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Greiffenclau

6-bit-Codierung von M-Objektiven

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Hi,

habe mir gerade eine M8 zugelegt und möchte an ihr meine bisherigen M-Objektive weiter nutzen. Insbesondere für die Weitwinkel empfiehlt sich dabei aber eine Nachrüstung mit 6-bit-Code, um Vignettierungen zu vermeiden. Leica berechnet für eine Codierung so an die 200 Euro. Im Internet wird nun eine Schablone angeboten, mit der man die Objektive mit Hilfe von Schwarz- (Sharpie) und Weiß- (Edding) Stiften selbst codieren kann. Das kostet nur etwa 1/10 des Preises. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das eine langfristig brauchbare Lösung ist. Bei häufigem Objektivwechsel müssten die Farben doch abgenutzt werden, so dass die Kamera den Code dann fehlinterpretiert oder gar nicht mehr erkennt. Hat jemand mit diesem Verfahren persönliche Erfahrungen gesammelt?

 

Walter

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Hallo -Du bist jetzt im Internationalforum, wo die Sprache Englisch ist.

Zu dieser Kodierung - es gibt viele, viel Themen mit diesem Subjekt, die über man über die Such-Funktion finden kann

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Hallo Walter,

 

Die Sache mit dem stift ist das sie nach einer sehr kurzen zeit abgeht. Ich habe hier im Forum gelesen das es nach zwei mal schon ab ist. Ich hatte letztes Jahr eine 21mm Elmarit nach Solms geschickt für die Codierung. Es ist es alle mal wert um das so machen zu lassen. Leica kann dann auch gleich ein CLA Service machen und das objektiv zu Standard einstellen. Hoffe das dir das etwas weiter hilft.

 

Andreas

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Die Lösung ist, dass man, sobald die Filzschreiberkodierung richtig ist, mit zB. Dremel kleine Dellen fräst an schwarze Stellen, und mit Mattlack ausfüllt. Glas schützen!

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Hallo Jaap,

besten dank für die Antwort und den Lösungshinweis. Aber der Preis für die Schablone hat sich inzwischen (nachfragebedingt?) deutlich erhöht. Ich werde daher doch lieber den Leica-Service bemühen.

Gruß

Walter

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Der Preis für die Codierung der Objektive ist bei Leica stark angestiegen. Ich halte den Preis von EUR 200,-- für ziemlich daneben, nachdem er ursprünglich glaublich bei knapp der Hälfte lag.

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Der Preis für die Codierung der Objektive ist bei Leica stark angestiegen. Ich halte den Preis von EUR 200,-- für ziemlich daneben, nachdem er ursprünglich glaublich bei knapp der Hälfte lag.

 

Er lag ursprünglich bei 100 € und nun bei 160 €, jeweils plus Märchensteuer. Leica begründet dies mit dem zu niedrig geschätzten Aufwand, der mit den jeweiligen Justagen verbunden ist. Dass dieser Aufwand höher als vermutet war, wurde mir glaubwürdig von einem Mitarbeiter von Leica bestätigt, mit dem ich neulich über eine evtl. Codierung meines APO-Telyts telefonierte. Versandkosten habe ich übrigens (über Händler eingesandt) nie gehabt.

 

Ich war definitiv damit einverstanden, mir durch diese zusätzliche „Investition“ die Zukunftssicherheit meiner in über 20 Jahren angeschafften Objektive sicher zu stellen - auch in den Fällen, in denen es „nur“ um die Übermittlung der EXIF-Daten zu gehen schien. Um schon profitiere ich von Auto-ISO (benötigt die Objektivdaten) und möglicherweise bei der Nutzung des neuen Blitzes (benötigt die Objektivdaten) …

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Guest Jockele

Leica hat das bei meinen alten Objektiven von 1986 super gemacht (inkl. Überholung)

 

Viele Grüße

 

Jockele

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Auch bei meinen 6 Objektiven hat das alles bestens geklappt. Alle wurden auch noch grundüberholt und angepasst an die M8, die ich gleich mitgeschickt hatte. Billig war das nicht gerade. Aber ich weiß jetzt, dass meine Objektive wieder top sind.

Gruß

Karl-Heinz

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Das Geld für die Codierung ist gut angelegt.

Weil bei der Gelegenheit die Objektive auch gleich abgeglichen werden.

 

Zumindest für die Objektive, welche man ständig benutzt.

 

Robert

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Er lag ursprünglich bei 100 € und nun bei 160 €, jeweils plus Märchensteuer. Leica begründet dies mit dem zu niedrig geschätzten Aufwand, der mit den jeweiligen Justagen verbunden ist.

Das känn ich mir einfach nicht vorstellen. Für das Codieren meiner drei Objektive hätte ich mir auch das ZM 2/50 neu kaufen können. Für EUR 100,-- hatein bekannter Leicaservice letztes Jahr ein älteres Summicron komplett zerlegt, alle Linsen und die verschmierten Blendenlamellen gereinigt, das Objektiv wieder zusammengebaut und justiert.

 

Leica will sich hier mE einfach ein ziemlich heftiges Körberlgeld verdienen. Wir sind an diese Abzocke leider schön gewöhnt. 18 Mulden fräsen, mit Farbe hinterlegen und anschließend drei Optiken justieren für knapp EUR 600,-- finde ich ziemlich heftig und nicht gerechtfertigt.

 

Gruß Stefan

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Er lag ursprünglich bei 100 € und nun bei 160 €, jeweils plus Märchensteuer. Leica begründet dies mit dem zu niedrig geschätzten Aufwand, der mit den jeweiligen Justagen verbunden ist. Dass dieser Aufwand höher als vermutet war, wurde mir glaubwürdig von einem Mitarbeiter von Leica bestätigt, mit dem ich neulich über eine evtl. Codierung meines APO-Telyts telefonierte. Versandkosten habe ich übrigens (über Händler eingesandt) nie gehabt.

 

Ich war definitiv damit einverstanden, mir durch diese zusätzliche „Investition“ die Zukunftssicherheit meiner in über 20 Jahren angeschafften Objektive sicher zu stellen - auch in den Fällen, in denen es „nur“ um die Übermittlung der EXIF-Daten zu gehen schien. Um schon profitiere ich von Auto-ISO (benötigt die Objektivdaten) und möglicherweise bei der Nutzung des neuen Blitzes (benötigt die Objektivdaten) …

 

Also ich habe auch die Schablone benutzt und die taugt nichts. Dann habe ich mit Dymo codiert, das hält besser, muss aber regelmäßig erneuert werden - alle 2 Monate. Nachdem meine M8 eh zum CS mußte, habe ich mir gedacht, schickste die Objektive gleich mit und läßt diese codieren. Das kostet pro Objektiv 140,- Euro plus Märchensteuer und Versand (dieser ist pro Auftrag fällig). Nachdem das ganze erst vor 2 Wochen war, denke ich, dass die Preise sich nicht geändert haben.

 

Die Teile kommen vom CS zurück, wie aus dem Ei gepellt. Ich bin echt zufrieden und finde jeder Euro ist gut investiert. In diesem Zusammenhang würde ich den CS auch gleich bitten, die Objektive auf Backfocus zu überprüfen. Das habe ich auch gemacht und seitdem sind die Teile auch wirklich dort scharf, wo sie scharf sein sollten - ist laut CS nur bei Normal- und Tele-Brennweiten nötig. Das kostet noch nicht mal extra.

 

Also gib Dir einen Ruck und schick sie nach Solms. Du bist eine "Sorge" los, und das Geld ärgert Dich im Nachhinein auch nicht.

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Das kostet pro Objektiv 140,- Euro plus Märchensteuer und Versand (dieser ist pro Auftrag fällig). Nachdem das ganze erst vor 2 Wochen war, denke ich, dass die Preise sich nicht geändert haben.

 

Sonderbar, ich habe Anfang Jänner direkt bei Leica nachgefragt, da lag der Preis noch bei 160,-- zzgl USt.

 

Die Sinnhaftigkeit der Codierung durch Leica stelle ich nicht in Frage, die Preispolitik und die unterschiedlichen Auskünfte zu den Preisen allerdings schon.

 

Gruß Stefan

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Hallo Jaap!

Die Lösung ist, dass man, sobald die Filzschreiberkodierung richtig ist, mit zB. Dremel kleine Dellen fräst an schwarze Stellen, und mit Mattlack ausfüllt. Glas schützen!

Das ist der bisher beste Tip zum Kodieren von Frembobjektiven.

 

Wenn du es nicht jetzt geschrieben hättest, dann hätte ich das getan, weil ich so gestern mein Distagon 4/18 "bearbeitet" habe :-)

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Guest volkerm

Gibt es eine öffentlich zugängliche Liste der Codierungen?

Falls ja, wo findet man diese?

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Hallo Jaap!

 

Das ist der bisher beste Tip zum Kodieren von Frembobjektiven.

 

Wenn du es nicht jetzt geschrieben hättest, dann hätte ich das getan, weil ich so gestern mein Distagon 4/18 "bearbeitet" habe :-)

Glas schützen ist dabei aber das wichtigste, am besten geht das indem man den Bajonett Ring einfach abschraubt.

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