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Kleine Prado-Kunde 2


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Hallo,

 

hier mal ein kleiner Vergleich zwischen dem Parvo 100 (1938-48) und dem Prado 150 aus den 50ern. Letzterer ist nicht allein um 50 Watt kräftiger/ heller, sondern auch etwas größer. Das Lampenhaus ist neu konstruiert, der Kondensor jetzt aphärisch. Zudem hat der Prado 150 ein ganz anderes neues Ansatzsystem mit anderen Vorsätzen (z.B. dem Diaaschieber Sluuz). Auch die Objektive sind größer und in neuen Stutzen mit Gewinde-Objektiven. Beim Parvo 100 war dies noch das klassische Objektiv, das mittels einem Schräubchen in einer Führungsnut des Stutzens fokussiert wurde. Der klassische Vulkan-Fiber-Koffer (siehe im Wiki) wurde durch einen moderneren Koffer abgelöst.

(Im Pradoseum ist der Prado 150 aber erst etwa am Montag abend, da die Museumsverwaltung am Wochenende nicht arbeitet...:D)

 

Viele Grüße

Nils

 

 

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Hallo,

 

ja, und mit wieviel Gehirnschmalz man ständig kleinste Änderungen vornahm, um die Dinger komfortabler und besser zu machen. Sowas sieht man zum Teil erst, wenn man die Kondensoreinheiten zerlegt.

 

Gruß

Nils

 

Das Kann ich nur zustimmen. Die beide Modelle habe ich auch. Die kleine Änderungen sind zwar klein, aber bringt doch komfortabelere Anwendungsfreundlichkeit und gute Aussehen. z.B. die Wechselrahmen.

 

Danke Nils für die tolle Vergelichbielder

 

LG

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  • 2 weeks later...

Hallo Nils,

schön die Vergleichsbilder zwischen Prado 100 und Prado 150.

Wenn Du beim Prado 150 den Objektivstutzen abschraubst, wirst Du feststellen, daß dieser auch das sog. Leica-Gewinde hat. Ob es Sinn macht oder nicht, Du kannst Leitz-Schraubgewinde Objektive ansetzen und vermutlich auch den Stutzen vom Prado 100.

Dagegen haben die späteren Prado- und Pradovit-Projektoren (außer den Projektoren mit P2-Objektiven) alle ein Gewinde M55x1 für die Befestigung des Stutzens.

 

MfG Rudolf

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Hallo Rudolf,

das stimmt, erfordert aber einen anderen Kondensor: Es gab/ gibt den Kondensor 1, 2 und 3 (aus jeweils 3 Linsen) für den Prado 100/ Parvo I zum Ansetzen von entweder Objektiven zwischen 7,3 und 12 cm, (egal, ob Kameralinsen oder Projektionsobjektive), Ansetzen des 3,5/ Elmar 50 und noch einen extra für das Ansetzen der lichtstärkeren Summitar/ Summar 50mm-Obejktive.

Der spätere Prado 150 hat einen anderen (nur noch einlinsigen und asphärischen) Kondensor. Ob man auch bei dem den Kondensor für 5cm Brennweite wechseln musste, muss ich erst nochmal nachschauen.

 

Gruß

Nils

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Hallo Nils,

 

der Kondensor hat die Aufgabe, die Lichtquelle in die Eintrittspupille des Objektivs abzubilden. Man nennt das verflochtenen Strahlengang: Einerseits die Abbildung der Lichtquelle in die Eintrittspupille und andererseits die Abbildung des Dias auf die Leinwand. Eigentlich müßte der Kondensor deshalb speziell sogar auf Objektive der gleichen Brennweite aber unterschiedlicher Konstruktion ausgelegt sein. Es kommt aber so genau nicht darauf an, deshalb der Brennweitenbereich.

Bei sehr unterschiedlichen Brennweiten kann ich mir aber kaum vorstellen, daß man einen einzigen Kondensor tolerieren kann, die Ausleuchtung würde leiden.

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Einfach schön! Ich besitze einen Braun Paximat aus den 50ern...

Nebenbei, wo ich gerade bei den Diafreunden bin:

Ich muß ein paar Farbdias aus den 50ern neu Rahmen, da Glasbruch.

Passepartouts, Klebestreifen und Einfaßgerät besitze ich, jedoch keine Diagläser! Hat jemand eine Bezugsquelle oder eine Versandadresse hierfür?

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Moin Jan !

Sei nicht so faul, :P

hier gibts Gläser : 140319218527

und hier: 250422676002

und hier: 390049665897

und hier: 270388611979

und hier Metall-Masken : 140318426946

und hier Klappmasken : 160333611863

Diese Methode war in der DDR noch länger gebräuchlich,

also immer mal reinschauen und suchen bei Diarahmen.

Sonst beim Glaser Deines Vertrauens schneiden lassen.

Viel Freude damit,

Philipp

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