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DGPh betrauert Verlust vieler Raritäten durch den Einsturz des Kölner Stadtarchivs


gerd_heuser
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Aus meiner Sicht (= eines angehenden Historikers, der gerade seine Magisterarbeit schreibt) ist das, nicht nur wegen der Fotos sondern insgesamt, eine Tragödie. Zum Glück (auch für die Forschung) wurden die meisten Dinge, bei denen das möglich war, wohl auf Mikrofilm kopiert und in Stollen eingelagert. Der Verlust der Originale wiegt aber dadurch nicht minder schwer.

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Guest johann_wolfgang

Guten Abend verehrter Gerd,

 

Dein Link holt uns zurück ins wahre Leben. Was können, müssen wir daraus lernen?

Originale sind unersetzbar.

Wenn sie - wie auch immer nicht mehr existieren - wie können wir sie der Nachwelt trotzdem vorzeigbar erhalten?

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Wenn sie - wie auch immer nicht mehr existieren - wie können wir sie der Nachwelt trotzdem vorzeigbar erhalten?

 

Das ist eine grundlegende Kulturfrage der Weltgeschichte.

Wie oft dachte ich schon darüber nach, wie angesichts der überwältigenden Schätze eines unbedeutenden Pharao (Tut-ench-amun) erst das Grab Ramses II. bestückt sein mußte.

Welche Kulturgüter sind durch Kriege, Raub und Naturkastastrophen zugrunde gegangen!

Bei Bildern fällt mir nur die Duplizierung und redundante Sicherung/Lagerung ein.

Aber Originale sind eben nicht durch Kopien zu ersetzen.

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Hallo Gerd,

 

was da passiert ist, ist wirklich furchtbar. Noch schlimmer als verschüttete Urkunden und Bilder, obwohl auch traurig, ist der Verlust von zwei Menschenleben (ein Glück das es nicht mehr waren) und die Verunsicherung der Leute, die in der- oder um die Severinsstraße herum leben.

Nicht zuletzt sind auch zwei romanische Kirchen, St. Maria im Kapitol und St. Georg in unmittelbarer Nähe betroffen. Von einem abgestützen Kirchturm ganz zu schweigen.

 

Was wäre geschehen, wenn das Unglück nur wenige Tage vorher im Karneval passiert wäre? Der Rosenmotagszug geht genau an der Unglücksstelle vorbei!

 

Wie so oft in Köln liegt die Vermutung nahe, daß es hinterher keine Verantwortlichen gibt und alles im "kölschen Klüngel" untergeht.

 

Aber einmal zu den Bildern im Stadtarchiv. Ich weiß nicht genau welche Bilder dort lagerten, aber in der Nähe zum Dom ist das Rheinische Bildarchiv angesiedelt. In ihm lagern ebenfalls Bilder, Negative, Glasplatten, Dias, Bücher u.s.w.

 

Das Rheinische Bildarchiv kann auch von privaten Nutzern aufgesucht werden und ebenfalls lohnt ein Besuch der Webseite, zumal viele Bilder elektronisch, und sortiert nach Rubriken, zur Verfügung stehen.

 

Rheinisches Bildarchiv: Rheinisches Bildarchiv Köln

 

Gruß

Thomas

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