57 Posted July 16, 2013 Sony schiebt sich langsam aber sicher in eine hervorragende Position - sofern die Gerüchte stimmen. Das wesentliche Manko war bisher die mangelnde Auswahl an erstklassigen Objektiven. Wenn sie das mit Zeiss lösen werden meine Gedanken, auch digital mit Leica zu fotografieren sehr ruhig werden. Die technische Bildqualität aus der Kombination meiner Leicaobjektive mit dem Sensor der NEX-5N finde ich sehr überzeugend. Wer liefert den Sensor der X-Reihe? Sony? Nur das Kameragehäuse ist mir zu klein und daher nicht griffig genug. Wenn hier überzeugende Produkte kommen ist der Weg nicht mehr weit das ich meine Leica Werkzeugkiste eindampfe. Bleiben würde M5 mit der Kombi Summicron 28, 50 oder Summicron 35 / Summilux 75. Link to post Share on other sites More sharing options...
mjh Posted July 16, 2013 Share #58 Posted July 16, 2013 Da muss nichts aufgebohrt werden. Der Bajonett-Durchmesser genügt vollkommen (siehe VG900). Vergleicht den mal mit dem von Nikon's F-Mount oder dem der Leica M... Genügen täte der Durchmesser, nur „vollkommen“ wäre diese Lösung eben nicht. Es wäre ein fauler Kompromiss, wie man ihn normalerweise nicht freiwillig eingehen möchte. Das tut man nur, wenn man ein schon lange bewährtes System nicht ändern möchte, da die Kunden sonst neue Objektive kaufen müssten. Leica und Nikon würden heute nicht noch einmal einen so kleinen Durchmesser wählen, und Canon hatte schon beim Wechsel zum EF-Bajonett den Durchmesser vergrößert. Da Sony ohnehin neue, kleinbild-taugliche Objektive einführen und die Kunden diese neuen Objektive kaufen müssten, gäbe es eigentlich keinen Grund, am E-Mount festzuhalten, wenn man stattdessen einen für das Kleinbildformat optimierten Anschluss entwickeln könnte. Ich würde Sony jedenfalls entschieden zu einem neuen Anschluss raten. Das Auflagemaß lässt sich durch Adapter oder entsprechende Objektivkonstruktion immer verlängern - nur umgekehrt (Spiegelkasten) ist man in der Sackgasse. Natürlich geht das, aber der kritische Faktor ist ja auch der Durchmesser, nicht das Auflagemaß. Link to post Share on other sites More sharing options...
3D-Kraft.com Posted July 16, 2013 Share #59 Posted July 16, 2013 Genügen täte der Durchmesser, nur „vollkommen“ wäre diese Lösung eben nicht. Es wäre ein fauler Kompromiss, wie man ihn normalerweise nicht freiwillig eingehen möchte. Da Sony ohnehin neue, kleinbild-taugliche Objektive einführen und die Kunden diese neuen Objektive kaufen müssten, gäbe es eigentlich keinen Grund, am E-Mount festzuhalten, wenn man stattdessen einen für das Kleinbildformat optimierten Anschluss entwickeln könnte. Ich würde Sony jedenfalls entschieden zu einem neuen Anschluss raten. Sorry Michael, das klingt für mich alles ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Woher willst Du wissen, dass Sony nicht von Anfang an den E-Mount so konstruiert hat, dass er auch Vollformat-tauglich ist? Ich sehe am Durchmesser jedenfalls weniger Einschränkung als bei Nikon und Leica - und auch dafür gelang es, brauchbare Objektive zu konstruieren. Außerdem erlaubt er es, auch Kameras mit Crop-Sensor in annehmbarer Größe zu bauen - Nikon und Canon nutzen ihren Mount ja auch für beide Sensor-Formate. Aus meiner Sicht hat Sony hier alles richtig gemacht. Die Kunden müssen auch nicht unbedingt neue Objektive kaufen. Mittlerweile existiert eine ansehnliche Palette exzellenter und noch recht kompakter APS-C Objektive, die für viele Anwendungen bereits vollkommen ausreichen, wenn man noch kompakt unterwegs sein möchte. Einige von denen (z.B. das HyperPrime 35mm T0.95) decken sogar APS-H ab. Da man auch alles aus der Leica M Welt und noch vieles andere adaptieren kann, rechtfertigen sich neue Objektive erst dann, wenn man auch von zusätzlichen Features (z.B. Unterstützung des schnelleren Sensor-Phasen AFs) und kompakterer Bauweise als der ohnehin adaptierbaren A-Mount Objektive profitieren möchte. Aus meiner Sicht gibt es viele gewichtige Gründe, warum ich einer FF-NEX den Vorzug geben würde: Der Sensor wird voraussichtlich 32 MP haben und mindestens eine Blende mehr Lowlight-Reserve bieten, als der Sensor der M (der FF-Sensor der D800 bietet dies schon seit 2012) Die Dynamik wird voraussichtlich ebenfalls mindestens noch mal eine Blendenstufe besser sein (der Sony FF-Sensor der D800 ist es schon seit 2012) Der Sensor wird aller voraussicht nach in einer In-Body-Stabilisierung eingebaut sein - das bietet in vielen Situationen nochmals 1-3 Blendenstufen mehr Reserve. Schlechter als die aktuelle Farbprofilabstimmung der M 240 wird die FF-NEX ebenfalls kaum sein. Wenn Sony die zusätzliche Entwicklungszeit des neuen Sensors auch darauf verwendet hat, schräg einfallende Lichtstrahlen von UWWs mit geringeren Farbverschiebungen zu verarbeiten, als der CMOSIS-Sensor der M 240 oder des aktuellen Sensors aus der VG900, ist auch hier Besserung in Sicht. Der EVF wird aller Voraussicht nach auch noch mal eine Schippe bei der Auflösung gegenüber dem ohnehin schon guten EVF der NEX-7, NEX-6, A99 drauflegen und sicherlich auch die Verzögerungen weiter reduzieren. Dagegen ist der EVF von Leica (bzw. Epson) bereits Technik von vorgestern. Schon mit dem heutigem EVF der M 240 kann ich Effekt-Objektive wie das Noctilux oder das HyperPrime CINE 50/T0.95 präziser und vor allem ohne Shift fokussieren - leider nur im Zentrum, was mir bei Objektiven mit starker Bildfeldwölbung wenig nützt. Die FF-NEX wird sich jedoch sicherlich nicht den Konstruktionsfehler einer nicht verschiebbaren Sucherlupe leisten. Der Sensor-Phasenpixel basierte Hybrid-AF wird vermutlich auf Geschwindigkeitsniveau heutiger Phasen-AFs sein, ohne all derer Abweichungs-Probleme. Der Video-Modus wird vielleicht weiterhin den Respekt-Abstand zu den professionellen Videokameras von Sony wahren (also vermutlich noch kein 4K unterstützten), er wird aber um Welten besser sein, als der zur Zeit viertelherzig implementierte von der Leica M 240. Das Gehäuse wird sicherlich nicht größer, als das einer M sein, eher kleiner und dennoch griffiger, wenn es sich weiterhin an Form-Elementen der aktuellen NEXen orientiert. Die NEX-FF wird also aller Voraussicht nach endlich die Kamera sein, die ich seit langem - und einigen Irrwegen über die D800E und die M 240 - suche. Link to post Share on other sites More sharing options...
mjh Posted July 16, 2013 Share #60 Posted July 16, 2013 Woher willst Du wissen, dass Sony nicht von Anfang an den E-Mount so konstruiert hat, dass er auch Vollformat-tauglich ist? Das sieht man doch. Die Maße sind bekannt. Das ist ein für APS-C optimierter Anschluss, und aus einem guten APS-C-Anschluss wird ein allenfalls mittelprächtiger Kleinbild-Anschluss. So möchte niemand in ein größeres Format einsteigen, der damit noch etwas vor hat. Ich sehe am Durchmesser jedenfalls weniger Einschränkung als bei Nikon und Leica - und auch dafür gelang es, brauchbare Objektive zu konstruieren. Das sind Systeme aus der analogen Zeit, und im Fall von Nikon ein SLR-System, während es hier um EVIL-Kameras und für diese gerechnete nahezu telezentrische Objektive geht. Daraus ergeben sich ganz andere Anforderungen. Der einzige Grund, weshalb diese Anschlüsse noch immer gepflegt werden, ist der, dass man die Investitionen der Kunden schützen wollte und will. Von den SLR-Herstellern hatte sich allein Canon getraut, einen klaren Schnitt zu machen. Das habe ihnen manche Kunden bitter vorgeworfen, aber im Grunde war die Entscheidung vernünftig. Für heutige EVIL-Kameras können diese alten Systeme ohnehin kein Vorbild mehr sein. Das weiß auch Nikon sehr gut. Ihr Kleinbild-Anschluss hat einen Durchmesser von nur 44 mm, wenig mehr als der Kleinbild-Bildkreis. Aber als sie ihr EVIL-System Nikon 1 konzipiert haben, dessen Bildkreis mit 15,8 mm gut ein Drittel des Kleinbild-Bildkreises ausmacht, haben sie sich für einen nur wenig kleineren Anschluss entschieden: 40 mm! So macht man das heutzutage, und warum das so ist, hatte ich ja schon erklärt. Außerdem erlaubt er es, auch Kameras mit Crop-Sensor in annehmbarer Größe zu bauen - Nikon und Canon nutzen ihren Mount ja auch für beide Sensor-Formate. Man kann immer einen kleineren Sensor verwenden, wenn das System für einen größeren Bildkreis gerechnet ist. Umgekehrt funktioniert das nicht so gut. Die Kunden müssen auch nicht unbedingt neue Objektive kaufen. Mittlerweile existiert eine ansehnliche Palette exzellenter und noch recht kompakter APS-C Objektive, die für viele Anwendungen bereits vollkommen ausreichen, wenn man noch kompakt unterwegs sein möchte. Einige von denen (z.B. das HyperPrime 35mm T0.95) decken sogar APS-H ab. Für diese Objektive gibt es ja die NEX-Bodies mit APS-C-Sensor. Aber wenn Sony einen Kleinbild-Body bringt, müssen Kleinbild-Objektive her (auch wenn man zunächst adaptierte A-Bajonett-Objektive verwenden könnte). Da man auch alles aus der Leica M Welt und noch vieles andere adaptieren kann, rechtfertigen sich neue Objektive erst dann, wenn man auch von zusätzlichen Features (z.B. Unterstützung des schnelleren Sensor-Phasen AFs) und kompakterer Bauweise als der ohnehin adaptierbaren A-Mount Objektive profitieren möchte. Wer investiert denn in eine Kleinbild-NEX, wenn der Hersteller keine dafür optimierten Objektive bringt? Wenn Sony glaubwürdig sein will, müssen sie mit einem solchen Body zumindest eine Roadmap mit einer Handvoll neuer Objektive vorstellen. Link to post Share on other sites More sharing options...
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