Jump to content

Gehäusegröße M10 vs. M-P vs. Q


Wonzo

Recommended Posts

Advertisement (gone after registration)

Ich habe mal die o.g. Gehäusegrößen miteinander verglichen. Was mich dabei erstaut hat, ist, daß die Q ebenso tief ist, wie eine Film-M bzw. M10, jedoch sogar 8mm weniger breit. Nun habe ich von dem Innenleben einer M10 oder einer Q wenig Ahnung und bin nicht dazu in der Lage, hier technische Vergleiche anzustellen. Mich beschäftigt aber schon die Frage, warum die Leica Ingenieure so viel Mühe damit hatten, die M10 auf die Größe einer Film M zurückzuführen, während dies bei der Q überhaupt kein Problem zu sein schien, diese ja sogar weniger breit ist. Immerhin hat die Q einiges mehr an Elektronik eingebaut, sie hat EVF und Autofocus, und der technische Laie, so wie ich es einer bin, würde nun davon ausgehen, daß eigentlich die Q „dicker“ sein müßte ...   Was ist also in einer digitalen M so grundlegend anderes verbaut ? 

Link to post
Share on other sites

Mich beschäftigt aber schon die Frage, warum die Leica-Ingenieure so viel Mühe damit hatten, die M10 auf die Größe einer Film-M zurückzuführen, während dies bei der Q überhaupt kein Problem zu sein schien ...

Eine M muß 27,8 mm Auflagemaß einhalten, während die Q ihr Objektiv fest eingebaut hat.

 

Im übrigen ist die Gehäusetiefe der Leica M10 am Bodendeckel sowie an der Oberkappe tatsächlich exakt genauso groß wie bei den analogen M-Modellen. Dennoch ist die Gesamt-Gehäusetiefe größer, wegen des vorn geringfügig hervorstehenden Bajonettes und des hinten leicht überstehenden Monitors sowie der Daumenauflage. Darüber hinaus ist das M10-Gehäuse um etwa 3 mm höher als M-A und MP bzw. rund 1 mm höher als M7.

 

Was mich überrascht, ist der offenbar ganz neu konstruierte Entfernungsmesser. Seit über 60 Jahren beträgt die mechanische Meßbasis sämtlicher analoger und digitaler M-Modelle 69,25 mm – für die sog. effektive Meßbasis muß dieser Wert noch mit der Suchervergrößerung multipliziert werden. Die der M10 beträgt nunmehr 69,31 mm. Aufgrund der Suchervergrößerung von 0,73× beträgt die effektive Meßbasis also 50,6 mm (statt 47,1 mm bei den bisherigen digitalen M-Modellen bzw. 49,9 mm bei den analogen mit 0,72×-Sucher).

Link to post
Share on other sites

Die M hat einen Messsucher; dieser besteht aus vielen optischen und mechanischen Teilen und braucht für seine Funktion bestimmte Ausmasse. Weiter ist die M für die Verwendung mit Wechselobjektiven konzipiert; das ist eine Schnittstelle, die zwangsläufig mehr Platz braucht als eine Kamera mit einem fest eingebauten Objektiv. Weiter braucht ein Schlitzverschluss mehr Platz als ein Zentralverschluss. Die beiden Systeme sind nicht wirklich gut vergleichbar.

Link to post
Share on other sites

Archived

This topic is now archived and is closed to further replies.

  • Recently Browsing   0 members

    • No registered users viewing this page.
×
×
  • Create New...