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135 mm an der M8


MünsterM3
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Hallo!

 

Träume noch von einem anderem 135mm Objektiv an der M8!

 

Habe bislang ein “altes” 1:4!

 

Wer kann mir etwas, vor allem Unterschiede, zum dem

 

2,8 135mm mit Brille

 

und dem

 

3,4 135 ASPH sagen? Loht sich der Umstieg??

 

 

Liebe Grüße

 

Martin

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Der Umstieg auf das 2.8 lohnt sich insofern, als man mit der Brille genauer fokussieren kann. Das 2.8/135 gab es in mehreren Rechnungen. Die letzte ist kontrastreicher. Es ist das Objektiv, das keine Griffmulden an der Blenden- und Entfernungseinstellung hat.

Welches «alte 1:4» ist es? Das Elmar oder das Tele-Elmar. Gleich, das 3.4/135 ist deutlich brillanter - aber kann es das an der M8 immer zeigen?

str.

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Es ist halt die Frage, wofür man das Objektiv verwendet. Das Elmar ist ganz offen (1:4) und besonders in der Nähe sicherlich weniger weich und kontrastreicher als das Elmarit (1:28), beim Abblenden steigt die Leistung des Elmars nicht stark, die des Elmarits aber kräftig.

Ob Sie an der M8 mit Ihrem Elmar in der Entfernungseinstellung zufriedenstellende Ergbnisse bekommen, können Sie ja probieren. Danach würd ich entscheiden.

str.

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Es ist halt die Frage, wofür man das Objektiv verwendet. Das Elmar ist ganz offen (1:4) und besonders in der Nähe sicherlich weniger weich und kontrastreicher als das Elmarit (1:28), beim Abblenden steigt die Leistung des Elmars nicht stark, die des Elmarits aber kräftig.

 

Ob Sie an der M8 mit Ihrem Elmar in der Entfernungseinstellung zufriedenstellende Ergbnisse bekommen, können Sie ja probieren. Danach würd ich entscheiden.

 

str.

 

 

Und verhält sich das 3,4 ASPH dazu??

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Es ist in allen Belangen deutlich besser als die vorangegangenen M-135er. (Die Meßbasis des Entfernungsmessers der M8 genügt aber nicht. Ob die 1.4 fache Sucherlupe, die fast die Vergößerung der Brille des Elmarit erreicht, genügend ausgleicht, kann ich nicht sagen.)

str.

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Es ist in allen Belangen deutlich besser als die vorangegangenen M-135er. (Die Meßbasis des Entfernungsmessers der M8 genügt aber nicht. Ob die 1.4 fache Sucherlupe, die fast die Vergößerung der Brille des Elmarit erreicht, genügend ausgleicht, kann ich nicht sagen.)

 

str.

 

 

Ich habe meine ersten Versuche mit dem aktuellen 135er hintermir.

Die Ergebnisse sind ganz ordentlich. Zu schaffen macht mir die Bildgestaltung, da ich nur schätzen kann wie das spätere Bild aussehen wird; die Sucherlupe ändert hieran wenig, da der Rahmen fehlt.

Am schwierigsten sind Bilder bei Offenblende und geringer Entfernung. Hier werden -zumindest bei mir- 50% der Bilder unscharf sei es durch Verwacklung oder Fehlfocussierung; Ich muß halt noch üben!

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Guest liesevolvo

Falls denn Geld doch eine Rolle spielt, sei folgender Hinweis erlaubt: Die Relation von (ganz bemerkenswerter) Qualität und (derzeitigem) Preis auf dem Gebrauchtmarkt ist beim Tele-Elmar schon ziemlich rekordverdächtig gut. Bei der äußeren Gestaltung der ersten Version (mit wieder zwei Unterversionen des Entfernungsrings) mag der Designer gerade Urlaub gehabt haben, funktional ist es allemal, die Sonnenblende ist gut.

 

Praktisch ist die Möglichkeit, den Objektivkopf am Visoflex und besonders am Balgen verwenden zu können.

 

Grüße! Lenn

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...


Kann in allem nur zustimmen. Ein 135er an der M8 ist halt durch crop ein 180er. Und richtig: Der Leuchtrahmen fehlt, außer beim 2.8/135.

str.

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Guest liesevolvo

Hallo, Martin, Du schreibst, Du hast das Elmar (ohne 'Tele' ) von 1965, das wäre letztes Baujahr. Das Tele-Elmar sollte da einen recht großen Schritt darstellen. Nein, das Apo-Telyt habe ich nicht im Gebrauch, das ist mir schlicht zu teuer für die eher seltene Verwendung der Brennweite. Dass ich mit dem 135-Rahmen (analoge Ms) zurechtkomme, liegt vielleicht an meinen Augen, ihren Fehlern und deren Kompensation. Dafür kann ich keinen 35-Rahmen im Mess-Sucher überschauen --- das ist auch nicht besser.

 

Grüße! Lenn

Edited by liesevolvo
Rächtschreibung
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Falls denn Geld doch eine Rolle spielt, sei folgender Hinweis erlaubt: Die Relation von (ganz bemerkenswerter) Qualität und (derzeitigem) Preis auf dem Gebrauchtmarkt ist beim Tele-Elmar schon ziemlich rekordverdächtig gut. Bei der äußeren Gestaltung der ersten Version (mit wieder zwei Unterversionen des Entfernungsrings) mag der Designer gerade Urlaub gehabt haben, funktional ist es allemal, die Sonnenblende ist gut.

 

Praktisch ist die Möglichkeit, den Objektivkopf am Visoflex und besonders am Balgen verwenden zu können.

 

Grüße! Lenn

 

ja, das kann ich auch bestätigen! am Visoflex - mit Stativ - ein Gedicht!

herzlich aus Oberbayern - Nikolaus ;-)

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Deshalb meine Frage zu dem 135 ASPH, das alte 1:4,0 habe ich! Hat es jemand hier im Gebrauch?


Ja, aber nur analog. Das 135 Asph. ist, wie oben schon gesagt, ein hervoragendes Objektiv. Schon ganz offen ist es in allen Einstellungen wunderbar scharf und kontrastreich, mit einer herrlichen Farbwiedergabe und den feinsten Abschattungen in Schwarz-Weiß.

Für die M8 ist es aus den weiter oben genannten Gründen kaum tauglich. Ein 90er wird an der M8 zum 117er. Das ist ohnedies an der Oberegrenze eines sinnvollen Gebrauchs der M.

str.

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... ich verwende das alte Elmar und bin sehr zufrieden. Habe mir, wie unten zu sehen, einen der seltenen Revolversucher von Zeiss besorgt, die es mal in kleiner Auflage mit einer 180er Brennweite statt der 135er Brennweite gab, was ja der Wirkung an der M8 entspricht. Funktioniert hervorragend!

 

Viele Grüße vom Tom

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Anachronismus hat irgendwie Stil an der M8. Würde ich aber wohl sehr selten nutzen. Vielleicht, wenn mir nach Singularität ist und mich gerade nur die kleinen Dinge interessieren. ;) Ach, sieht das schön aus!

 

Nachtrag: Ist der Revolversucher denn zu gebrauchen, wie z.B die Klarheit des Suchers, Vergrößerung etc.? Sprich: Kann man damit angenehm arbeiten? Muss ich die Scharfstellung schätzen bzw. wird mit der Sucherlupe 1,4x gearbeitet? Würde mich über eine Antwort freuen!

Edited by tuncery
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... ich verwende das alte Elmar und bin sehr zufrieden. Habe mir, wie unten zu sehen, einen der seltenen Revolversucher von Zeiss besorgt, die es mal in kleiner Auflage mit einer 180er Brennweite statt der 135er Brennweite gab, was ja der Wirkung an der M8 entspricht. Funktioniert hervorragend!

 

Viele Grüße vom Tom

 

Und die Tasche ist von Luigi! :-)

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Anachronismus hat irgendwie Stil an der M8. Würde ich aber wohl sehr selten nutzen. Vielleicht, wenn mir nach Singularität ist und mich gerade nur die kleinen Dinge interessieren. ;) Ach, sieht das schön aus!

 

Nachtrag: Ist der Revolversucher denn zu gebrauchen, wie z.B die Klarheit des Suchers, Vergrößerung etc.? Sprich: Kann man damit angenehm arbeiten? Muss ich die Scharfstellung schätzen bzw. wird mit der Sucherlupe 1,4x gearbeitet? Würde mich über eine Antwort freuen!

 

... ja, eine nette Spielerei, nicht ? Natürlich irgendwo kurios und, klar, ist extrem selten, dass ich diese Kombination nutze. Geht eigentlich über die Philosophie einer M hinaus, keine Frage. Über 90mm ist im Grunde SLR angesagt. Auf der anderen Seite ist es eigentlich ganz schön, dass man mal zwischendurch ohne sehr viel Ballast oder gar der Mitnahme einer zusätzlichen SLR wenigstens die Möglichkeit hat, auch eine solche Brennweite einzusetzen. Dafür ist mir dann das 2,8er Elmarit oder gar der Einsatz eines Visoflex wirklich zu viel des Guten. Hier habe ich eine relativ kleine und leichte und sogar preiswerte Möglichkeit für die wenigen Male. Der Sucher ist übrigens absolut klasse! Erstaunlich genau, mit Nahbereichsmarkierungen gegen die Parallaxe und durch die immer gleich große Abbildung auf Grund von echten eigenen Linsensystemchen für jede Brennweite auch ein sehr schönes Sucherbild mit perfekt scharfer Bildbegrenzung. Trotz fehlender Leuchtrahmen kein Vergleich mit z.B. dem diffusen Bild des neuen Leica-Vario-Suchers! Aber eben schwer zu bekommen, weil er recht selten ist ...

 

Viele Grüße vom Tom

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Ja, aber nur analog. Das 135 Asph. ist, wie oben schon gesagt, ein hervoragendes Objektiv. Schon ganz offen ist es in allen Einstellungen wunderbar scharf und kontrastreich, mit einer herrlichen Farbwiedergabe und den feinsten Abschattungen in Schwarz-Weiß.

 

Für die M8 ist es aus den weiter oben genannten Gründen kaum tauglich. Ein 90er wird an der M8 zum 117er. Das ist ohnedies an der Oberegrenze eines sinnvollen Gebrauchs der M.

 

str.

 

 

Dem grundsätzlichen Lob des 3.4 Apo-Telyt (es hat keine asphärischen Linsen) kann ich nur zustimmen, die Einschränkung für die M8 würde ich etwas abschwächen: es ist bedingt geeignet. Bedingung ist insbesondere das individuelle Vermögen zur Scharfeinstellung im mittleren Entfernungsbereich. Die 1,4-Sucherlupe hilft sehr, kann aber für meine Verhältnisse (erheblich kurzsichtig, mangelnde Übung) die beschriebenen Probleme der zu geringen Messbasis nicht völlig ausgleichen. "Nicht völlig" heißt dann allerdings, dass das hervorragende Potential des Objektivs eben nicht ausgenutzt werden kann, so dass der Unterschied zu älteren 135-mm Objektiven doch wieder verloren geht.

 

Es gibt aber z.B. vom Nutzer jaapv hier im Forum eine Reihe von Beispielen der Nutzung des 4/135, die makellos sind. Er kann eben mit der geringen Messbasis umgehen und bestreitet daher auch vehement die These, es sei nicht uneingeschränkt an der M8 verwendbar.

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Ein Beispiel für einen "Glücksfall" mit dem Apo-Telyt aus ca. 2 m Entfernung bei Blende 4, 1/250:

 

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(Es handelt sich übrigens nicht um Tierquälerei, sondern um die fachgerechte Beringung einer Nachtigall.)

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Ich habe vor einigen Monaten das Apo-Telyt gebraucht in bestem Zustand kaufen können (ein ASPH ist es übrigens nicht, auch wenn es von Leica teilweise fälschlich so beschrieben wird). Meine Erfahrungen decken sich mit denen von Sperandio, str, UliWer.

 

Es liefert wunderbare Ergebnisse, ist aber auch bei korrekter Diop schwierig zu fokussieren; in diesem Punkt ist es z.B. einem Nocti bei offener Blende vergleichbar. Die Trefferquote steigt natürlich bei Verzicht auf die offenen Blenden. Als Sucherrahmen wird das wenig hilfreiche Paar 24 und 35 mm angezeigt.

 

Dem Mangel des fehlender Sucherausschnitts und der fehlenden Codierung (für die, denen an den EXIF-Daten, Auto-ISO oder optimaler Verwendung des Blitz liegt), kann teilweise so begegnet werden:

Das Objektiv kann bei Leica
als 135/2.8 codiert
werden. Die Brennweite wird dann richtig übertragen und der Sucherrahmen des 90er wird eingespiegelt (dieser ergäbe beim 135/2.8 durch die Brillenvergrößerung den richtigen Ausschnitt). Diese Lösung ist für Nutzung an der Crop M8 ein guter Kompromiss, da der Bildausschnitt des 135er leicht zu schätzen ist, wenn der 90er Rahmen angezeigt wird. Nachteil: bei Nutzung von Vollformat (M6, M7, M10…) wird auch der 90er Rahmen angezeigt, obwohl diese Cameras einen 135er Rahmen haben…

 

Alternativ unter Verzicht auf EXIF-Daten: das Objektiv beim Einsetzen in das Gehäuse unter Festhalten des Entriegelungsknopfes einfach eine Stufe weiter eindrehen, dann wird der 90er Rahmen angezeigt. So nutze ich das Apo-Telyt derzeit.

 

Drei Fotos als Beispiel.

 

Gruß vom Holger

 

M8 | Apo-Telyt 135/3.4 | ISO 640 | 1/180s

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M8 | Apo-Telyt 135/3.4 | ISO 320 | 1/125s

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M8 | Apo-Telyt 135/3.4 | ISO 160 | 1/2000s

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