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Beobachtungen über Leica(i)aner


lordon

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Ich lese schon seit geraumer Zeit hier mit und ich bin wohl auch einer der häufigen Besucher hier. Es ist mir ein Anliegen, meine Beobachtungen mitzuteilen.

Was unterscheidet Leica von den japanischen Herstellern ? Was unterscheidet den Leica-Anwender von dem Anwender einer japanischen Kamera ? Was unterscheidet dieses Formum von anderen Photo-Foren ?

Zu mir selbst: Ich nutze zur Zeit eine Canon 5D und suche seit längerem eine kompaktere Lösung. Die Pana G1 habe ich nach 1000 Auslösungen samt Zubehör wieder verkauft. Die G1 hat mir einfach nicht gefallen !

Heute habe ich entschieden, eine M9 zu kaufen - bei der M8 störte mich einfach der crop-Faktor.

Hierbei ist mir klar, dass die M9 mit 5,5 TEuro Geld kostet und ich diese nach vielleicht 3-5 Jahren mit Wertverlust gegen eine M10 tauschen werde - das kostet halt das Hobby - aber ich sehe in den Linsen eine langfristige, wertstabile Investition.

Und so sehe ich es auch bei anderen Dingen: ich gebe für Schuhe mehr Geld aus und trage diese 10-20 Jahre. Meine Uhr habe ich seit über 15 Jahren und obwohl sie vorgeht, tausche ich diese nicht gegen eine 20 Euro Uhr, die die Zeit exakt anzeigt.

Und so werde ich vielleicht irgendwann in eine S2 investieren - nicht, um damit anzugeben, sondern weil mir das Konzept und die Firma Leica gefällt - ich mich damit identifizieren kann.

Personen wie mich bezeichnet man als sogenannte "Edel-Amateure".

Und nun komme ich zum Punkt: das was dieses Forum von anderen unterscheidet, sehe ich in dem zuvor genannten Tatsachen: da sind Leute, die Spass an der Photografie haben und ihre Kamera mögen. Die Leute sind nicht wild darauf, immer das Neueste zu haben. Sie sind selbstsicher genug, um zu wissen, dass das Photo hinter der Kamera entsteht. Diese Photografen wissen, dass man von der Fülle von Funktionen und Programmen, die Kameras heute bieten, man eh nur sehr wenige benötigt.

Dieses ist ein Punkt, der Leica und Leica-Anwender von vielen anderen Anwendern unterscheidet. Ich finde es schade, dass eigentlich bei fast allen Diskussionen hier im Forum dieses nicht zugegeben wird und man versucht, technisch zu argumentieren. Die Diskussionen entgleiten sehr oft.

Diese war eine Beobachtung eines heute Nicht-Leic(i)aners.

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Hallo lordon,

 

 

ich danke für diesen Interessanten Bericht.

Ich habe hier irgendwann mal folgenden Spruch gelesen.

 

"Amateure kümmern sich um Technik

Künstler um das Licht

Profi´s um Aufträge"

 

Es ist m.E. wirklich so das durch die Technik hier häufig überbewertet wird.

Letztlich hat Leica bzw. das nutzen dieser kamera eine gewisse Magie

der sich manche auch in Zeiten der "perfekten" Automatik nicht entziehen können.

M9 und S2 sind sicherlich eine gute Wahl doch würde ich dir empfehlen

auch mal eine MP auszuprobieren.

Eine MP ist zeitlos und hat (solange es Filme gibt) die Wertstabilität

der M-Optiken.

 

 

Gruß,

Christoph

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Ich glaube, ich habe den Spruch eingebracht, aber die Reihenfolge der Originalfassung (nicht von mir) ist etwas anders. Und der Apostroph war auch nicht mit dabei. ;-)

 

 

 

"Amateure kümmern sich um Technik,

Profis um Aufträge und

Künstler um das Licht "

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Man mit allem was auf dem Markt ist gute Fotos machen.

Ich finde das die Technik generell ueberbewertet wird. Haette auch gerne die M9, ist aber mehr ein "haben wollen" Gefuehl und ich weiss genau das meine Fotos dadurch nicht besser werden.

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@ TE:

ein sehr interessanter Beitrag, wie ich finde.

Es ist völlig korrekt: eine gute Kamera sorgt für gute (technische) Bildqualität.

Für gute Bilder als solches ist jedoch stets Fotograf verantwortlich.

 

Meine (filmbasierte) M7 nutze ich, weil es mir ein sinnliches und haptisches Vergnügen bereitet.

 

Digital fotografiere ich (immer noch) mit einer sechs Jahre alten Kompakten vom Aldi.

 

Bei der M9 (endlich ohne Crop) werde ich möglicherweise schwach…

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Ein wenig "Flügeltürer-Mentalität" ist wohl in den Überlegungen und daß man nichts mitnehmen kann, sich also jetzt was gönnen kann...

(Ich habe auf meinen Touren noch nie einen Fotofreund mit Leica gesehen!)

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Da haben wir einen Freund der in China lebt und mit einer Canon fotografiert, nun aber ins richtige Geschäft einsteigen will.

Da ist von Preisen der Leica-Artikel die Rede, wie übrigens sehr oft im Leica-Forum,--- von Wertstabilität der Linsen, wie oft im LF --- von Wiederverkaufswerten der Gehäuse, wie oft im.LF --- von Preisen für Schuhe und Uhren und deren Verweilzeit beim Nutzer, von langzeitigen Ansparplänen für eine S2, um sich mit der Marke Leica zu indentifizieren (hoffentlich gibt es sie dann noch).

Na ja, freuen wir uns über jeden Kauf-Interessenten der das Haus Leica stützt, zukünftig mit der Leica-Kamera um den Hals sich der gehobenen Klasse der Edel-Amateure zugehörig fühlt.

Eine für mich, mit etwas Vorsicht ausgedrückt, seltsame Einstellung zum Hobby Fotografie.

 

Vielleicht ist es da von Vorteil, wenn es einem so geht wie "Land" gerade zuvor geschrieben hat: ".....habe auf meinen Touren noch nie einen Fotofreund mit Leica gesehen..."

Das wird sich womöglich in China ändern...........

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Hallo lordon,

 

 

ich danke für diesen Interessanten Bericht.

Ich habe hier irgendwann mal folgenden Spruch gelesen.

 

"Amateure kümmern sich um Technik

Künstler um das Licht

Profi´s um Aufträge"

 

Es ist m.E. wirklich so das durch die Technik hier häufig überbewertet wird.

Letztlich hat Leica bzw. das nutzen dieser kamera eine gewisse Magie

der sich manche auch in Zeiten der "perfekten" Automatik nicht entziehen können.

M9 und S2 sind sicherlich eine gute Wahl doch würde ich dir empfehlen

auch mal eine MP auszuprobieren.

Eine MP ist zeitlos und hat (solange es Filme gibt) die Wertstabilität

der M-Optiken.

 

 

Gruß,

Christoph

 

!

 

...der Amateur kümmert sich um den Zustand seiner Kameras

...der Profi um den Verkauf seiner Bilder

und

...der Meister um das Licht !!

 

;):)

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Was unterscheidet Leica von den japanischen Herstellern ? Was unterscheidet den Leica-Anwender von dem Anwender einer japanischen Kamera ?

 

Lordon,

wenn Du dieses Forum genauer verfolgt hättest, wäre Dir aufgefallen, dass fast alle „Leica-Anwender” auch Anwender japanischer Kameras sind. Oder ist es Dir aufgefallen und Du hast die Fragen deshalb nicht beantwortet?

 

Heute habe ich entschieden, eine M9 zu kaufen - bei der M8 störte mich einfach der crop-Faktor.

 

Wieviel Aufnahmen hast Du mit der M8 gemacht?

 

Guebert

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Für einen Teil der Forumsmitglieder treffen die Beobachtungen sicher zu: Leica ist eine ziemlich emotionale Marke verglichen mit den Wettbewerbern, was durch lange Produktionszeit der einzelnen Kameras (zumindest früher ;) ) und Namen für Objektive unterstrichen wird.

 

Der Mensch neigt nunmal dazu, emotional getroffene Entscheidungen rational zu rechtfertigen (ein Grund, warum soviele neue Produkte trotz Marktforschung scheitern). Aber solange alle damit glücklich sind?

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Da haben wir einen Freund der in China lebt und mit einer Canon fotografiert, nun aber ins richtige Geschäft einsteigen will.

Da ist von Preisen der Leica-Artikel die Rede, wie übrigens sehr oft im Leica-Forum,--- von Wertstabilität der Linsen, wie oft im LF --- von Wiederverkaufswerten der Gehäuse, wie oft im.LF --- von Preisen für Schuhe und Uhren und deren Verweilzeit beim Nutzer, von langzeitigen Ansparplänen für eine S2, um sich mit der Marke Leica zu indentifizieren (hoffentlich gibt es sie dann noch).

Na ja, freuen wir uns über jeden Kauf-Interessenten der das Haus Leica stützt, zukünftig mit der Leica-Kamera um den Hals sich der gehobenen Klasse der Edel-Amateure zugehörig fühlt.

Eine für mich, mit etwas Vorsicht ausgedrückt, seltsame Einstellung zum Hobby Fotografie.

 

Vielleicht ist es da von Vorteil, wenn es einem so geht wie "Land" gerade zuvor geschrieben hat: ".....habe auf meinen Touren noch nie einen Fotofreund mit Leica gesehen..."

Das wird sich womöglich in China ändern...........

 

das hat wohl jemand etwas missverstanden ....

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Wieviel Aufnahmen hast Du mit der M8 gemacht?

 

Guebert

 

Was hat das denn mit den M8-Aufnahmen zu tun? Wenn er ein 'gecroptes' Format nicht mag, dann ist das eben seine Sache.

 

btw: Ich möchte meiner M7 gerade wg. des Crops auch keine M8 zur Seite stellen.

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Lordon,

wenn Du dieses Forum genauer verfolgt hättest, wäre Dir aufgefallen, dass fast alle „Leica-Anwender” auch Anwender japanischer Kameras sind. Oder ist es Dir aufgefallen und Du hast die Fragen deshalb nicht beantwortet?

Guebert

 

Hier stimme ich dir zu: Ich bin seit 1979 auch sehr zufriedener Nikon-Nutzer (FE und F4)! Allerdings entstehen mittlerweile 90 % meiner Aufnahmen mit Leica M und die Nikons sind fast schon in Altersteilzeit...;)

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Ein wenig "Flügeltürer-Mentalität" ist wohl in den Überlegungen und daß man nichts mitnehmen kann, sich also jetzt was gönnen kann...

(Ich habe auf meinen Touren noch nie einen Fotofreund mit Leica gesehen!)

 

Ich schon. Im Pücklerpark Bad Muskau. Mit ner M8 und ner großen Fototasche die auf dem Kinderwagen lag, geschoben von seiner Frau, die ihm die Objektive reichte.

Man begrüsste sich.:)

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... (Ich habe auf meinen Touren noch nie einen Fotofreund mit Leica gesehen!)

 

Naja, ein bisschen die Augen aufmachen sollte man schon, sehr dicht sind die LEICA-Fritzen aber noch nie gesäht gewesen. Immerhin habe ich vor 14 Tagen auf der Hahnweide ohne sonderliches suchen immerhin 2 R-Leicas gesehen, eine sogar mit DMR und eine M (6?) und sogar einen Herrn, welcher mit 4,5/200mm an der LEICA II? und 200mm Durchsichtssucher zumindest absolut stilgerecht (zugegeben, bei der einen oder anderen Maschine wäre wohl eine ERMANOX zeitlich noch näher dran) die historischen Maschinen auf den Film bannte. Auch sonst sind LEICAs sooo spärlich nun auch nicht vertreten. In den Niederungen der Lüneburger Heide und ihren diversen Tierparks sind eigentlich regelmäßig welche anzutreffen, außerdem durchaus auch HASSELBLÄTTER und LINHÖfER, also alles was so richtig Geld und Kraft beim Tragen kostet;)

 

Freundliche Grüße aus der o.a. Heide

 

Wolfgang

Edited by wpo
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