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DLUX4-Dilettant

D-Lux4 ==> RAW ==> CaptureOne4.6 ==> JPG

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Schönen guten Nachmittag

 

Seit Tagen versuche ich krampfhaft das Beste aus meiner D-Lux 4 herauszuholen. Es besser zu machen als wie die werkseitig unveränderte Programmautomatik. Um danach mit Capture One (4.6) aus den RAW´s das Letzte herauszuholen. Gelingt mir nicht, zumindest nicht besser als das die interne Venus Engine macht (JPG´s). Nach wie vor gefallen mir die vollautomatischen Bilder (JPG´s) besser so wie sie aus der Cam kommen, vor allem aber dann wenn ich sie mit dem kostenlosen Tool Picasa 3: Kostenloser Download von Google nachbearbeite (Button automatische Bildoptimierung "Auf gut Glück")

 

Hier einige der Testbilder: Picasa-Webalben - Andreas - Leica

 

Nicht umsonst ist Fotografie/Grafiker ein eigener Beruf. Ich gebs also auf und verlass mich zukünftig besser auf die immense Erfahrung und das Know-how welches offensichtlich in all diesen Automatiken steckt, Hut ab vor allen jenen die diese Kunst manuell beherrschen!

 

Nette Grüße

 

DLUX4-Dilettant

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Guest wls.shanghai

"DLUX4-Dilettant" !!!

 

die zehn Aufnahmen sind ok - für meinen Geschmack "etwas" zu "bunt"

 

MfG

wls

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Schönen guten Nachmittag

 

Seit Tagen versuche ich krampfhaft das Beste aus meiner D-Lux 4 herauszuholen. Es besser zu machen als wie die werkseitig unveränderte Programmautomatik. Um danach mit Capture One (4.6) aus den RAW´s das Letzte herauszuholen. Gelingt mir nicht, zumindest nicht besser als das die interne Venus Engine macht (JPG´s). Nach wie vor gefallen mir die vollautomatischen Bilder (JPG´s) besser so wie sie aus der Cam kommen, vor allem aber dann wenn ich sie mit dem kostenlosen Tool Picasa 3: Kostenloser Download von Google nachbearbeite (Button automatische Bildoptimierung "Auf gut Glück")

 

Hier einige der Testbilder: Picasa-Webalben - Andreas - Leica

 

Nicht umsonst ist Fotografie/Grafiker ein eigener Beruf. Ich gebs also auf und verlass mich zukünftig besser auf die immense Erfahrung und das Know-how welches offensichtlich in all diesen Automatiken steckt, Hut ab vor allen jenen die diese Kunst manuell beherrschen!

 

Nette Grüße

 

DLUX4-Dilettant

 

Hi DLux4-Dilettant,

 

ich freue mich für Dich, dass Deine kameraseitigen JPGs gut zu gebrauchen sind und Dir die eigene Bearbeitung der RAW-Dateien nicht vordringlich erscheint. Ich selbst bin erst nach einigen Jahren auf RAW umgestiegen, da ich es auch vorzog out-of-the-box zu arbeiten, mit den Resultaten (zunächst!) zufrieden war und zunächst keinen einfachen Workflow für die Konvertierung hatte. Bedenke aber Folgendes:

 

(1) Jedes JPG ist eine deutliche Reduzierung der im Moment der Aufnahme entstandenen Bildinformationen.

(2) Die Unterschiede sind bei manchen Motiven eher gering, bei manchen groß.

(3) Sichtbarer wird der Unterschied z.B., wenn die Motive sehr differenzierte Partien enthalten wie z. B. in den Schatten, oder wenn es auf äußerste Schärfe ankommt.

(4) Wichtig wird der Unterschied zudem, wenn das Motiv eine Nachbearbeitung erfordert wie Ausschnitt, aufhellen, Kontrastkurven. Auch wenn dies nur in einzelnen Fällen wichtig erscheint - Du weisst es erst hinterher! Und hast Du das RAW nicht mehr, bist Du später eingeschränkt.

(5) Nicht umsonst gibt es den Begriff DNG = digital negative. Niemand würde wohl auf die Idee kommen, seine Filme zu vernichten, da er schon schöne, reproduzierbare Abzüge hat

 

Soweit vielleicht noch nachvollziehbar. Mit welchen Mühen wird die RAW-Bearbeitung aber erkauft? Als ich meine Leica M8 kaufte, deren JPGs definitiv nicht gut genug sind, war ich gezwungen, mich mit dem RAW-Format auseinanderzusetzen. Damals gab es CaptureOne LE 3.7 mit einem Userinterface, das für mich als Apple-verwöhnten vollends inakzeptabel aber wegen seiner Qualitäten verbreitet war. (Das neue 4.6 kenne ich nicht mehr, es soll aber unter dem Aspekt erheblich besser sein.)

 

Inzwischen habe ich zu einem Workflow gefunden, der mir keinerlei Mehraufwand mit RAW-Dateien beschert, mir jederzeit auch später jede Nachbearbeitung ermöglicht wenn und wann ich es für sinnvoll halte. Für einen solchen Ablauf gibt es auf dem Markt zwei Programme Adobe Lightroom (Mac und PC) und Aperture (von und nur für Apple); ich benutze letzteres. Und so sieht mein Workflow in Kürze aus:

 

(1) Kamera bzw. SD-Kartenleser an den Rechner anschließen. Aperture öffnet sich automatisch und bietet mir den Import an, den ich akzeptiere. (Voraussetzung für den Import von RAW-Dateien ist, dass das Programm bereits die Kamera erkennt, das ist manchmal bei Neuerscheinungen noch nicht der Fall.)

(2) Die RAW-Dateien werden importiert und im Folgenden auch bei Bearbeitung nie mehr verändert.

(3) Beim Ansehen und beim Drucken der Bilder interpretiert sie das Programm ohne Dein Zutun default-mäßig mit seinem Kamera-Profil und zeigt sie dir am Bildschirm an, ohne sie in ein solches umzuwandeln.

(4) Erst beim Exportieren entsteht tatsächlich ein JPG- oder TIFF-File.

(5) Sollte mir im Einzelfall diese automatische Interpretation, die das Programm vornimmt, nicht gefallen, habe ich auch später Zugriff auf das Original, konvertiere es z. B. in CaptureOne und reimportiere das Bild wieder als TIFF oder JPG. Du siehst: alle Optionen offen.

(6) Ein weiterer strategischer Vorteil besteht darin, dass die RAW-Konverter immer besser werden und man so auch zukünftig an diesen Verbesserungen teilhaben kann

 

Ergebnis: wenn Du nicht nach arbeiten willst, lässt Du’s bleiben und alles läuft ebenso automatisch wie jetzt, willst Du es doch: auf geht’s.

 

Diese Beschreibung ist viel zu kurz, um wirklich zu zeigen, wie das Programm insgesant arbeitet. Sie zeigt Dir aber, wie es Dein Problem löst. Wenn Du der Meinung bist – jetzt oder später – das könnte was für Dich sein, findest Du bei Adobe und Apple Informationen dazu. Der grobe Leistungsumfang der beiden Programme ist ähnlich, auf Dutzenden von Internetseiten wird über die Vor- und Nachteile vergleichend gestritten…

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Vielen Dank Holger für die nette und ausführliche Antwort, die macht Mut!

 

So gesehen hast Du recht, ich sollte nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Spricht ja nichts dagegen die Bilder vorerst in JPG+RAW aufzunehmen und mich bei Bedarf nochmals an die Nachbearbeitung heranzuwagen. Capture One 4.6 ist ein mächtiges Werkzeug und ich muss mich erstmal mit all seinen Funktionen vertraut machen. Gescheitert bin ich letztens an "Ausschnitt aufhellen", sprich eine dunkle Stelle im Schatten liegend ein wenig aufhellen, das sollte doch mit Capture One gehen, oder?

 

Vielleicht kann mir der eine oder andere einen Tipp dazu geben ...

 

Nochmals besten Dank und nette Grüße

 

DLUX4-Dilettant

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Hallo, ich nochmal

 

Was meinen die Profis zu dieser Bildbearbeitung/Bildgestaltung hier?

 

Mittels Capture One (4.6) aus RAW ein automatisch optimiertes JPG erstellt und danach mit Picasa-3 "nostalgifiziert". Abschließend mit nSonic Homepage JPGCompressor verkleinert und gerahmt

 

Prater-Vorplatz, Top oder Flop?

 

/applications/core/interface/imageproxy/imageproxy.php?img=http://members.aon.at/spunki/nostalgie.jpg&key=acf357281ddb805565468f9a6352d690a93e2b62a4b75cfec9d947d9451d60d3">

 

Vielen Dank und nette Grüße

 

DLUX4-Dilettant

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Nicht schlecht. Ich bin sowieso ein Freund der Weitwinkelaufnahmen. Der Sepiaton ist mir etwas zu intensiv.

Jetzt weiß ich auchendlich, welches Karussell das Motiv in den Zeiss-Prospekten zu den ZM-Objektiven war.

 

 

 

Es besser zu machen als wie die werkseitig unveränderte Programmautomatik.

 

 

 

Bist du Hesse?

(In guter Gesellschaft mit Goethe - Auerbachs Keller)

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Hi,

noch ein kleiner Hinweis................

 

Die D-Lux 4 hat ja auch die Möglichkeit RAW+JPEG gleichzeitig zu speichern.

 

Wenn also die RAW - Selbstbearbeitung nix wird, bleibt ja immer noch das JPEG.

Und wie schon geschrieben, ich weiß ja bei vielen Motiven nicht im Voraus, was ich

draus machen will, oder welche Schwierigkeit auftaucht.

Dann habe ich aber ein RAW mit dem ich im Konverter P1 oder CR 5

mehr anstellen kann, als mit einem JPEG.

 

Immerhin gehen mit dieser Einstellung auch noch ca. 240 Bilder auf eine 4GB SD Karte.

Daran sollte es also nicht scheitern, sich Optionen zu verbauen.

 

Daher war auch diese Funktion eine Kaufentscheidung mehr zur D-Lux 4

 

Gruß

Horst

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Guest farbtupfer

Was meinen die Profis zu dieser Bildbearbeitung/Bildgestaltung hier?

 

 

Man könnte da sicher noch einiges mehr rausholen... lad doch mal das Original Bild hoch ... dann probier ich was damit...

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Man könnte da sicher noch einiges mehr rausholen... lad doch mal das Original Bild hoch ... dann probier ich was damit...

 

Ich wollt ja gar nicht so direkt fragen

 

Hier die beiden original JPG+RAW wie sie aus der Cam kamen:

 

GMX - Mein GMX

 

Bin gespannt!

 

Schon mal vielen Dank und nette Grüße

 

DLUX4-Dilettant

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Hi,

mal ein Versuch...................

 

1.Bild JPEG wie Kamera

 

2. RAW mit CR 5.2 Konverter

 

Gruß

Horst

 

PS

wobei ich durchaus nichts gegen die JPEG Verarbeitung der D-Lux 4 habe.............

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Guest farbtupfer

Hier ist mal eine OldStyle Variante und etwas dynamisches in SW ab RAW.... ausserdem noch korrigiert wegen dem Verzug...

 

/applications/core/interface/imageproxy/imageproxy.php?img=http://www.webgraphics.at/fcp/oldstyle.jpg&key=321b6bf17c8be99c05e5d48306a58875b340acb1a155010c74ab79028f8f2725">

 

/applications/core/interface/imageproxy/imageproxy.php?img=http://www.webgraphics.at/fcp/oldstylesw.jpg&key=a28f81d9753c420ab7ef8e82c889664f98ae5a6ed93aba1976e2f3c256393180">

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PS

wobei ich durchaus nichts gegen die JPEG Verarbeitung der D-Lux 4 habe.............

 

Durchaus nicht schlecht, mir gefällt allerdings die etwas aggressive Schärfung nicht so sehr, das kommt in der Konvertierung mit CR angenehmer.

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Durchaus nicht schlecht, mir gefällt allerdings die etwas aggressive Schärfung nicht so sehr, das kommt in der Konvertierung mit CR angenehmer.

 

Hi,

ja,

wobei ich hier im Beispiel ganz bewusst eine sehr zarte USM bereits im Konverter genommen habe.

Ich mache es heute für meine Bilder so, dass ich nur eine ganz ganz leichte USM im

Konverter mache, da ich ja je nach Bildgröße später ein individuelle brauche, den ein

9x18 Bild bracht eine andere Bearbeitung als ein 40x50 Bild.

Daher halte ich die Grunddaten frei von USM.

Gruß

Horst

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Im Moment bevorzuge ich privat immer noch die Kamera-JPEGs der kleinen Knipse.

 

#11, zweites SW-Bild, der Himmel krisselt extrem. Das bekommt die Kamera bei entsprechend eingestelltem SW-Mode deutlich besser hin.

 

Mir machen Eure Versuche aber Spaß, nur weiter so.

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Da ich die Vorzüge des dng-Formates (herstellerunabhängig, kameraunabhängig, keine zusätzliche xmp - Datei bei der M8 nutze, wollte ich auch bei der D Lux 4 durch Verwendung des dng-Konverters die RAW-Dateien konvertieren.

Dadurch ergibt sich folgendes:

ursprüngliche RAW - Datei 11,05 MB plus xmp - Datei 7 KB,

psd-Datei 26,37 MB, konvertierte dng - Datei 35,9 MB !!!

Adobe teilt mit, dass durch "das native propiative RAW - Format der D Lux 4 die RAW - Datei nur linear konvertiert werden kann und diese Datei dann 3 mal so groß wird. Üblicherweise wird das Mosaikverfahren verwendet, dabei bleibt die Dateigröße erhalten.

 

Ist da seitens Leica / Panasonic ein Firmware -update möglich / geplant?

 

Manfred

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Guest mamiya7

Anbei auch mal ne weitere Spielart mit Capture One 4.6.

Am besten die Regler nicht so extrem bewegen.

Weniger ist oft mehr. Besonders in Sachen Schärfe.

Aber das schöne ist aus RAW kannst Du je nach Geschmack viel mehr machen als aus einem JPG.

einfach weiter tüfteln bis es gefällt. Schliesslich Alles Geschmacksache.

 

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Hi DLux4-Dilettant,

 

ich freue mich für Dich, dass Deine kameraseitigen JPGs gut zu gebrauchen sind und Dir die eigene Bearbeitung der RAW-Dateien nicht vordringlich erscheint. Ich selbst bin erst nach einigen Jahren auf RAW umgestiegen, da ich es auch vorzog out-of-the-box zu arbeiten, mit den Resultaten (zunächst!) zufrieden war und zunächst keinen einfachen Workflow für die Konvertierung hatte. Bedenke aber Folgendes:

 

(1) Jedes JPG ist eine deutliche Reduzierung der im Moment der Aufnahme entstandenen Bildinformationen.

(2) Die Unterschiede sind bei manchen Motiven eher gering, bei manchen groß.

(3) Sichtbarer wird der Unterschied z.B., wenn die Motive sehr differenzierte Partien enthalten wie z. B. in den Schatten, oder wenn es auf äußerste Schärfe ankommt.

(4) Wichtig wird der Unterschied zudem, wenn das Motiv eine Nachbearbeitung erfordert wie Ausschnitt, aufhellen, Kontrastkurven. Auch wenn dies nur in einzelnen Fällen wichtig erscheint - Du weisst es erst hinterher! Und hast Du das RAW nicht mehr, bist Du später eingeschränkt.

(5) Nicht umsonst gibt es den Begriff DNG = digital negative. Niemand würde wohl auf die Idee kommen, seine Filme zu vernichten, da er schon schöne, reproduzierbare Abzüge hat

 

Soweit vielleicht noch nachvollziehbar. Mit welchen Mühen wird die RAW-Bearbeitung aber erkauft? Als ich meine Leica M8 kaufte, deren JPGs definitiv nicht gut genug sind, war ich gezwungen, mich mit dem RAW-Format auseinanderzusetzen. Damals gab es CaptureOne LE 3.7 mit einem Userinterface, das für mich als Apple-verwöhnten vollends inakzeptabel aber wegen seiner Qualitäten verbreitet war. (Das neue 4.6 kenne ich nicht mehr, es soll aber unter dem Aspekt erheblich besser sein.)

 

Inzwischen habe ich zu einem Workflow gefunden, der mir keinerlei Mehraufwand mit RAW-Dateien beschert, mir jederzeit auch später jede Nachbearbeitung ermöglicht wenn und wann ich es für sinnvoll halte. Für einen solchen Ablauf gibt es auf dem Markt zwei Programme Adobe Lightroom (Mac und PC) und Aperture (von und nur für Apple); ich benutze letzteres. Und so sieht mein Workflow in Kürze aus:

 

(1) Kamera bzw. SD-Kartenleser an den Rechner anschließen. Aperture öffnet sich automatisch und bietet mir den Import an, den ich akzeptiere. (Voraussetzung für den Import von RAW-Dateien ist, dass das Programm bereits die Kamera erkennt, das ist manchmal bei Neuerscheinungen noch nicht der Fall.)

(2) Die RAW-Dateien werden importiert und im Folgenden auch bei Bearbeitung nie mehr verändert.

(3) Beim Ansehen und beim Drucken der Bilder interpretiert sie das Programm ohne Dein Zutun default-mäßig mit seinem Kamera-Profil und zeigt sie dir am Bildschirm an, ohne sie in ein solches umzuwandeln.

(4) Erst beim Exportieren entsteht tatsächlich ein JPG- oder TIFF-File.

(5) Sollte mir im Einzelfall diese automatische Interpretation, die das Programm vornimmt, nicht gefallen, habe ich auch später Zugriff auf das Original, konvertiere es z. B. in CaptureOne und reimportiere das Bild wieder als TIFF oder JPG. Du siehst: alle Optionen offen.

(6) Ein weiterer strategischer Vorteil besteht darin, dass die RAW-Konverter immer besser werden und man so auch zukünftig an diesen Verbesserungen teilhaben kann

 

Ergebnis: wenn Du nicht nach arbeiten willst, lässt Du’s bleiben und alles läuft ebenso automatisch wie jetzt, willst Du es doch: auf geht’s.

 

Diese Beschreibung ist viel zu kurz, um wirklich zu zeigen, wie das Programm insgesant arbeitet. Sie zeigt Dir aber, wie es Dein Problem löst. Wenn Du der Meinung bist – jetzt oder später – das könnte was für Dich sein, findest Du bei Adobe und Apple Informationen dazu. Der grobe Leistungsumfang der beiden Programme ist ähnlich, auf Dutzenden von Internetseiten wird über die Vor- und Nachteile vergleichend gestritten…

 

Dein Workflow ist durchaus sehr ok, entwerder LR oder Aperture. Verwende ich auch beide, meist aber Aperture.

 

Meine Frage: ich kann mit meiner (upgedateten) Aperture Version keine Dlux4 RAWs importieren. Habe ich da was übersehen?

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Hi DLux4-Dilettant,

 

ich freue mich für Dich, dass Deine kameraseitigen JPGs gut zu gebrauchen sind und Dir die eigene Bearbeitung der RAW-Dateien nicht vordringlich erscheint. Ich selbst bin erst nach einigen Jahren auf RAW umgestiegen, da ich es auch vorzog out-of-the-box zu arbeiten, mit den Resultaten (zunächst!) zufrieden war und zunächst keinen einfachen Workflow für die Konvertierung hatte. Bedenke aber Folgendes:

 

(1) Jedes JPG ist eine deutliche Reduzierung der im Moment der Aufnahme entstandenen Bildinformationen.

(2) Die Unterschiede sind bei manchen Motiven eher gering, bei manchen groß.

(3) Sichtbarer wird der Unterschied z.B., wenn die Motive sehr differenzierte Partien enthalten wie z. B. in den Schatten, oder wenn es auf äußerste Schärfe ankommt.

(4) Wichtig wird der Unterschied zudem, wenn das Motiv eine Nachbearbeitung erfordert wie Ausschnitt, aufhellen, Kontrastkurven. Auch wenn dies nur in einzelnen Fällen wichtig erscheint - Du weisst es erst hinterher! Und hast Du das RAW nicht mehr, bist Du später eingeschränkt.

(5) Nicht umsonst gibt es den Begriff DNG = digital negative. Niemand würde wohl auf die Idee kommen, seine Filme zu vernichten, da er schon schöne, reproduzierbare Abzüge hat

 

Soweit vielleicht noch nachvollziehbar. Mit welchen Mühen wird die RAW-Bearbeitung aber erkauft? Als ich meine Leica M8 kaufte, deren JPGs definitiv nicht gut genug sind, war ich gezwungen, mich mit dem RAW-Format auseinanderzusetzen. Damals gab es CaptureOne LE 3.7 mit einem Userinterface, das für mich als Apple-verwöhnten vollends inakzeptabel aber wegen seiner Qualitäten verbreitet war. (Das neue 4.6 kenne ich nicht mehr, es soll aber unter dem Aspekt erheblich besser sein.)

 

Inzwischen habe ich zu einem Workflow gefunden, der mir keinerlei Mehraufwand mit RAW-Dateien beschert, mir jederzeit auch später jede Nachbearbeitung ermöglicht wenn und wann ich es für sinnvoll halte. Für einen solchen Ablauf gibt es auf dem Markt zwei Programme Adobe Lightroom (Mac und PC) und Aperture (von und nur für Apple); ich benutze letzteres. Und so sieht mein Workflow in Kürze aus:

 

(1) Kamera bzw. SD-Kartenleser an den Rechner anschließen. Aperture öffnet sich automatisch und bietet mir den Import an, den ich akzeptiere. (Voraussetzung für den Import von RAW-Dateien ist, dass das Programm bereits die Kamera erkennt, das ist manchmal bei Neuerscheinungen noch nicht der Fall.)

(2) Die RAW-Dateien werden importiert und im Folgenden auch bei Bearbeitung nie mehr verändert.

(3) Beim Ansehen und beim Drucken der Bilder interpretiert sie das Programm ohne Dein Zutun default-mäßig mit seinem Kamera-Profil und zeigt sie dir am Bildschirm an, ohne sie in ein solches umzuwandeln.

(4) Erst beim Exportieren entsteht tatsächlich ein JPG- oder TIFF-File.

(5) Sollte mir im Einzelfall diese automatische Interpretation, die das Programm vornimmt, nicht gefallen, habe ich auch später Zugriff auf das Original, konvertiere es z. B. in CaptureOne und reimportiere das Bild wieder als TIFF oder JPG. Du siehst: alle Optionen offen.

(6) Ein weiterer strategischer Vorteil besteht darin, dass die RAW-Konverter immer besser werden und man so auch zukünftig an diesen Verbesserungen teilhaben kann

 

Ergebnis: wenn Du nicht nach arbeiten willst, lässt Du’s bleiben und alles läuft ebenso automatisch wie jetzt, willst Du es doch: auf geht’s.

 

Diese Beschreibung ist viel zu kurz, um wirklich zu zeigen, wie das Programm insgesant arbeitet. Sie zeigt Dir aber, wie es Dein Problem löst. Wenn Du der Meinung bist – jetzt oder später – das könnte was für Dich sein, findest Du bei Adobe und Apple Informationen dazu. Der grobe Leistungsumfang der beiden Programme ist ähnlich, auf Dutzenden von Internetseiten wird über die Vor- und Nachteile vergleichend gestritten…

 

Die digitale Welt ist schon verdammt kompliziert. Da lob ich mir doch den einfachen Film oder bei den Digis 'out of the box'

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