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Mein erster Scan – wer kann helfen?


Leographie
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Ich habe mit dem Epson Scanner V750 Pro einen Fuji Sensia 100 eingescannt.

 

s9wqhm.jpg"]s9wqhm.jpg[/url]

 

Das Ergebnis ist sehr enttäuschend.

 

Dabei habe ich folgende Einstellungen gehabt:

 

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Ich weiß, dass es besser geht. Vor dem Kauf hatte mir ein Epson-Mitarbeiter schon einen vergleichbaren Scan mit diesem Scanner gemacht, mit deutlich besserem Ergebnis. Wie wird es besser?

Schon jetzt danke für die Tipps.

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Leo,

 

der Scan vom Panorama 'Hermannshof' sieht doch gut aus, zumindest auf dem Bildschirm. Ich habe eher den Eindruck, daß die Bilddatei ein wenig überschärft ist.

 

Für eine Beurteilung wäre es gut, wenn Du aus irgend einer Ecke einen 100% Ausschnitt einstellst.

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.... das einzige was mir auffällt, ist die Einstellung 300 dpi, aber es kommt halt auch darauf an, welche Auflösung Du haben willst.

 

Bei meinem Nikon stelle ich grundsätzlich 4000 dpi ein, scanne mit voller Kanne und rechne dann die Datei zu meinen gewünschten Pixelmaßen über PS oder LR runter

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Zu diesem Scanner kann ich nichts sagen, nur erzählen wie es mit meinem Snapscan geht:

DPI1200 einstellen, scannen und IMMER im unkomprimierten Format abspeichern:

Tiff, bmp, raw. etc.

Dann mit einem anderen Bildbearbeitungsprogramm aufrufen, auf 1024 Pixel skalieren (immer im langsamsten und qualitativ höchsten Modus)

ein wenig nachschärfen

(das ist immer nötig, weil nur noch jedes 4. Pixel ca stehen bleibt, weil Reduktion kein Beschnitt, sondern Ausdünnung ist !)

und in jpg als Enddatei ablegen.

Nie in jpg bearbeiten, weil dann die Verluste zu hoch wären.

Auf obige Art wird aus einer Vorlage von 13x18cm ein 35MB Bild von 4500x2400 Pixel, das als 1024er nachher noch 7-900kb hat.

 

(Wenn man das Endresultat im LF einstellen will, muss man es nochmal aufrufen und unter einem abgeänderten Namen mit 95 -96 - 97 oder 98 oder 99 % Qualität

(Versuch macht kluch - Option vor dem Abspeichern) ablegen - so kann man das am einfachsten packen.

 

Nachtrag:

Bei mir muss das Endresultat exakt mit dem Vorlagenbild übereinstimmen:

Mit der Software-Option "Gammakorrektur" (die nie mehr als 10% Plus und Minus!) kann ggf Überstrahlung etwas

gedämpft werden- so in der Art eines UV-Filters.

Erste Option dabei wäre aber die Helligkeitsreduzierung.

(Immer erst VOR dem jpg- Abspeichern)

Edited by Land
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Der Scan hat einen viel zu hohen Kontrast. Das 3.Icon unter den Korrekturen sieht so aus, als ob man damit eine Gradationskurve einstellen könnte (kenne die Software leider nicht). Spiele damit mal herum mit dem Ziel eine flachere Gradation zu erreichen.

 

Zur Auflösung wurde schon alles gesagt.

 

Viel Erfolg!

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Mit dem zweiten Icon kann man das Histogramm anpassen. Das dritte ist für Tonwertkorrektur, das vierte (alles von links gesehen) ist für eine Farbkorrektur vorgesehen.

Vor dem Scan würde ich, im Vorschaubereich, diese Regler anpassen.

 

Scanne mal mit mindestens 2400dpi eingestellt.

 

Die Epson Software tendiert ziemlich dazu, Unschärfemaskierung reinzuknallen. Das führt öfter mal zu Kantenartefakten oder wie man das nennt. Mit dem V750 hast du auch

eine Einstellmöglichkeit mittels der Filmhalter über der Glasplatte. Maddoc hatte hier mal ein paar Zeilen dazu geschrieben.

 

Noch was: Scroll in dem Programm mal weiter runter, denn unter dem Kästchen "Unscharfe Maske" sind noch andere, unter anderem einer für Farbwiederherstellung, das bringt evtl auch noch etwas.

Edited by Fernmelder
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Die Unscharfmaske abstellen, wie schon gesagt wurde. Sie ist wohl verantwortlich für die hellen Kanten an den Büschen.

 

Offenbar streckt die Maschine den Kontrast, um den Helligkeitsumfang der dei 16-bit-Kanäle möglichst auszufüllen. Mit dem Histogramm oder dem Kontrastregler den Kontrast des Bilds etwas zurücknehmen (wurde mit der Gamma-Einstellung bereits sinngemäss angeregt.

 

Wie fast alle sagen: höhere Auflösung. Allerdings sollte sie auch nicht so hoch sein, dass das Korn prominent wird, da sonst die Nachbearbeitung anspruchvoller werden kann.

 

Viel Vergnügen mit dem Teil.

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Macht den Leo nicht verrückt, er muß selber drauf kommen, daß das mit dem Epson nur eine halbe Sache ist :D

 

Einen Epson habe ich auch hier stehen, der arbeitet aber nur wenn er will- damit ist eine Arbeit auch ohne Gradationskorrektur gut gelungen. (Hat auch "nur" 1200dpi)

Es kann auch sein, dass dieses gerade die beste Dichte ist- wenn man sich das mit dem "prominenten" Korn überlegt.

Die hybride Umsetzung ist wohl immer eine Baustelle!

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Guest maddoc2003jp

Fuji's Sensia gehört nicht zu meinen Favoriten, irgendwie micht einfach zu scannen. Das folgende Photo ist ein Sensia (RA III) Photo, gescannt mit dem V700 (4800dpi, 48bit, Schärfen in der Epson Software "ein"), Objektiv war ein 50mm Summicron-M 2.0 ...

 

1866335528_dabaf67d2e.jpg

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Fuji's Sensia gehört nicht zu meinen Favoriten, irgendwie micht einfach zu scannen. Das folgende Photo ist ein Sensia (RA III) Photo, gescannt mit dem V700 (4800dpi, 48bit, Schärfen in der Epson Software "ein"), Objektiv war ein 50mm Summicron-M 2.0 ...

 

Das stimmt, ähnliche Erfahrung habe ich auch machen müssen- allerdings mit Kodak Sonne ASA100.

Deshalb (meine ich) ist ein relativ farbneutraler Film besser geeignet - meine Versuche mit vielen Marken sind beim (ich weiß, teuer ist besser) Quellefilm hängen geblieben, den ich aus schierem Frust ausprobiert habe...

Nun läufts so wie gedacht: "never touch a running system".

 

Bitte noch ein paar Einzelheiten zum Scan, wie groß in der Originaldatei, wie groß hinterher, wie waren die Bearbeitungsschritte, wie schaut dagegen die Vorlage aus?

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Guest maddoc2003jp

Es ist schon eine Weile her, dass ich dieses Photo gescannt habe aber mein Arbeitslauf immer derselbe ist (Faulheit .... :o) werde ich so vorgegangen sein.

 

Scan mit 4800 dpi (Filmhalter mit Glaseinsatz von betterscanning, um den Film flach zu halten), 48Bit Farbtiefe (es können sogar auch nur 24Bit gewesen sein, der Unterschied war auf meinen LCD Monitoren nie wirklich sichtbar), Schärfen in der Epson Software, und das gescannte Bild als JPG (100%, ich speichere alle meine Scans als JPG auch wenn es zu verlusten führt) gespeichert. In Adobe PS Elements lediglich die Auflösung reduziert auf 800 dpi für die lange Seite des Bildes und etwas den Kontrast mit den Levels angepasst.

 

Wie gesagt, ich habe mir nie sehr viel Mühe gemacht, aus den Scans das beste rauszuholen.... Wenn ich es nochmals mit meinem Coolscan einscannen würde, wäre das Ergebnis wahrscheinlich besser, voe allem schon weil der Coolscan mit dichten Vorlagen im Tranparentmodus zurechtkommt.

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snip ich speichere alle meine Scans als JPG auch wenn es zu verlusten führt) gespeichert. In Adobe PS Elements lediglich die Auflösung reduziert auf 800 dpi für die lange Seite des Bildes und etwas den Kontrast mit den Levels angepasst.

 

Da haben wir's schon!

Wenn ein jpg-Bild nochmal bearbeitet wird, gibts ziemliche Überraschungen.

(Am besten nur in jpg abspeichern, wenn's nicht mehr bearbeitet werden muss)

 

Das kann man nicht oft genug sagen:

Es bleibt nur noch ca jedes 4. Pixel überhaupt stehen- was soll denn mit den heftigen Lücken passieren?

 

Noch eins:

Wozu eine feine Kameraausrüstung, wenn die Bilder für's Web der einzige Grund sind?

Deshalb muss man mehr Zeit in die hybride Umsetzung investieren, wenn man einigermaßen Qualität zeigen will.

(Ich meine nicht aufpeppen, sondern so umsetzen, wie die originale Vorlage war- nicht mehr und nicht weniger)

 

Keine Frage, dass das mit einer digitalen Kamera leichter ist, weil nicht nochmal total umgesetzt werden braucht.

Das hält mich von der Analogen aber nicht ab.

Im Web gibts viele unterschiedliche Meinungen über den direkten Vergleich zu Auflösungen analog und digitaler Technik, die ich meist nicht teilen kann, weil chemische Verbindungen oder Trägermaterialien nicht unbedingt in Linien oder gar Pixel umgedacht werden können.

Wie hoch die Auflösungskapazität eines Kleinbildnegatives wirklich ist, dürfte noch immer vollkommen im Dunkeln liegen (abseits der Argumente von Verkaufsstrategen).

Wie auch immer- was hybrid verarbeitet im Web gezeigt werden kann, ist nur ein Abklatsch der echten Papierbilder- keine Frage !

Edited by Land
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Da haben wir's schon!

Wenn ein jpg-Bild nochmal bearbeitet wird, gibts ziemliche Überraschungen.

(Am besten nur in jpg abspeichern, wenn's nicht mehr bearbeitet werden muss)

 

Das kann man nicht oft genug sagen:

Es bleibt nur noch ca jedes 4. Pixel überhaupt stehen- was soll denn mit den heftigen Lücken passieren?

 

Die 'sichtbaren' Verluste bei einer mehrfachen JPEG-Bearbeitung und -Speicherung mußt Du mir bei Gelegenheit mal zeigen.

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Guest maddoc2003jp
Da haben wir's schon!

Wenn ein jpg-Bild nochmal bearbeitet wird, gibts ziemliche Überraschungen.

(Am besten nur in jpg abspeichern, wenn's nicht mehr bearbeitet werden muss)

 

Das kann man nicht oft genug sagen:

Es bleibt nur noch ca jedes 4. Pixel überhaupt stehen- was soll denn mit den heftigen Lücken passieren?

 

Dem stimme ich ohne Zweifel zu. Mein einziges Problem ist, dass mein Computer fürs Scannen zu Hause ein etwas altes IBM Thinkpad (X30) mit 2GB RAM ist. Scannen und Abspeichern in TIFF geht noch problemlos, wenn ich allerdings die (TIFF)-Datei in Adobe PS wieder öffnen will, um sie weiter zu bearbeiten, wird die Sache sehr sehr langatmig ...

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Guest maddoc2003jp

Noch eins:

Wozu eine feine Kameraausrüstung, wenn die Bilder für's Web der einzige Grund sind?

 

Darüber habe ich immer wieder nachgedacht und meine persönliche Schlussfolgerung war immer, ich fotografiere jetzt aucf Film und versuche die Filme bestmöglich zu archivieren, um sie später einmal ordentlich in einer Dunkelkammer (Die SW Aufnahmen) ausbelichten zu können. Ende letzten Jahres hatte ich damit angefangen, mir eine provisorische Dunkelkammer im Bad einzurichten aber seit unser Nachwuchs da ist, haben sich die Prioritäten verlagert . :) Erster Schritt war deshalb der Kauf des Coolscan 4000ED, um 35 Film besser scannen zu können und vielleicht wird der nächste Schritt ein leistungsfähigerer Computer (PC oder Mac), um die Scans besser weiterverabeiten zu können. Im Augenblick ist es immer noch ein Kompromiss, leider ...

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Der Langsamkeit des Rechners war bei mir nicht das Problem, es war die "Kompatibilität" des OS zur neuen Soft- und Hardware, genauer: Die Treiber.

Mein alter IBM 365 (Dual Pentium Pro 200) mit 96 MB Speicher war allemal in der Lage- und ist es noch- Online-Radio zu spielen und zeitgleich den (SCSI) Scanner, ein Bildbearbeitungsprogramm und Wordpad zu bedienen, ohne dass was ruckelte.

(NT4.0)

 

Ferdiand:

Besonders deutlich wird der geschilderte Effekt, wenn schräge Gerade im Bild sind und gezackte Linien oder im Extremfall sich blockartige Strukturen in den Wolken zeigen, die ich gerne "Artefakte" oder "Treppchen" nenne- ein typisches Phänomen, das man überall sehen kann, wenn jpg nochmal bearbeitet wird.

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