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Elmarit R 24mm vergleich 28er


pmarek

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Hallo,

 

Wie ist den das 24er im Qualitätsvergleich zum 28er.

Ein 28er besitze ich bereits, kann an der Qualität nichts aussetzen.

Allerdings hab ich mir ein 35er Elmarit dazu gekauft, dieses Brennweite passt mir wunderbar.

Deshalb die Überlegung ob ich das 28er was ja von der Brennweiten sehr nah am 35er liegt in ein 24er umtauschen soll.

Ob ich mit der 24er Brennweite klar komme müsste ich vor einem Wechsel ausprobieren.

 

Allerdings würden mich erstmal die Meinungen zum 24 interessieren.

 

Was sind den so die Gebrauchtpreise für das 28er und das 24er.

Danke

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Dein Objektiv ist ein 28er der ersten Rechnung, das im Nahbereich nicht die gleiche Leistung wie die neuere Version (ab 1994) aufweist, die von allen Brennweiten aus dem R-System als die schärfste Optik gilt.

 

Das von Dir angesprochene 24er ist ursprünglich nicht von Leica, sondern von Minolta gerechnet worden, und hier scheiden sich die Geister. Dennoch: Das Objektiv zeichnet absolut scharf und hat laut der Aussage des Fotojournalisten Erwin Puts eine Abbildungsleistung, den die meisten Diafilme gar nicht mehr erfassen können.

 

Im Endeffekt würde ich mich aber weniger um diese Details kümmern, sondern - wie auch von Dir selbst vorgeschlagen - die einzelnen Objektive hinsichtlich ihrer unterschiedlichen Bildwinkel einmal einem genauen Praxistest unterziehen. Abschließend bleibt jedoch festzuhalten: 24er und 28er unterscheiden sich beträchtlich mit Bezug auf ihre gestalterischen Möglichkeiten.

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[...] Dennoch: Das Objektiv zeichnet absolut scharf und hat laut der Aussage des Fotojournalisten Erwin Puts eine Abbildungsleistung, den die meisten Diafilme gar nicht mehr erfassen können.

Da muss ich leider dem Herrn Puts widersprechen bzw. zurechtrücken.

Eigentlich ist die Leistung fast jeden Leica-Objektivs so, dass Dia-Filme es nicht mehr erfassen können. Das 24er ist dabei hart am Limit, die anderen sind besser. Hier ist eine vertriebsfreundliche Umschreibung gewählt, die m.E. auch heissen kann: Für Leica-Verhältnisse am unteren Limit.

 

24mm ist rein gestalterisch eine meiner Lieblingsbrennweiten. Zwischen dem aktuellen 19er und dem 28er-PC fehlte dauernd etwas in meinem R-Koffer, also habe ich es vor gut einem Jahr in der Bucht erstanden.

Ich hatte es dann auch auf Touren dabei, wo ausser mir nur Profis an Bord waren, zwei davon mit rotem Punkt. Die haben sich eher abfällig über die Optik geäussert.

Das kann ich nun, nachvollziehen.

 

Es ist gelinde gesagt _extrem_ reflex-anfällig, auch wenn z.B. die Sonne schon deutlich aus dem Bild ist.

Eben weil der Bildwinkel nur gering unterschiedlich ist, war ich oft zu faul, zum 28er zu wechseln - hätte ich's besser mal gemacht. Zwei von drei Bildern, die ich mit dem 24er gemacht habe, sind daher für die Tonne. Oft war der Horizont recht weit unten und viel Wolken drauf.

 

Und vom gesamten Eindruck her ist das 24er irgendwie flau. Auch wenn nicht in die Sonne belichtet wurde.

 

Das alte 21er f4 soll zwar noch mehr reflex-anfällig sein, aber durch die bessere nah-Einstellgrenze ist es wesentlich interessanter, und insgesamt immer noch von der Plastizität der Bildwirkung her besser als das 24er. Konnte ich auf Velvia 100F selbst erleben. Über ein 21/4 denke ich heute noch nach, eben für den Nahbereich.

Wäre mal zu überlegen, da es auch preislich fast günstiger ist.

 

Richtig knackig ist dann eben das aktuelle 19er, ausser recht starker Abdunklung in den Ecken bei Offenblende über jeden Zweifel erhaben.

Ich bin "reumütig" wieder zu ihm zurück, das 24er liegt meist im Schrank.

Hergeben will ich es aber auch nicht, 24mm sind einfach zu schön ...

 

Wenn man es günstig (max. 300 Euro) bekommt, warum nicht. Aber nicht zu viel erwarten.

 

Grüße

 

Torsten

 

PS.: Das M-24er soll hingegen ein Brett sein, wie mir ein Leica-Visionär versicherte.

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Und vom gesamten Eindruck her ist das 24er irgendwie flau.

 

Aufgrund genau solcher Einschätzungen hätte ich mir das 24er zu meiner SL2 fast nicht gekauft. Da es aber zum 35er (da habe ich auch das Elmarit letzte Version) die viel bessere Ergänzung ist als ein 28er, habe ich zu Beginn dieses Jahres auf einer Fotobörse dann doch zugegriffen, zumal bei einem Preis von deutlich unter 300 Doppelmark.

 

Und was soll ich sagen, mein Exemplar straft alle diese abfälligen Bewertungen Lügen! Kein Anflug von Flauheit, noch nicht einmal besonders reflexempfindlich, sehr scharf, es kann in jeder Beziehung mit dem von mir an der SL2 noch verwendeten Objektiven Elmarit 35, Macro-Elmarit 60 und Elmarit 180 mithalten. Vielleicht habe ich einfach Glück gehabt, äußerlich sieht mein Exemplar gut benutzt aus, seine optische Leistung aber ist sehr gut (meine Beurteilung bezieht sich übrigens auf Diafilm, nicht auf 9x13 Abzüge).

 

Zwar sind das M 2,8/24 und beispielsweise das R 2,8/19 letzte Version nochmals besser, jedoch handelt es sich bei diesen beiden Objektiven meines Erachtens um Ausnahmeobjektive auch im Kreis der Leica Objektive. Das 24er hingegen ist einfach nur solide sehr gut.

 

Grüße,

 

Andreas

 

P.S.: Ich glaube, viele derjenigen, die über das 24er herziehen, haben es nie selber benutzt.

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Da muss ich leider dem Herrn Puts widersprechen bzw. zurechtrücken.

Eigentlich ist die Leistung fast jeden Leica-Objektivs so, dass Dia-Filme es nicht mehr erfassen können. Das 24er ist dabei hart am Limit, die anderen sind besser. Hier ist eine vertriebsfreundliche Umschreibung gewählt, die m.E. auch heissen kann: Für Leica-Verhältnisse am unteren Limit.

 

24mm ist rein gestalterisch eine meiner Lieblingsbrennweiten. Zwischen dem aktuellen 19er und dem 28er-PC fehlte dauernd etwas in meinem R-Koffer, also habe ich es vor gut einem Jahr in der Bucht erstanden.

Ich hatte es dann auch auf Touren dabei, wo ausser mir nur Profis an Bord waren, zwei davon mit rotem Punkt. Die haben sich eher abfällig über die Optik geäussert.

Das kann ich nun, nachvollziehen.

 

Es ist gelinde gesagt _extrem_ reflex-anfällig, auch wenn z.B. die Sonne schon deutlich aus dem Bild ist.

Eben weil der Bildwinkel nur gering unterschiedlich ist, war ich oft zu faul, zum 28er zu wechseln - hätte ich's besser mal gemacht. Zwei von drei Bildern, die ich mit dem 24er gemacht habe, sind daher für die Tonne. Oft war der Horizont recht weit unten und viel Wolken drauf.

 

Und vom gesamten Eindruck her ist das 24er irgendwie flau. Auch wenn nicht in die Sonne belichtet wurde.

 

Das alte 21er f4 soll zwar noch mehr reflex-anfällig sein, aber durch die bessere nah-Einstellgrenze ist es wesentlich interessanter, und insgesamt immer noch von der Plastizität der Bildwirkung her besser als das 24er. Konnte ich auf Velvia 100F selbst erleben. Über ein 21/4 denke ich heute noch nach, eben für den Nahbereich.

Wäre mal zu überlegen, da es auch preislich fast günstiger ist.

 

Richtig knackig ist dann eben das aktuelle 19er, ausser recht starker Abdunklung in den Ecken bei Offenblende über jeden Zweifel erhaben.

Ich bin "reumütig" wieder zu ihm zurück, das 24er liegt meist im Schrank.

Hergeben will ich es aber auch nicht, 24mm sind einfach zu schön ...

 

Wenn man es günstig (max. 300 Euro) bekommt, warum nicht. Aber nicht zu viel erwarten.

 

Grüße

 

Torsten

 

PS.: Das M-24er soll hingegen ein Brett sein, wie mir ein Leica-Visionär versicherte.

 

 

Hi,

Torsten,

könnte es sein, das Du da eine Gurke erwischt hast???????

Ich kann dass so Graß nicht bestätigen, zwar habe ich deutlich bessere Optiken gesehen,

aber mit meinem 24er alte Ausführung (Minolta Linsen) bin ich im Großen und Ganzen ganz zufrieden.

Gruß

Horst

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Meine Erfahrung deckt sich mit der von Andreas. Das (mein) 24er ist absolut kontrastreich und scharf. Und für diese Brennweite m.E. erstaunlich reflexunanfällig. Davon abgesehen komme ich mit 24 besser klar als mit 28 (wenn auch ein 35 vorhanden).

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hmmm,

aufgrund der vorigen Posts halten wir am besten fest:

das 24 KANN gut sein, da es offenbar doch eine gewissen Serienstreuung gibt.

Da die Brennweite an sich sehr schnuckelig ist, empfiehlt es sich also unbedingt, das Objektiv vorher auszuprobieren. Oder eben solange online eines besorgen, bis sich ein gutes findet. Nur muss da der Rest erst mal wieder an weitere Interessenten "entsorgt" werden.

Also DEMO-Ware ist es im Laden knapp unter 1000 Euronen ausgepreist. Es sollte aber auch in dem Zustand deutlich günstiger zu bekommen sein.

Es ist es jedenfalls wert, versucht zu werden.

Viel Erfolg

Torsten

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Guest Bastian A.

mein 24er habe ich noch nicht sehr lange, doch die bisherigen ergebnisse sind alles andere als enttäuschend. außergewöhnlich reflexanfällig scheint es mir auch nicht zu sein.

vermutlich mußt du ein gutes exemplar suchen :)

 

b.

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