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Alte Objektive ohne Rastblende


Guest Mox
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Guten Morgen im Forum,

 

bei den älteren Leica-Objektiven gibt es keine rastende Blendeneinstellung, und die Markierungen sind auch nicht in gleichen Abständen auf der Skala verteilt, sondern sie sind im Bereich der großen Blendenöffnungen sehr weit auseinander und werden gegen die kleinste Einstellung hin immer dichter.

Da die Blendenöffnung eine Fläche ist, handelt es sich beim Verlauf der Abstände vermutlich um eine Parabel. Das könnte wiederum heißen, dass Zwischenwerte der Blendenöffnungen nicht genau in der Mitte der Teilungsstriche liegen, sondern etwa bei ca. 70-30% des jeweiligen Abstandes von der größeren Blendenöffnung gesehen. (0,707 = Kehrwert von Wurzel aus zwei)

Ich habe keine große Ahnung in Mathe und nehme das einfach einmal an.

D.h. wenn man die Blendeneinstellung ungefähr 2/3 zu 1/3 zwischen zwei benachbarte Striche legt, dürfte man die rechnerische Mitte zwischen diesen beiden Blendenwerten haben.

Bei kleinen Öffnungseinstellungen ist das bei den dort dicht gedrängten Teilstrichen sowieso nicht einstellbar, bei größeren Blenden kann man bei der Verwendung von Filmmaterial mit geringem Belichtungsspielraum etwas darauf achten, möglicherweise ist es in den meisten Fällen auch völlig unerheblich. Hat jemand mit solchen Spitzfindigkeiten Erfahrungen gesammelt?

 

Es grüßt Euch Erich Glauner

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Die Einstellgenauigkeit der Blende dürfte weit unter der interindividuellen Schwankung der Belichtungsmessung beim Motiv liegen. In 30 Jahren Leica-Photographie nie aufgefallen, nicht mit Kodachrome, nicht mit Technical Pan, nicht mit Copex...

 

Frdl. Gruß VH

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zu beachten ist auch die dicke der einstellstriche, die - durch schmutz im laufe der jahrzehnte breiter geworden – die einstellgenaugkeit bei kleinen blenden um durchaus 1/8 oder 1/6 blende beeinträchtigen können. das wurde m.e. von den damals zuständigen ingenieuren bei leitz zuwenig bedacht.

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Hallo Erich,

 

nette Lästermäuler hier, stimmt´s :)?

 

> Ich glaube, dass Du Recht hast, weiß es aber nicht :cool:

 

> Wenn ich bei solchen Optiken eine halbe Blende einstelle, mach ich das ganz intuitiv wie von Dir beschrieben

 

> Ich bin mir ziemlich sicher, auch mal wieder ohne es zu wissen, dass es keine sichtbaren Auswirkungen auf irgend einem Film haben wird.

 

Ein mir befreundeter Physiker (nein, ich meine jetzt nicht Gerd:D) meinte einmal, bei den Tolereranzen, die die Chemiker bei den Filmen hätten, seien alle optisch-feinmechanischen Genauigkeiten des fotografischen Prozesses völlig unkritisch...

 

Gruß Friedhelm

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