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Wo Abzüge von Schwar-Weiß-Negativen machen lassen


Fipsy

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Hallo,

 

nun habe ich noch eine Frage zwecks Abzüge machen lassen:

 

Wo lasst Ihr denn Abzüge eurer selbstentwickelten schwarz-weiß Negative machen?

 

Am besten wäre natürlich eine "Versand-Labor".

 

Vielen Dank

 

Daniel

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Auch wenn das nicht die erhoffte Antwort auf deine Frage ist, ich habe mehrfach versucht Schwarz/Weiß Abzüge extern machen zu lassen. Immer mit dem gleichen Ergebnis:

 

Teuer und unzureichende bis gar keine Abstimmung der Kontraste. (Massenlabor).

 

Im Fachlabor bekommst du gut Arbeit, zu hohen Preisen.

 

Selber Abzüge erstellen im Heimlabor übertrifft das Versandlabor in Bezug auf nahezu alle Belange beträchtlich, ausgenommen die Bearbeitungszeit :o.

 

Wenn du wirklich in S/W arbeiten möchtest, dann überlege dir eine Dunkelkammer Ausrüstung zuzulegen und das selber zu machen. Da wirst du vermutlich nicht viel Ausgeben müssen.

Erfolg stellt sich da schnell ein, kauf dir ein Buch das sich auf arbeiten in der S/W Dunkelkammer bezieht. Du wirst sehen das lernt man sehr schnell.

 

Gruß, Thorsten

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Hallo Daniel,

 

auch ich möchte Dir als Alternative zum Fachlabor (das wären z.B. Fotoimpex in Berlin, Platinum in Hamburg, Studio13 bei Stuttgart, Zebralabor in Aachen) die Selbstverarbeitung empfehlen.

Die Laborausstattung kostet nicht die Welt, eine dunkle Ecke mit Stromanschluß dürfte sich überall finden lassen.

 

Beste Grüße,

Franz

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Hallo,

 

danke für Eure Antwort.

 

Ein Labor kann ich mir aus Platzgründen leider nicht einrichten.

 

Wie sind denn die Erfahrungen mit Farbglanz und Fotoimpex?

 

Aber wenn ich das richtig deute, bleibt mir fast nur, einen Mädchenfilm zu nehmen? Auf Hybrid habe ich ehrlich gesagt keine Lust mehr.

 

Viele Grüße

 

Daniel

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Du kannst nirgendwo mal für ein paar Stunden einen Tisch freiräumen und das Zimmer verdunkeln?

Es muß ja keine dauerhaft eingerichtete Dunkelkammer sein, mir hat es jahrelang auch mein ab und zu umgewidmetes Badezimmer getan. Bei anderen Mitforenten steht der Vergrößerer auf der Waschmaschine.

 

Beste Grüße,

Franz

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Hallo,

 

danke für Eure Antwort.

 

Ein Labor kann ich mir aus Platzgründen leider nicht einrichten.

 

Wie sind denn die Erfahrungen mit Farbglanz und Fotoimpex?

 

Aber wenn ich das richtig deute, bleibt mir fast nur, einen Mädchenfilm zu nehmen? Auf Hybrid habe ich ehrlich gesagt keine Lust mehr.

 

Viele Grüße

 

Daniel

 

 

Hallo,

 

Mädchenfilm hat einen großen Belichtungsspielraum und lässt sich sehr gut scannen. Und da für eine eigene Dunkelkammer kein Platz ist, bleibt eigentlich doch nur hybrid. Nur so kannst Du Helligkeit und Kontrast so steuern, wie Du es brauchst.

 

Gruß

Gertrud

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...bleibt eigentlich doch nur hybrid.

...oder ganz auf Film zu verzichten und gleich digital fotografieren :)

 

Gerade bei SW Abzügen kommt es doch sehr auf die individuelle Entwicklung des Abzugs an. Nachbelichten, abwedeln, etc... Kann mir gar nicht vorstellen, dass ein Fachlabor da immer die Vorstellungen des Fotografen trifft.

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Ich habe es hier schon öfter empfohlen: Frau Vogel aus Düsseldorf, die auf der Börnestr. 4 (?) das SW-Fachlabor betreibt und u.a. für die Bechers und andere bekannte Leute arbeitet bzw. gearbeitet hat. Sie macht nichts anderes als SW-analog und kann es mit Sicherheit besser als die meisten die empfehlen, man solle lieber selbst vergrößern (was natürlich viel besser ist als die Großlabore). Sie behandelt Negative wie rohe Eier, man bekommt sie also ohne Kratzer oder Fingerabdrücke zurück; die Abzüge haben keine Staubfussel. Billig ist es nicht, aber doch billiger als die in einem früheren Beitrag genannten Labore oder das Fachlabor, das Leica betreibt.

 

Elmar

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Guest gugnie

Wie schön von einer so guten Adresse und einer exxellenten Laborantin zu hören.Hab ich mir schon notiert. Es liegen sicher Welten zwischen den Bildern aus der Industrie und vielleicht auch vielen Fach-Laboren und dem individuellen Handabzug dieser Frau, dieser Fach-Frau.

 

Trotzdem weiß sie nicht, was ich hervorgehoben und was ich abgesenkt sehen möchte.

Die vielen Gespräche, die die Fachfrau mit den Bechers für deren Standard-Fotos geführt hat... die vielen Probe-Abzüge wieder und wieder ... bis die gewünschte, wiederholbare Ausarbeitung stand, das ist dann schon etwas anderes, kostet natürlich auch anders. Becher-Bilder in A0 können heute in der Galerie (auch nach dem Tod von Herrn Becher abgezogen, nehme ich an) schon mal 10.000 € oder auch mehr kosten, da spielen die Laborkosten nicht so die große Rolle.

Die Bechers hatten kein Labor in München oder in Hamburg und schickten die Filme nicht per Post denke ich. :-))

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War nun knapp 1 Jahr mit einer Vollformat DSLR unterwegs mit dem Fazit daß es die gesammte Familie genervt hat, daß ich immer diesen Klopper mitgeschleppt habe.

 

Wenn ich mir heute Fotos von meinem Sohn anschaue, die mit der MP gemacht wurde, die haben einfach eine ganz andere Anmutung. Die gefallen mir vom "Aussehen" her viel mehr wie die von der DSLR.

 

Natürlich hätte ich einen Raum um Abzüge zu machen. Aber um den absolut "Lichtdicht" zu bekommen und alles wäre ja jedesmal ein riesen Act. Auch müßte ich ja auch erstmals ein riesen Lehrgeld bezahlen, bis ich das Abziehen einigermaßen beherrsche.

 

Wie macht Ihr es denn mit Farbfilm? Das machen doch sicher die wenigsten selbst?

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Hallo,

Farbglanz kann ich überhaupt nicht für s/w empfehlen.

Mein diesbezüglicher Test fiel total ernüchternd aus.

 

Ich gehe immer dahin (kein Internetauftritt vorhanden):

Krust + Peters

Liebigstraße 3

60323 Frankfurt

069 - 721990

 

Kleines aber sehr feines Fachlabor.

Bildbeispiele für seine Arbeit (die obersten 8):

http://www.l-camera-forum.com/leica-forum/architektur/121125-kunst-raum-2.html

 

grüße

manfred

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Wie schön von einer so guten Adresse und einer exxellenten Laborantin zu hören.Hab ich mir schon notiert. Es liegen sicher Welten zwischen den Bildern aus der Industrie und vielleicht auch vielen Fach-Laboren und dem individuellen Handabzug dieser Frau, dieser Fach-Frau.

 

Trotzdem weiß sie nicht, was ich hervorgehoben und was ich abgesenkt sehen möchte.

Die vielen Gespräche, die die Fachfrau mit den Bechers für deren Standard-Fotos geführt hat... die vielen Probe-Abzüge wieder und wieder ... bis die gewünschte, wiederholbare Ausarbeitung stand, das ist dann schon etwas anderes, kostet natürlich auch anders. Becher-Bilder in A0 können heute in der Galerie (auch nach dem Tod von Herrn Becher abgezogen, nehme ich an) schon mal 10.000 € oder auch mehr kosten, da spielen die Laborkosten nicht so die große Rolle.

Die Bechers hatten kein Labor in München oder in Hamburg und schickten die Filme nicht per Post denke ich. :-))

 

Das ist natürlich richtig, Gerd. Aber ein guter Laborant weiß oft, wie ein Bild aussehen muss und setzt es entsprechend um. Auch die Kommunikation spezieller Wünsche sollte recht einfach sein - Gesicht abwedeln ist leichter gesagt als selbst gemacht. Nur ganz spezielle Wünsche sind vielleicht ein Problem.

 

Elmar

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Guest Oyster70

Hi zusammen,

 

ich denke hier wird das Thema " Anspruch" diskutiert.

Habe ich den Anspruch meine Abzüge/Fineartprints 100% zu kontrollieren, dann bleibt mir nur die Möglichkeiten diese selber zu erstellen oder persönlich neben einem Laboranten zu stehen, und dann natürlich auch die Preise dafür zu bezahlen.

 

Egal wie lange man diskutiert, daran wird sich nichts ändern.

 

Ich habe mich schon vor 30 Jahren entschieden es selber zu machen. In Kauf nehmend das diese Entscheidung mit zeitlichen Aufwand und einer im Prinzip nicht endend wollenden Lehrzeit einher geht. Macht aber gerade deswegen auch ein solchen Spass. Ich kann es nur jedem empfehlen. Das Gefühl von Stolz und Befriedigung - wenn man aus der Duka kommt, oder nen Fineart erstellt hat - ist jedesmal wieder ein tolles.

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Wie schön von einer so guten Adresse und einer exxellenten Laborantin zu hören.Hab ich mir schon notiert. Es liegen sicher Welten zwischen den Bildern aus der Industrie und vielleicht auch vielen Fach-Laboren und dem individuellen Handabzug dieser Frau, dieser Fach-Frau.

 

Trotzdem weiß sie nicht, was ich hervorgehoben und was ich abgesenkt sehen möchte.

Die vielen Gespräche, die die Fachfrau mit den Bechers für deren Standard-Fotos geführt hat... die vielen Probe-Abzüge wieder und wieder ... bis die gewünschte, wiederholbare Ausarbeitung stand, das ist dann schon etwas anderes, kostet natürlich auch anders. Becher-Bilder in A0 können heute in der Galerie (auch nach dem Tod von Herrn Becher abgezogen, nehme ich an) schon mal 10.000 € oder auch mehr kosten, da spielen die Laborkosten nicht so die große Rolle.

Die Bechers hatten kein Labor in München oder in Hamburg und schickten die Filme nicht per Post denke ich. :-))

 

Oh ja:

 

YouTube - Lab of J. Nachtwey

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Guest gugnie

Ja wirklich (das Video) , aber nun sind wir alle keine Nachtweys' und keine Bechers und sollten eigentlich schon mit einem ordentlich, ich meine mit Sorgfalt und ein wenig Bildverständnis und einem Blick auch dafür...wo ein Bild zu Ende ist und was noch drauf sollte...arbeitenden Laboranten/Laborantin sehr zufrieden sein..und da sollten uns der Aufwand und die Kosten für einige schöne Bilder es schon wert sein.

Und ab und an mal eine lange Nacht im eigenen Labor macht ja auch noch Spaß und übt zugleich. (was bei mir unbedingt nötig ist, wenn ich mir die Ergebnisse so ansehe, was immer seltener der Fall ist)

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Natürlich hätte ich einen Raum um Abzüge zu machen. Aber um den absolut "Lichtdicht" zu bekommen und alles wäre ja jedesmal ein riesen Act.

 

Fenster auf, Teichfolie einschlagen, Fenster zu. Schon ist der Raum dunkel. Vor den Türspalt kann man ein zusammengerolltes Handtuch legen.

 

Auch müßte ich ja auch erstmals ein riesen Lehrgeld bezahlen, bis ich das Abziehen einigermaßen beherrsche.

 

Wenn du Dich nicht ganz tollpatschig anstellst, beträgt das "Lehrgeld" keine zwanzig Euro. Man muß ja nicht auf 30x40-Format üben.

 

Wie macht Ihr es denn mit Farbfilm? Das machen doch sicher die wenigsten selbst?

 

Je nach Laune. Meistens jage ich die Filme durch die Frontier, manchmal entwickle ich sie selbst und stopfe sie dann in die Maschine, seltener ziehe ich auch selbst ab.

 

Beste Grüße,

Franz

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