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Summarit 1.5/50


herzie

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Was soll man bloß sagen? In der Mitte ist es scharf, abgelbendet weitet sich die Schärfe ins Bildfeld hinein aus. Sehr konstrastreich ist es offen nicht, gewinnt aber abgeblendet. Sicher ist es für Portrait eine Option. Leiche Überstrahlungen sind dann manchmal nicht so störend.

str.

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Ich kann dazu erst mal nichts sagen (außer dass Herzie überall allerlei Fragen stellt und ich nicht so recht weiß, wie ich das deuten soll), weil ich mit meiner Neuanschaffung erst noch ein paar Filme belichten muss. Es scheint aber für experimentierfreudige Leute durchaus eine Überlegung wert zu sein.

 

Hallo monsieur nobs,

ein sehr gutes Foto und das ich überall Fragen stelle, hängt damit zusammen, das ich ein neugieriger Mensch bin. Da ich auch gerne experimentiere wäre die Optik vielleicht etwas für mich. Aber ernsthaft, ich versuche mir ein Bild von den Objektiven für meine analoge M zu machen und prüfe was vielleicht etwas für mich sein könnte. Da man in diesem Forum außer einigen recht unterhaltsamen Dialogen, auch ein gehöriges Maß an Fachwissen antrifft, frage ich halt viel. Das wird sicher weniger und vielleicht kann ich dann auch einmal etwas zu diesem Forum beitragen. Einstweilen hilft mir die Erfahrung der Teilnehmer und weshalb soll man das Rad immer wieder neu erfinden ?

Ich wünsche einen schönen Abend und danke für die Tipps und Erfahrungen.

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Das Objektiv ist sehr streu-/gegenlichempfindlich und erzeugt in verschiedenen Situationen Lichtsäume um Motivdetails. DESWEGEN habe ich mir eins zugelegt und deswegen schieße ich mich auch auf niedrigempfindliche Fime ein, damit ich die Offenblende benutzen kann. Ich sehe das spielerisch.

Unter normalen Gesichtspunkten ist das Objektiv nicht alltagstauglich.

Soweit mein Kenntnisstand nach zwei Filmen.

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Ein Summarit habe ich schon seit Studienzeiten, genauer gesagt ist es jezt schon das zweite, weil man mir das ursprüngliche gestohlen hat.

Es ist streulichtempfindlich, man sollte also auch die Originalsonnenblende XOONS besorgen, auch wenn sie halb so viel kostet, wie das Objektiv.

Voll geöfnet ist es sehr weich und überstrahlt.

Im Gegenlicht zeigt es, auch abgeblendet, manchmal seltsame Lichtflecken (bei meinem 2. Summarit sind sie viel weniger ausgeprägt, als beim 1. Allerdings hatte ich früher nur eine Gummisonnenblende und nicht das voluminöse Originalteil).

Abgeblendet kommt es sicher, was Schärfe, Auflösung und Kontrast betrifft, nicht mit modernen Objektiven mit. Ich würde es ab Blende 4 oder 5,6 mit dem alten Schraubgewinde-Elmar vergleichen wollen. Ich habe damit sehr brauchbare Dias gemacht. An der M8 gefällt es mir weniger.

Kaufgrund war für mich, daß ich gelegentlich die Lichtstärke brauche, mir aber kein Summilux leisten kann.

Wenn Du eines kaufst, mußt Du wohl mit ca. 300 € für die Linse und mehr als 150 € für die Sonnenblende rechnen.

Ein Summicron älterer Machart wäre nicht teurer, aber bei Blende 2 besser, als das Summarit.

 

Gruß

Thomas

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Auch hier gibt es sehenswerte Aufnahmen mit dem alten Summarit wo die oben beschriebenen "Mängel" sehr wirkungsvoll eingesetzt werden. Für mich stellt sich da ein Wiedererkennungseffekt zu amerikanischen Filmen oder Fotos aus den 50ern ein; offenbar passt die Linse zeitlich gut an eine M3:

 

http://www.l-camera-forum.com/leica-forum/film-forum/98841-inherited-1956-leica-m3.html#post1040019

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Abgeblendet kommt es sicher, was Schärfe, Auflösung und Kontrast betrifft, nicht mit modernen Objektiven mit.

 

Kann ich so nicht unterstreichen, Thomas. Mein Exemplar, ein Erbstück von meinem Vater, ist hinsichtlich Schärfe und Auflösung ab Blende 4 gnadenlos gut, es überrascht mich in dieser Hinsicht immer wieder und scheint mir sogar besser zu sein als beispielsweise ein Summilux 50 der letzten voraspärischen Generation. Allerdings ist der Kontrast nicht nur bei Offenblende, sondern selbst bei Blende 8 viel schwächer als bei modernen Objektiven, so dass die mit dem Summarit aufgenommenen Bilder trotz der guten Auflösung und Schärfe meist flach und verwaschen wirken, zumal auch der Farbkontrast des Objektivs ziemlich lau ist. In Summe wirken daher mit dem Summilux aufgenommene Bilder deutlich plastischer und brillianter.

 

Grüße,

 

Andreas

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Andreas,

Du hast mich falsch verstanden. Ich meinte nicht, daß das Summarit schlecht ist. Abgeblendet ist es gut verwendbar in den meisten Situationen. An der Schraubleica und der M 5 habe ich es öfters, vor allem dann, wenn ich nicht näher ran muß, als 1 Meter (hierfür: Nahsummicron, bzw. Elmar mit verschiedenem Zubehör). Und es verzeichnet auch sehr gering. Nur kommt es mir vor, daß die 2 modernen Objektive, die ich besitze, insgesamt und bei Berücksichtigung aller Parameter mehr leisten. Momentan bin ich besonders vom Elmar 3,8/24 angetan. Das andere moderne Objektiv, das Macro-Elmar 90 ist aufs Ganze gesehen nicht merklich besser, als mein Uralt-Schraubelmarit.

 

Gruß

Thomas

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Ein Beispiel mit diesem Objektiv. Verschiedene Dinge im Unschärfebereich lösen sich beinahe ins Nichts auf, wie hier der "Alte Peter", den man praktisch kaum noch wahrnimmt als nicht Ortskundiger.

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Kann ich so nicht unterstreichen, Thomas. Mein Exemplar, ein Erbstück von meinem Vater, ist hinsichtlich Schärfe und Auflösung ab Blende 4 gnadenlos gut, es überrascht mich in dieser Hinsicht immer wieder und scheint mir sogar besser zu sein als beispielsweise ein Summilux 50 der letzten voraspärischen Generation. Allerdings ist der Kontrast nicht nur bei Offenblende, sondern selbst bei Blende 8 viel schwächer als bei modernen Objektiven, so dass die mit dem Summarit aufgenommenen Bilder trotz der guten Auflösung und Schärfe meist flach und verwaschen wirken, zumal auch der Farbkontrast des Objektivs ziemlich lau ist. In Summe wirken daher mit dem Summilux aufgenommene Bilder deutlich plastischer und brillianter.

 

Grüße,

 

Andreas

 

Andreas, ich muß Dich wirklich wieder mal beneiden.

Alle Deine Scherben, die gemeinhin als solche erkannt werden, sind bei Deinen Exemplaren hervorragende Optiken.

Ich darf Dich noch darauf hinweisen, daß "Schärfe" subjektiv ist und in erster Linie vom Detailkontrast bestimmt wird. Ein recht gut auflösendes Objektiv ohne Kontrast wird also zumeist auch nicht als "scharf" empfunden.

Offensichtlich habe ich ein Summarit wie es üblicherweise abbildet. Ich halte es für Diafilm als unbrauchbar.

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