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Objektive für Crop-M8 an der M9 - Erfahrungen?


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Liebe Eigentümer einer M9,

 

bei Erfahrungsberichten mit der M9, z. B. in der jüngsten LFI-Ausgabe, stehen die klassischen Objektive im Vordergrund, also die Summicrone und Summiluxe. Dass z. B. das 35er Summicron asph. an der M9, vorsichtig ausgedrückt, ganz ausgezeichnete Leistungen bringt, freut mich sehr, denn ich habe eines. Eine M9 dagegen kommt für mich vor dem 11. November 2011 noch nicht in die Tüte.

 

Zu meiner M8 habe ich mir auch „billigere“ Objektive, z. B. das 24er Elmar asph., das 28er Elmarit asph. und das 75er Summarit, zugelegt, die wohl auf die Crop-M8 zugeschnitten waren. Daher interessiert mich nun, ob auch diese Linsen, die m. E. an der M8 große Klasse sind, an der Vollformat-M9 bis zum Bildrand hin keinen nennenswerten Leistungsabfall zeigen oder ob sich Ihr Kauf, wenigstens mit Blick auf den künftigen Erwerb einer M9, nachträglich als Fehler erweist.

 

Dieser Frage möchte ich jedoch nicht primär durch das Betrachten öder MTF-charts nachgehen, Erfahrungsberichte wären mir lieber.

 

Viele Grüße,

Peter.

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... Zu meiner M8 habe ich mir auch „billigere“ Objektive, z. B. das 24er Elmar asph., das 28er Elmarit asph. und das 75er Summarit, zugelegt, die wohl auf die Crop-M8 zugeschnitten waren. ...

 

Nein, das sind sie nicht! Sämtliche Leica M-Objektive, auch die "minderteuren" sind kompromisslos zur Verwendung am Aufnahmeformat 24x36 mm gerechnet. Von daher steht einer Verwendung an der M9 nichts im Wege.

 

Richtig ist allerdings, dass die Leistung eines jeden Objektivs, ungeachtet seines Preises mit zunehmendem Abstand von der optischen Achse schlechter wird. Das war immer so und wird wohl auch immer so bleiben. Gegen die Gesetze der Physik ist nunmal kein Kraut gewachsen. ;)

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Richtig ist allerdings, dass die Leistung eines jeden Objektivs, ungeachtet seines Preises mit zunehmendem Abstand von der optischen Achse schlechter wird. Das war immer so und wird wohl auch immer so bleiben. Gegen die Gesetze der Physik ist nunmal kein Kraut gewachsen. ;)

 

Eben und deswegen ist ein Bick auf die MTF schon mal eine gute Beurteilungsgrundlage.

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„Sämtliche Leica M-Objektive, auch die "minderteuren" sind kompromisslos zur Verwendung am Aufnahmeformat 24x36 mm gerechnet. Von daher steht einer Verwendung an der M9 nichts im Wege.“ - Danke, PwoS, wenn das so sein sollte, prima!

 

Konkreter Hintergrund meiner Frage ist die Beschreibung in der Bedienungsanleitung z. B. des 75er Summarit und des 28er Elmarit asph.. Diese enthalten einen Hinweis auf einen geringen Leistungsabfall zum Bildrand hin, der sich durch leichtes Abblenden ausgleichen ließe und – jetzt kommt’s – der an der digitalen M8 aufgrund der geringeren Sensorgröße ohnehin nicht ins Gewicht fiele (wobei im Text des 28ers auch darauf hingewiesen wird, das Objektiv sei für die analoge und für die digitale Fotografie gleichermaßen geeignet, was ja wiederum Deine Anmerkung stützt, PwoS). - Einen derartigen Hinweis auf die geringere Sensorgröße usw. enthält der entsprechende Text in der Bedienungsanleitung z. B. des 35er Summicron asph. hingegen nicht.

 

Dies könnte ganz einfach darin begründet sein, dass das 35er Summicron noch aus der Zeit vor der M8 stammt und dass der Text nicht aktualisiert worden sein mag. Eine andere Möglichkeit wäre gewesen, dass die „minderteuren“ Objektive (super Begriff!), auf die sich meine Frage richtet, auf die M8 optimiert sind und nun an der M9 in der Leistung abfallen könnten. Daher rührt meine Frage nach Erfahrungsberichten und Bildbeispielen zu den „minderteuren“ Objektiven an der Vollformat-M9, die in den bisher veröffentlichten Bilderstrecken leider eine eher nachrangige Rolle spielen.

 

Viele Grüße,

Peter.

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Naja, die Summarits können ja auch an analogen Leicas verwendet werden (und sollen sehr gute Ergebnisse bringen) und die analogen hatten auch schon vor dem 09.09.09 einen Vollformatsensor ;)

 

Außerdem, dass ein Objektiv (zumal von Leica) schon bei Offenblende Leistung bringt und diese durch Abblenden auch gesteigert werden kann trifft doch auch auf viele andere Objektive zu, oder?

 

 

Grüße,

 

Sven

Edited by seven
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wobei im Text des 28ers auch darauf hingewiesen wird, das Objektiv sei für die analoge und für die digitale Fotografie gleichermaßen geeignet, was ja wiederum Deine Anmerkung stützt, PwoS.

 

da gibt es nichts zu stützen, denn es ist einfach so.

ALLE leica-objektive sind ausnahmslos auf das volle kleinbildformat gerechnet.

dass der leistungsabfall zum rand an der m8 (sensor-bedingt) kleiner ausfällt ist klar, hat aber nichts mit den objektiven zu tun.

genauso gut könnte man schreiben, dass er an einer panasonic oder olympus pen noch kleiner ausfällt (faktor 2 crop), aber das würde auch nicht heissen dass man die objektive nur dort verwenden könne.

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Was soll das ganze Zweifeln? Wie ich schon oben schrieb, ein Blick in die MTF gibt absolute Gewissheit:

 

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Hier das erwähnte Apo-Summicron 75 bei Blende 5,6. Bekanntlich ist die halbe Diagonale des KB-Formats ca 21mm. Da sieht man, daß da praktisch überhaupt noch kein Leistungsabfall am Rand zu sehen ist.

Das Objektiv ist rattenscharf bis in die Ecken.

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Hallo zusammen,

 

und hier noch was zum Thema "Wie liest man MTF-Kurven":

 

http://www.l-camera-forum.com/leica-forum/leica-kundenforum/1079-wie-liest-man-mtf-kurven.html

 

und hier was vom Wettbewerber zu dem Thema:

 

http://www.zeiss.de/C12567A8003B8B6F/EmbedTitelIntern/CLN_30_MTF_de/$File/CLN_MTF_Kurven_DE.pdf

 

Grüße,

 

Sven

 

P.S.: Man so alte Artikel aus dem Forum sind fast wie Zeitreisen :D

Edited by seven
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Guest Bastian A.

über das "minderteure" elmarit-m 2,8/28 kann ich nur das beste berichten - und das vom gebrauch an analogen m-gehäusen, also altbekanntem vollformat.

 

natürlich sind alle m-objektive für das leicaformat gerechnet. da immer die bestrebung eine digitale vollformat-m herauszubringen bestand, wurden auch nie crop-objektive angeboten.

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Hallo Peter,

ich hatte die Gelegenheit mit der M9 einen Nachmittag lang unter Verwendung von 2/50, 2.8/24, 2/90 sowie 3.4/135 einen Fototest durchführen zu können.

Bilder hier:

http://www.l-camera-forum.com/leica-forum/forumstreffen/93013-treffen-bonn-4.html Beitrag 74-76.

Ich kenne die Objektive von meiner analogen M6 und bin über deren Leistung an der M9 angenehm überrascht worden.

 

Gruß

Ingo

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Konkreter Hintergrund meiner Frage ist die Beschreibung in der Bedienungsanleitung z. B. des 75er Summarit und des 28er Elmarit asph.. D.

 

Hallo, die Sache lässt sich "produkthistorisch" doch ganz einfach so beschreiben: Die genannten Objektive entstanden kurz nach Einführung der M8, und Leica musste dem in den Bedienungsanleitungen Rechnung tragen, dass sie nun M6etc- und M8-Benutzer gleichermaßen ansprechen mussten. Dem üblichen Satz, dass bei voller Öffnung die Leistung am Rand etwas abfalle, aber durch leichtes Abblenden dem entgegenzusteuern sei, haben sie dann halt den Satz an die Seite gestellt, dass dies wegen des Sensorbeschnitts an der M8 eh egal sei. Und das ist ja richtig und trifft auf jedes Objektiv zu (nebenbei hat man damit eher versucht, dem Crop der M8 ein Positivargument abzugewinnen, als dass man dies als Einschränkung der Objektive gemeint hätte). Die Anleitungen der "älteren" Objektive haben sie einfach nicht sämtlichst aktualisiert, was man ja durchaus kritisieren könnte. Es würde dort aber ebenfalls stehen können.

Keinesfalls aber sind zB die Summarite "Billig"- oder Crop-Objektive. Sie sind einfach der Versuch, das Sortiment zu bereichern um Objektive, die sich mehr M-Interessenten leisten können; was sie vergleichsweise billiger macht, ist der Verzicht auf Asphären und die moderatere Öffnung. Ich selbst habe das 75er und finde es sowohl an M7 als auch an M8 dufte.

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Liebe Forenten,

 

meine urspr. Frage richtete sich auf Erfahrungsberichte/Beispielfotos (also eben keine MTF-Charts) bzgl. der „minderteuren“ Leica-Objektive (zu denen das 75er Apo-Summicron m. E. nicht gerade zählt…).

 

Danke und Gruß,

Peter.

 

Nun, in den anderthalb Jahren deiner Zugehörigkeit zum Forum hast du ja bestimmt schon erlebt, daß in einem Thread nicht nur die Eingangsfrage stringent bedient wird.

So war mein Beitrag mit den MTFs des Apo-Summicron 75 eher als unwiderlegbare Bestätigung (und nicht nur "Stütze") des Beitrags von PWoS gedacht und streift eben nur den Inhalt deiner Frage.

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Liebe Forenten,

 

die oben geäußerte Zufriedenheit mit dem 28er Elmarit asph. kann ich vollkommen nachvollziehen. Es ist mein zweites M-Objektiv und wurde von mir entsprechend häufig eingesetzt. 2 Fotos, die mit ihm entstanden sind, hatte ich vor etwa einem Vierteljahr im M8-Forum eingestellt (Thread „Sensor-Reinigung“). In der Literatur und in Forumsbeiträgen steht es ziemlich im Schatten des 28er Summicrons. Angesichts des Leistungsvermögens des Summicrons überrascht das nicht. Regelrecht erstaunt war ich jedoch, als ich neulich auf die recht „zurückhaltende“ Besprechung in der LFI (Ausgabe 1/2007) stieß. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das 28er Elmarit asph. gekauft hätte, wenn ich diese Rezension zuvor gelesen hätte. Angesichts meiner Erfahrungen mit diesem Objektiv habe ich seinen Kauf nicht bereut. Nun würde ich gerne anhand von Beispielen sehen, was es an der M9 zeigt.

 

Im Forum war ich schon vor diesem Thread auf eine hohe Zahl von Beiträgen gestoßen, denen sich entnehmen lässt, dass das 75er Summarit eine große Fan-Gemeinde hat. Meine Erfahrungen mit diesem Objektiv gehen leider eher dahin, dass mir die Montage der Gegenlichtblende zu fummelig ist. So bleibt es dann meistens doch in der Tasche und das 90er Elmarit kommt stattdessen zum Einsatz. Das 75er Summarit, so gut es optisch auch sein mag, ist vermutlich das von mir am seltensten benutzte meiner Objektive. Dennoch würden mich M9-Aufnahmen mit diesem Objektiv interessieren.

 

Vom 24er Elmar asph. liest und sieht man so gut wie gar nichts im Forum. Daher habe ich mir erlaubt, diesem Beitrag ein Foto anzuhängen, das mit dem 24er Elmar asph. an der M8 entstanden ist. Ich hoffe, auch M9-Fotografen verwenden dieses Objektiv und zeigen Aufnahmen, die mit ihm entstanden sind.

 

Viele Grüße,

Peter.

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Edited by PeterWerner
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75er Summarit eine große Fan-Gemeinde hat. Meine Erfahrungen mit diesem Objektiv gehen leider eher dahin, dass mir die Montage der Gegenlichtblende zu fummelig ist. So bleibt es dann meistens doch in der Tasche

 

Ich würde die GeLi drauflassen und mit einem Hood-Hat von Op/Tech-USA das Objektiv schützen.

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Ich kann zwar nur für das 35er Summarit sprechen, dieses ist aber genauso scharf wie das cron. Die Unterschiede sind minimal und kaum zu erkennen. Der größste Unterschied dürfte noch sein, dass der Contrast etwas anderss ist.

 

Wichtig für alle Sumarit Objetkive. Diese sind nich günstiger, weil Leica an der Qualität spart sondern, einfach die Planung von Anfang an Intelligent durchgezogen hat.In dem man viele teile für die komplette Reihe benutzten kann, 35,50,75,90 ist der Preis deutlich günstiger. leica würde nie wirklich "schlechte" Objektive produzieren.

 

Das gleiche gilt für die S2, auch dort sind viele Objektive ähnlich um den Preis zu drücken und trotzdem sind wahrscheinlich, diese Objektive die besten der Welt.

 

Zum schluss das tolle an dem 28 2.8 oder den andern Sumarit ist die kleine größe. Ein wahrer genuss aus meiner Sicht.

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Ich kann zwar nur für das 35er Summarit sprechen, dieses ist aber genauso scharf wie das cron. Die Unterschiede sind minimal und kaum zu erkennen. Der größste Unterschied dürfte noch sein, dass der Contrast etwas anderss ist.

 

Wichtig für alle Sumarit Objetkive. Diese sind nich günstiger, weil Leica an der Qualität spart sondern, einfach die Planung von Anfang an Intelligent durchgezogen hat.In dem man viele teile für die komplette Reihe benutzten kann, 35,50,75,90 ist der Preis deutlich günstiger. leica würde nie wirklich "schlechte" Objektive produzieren.

 

 

Das stimmt so nicht.

Es ist richtig, daß Leica die Fertigung optimiert hat. Die Summarite sind aber bei Offenblende den entsprechenden High-End Optiken unterlegen. Mal mehr, mal weniger. Was Wunder! Das 75 ist hier übrigens ganz ausgezeichnet. Abgeblendet schon um eine Stufe sind sie gleichwertig.

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...von mir sei zu diesem Thema noch die vielleicht abschließende Bemerkung erlaubt, dass es von KEINEM HERSTELLER je ein Objektiv mit M-Bajonett gegeben hat und aktuell gibt, das speziell für ein kleineres Format als 24x36mm gerechnet wurde. Also nicht nur Leica, auch Voigtländer und Zeiss bauen keine ausgewiesenen Crop-Objektive, dies gibt es in diesem Marktsegment gar nicht!

 

Viele Grüße vom Tom

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