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Wieviel kostet der neue FF Kodak Sensor in der M9 ?


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200, 500 oder 1000 oder nur 100 oder sogar 1500 €

gibts da irgendwo irgendwelche Infos zu ?

 

fragt der wissbegierige Rainer

 

Eine wahre Aussage zu diesem Punkt zu erhalten ist ungefähr so wahrscheinlich wie das wahre Alter von Zsa Zsa Gabor zu erfahren.

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Den wahren Bezugspreis werden wir kaum rausbekommen (inkl. eigener Spezifikationen und Mengenrabatt - Leica nimmt angeblich nur jeden dritten M8-Sensor von Kodak und lässt den Rest wieder zurückgehen), aber hier zur Orientierung:

10.5-Mp CCD slims professional cameras - Electronic Products

 

Der M8-Sensor lag bei 650$, der 50MP-Sensor der Hassi-50 schon bei 3500$. In Größe und Technik liegt der KAF-18500 der M9 wohl irgendwie dazwischen, also 1000-2000$!?

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200, 500 oder 1000 oder nur 100 oder sogar 1500 €

gibts da irgendwo irgendwelche Infos zu ?

 

fragt der wissbegierige Rainer

 

Willst Du Dir eine eigen M9 um den Sensor herumklöppeln?

fragt der wissbegierige Sören

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Guest Bernd Banken
Eine wahre Aussage zu diesem Punkt zu erhalten ist ungefähr so wahrscheinlich wie das wahre Alter von Zsa Zsa Gabor zu erfahren.

 

Ist die nicht jetzt so alt wie die Elisabeth Flickenschildt mal wurde?

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Hi Sören,

mir geht das Bashing der M9, = überteuerter Luxusartikel - man bezahlt für den mythischen Rotpunkt, ein wenig auf den Keks, und da der Kostenfaktor Sensor ja wohl eine erhebliche Rolle bei der Preisgestaltung spielt und in tausenden von Postings bisher noch nicht mal vage Angaben zum Circa-Preis des Sensors zu finden waren, dachte ich, die Frage muss sein.

 

Danke georg für den Link. 650$ für den M8 Sensor ist ja schon mal eine Nummer.

1000-2000$ für den M9 wären 20-25% des Gesamtpreises der M9, nicht wenig, oder ?

 

Wir werden uns in Zukunft ja wohl häufiger mit den Vor - und Nachteilen von Sensoren beschäftigen, genauso wie wir dies mit Optiken ja schon lange tun, und genauso wie wir wissen wollen wie aufwändig und kostspielig die Herstellung von Objektiven ist, wird uns die (Kosten)Entwicklung der neuen Sensoren interessieren. Oder nicht ?

sagt Rainer

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Versteh das nicht als Bashing!

Ich hätte die Kiste auch gerne.

Es ist definitiv ein Luxusartikel für jemanden der damit nicht sein Brot verdienen würde.

Wenn ein Profi damit sein Brot verdienen kann…

Gerne, gutes Werkzeug ist nicht billig. Aber man kann es absetzen.

 

Ich fand die frage nach dem Sensorpreis einfach nur ein wenig drollig. ;)

So nach dem Motto, Ich besorg mir den Sensor und bastel ihn in eine günstige ZI.

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Garfield sagte mal, manche lieben Katzen für das was sie sind und manche sind Katzen für das was sie lieben. Spaß beiseite. Bei reiner Unterhaltungselektronik ging man früher von unter 10% Produktionskosten (Produktion (inkl. Entwicklung), Distribution, Kommunikation) des Verkaufspreises aus. Das kann/sollte heute noch geringer ausfallen. Allerdings reden wir von optischen Geräten, da fällt die Spanne weitaus geringer aus, und wir reden von Leica, die auf geringere Stückzahlen umgelegen müssen. Und das bei stark manuell geprägter Fertigung. Bei Objektiven ging man früher mal von 70% Fertigungskostenanteil im Verkaufspreis aus.

 

Das Schöne ist doch, dass diese Argumentationen nichts nützen. Wenn jemand glauben will, man ist ein überalterter Herr mit Selbstaufwertungsdrang, dann will er das glauben. Wenn jemand glauben will, dass eine Leica nix leistet, dann will er das glauben. Wenn jemand glauben will, dass nur 1% der Leicauser "etwas drauf haben", dann will er das glauben und vergißt dabei, dass das möglicherweise bei jeder anderen Kamera genauso ist.

 

Man muss niemanden überzeugen.

 

Zum Sensor der M9. Habe ich vielleicht etwas falsch verstanden oder habe ich vernommen, dass der Sensor exklusiv für Leica entwickelt wurde und auch nur exklusiv an Leica verkauft wird?

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Garfield sagte mal, manche lieben Katzen für das was sie sind und manche sind Katzen für das was sie lieben. Spaß beiseite.

ich dachte immer ich wär nicht blöd, aber den schnall ich nicht

Man muss niemanden überzeugen.

sich selbst, täglich....

Zum Sensor der M9. Habe ich vielleicht etwas falsch verstanden oder habe ich vernommen, dass der Sensor exklusiv für Leica entwickelt wurde und auch nur exklusiv an Leica verkauft wird?

ja das ist so, aber viele Spezialisten behaupten ja die Kodak CCD Sensortechnologie wäre gegenüber CMOS von Canon,Sony usw. schon heute veraltet, d.h. keine LiveView, kein Video, keine dolle Leistung in hohen Iso-Bereichen.....

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Der M8-Sensor lag bei 650$, der 50MP-Sensor der Hassi-50 schon bei 3500$. In Größe und Technik liegt der KAF-18500 der M9 wohl irgendwie dazwischen, also 1000-2000$!?

 

Na das ist doch mal ein Anfang. Wenn wir nun davon ausgehen, dass ein Chip normalerweise einen Preis hat, der proportional zu Chipfläche ist, so ist es nicht allzu vermessen, zu behaupten, der FF Chip kostet etwa 77% mehr als der 1,33-crop Chip der M8. Macht dann bitte 1150 Dollar.

 

Wenn man weiterhin glaubt, das die Scheibenkosten konstant sind und ein mm² Silizium ein Fünferl kostet, egal was drauf ist, dann wären das bei 864mm² 432 Euro, also an die 650 Dollar. Dazu kommt die Testerei und ein Gehäuse muss auch noch drum um das gute Stück, kurz und gut:

 

Mein Tipp: Leica zahlt knapp 1150$ pro Sensor. Um soviel darf die M9 also teurer sein, als die M7, die keinen hat (das restliche verbaute Vogelfutter mal vernachlässigt) :-))

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ich dachte immer ich wär nicht blöd, aber den schnall ich nicht

:D - vielleicht muss man dafür Katzen haben. Oder Garfield kennen? Oder beides? Aber Du bist mit Sicherheit nicht blöd.

 

sich selbst, täglich....

Ja, aber nicht mit der Kamera und meiner Entscheidung darüber.

 

ja das ist so, aber viele Spezialisten behaupten ja die Kodak CCD Sensortechnologie wäre gegenüber CMOS von Canon,Sony usw. schon heute veraltet, d.h. keine LiveView, kein Video, keine dolle Leistung in hohen Iso-Bereichen.....

Ich steh in dem Ruf mich mit Ironie schwer zu tun. Also nur vorab zur Kenntnis.

 

Spezialisten stelle ich mal so dahin. Ich wiederhole es immer wieder. Da "draußen" gibt es tausende hochwertiger Bildwerke, gemacht mit Leica, Canon, Nikon, Sony, Hasselblad und mehr, mit analogen Kameras, mit digitalen Kameras, mit Polaroid, ja sogar Handycams. Die Betonung liegt auf Bildwerk und umreißt damit nicht nur aufzeichnungstechnische Qualität.

Edited by ehmneun
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Garfield sagte mal, manche lieben Katzen für das was sie sind und manche sind Katzen für das was sie lieben. Spaß beiseite. Bei reiner Unterhaltungselektronik ging man früher von unter 10% Produktionskosten (Produktion (inkl. Entwicklung), Distribution, Kommunikation) des Verkaufspreises aus. Das kann/sollte heute noch geringer ausfallen. Allerdings reden wir von optischen Geräten, da fällt die Spanne weitaus geringer aus, und wir reden von Leica, die auf geringere Stückzahlen umgelegen müssen. Und das bei stark manuell geprägter Fertigung. Bei Objektiven ging man früher mal von 70% Fertigungskostenanteil im Verkaufspreis aus.

 

Das Schöne ist doch, dass diese Argumentationen nichts nützen. Wenn jemand glauben will, man ist ein überalterter Herr mit Selbstaufwertungsdrang, dann will er das glauben. Wenn jemand glauben will, dass eine Leica nix leistet, dann will er das glauben. Wenn jemand glauben will, dass nur 1% der Leicauser "etwas drauf haben", dann will er das glauben und vergißt dabei, dass das möglicherweise bei jeder anderen Kamera genauso ist.

 

Man muss niemanden überzeugen.

 

Zum Sensor der M9. Habe ich vielleicht etwas falsch verstanden oder habe ich vernommen, dass der Sensor exklusiv für Leica entwickelt wurde und auch nur exklusiv an Leica verkauft wird?

 

Nach Stephan Daniel ist der Sensor von Kodak nach Vorgaben von Leica für diese und nur diese entwickelt worden.

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Nach Stephan Daniel ist der Sensor von Kodak nach Vorgaben von Leica für diese und nur diese entwickelt worden.

„Stefan“, nicht „Stephan“. Nachdem Michael Reichmann seinen Name im Zusammenhang mit dem Interview falsch geschrieben hatte, scheint dieser Fehler immer weiter um sich zu greifen.

 

Übrigens war der Sensor der M8 auch speziell für Leica entwickelt worden, tauchte aber dennoch in Kodaks Sortiment auf. Nicht dass irgendjemand außer Leica etwas damit hätte anfangen können …

 

Ach, bei der Gelegenheit: Die Kosten der Sensorproduktion steigen nicht, wie oben gesagt, proportional mit der Sensorfläche, sondern deutlich stärker, da mit der Sensorfläche auch die Ausschussquote steigt.

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da mit der Sensorfläche auch die Ausschussquote steigt.

 

stimmt, das ist ein interessanter Punkt. Auch die Rückstellungen für Garantiefälle und so weiter.

 

Wobei die Produktionskosten des Sensors wahrscheinlich nur einen kleinen Teil ausmachen, der Restsind anteilige Entwicklung und zurechenbare kosten.

 

Ich finde das aber eh eine müssige Überlegung, denn entscheidend ist doch das Preis-Leistungsverhältnis des Endprodukts. Was nützt es mir, wenn ich weiss dass das Gehäuse 30 Euro 45 cent kostet, das Einstellrad 2Euro 30 und die Software 95 Euro, wenn ich die Kamera nicht selbst zusammenabauen will? Wer weiss denn, was es Leica an Eigenleistung gekostet hat, den Chip bei Kodak zu ordern und einzupassen (Reisekosten, Verhandlungen, Anpassungen am Gehäuse, Anpassung der Software, Promotion und Dokumentation des neuen Produkts, und so weiter?).

 

Wer weiss, was ein Schweizer Uhrwerk kostet, das in fast jeder zweiten mechanischen Uhr tickt, wird Tränen in die Augen bekommen, so "billig" ist das. Aber eben, der Weg vom Uhrwerk zur fertigen Uhr beim Uhrenhändler ist ziemlich weit und

man denkt dann, ach, das hätte man ja auch gekonnt. An diesem Trugschluss sind schon viele gescheitert.

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Als mündiger Konsument, der eine nicht unbeträchtliche Summe zum Unternehmen trägt, ist es schon ratsam sich zu informieren. Ob es nun gleich bis hin zu den Kosten des Sensors gehen muss, sei dahingestellt, allerdings werden so Blendereien vermieden. Dümmliche Kunden haben schon manche überlegene Technologie zu Grabe getragen, weil sie nicht über das Marketing hinaus sehen wollten. Leica hat den Preis für die M9 erhöht - warum? Hier ein wenig Nachzubohren finde ich nicht unbedingt müssig.

 

Die Uhrwerke sind ein gutes Beispiel. Durch eine anspruchsvolle Klientel wurden Uhrenhersteller gestärkt, die nicht für einen zweistelligen Eurobetrag ihre (durchaus hochwertigen) Uhrwerke bei ETA einkaufen um sie in ein überteuertes Gehäuse zu prügeln. Unmittelbar macht dies zwar kaum einen Unterschied, langfristig wird so aber die technologische und qualitative Entwicklung gefördert.

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