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Panorama "analog" mit Leica R ?

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2001 (sicher auch andere ähnliche Buchhandlungen) verkauft zur Zeit Hans Gsellmanns* "Island" (2000, Styria, Graz) zum Sonderpreis. Der recht interessante Bildband besteht vorwiegend aus Panoramafotos. Die Bilder müssen in den 80er und 90er jahren entstanden sein.

Im Nachwort gibt Hans Gsellmann an das er die Panoramaaufnahmen meist freihand mit dem 35er Summi gemacht hat.

" ich verwende häufig Superweitwinkel, in der Landschaftswiedergabe setze ich aber auf das Panorama. Alle Panorambilder in diesem Buch setzen sich aus zwei Aufnahmen zusammen, die ich nacheinander fotografierte. Zur Orientierung im Sucher benütze ich die Gittermattscheibe. Die meisten Panormamen fotografierte ich "freihand". Natürlich nicht die mit extremen langen Brennweiten aufgenommen wurden. ..."

Für die Projektion kann ich mir das Verfahren als ausreichend vorstellen. Aber wie fertigte man vor hugin und autopano etc. passgenaue Druckvorlagen ?. Es sind teilweise dynamische Motive drin (z.b Schafherde quert Flussfurt), teils Motive mit filligranen Mustern

Ich konnte keinen Versatz, Stoss o.ä. feststellen. ?

 

 

 

*Hans Gsellmann muss ein Urgestein der Leicavision sein. Er feierte heuer (laut ORF Stmk, + Kleine Zeitung) seinen 80sten. Falls er die Zeilen liest - Glückwunsch.

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Aber wie fertigte man vor hugin und autopano etc. passgenaue Druckvorlagen ?.

 

das würde mich auch mal interessieren.

Noch echtes Vergrößerungs-Handwerk

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Guest mamiya7

Zu analogen Zeiten war es eine Materialschlacht.

etliche Masken, internegative,Ulanofolien, Abdecklack und Zwischenprints wurden benötigt.

Das ganze meist mittel Bacherlochleisten auf Passung gehalten.

ES WAR RICHTIGER FRICKELKRAM !

Ich hatte mal ein 180° Panorama vom Hamburger Schlachthof am Karolinenviertel, aufgenommen vom Bunker Feldstrasse, anfertigen müssen.

Ich glaube es waren 3 sich überlappende Aufnahmen

Ich habe ungefähr 2 Tage dran gesessen bis der Kunde zufrieden war

Es war zum Glück nur in SW.

In Farbe hätte ich auch noch die Farbfilterung an den Übergängen der einzelnen Aufnahmen anpassen müssen.

So "nur" die Helligkeit und die Passer.

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Hallo,

 

ich nehme an, Du möchtest es am Rechner versuchen? Vielleicht bringt Dich der folgende Link weiter?

 

Gruß

Thomas

Danke für den Link - aber ich nehme dann doch lieber die xpan

Nein meine Frage bezog sich nicht auf das Selbermachen am Rechner sondern wirklich nach den Verfahren zu Analogzeiten. Das Buch ist in Erstauflage 2000 erscheinen . Die Photos müssen also vor 1999 fotografiert worden sein. Die rechnergestütze "stitching" Methode dürfte man bei den Vorlagen kaum nutzen können (zu geringe Überdeckung)

 

Das ganze passergenau hinzubekommen muss eine wirkliche Pfriemelei gewesen sein.

 

PS: danke an Mamiya

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Zu analogen Zeiten war es eine Materialschlacht.

etliche Masken, internegative,Ulanofolien, Abdecklack und Zwischenprints wurden benötigt.

Das ganze meist mittel Bacherlochleisten auf Passung gehalten.

ES WAR RICHTIGER FRICKELKRAM !

Ich hatte mal ein 180° Panorama vom Hamburger Schlachthof am Karolinenviertel, aufgenommen vom Bunker Feldstrasse, anfertigen müssen.

Ich glaube es waren 3 sich überlappende Aufnahmen

Ich habe ungefähr 2 Tage dran gesessen bis der Kunde zufrieden war

Es war zum Glück nur in SW.

In Farbe hätte ich auch noch die Farbfilterung an den Übergängen der einzelnen Aufnahmen anpassen müssen.

So "nur" die Helligkeit und die Passer.

 

dachte ich mir`s doch

Danke für die Info.

Also im Heimlabor nicht zu bewerkstelligen.

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...

 

Das ganze passergenau hinzubekommen muss eine wirkliche Pfriemelei gewesen sein.

 

...

 

 

Ich glaube, da war viiiiieeeel Praxis dahinter!

 

Aber soweit ich es gehört habe, hat er sich die Eckpunkte im Sucher - in die

Landschaft übertragen - gemerkt, und ganz leicht überlappend fotografiert.

Die leichte Überlappung wird dann mit den Masken im Dia egalisiert und es

bleibt noch etwas "Fleisch" zum Ausrichten beider Dias.

Wenn man geschickt vorgeht, kann man auch bewusst den Stoß im Doppelbild

so legen, dass man noch Möglichkeiten zum kaschieren hat - und das hat er

auch öfters gemacht.

 

Aber wie schon gesagt, die Praxis macht den Meister. Er hat ja tausende solcher

Doppelbilder gemacht, und sicher nicht alle gezeigt

.

 

Schönen Gruß - Mischa

 

PS: Vielleicht frage ich ihn mal - er wohnt ja in der Nähe von Graz, aber er ist

kaum anzutreffen - immer unterwegs ...

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Nachtrag:

 

für die Druckvorlagen sehe ich da das geringste Problem.

DAS war die Aufgabe der Druckerei, 2 Bilder passgenau zu einer Doppelseite

zusammenzufügen ...

 

Gruß - Mischa

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Guest mamiya7

Zu der Zeit wollten alle Druckereien "seitenglatte Filme"

Die haben nicht lange selber getüftelt. Da hatte zur Not der Lithograf die A...karte

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Zu der Zeit wollten alle Druckereien "seitenglatte Filme"

Die haben nicht lange selber getüftelt. Da hatte zur Not der Lithograf die A...karte

 

Bei uns in der Steiermark nicht!

Ich kenne selbst etliche Druckereien vor Ort und da sitzen die Burschen

vor ihren "Äpfeln" und basteln (Bild und Text)!

Wie glaubst Du denn, dass sonst die Bildtexte in das Buch kommen.

Da hat Gsellmann ganz sicher nicht am Computer gesessen, sondern das

hat die Druckerei erledigt (natürlich nach den handschriftlichen Vorlagen)!

 

Gruß - Mischa

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Guest mamiya7

Ich meinte zu den voll analogen Zeiten! Es war von den späten 80ern und frühen neunzigern die Rede.

Da stand in den Druckereien höchstens in der Buchhaltung irgendwas Computerähnliches.

Edited by mamiya7

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2001 (sicher auch andere ähnliche Buchhandlungen) verkauft zur Zeit Hans Gsellmanns* "Island" (2000, Styria, Graz) zum Sonderpreis. Der recht interessante Bildband besteht vorwiegend aus Panoramafotos. Die Bilder müssen in den 80er und 90er jahren entstanden sein.

Im Nachwort gibt Hans Gsellmann an das er die Panoramaaufnahmen meist freihand mit dem 35er Summi gemacht hat.

" ich verwende häufig Superweitwinkel, in der Landschaftswiedergabe setze ich aber auf das Panorama. Alle Panorambilder in diesem Buch setzen sich aus zwei Aufnahmen zusammen, die ich nacheinander fotografierte. Zur Orientierung im Sucher benütze ich die Gittermattscheibe. Die meisten Panormamen fotografierte ich "freihand". Natürlich nicht die mit extremen langen Brennweiten aufgenommen wurden. ..."

Für die Projektion kann ich mir das Verfahren als ausreichend vorstellen. Aber wie fertigte man vor hugin und autopano etc. passgenaue Druckvorlagen ?. Es sind teilweise dynamische Motive drin (z.b Schafherde quert Flussfurt), teils Motive mit filligranen Mustern

Ich konnte keinen Versatz, Stoss o.ä. feststellen. ?

 

 

*Hans Gsellmann muss ein Urgestein der Leicavision sein. Er feierte heuer (laut ORF Stmk, + Kleine Zeitung) seinen 80sten. Falls er die Zeilen liest - Glückwunsch.

 

 

Ich kenne Hans Gsellmann sehr gut und war schon sehr oft mit ihm Alpen- und Fotografie-mäßig unterwegs und ich kenne auch seine Panoramen in Dia (Parallelprojektion) und Druck. Hans Gsellmann nutzt NIE ein Stativ und fotografiert einfach und pragmatisch. Für ihn zählt die Bild-Story, die dahinter steckt und nichts anderes. Die meisten seiner jüngeren Bilder (mehr als die die letzten 10 Jahre) sind mit einer R6 gemacht. Bei den Panos nimmt er es nicht sooo genau, ob von einem Bild zum nächsten ein Versatz stört: 'Bei der Projektion kommt's auf die Wirkung an und nicht auf Perfektion und beim Druck wird's dann schon gerichtet werden'. Das sind so seine Worte...

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      Olaf Wolf ist seit mehr als 30 Jahren von der Marke Leica begeistert. Der gelernte Flugzeugmechaniker, Jahrgang 1962, arbeitet seit 20 Jahren als technischer Außendienstmitarbeiter bei der Leica Camera Deutschland GmbH. Seine fotografischen Stärken sind u. a. die Landschafts- und Reisefotografie. Durch seine detaillierten Kenntnisse der Produkte von Leica und der medialen Verarbeitung von Bildern unterstütze er u.a. die Leica Akademie tatkräftig.
      Fragen können gerne vorab an info@leicastore-wetzlar.com geschickt werden.
    • By Holger1
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