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Ungleichmässige Belichtung M6

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Ich habe bei einigen meiner M6 Bilder folgendes Problem festgestellt. Bei schnellen Verschlusszeiten kommt es manchmal zu einem dunklen vertikalen Streifen auf der linken Hälfte des Bildes (siehe Bilder). Wenn ich mich richtig erinnere, so habe ich die Bilder bei 1/1000 s aufgenommen.

 

Ich vermute, dass einer der beiden Vorhänge sich während der Auslösung nicht ganz gleichmässig bewegt und es dadurch zur Unterbelichtung in einem Bereich kommt. Diese Ungenauigkeit scheint bei kurzen Belichtungszeiten grösseren Einfluss zu haben. Wie kann ich das Problem lösen? Revision des Verschlusses? Kostenpunkt?

 

Auf dem zweiten Bild kam es zusätzlich zu einem Lichtreflex, den ich mir nicht erklären kann.

 

Meine Ausrüstung: Leica M6 Jg. 1998, Summicron 50, Fujichrome Provia 100F

 

Danke für Eure Hinweise!

Ralph

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Das ist leider bei der M eine anfällige Sache.

Nur in gutem Wartungszustand befindliche Verschlüsse laufen auch bei der 1/1000stel sauber ab.

Die Kamera muß zu einer guten Servicewerkstatt. (CS, Reinhardt, Michaely)

Was das kosten wird, hängt davon ab, ob noch weitere Arbeiten erforderlich sind.

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Guest liesevolvo

M 6 hat aber doch keine Lichtdichtungen, die kaputtgehen.

 

Grüße! Lenn

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Der Lichtreflex rührt von Reflexionen im Kameragehäuse her. Was eigentlich totmatt beschichtet ist, kann trotzdem unter bestimmtem Winkel Totalreflexion verursachen. Hervorgerufen wird es vom intensiven Himmelslicht knapp außerhalb der Bildfläche, das unten auf den Kameraboden trifft und von dort direkt auf den Film "gespiegelt" wird - unten, weil kopfstehend. Dann nützt auch die serienmäßige Gegenlichtblende nichts. - Aber es gibt Kameras, wo dieses Phänomen noch schlimmer auftritt: z.B. die Rollei 35S und die Hasselblad 500C/M mit dem C 2,8/80. Bei letzterer ist es der geöffnete Hilfsverschluss ("Scheunentor"), der das nicht am Bildaufbau beteiligte Licht wie ein Spiegel ins Filmfenster reflektiert. Erst wenn man das Kompendium ansetzt und es bis zum gerade noch vignettierungsfreien Maße auszieht, verschwindet der Spuk.

LG

Ludwig

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Nö!

Totalreflexion tritt nicht an Oberflächen auf, sondern wenn ein Lichtstrahl vom optisch dichteren ins optisch dünnere Medium über den Grenzwinkel hinaus gebrochen wird.

Bei Reflexionen an Oberflächen spricht man nicht von Totalreflexion.

 

Außerdem - die Beispielbilder sind Dias, handelt es sich bei dem dunklen Streifen um Unterbelichtung, nicht um einen Lichtreflex.

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@leicanerd

ist das ebenso erklärbar ?

MP 135er, "Gegenlicht" ca. 45 grad v. links.

Was ist eine Reflexblende ? Konnte mir bisher niemand beantworten, auch der CM hat auf meine Anfrage hin geschwiegen.

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@leicanerd

ist das ebenso erklärbar ?

MP 135er, "Gegenlicht" ca. 45 grad v. links.

...

 

Hier ist zwar ebenfalls direktes Sonnenlicht auf die Frontlinse gefallen, aber die Überstrahlung hat bereits innerhalb des Objektives stattgefunden - man erkennt es daran, dass eine scharfe Begrenzung des Lichtreflexes - wie in Ralphs Bild - fehlt. (Die scharfe Kante kommt vom Schatten, den die untere Schlitzverschlussführung wirft - auf dem Weg des reflektierten Störlichts vom Kameraboden hin zum Filmfenster.)

LG

Ludwig

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Moin,

 

nun auch meine bescheidene Meinung. Das letzte Bildbeispiel ist klassisches Streulicht bei der Aufnahme. Die Bildbeispiele des OP weisen meiner Meinung nach auf einen unsauber ablaufenden Verschluß hin.

Gerade bei Diafilm sieht man sowas recht schön. Und bei meiner einen Zorki-4 sah es exakt gleich aus. Wartung und Justage, danach isses weg.

 

Beste Grüße,

Franz.

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Eine interessante Theorie das mit der "Einspiegelung."

Wieso passiert das dann aber auch wenn die Sonne im Rücken steht?



Diese Erscheinungen habe ich auch ab und zu (selten), ich komme aber einfach nicht dahinter, wo da Licht einfällt... Hab schon überall gesucht, auch mit Testfilm und stundenlanger Beleuchtung aus allen Richtungen, von vorne, hinten, oben, unten, durchs Sucherfenster etc.. Es passiert immer nur draußen.

Das es während der Belichtung von vorne durchs Objektiv passieren sollte kann ich mir kaum vorstellen. Sonst noch wer mit solchen "kantigen" Lichteinfällen?

Ulli
Edited by m6_ulli

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Ich habe bei einigen meiner M6 Bilder folgendes Problem festgestellt. Bei schnellen Verschlusszeiten kommt es manchmal zu einem dunklen vertikalen Streifen auf der linken Hälfte des Bildes (siehe Bilder). Wenn ich mich richtig erinnere, so habe ich die Bilder bei 1/1000 s aufgenommen.

 

Ich vermute, dass einer der beiden Vorhänge sich während der Auslösung nicht ganz gleichmässig bewegt und es dadurch zur Unterbelichtung in einem Bereich kommt. Diese Ungenauigkeit scheint bei kurzen Belichtungszeiten grösseren Einfluss zu haben. Wie kann ich das Problem lösen? Revision des Verschlusses? Kostenpunkt?

 

Auf dem zweiten Bild kam es zusätzlich zu einem Lichtreflex, den ich mir nicht erklären kann.

 

Meine Ausrüstung: Leica M6 Jg. 1998, Summicron 50, Fujichrome Provia 100F

 

Danke für Eure Hinweise!

Ralph

Das kenn ich.... bei meinen M6 damals konnte der CS das Problem nicht lösen ... es trat hauptsächlich bei Kälte auf (aber nicht nur), es ist wohl ein Problem der Tuchverschlüsse.... ich habe daher (aber nicht nur deshalb) das System gewechselt und bin bei Zeiss gelandet

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Eine interessante Theorie das mit der "Einspiegelung."

 

Wieso passiert das dann aber auch wenn die Sonne im Rücken steht?

 

Weil Streulicht nunmal streut. Das menschliche Auge rechnet so etwas teilweise raus, leider eine Intelligenz, die man photographischen Bildaufnahmesensoren noch nicht reinprügeln konnte.

 

Neulich habe ich mal in einer Autofabrik auf GF geknipst. Da konnte man auf der Mattscheibe (die hat man bei einer Leica nicht) sehr schön Streulichteinflüsse *sehen*. Trotz "Sonne im Rücken", in diesem Fall Dauerlicht. Es lag an Reflektionen über die Seitenscheiben der Autos auf dem Nachbarband. Lösung: Band leerlaufen lassen für 60sec, in dieser Zeit die Aufnahme machen.

 

Beste Grüße,

Franz

 

[edit: Zitat geflickt.]

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Hallo Ralph,

 

Ferndiagnose: Rollos laufen ungleichmäßig ab, dh Verschlussservice steht an, Verschlussbremse justieren etc.

 

Kostet ein paar Hunderter(drei, vier), musst entscheiden wo Du es machen lässt.

Du hast drei Alternativen...

 

LG Gernot

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In Saarbrücken hat es 200 € gekostet.

Claus

 

Wie gesagt, Ferndiagnose. Man weiß ja nie, was sonst noch ansteht...

 

LG Gernot

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Bin ich froh, daß ich mich seit 1973 weigere, ein M zu kaufen.

 

MfG Rudolf

 

Damals gabs das Glücksrad schon?

Also, ich jedenfalls würde ohne ein M nicht leben wollen... ;-)

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Damals gabs das Glücksrad schon?

Also, ich jedenfalls würde ohne ein M nicht leben wollen... ;-)

 

lol

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    • By Sx1Morti
      Guten Tag,
      Neueinsteiger in das M-System und generell bei Leica.
      Habe ein paar grundlegende Fragen und hoffe das mir ein paar alte Hasen diese beantworten können.
       
      1. Ist es normal das die Mechanik bei unterschiedlichen Zeiten sehr unterschiedliche Geräusche macht? 
        - ( von 1/1000 bis 1/60 ein klicken ) 
        -( bei       1/30 und 1/15 ein klicken sowie ein schwingendes Geräusch also ob etwas träges sich austariert )
        -( von       1/ 8 bis       1s ein klick mit ablaufen der Zahnräder ein weiteres Klicken der Verschluss schießt und einer etwas langsameren Zahnradmechanik im Anschluss )
        Das diese Kamera Vollkommen Mechanisch ist und die Zeiten somit einen Mechanismus brauchen ist mir Bewusst.
        Es wundert mich bloß das die Geräusche so unterschiedlich ausfallen.
        Das erste surren der Zahnräder kann ich mir erklären das zweite jedoch nicht sowie mich auch das schwingende Geräusch etwas irritiert.
        Gibt es dazu vielleicht eine Animation ?
       
      2. Ist es wirklich so einfach ein Loch in das Verschlschlußtuch zu brennen?
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      Gibt es Produkte bei denen das nicht passiert ? 
       
      4.Ist diese Kamera wirklich so fragil gegenüber von Umwelteinflüssen, muss man sich  jetzt bei einem Nieselregen Gedanken machen und auch den Staub in der Luft auf die Liste meine Erzfeinde
         schreiben ?
       
      5.Gibt es Pflegehinweise  so wie Verhaltensregeln die zu beachten sind , eben so für das Objektiv ?
       
      5.Von was für einem Wartungszeitraum kann man ausgehen, wird sich auch das Fokussierungssystem innerhalb von Monaten Verabschieden, welcher weitere Verschleiß ist zu berücksichtigen?
       
       
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    • By ThomasSmithDP
      Hey Guys,
      I wanted to buy a used leica since months now. But I am still unsure if I should go with the M6 or the M4? The only big difference is that the M6 has a lightmeter and the M4 not. But since I work in the film industry. I wanted to buy a separate light meter anyway at some point. So is it better to go with the cheaper M4 and get also a good lens instead of spending a lot on the M6?
      Looking forward to your replies
      Best
      Thomas
       
    • By twogun
      Has Leica ever officially confirmed that M6 TTL light meter is not repairable by them? I've read mixed information in this forum and elsewhere where "some" owners have sent the camera for light meter repair and some have had it repaired and others have received a response from Leica that they can't fix it. What specifically is so unique about the M6 TTL light meter vs the M6 classic light meter that makes it so complex for repair.
      Obviously I'm interested in purchasing an M6 TTL in great condition - found one specifically with a 0.58x viewfinder which is very important to me since I wear glasses and shoot primarily 28mm and 35mm. I enjoy the in-camera light meter and hoping that in a few years down the line ...the M6 TTL does not turn into M4-P if the light meter malfunctions for any reason. Thanks in advance for the feedback.
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