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Gleis 17 : Bahnhof Grunewald, Berlin


machmaphoto

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Am 27. Januar 1945 erreichte die sowjetische Armee das Vernichtungslager Auschwitz.

 

"...Im Holocaust wurden aus Berlin von Oktober 1941 bis Kriegsende über 50.000 deutsche Juden deportiert. Außer vom Bahnhof Grunewald starteten Deportationszüge vom Güterbahnhof Moabit und vom Anhalter Bahnhof. Der erste Deportationszug verließ den Bahnhof Grunewald am 18. Oktober 1941 mit 1.013 Juden... Ab Ende 1942 waren fast nur noch das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und das Konzentrationslager Theresienstadt das Fahrtziel. Allein in die „Todesfabrik Auschwitz“ fuhren etwa 35 Züge mit 17.000 Juden vom Bahnhof Grunewald ab..." [Quelle:Wikipedia ]

 

Größere Teile des Geländes um die Gleisrampe und das Gleis 17 selbst wurden von der Deutschen Bahn einer Veränderungssperre unterworfen und bilden das "Mahnmal Gleis 17."

 

[summitar v. 1939]

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  • 2 months later...

Spurensuche

 

Summitar

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Guest user23877
Bilder gegen das Vergessen sind immer gut.

 

Ja.

 

Manchmal jedoch, wenn das Unsägliche von Menschen dennoch getätigt wurde, fehlt jeglichen Worten wie Bildern die Kraft, über die Zeit und den Raum bewusst zu bleiben und das Mitgefühl zu erreichen. Wie sonst könnten Progrome und Verbrechen an der Menschlichkeit sich wiederholen, egal ob auf ideologischem, religiösem oder politischem Fundamentalismus sich bewegend?

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... fehlt jeglichen Worten wie Bildern die Kraft, (...) das Mitgefühl zu erreichen. Wie sonst könnten Progrome und Verbrechen an der Menschlichkeit sich wiederholen ...

 

Ich fürchte, es fehlt nicht an der Kraft, das Mitgefühl zu erreichen, sondern an der Fähigkeit des Mitgefühls, sich erreichen zu lassen.

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Der StaPo Beamte Max Gr.:

 

"...."Die Festnahmen der Juden wurden damals Abholungen genannt, und zwar für den für uns legalen Zweck, die Juden woanders anzusiedeln...

.... Ich habe niemals einen Menschen misshandelt. Es ist aber durchaus denkbar, dass ich ab und zu <etwas laut wurde>. Das war aber bei dieser Behörde nichts besonderes. Wer nicht brüllte, galt as schlechter Beamter."

 

[Aus der Aussage des damals beschuldigten StaPo- Beamten Max Gr. gegenüber dem Untersuchungsrichter [60er Jahre] zit. nach: "Polizei und Deportationen - Keiner hat etwas gewußt ? ": Didaktisches Material zur Täterschaft im Nationalsozialismus von Akim Jah. Für HÖRPOL bearbeitet von Eva Goebel.]

 

2003 äußerte sich der Staatsanwalt, der damals die Ermittlungen gegen die Polizisten führte und die Anklage vorbereitete: u.a. wie folgt:

 

"...Wenn schon Leute auf der Straße wußten, dass die Juden <ins Gas gehen> mussten, wie kann dann ein Angehöriger der GeSTaPo - Leitstelle Berlin - insbesondere des <Judenreferats> - ahnungslos gewesen sein ?..."

 

(aaO "Aussagen des Staatsanwalts über die Polizisten.")

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Am alten Stellwärterhaus.

 

Hektor 1,9 / 7,3cm : Baujahr 1933

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