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Tmax in Xtol, Entwicklungszeit anpassen


jack-tucker

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Guten Aben,

 

ich hatte nach langem Ausprobieren endlich eine Kombination gefunden, mit der ich annähernd zufrieden bin: Tmax 400 (neu) in Xtol, Stammlösung 5min, 40sek. bei 22°.

So erhielt ich bei den Aufnahmen, die im Frühjahr und im Sommer entsanden ganz gute Ergebnisse. Dabei lege ich Wert auf relativ Starke Kontraste.

 

Leider sehen die Negative, die ich zuletzt entwickelte alle recht flau aus. (Ich hatte leider derzeit keine Möglichkeit zu vergrößern...)

 

Nun meine Frage:

Liegt es an den winterlichen Lichtverhältnissen, oder daran, dass meine letzten Versuch mit relativ altem Entwickler (ca. 4 Monate alt) erfolten. Ich möchte gern weiter machen, aber vielleicht hat noch jemand einen Tipp für mich, bevor ich weitere, vielleicht ja sogar ganz schöne Aufnahmen, in den Sand setze...

 

Vielen Dank schon mal.

Und natürlich allen ein frohes Neues Jahr!!!

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Bingo!

 

Du erlebst gerade den "sudden death" von XTOL in Zeitlupe. Das gelingt beileibe nicht jedem. Meist beschwert man sich bei XTOL darüber, daß er von heute auf morgen einen auf "platt" macht.

Größtenteils passiert das auch genau so, XTOL kippt binnen eines Tages von "geht gut" bis zu "völlig tot".

 

Schütte die Brühe weg und setze das nächste Mal mit ordentlichem destilliertem Wasser an. Und benutze die Brühe regelmäßiger. Ansonsten gibt es deutlich haltbarere Entwickler mit identisch gutem Ergebnis. Diafine z.B., damit mache ich seit einem Jahr die besten Erfahrungen. Mit Leitungswasser ohne Komplexbildner selbst angesetzt. Fertig gibt es das auch zu kaufen, den Link habe ich neulich im "Markentreue-Thread" genannt.

 

Ansonsten wären DS-23 im Selbstansatz oder Ilfosol (praktisch identisch zu XTOL mit demselben Problem, aber dafür noch als Literpackung zu kaufen) Mittel der Wahl. Fomatol tut's auch, ist aber seltener im Handel.

 

Für den TMY gibt es aber außer HRX (Urversion, der -II war imho für die Tonne, den -III habe ich noch nicht fertig eingetestet, der schaut aber wieder gut aus) und Diafine nach meinem Dafürhalten keine geeigneteren Entwickler.

 

Deshalb bleibe ich bei Diafine und Rodinal. Diafine für TMX/TMY im KB, TMY bei Rollfilmen, Rodinal für HP5+ in KB/120/Planfilm sowie für Fomapan-100 KB/Planfilm, APX-100 KB/Planfilm und Classicpan-400 Planfilm.

 

Beste Grüße,

Franz

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... "sudden death" von XTOL ...


Das glaube ich nicht. Nicht bei einem Ansatz, der erst vier Monate alt ist. Normale (Lagerungs-)Bedingungen für Xtol vorausgesetzt.

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Hallo Christer,

 

ich hatte den Ansatz in dem Plastikkanister in dem ich das Destillierte Wasser gekauft hatte. Anfangs hab ich die Luft weitesgehend rausgedrückt, dann, alls es nicht mehr all zu viel war, hab ich den Rest in eine schwarze Kompressionsflasche gefüllt.

Aber vielleicht war ich insgesammt schon ein wenig zu fahrlässig...

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Wieso? Weshalb? Warum?

 

Nicht kalkulierbar, keine konstanten Ergebnisse, keine Haltbarkeit, keine Schärfe, Korn.

Der Versuch auf bewährte Zutaten zu verzichten.

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Viel Vergnügen.

 

Zusatz:

Ist doch gut wenn man mit seinen Ergebnissen zufrieden ist, was will man mehr?

 

Sehe ich auch so. Eine ständige Probiererei mit Entwicklern bringt wirklich nichts.

Für starkes Korn verwende ich dann Kodak HC-110.

 

Volker

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Wieder mal eine überflüssige Diskussion, bei der aufgrund der Nennung des Entwicklers XTol über den Sudden Death geredet wird. Ich benutze das Zeug seit Jahren, fülle ihn in 1-Liter-Glasflaschen ab, zische etwas Schutzgas rein und gut. In US-Foren werden oft Weinbehälter aus Glas als optimale XTol-Lager genannt. Komischerweise bin ich nicht der einzige, der damit seit Jahren beste Ergebnisse hinbekommt.

 

Wobei ich Franz nicht Unrecht geben will: wahrscheinlich ist die Brühe tatsächlich tot, aber nicht, weil Kodak einen ach so schlechten Entwickler liefert, sondern einfach nur, weil der Kunststoff eines Kanisters wohl nicht das beste Material ist, um Entwickler aufzubewahren. Manche Kunststoffsorten lassen wohl Sauerstoff durch, und wenn er dann noch nicht mal ganz voll ist, kommt die Chemie rundum ständig in Kontakt mit Sauerstoff.

 

Wenn ich aber so etwas lese wie "Nicht kalkulierbar, keine konstanten Ergebnisse, keine Haltbarkeit, keine Schärfe, Korn", dann sehe ich es eher als Bestätigung dafür, daß jemand entweder mal davon gehört hat, daß jemand anders aus unbekannten Gründen mit den Ergebnissen unzufrieden war oder daß er es selbst ausprobiert hat und dabei Fehler gemacht hat.

 

Damit ist nur jemandem, der hier um Hilfe fragt, nicht gedient. XTol ist für fast jeden Film gut geeignet, billig, relativ umweltfreundlich, und wenn man es richtig aufbewahrt, absolut zuverlässig.

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Nicht kalkulierbar, keine konstanten Ergebnisse, keine Haltbarkeit, keine Schärfe, Korn.
Der Versuch auf bewährte Zutaten zu verzichten.


"Nicht kalkulierbar" und "keine konstanten Ergebnisse" verstehe ich nicht. "Keine Haltbarkeit" liest man immer wieder, kann ich aber nicht bestätigen. Ich verwende Glasflaschen aus der Apotheke aber weder Protectan noch Glaskugeln. Hinsichtlich "Schärfe", "Korn" und - nicht zu vergessen - Empfindlichkeitsausnutzung halte ich Xtol für einen der besten Entwickler überhaupt ... jedenfalls zusammen mit dem gerne verwendeten Tri-X. (Auch der TMAX 3200, mit ISO1600 belichtet, kommt gut in Xtol!) Umweltverträglicher als andere Entwickler ist Xtol auch noch. Für mich jedenfalls gilt Dein Satz: Ist doch gut wenn man mit seinen Ergebnissen zufrieden ist, was will man mehr? :)
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Ok, vielen Dank erst mal...

Ich wollte hier keine Grundsatzdiskussion entfachen. Klar hat jeder seine Gründe und Vorlieben. Und eben auch einen eigenen Geschmack.

 

Ich gehe also mal davon aus, dass der Entwickler umgekippt ist. Und ich werd mir wohl auch Glausflaschen aus der Apotheke (?) besorgen. Meine bisherigen Ergebnisse mit Xtol haben mir ja gefallen. Von den letzten mal abgesehen.

 

Beste Grüße,

Florian

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In den Glasflaschen, die ich benutze, war vor vielen Jahren Orangensaft. Ich habe sie gut ausgespült und die Etiketten ersetzt. Bei solchen Flaschen kommt es darauf an, die Modelle mit dem großen Schraubverschluß zu wählen, die haben dieselbe Größe wie bei Milchflaschen. Ansonsten braucht man noch ein bißchen Butangas (wesentlich teurer unter dem Namen "Tetenal Protectan" zu haben). Das Gas ist schwerer als Luft und legt sich wie ein Deckel auf den Entwickler. Deckel drauf, und luftdicht ist das ganze.

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nicht, weil Kodak einen ach so schlechten Entwickler liefert, sondern einfach nur, weil der Kunststoff eines Kanisters wohl nicht das beste Material ist,

 

Hallo Clemens,

 

exakt so ist es. Die dünnen PE-Kanister vom Baumarktwasser taugen nicht halb so weit wie ich sie werfen kann. Ich bin ein sehr schlechter Werfer.

 

Beste Grüße,

Franz

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Ansonsten braucht man noch ein bißchen Butangas (wesentlich teurer unter dem Namen "Tetenal Protectan" zu haben).

 

Hallo Clemens,

 

"Protectan" ist die bekannte Mischung aus Propan/Butan, nur um mal Korinthen zu schei*en. Kostengünstiger als "Feuerzeuggas" zu erhalten.

 

In der größten Not kann man auch seinen DKK/Foron-Kühlschrank ablassen:D

 

Beste Grüße,

Franz

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Für den TMY gibt es aber außer HRX (Urversion, der -II war imho für die Tonne, den -III habe ich noch nicht fertig eingetestet, der schaut aber wieder gut aus) und Diafine nach meinem Dafürhalten keine geeigneteren Entwickler.

 

Deshalb bleibe ich bei Diafine und Rodinal. Diafine für TMX/TMY im KB, TMY bei Rollfilmen, Rodinal für HP5+ in KB/120/Planfilm sowie für Fomapan-100 KB/Planfilm, APX-100 KB/Planfilm und Classicpan-400 Planfilm.

 

Beste Grüße,

Franz

 

Hallo Franz!

 

Zu Diafine:

 

Ich habe den Entwickler zu Hause, aber noch nicht ausprobiert (kein Selbstansatz!). Wenn Diafine Deines Erachtens für den T-max 400 d e r Entwickler ist, dann ärgere ich mich darüber, dass ich mir die Mühe gemacht habe, den neuen T-max 400 schön brav mit ID-11 einzutesten, denn Diafine ist ja viel einfacher zu verarbeiten (angeblich sollen i.w. Temperatur und Zeit untergeordnete Rollen spielen).

 

Irgenwo habe ich gelesen, dass Diafine v.a. bei Negativen mit sehr hohen Kontrast gut einsetzbar ist, aber bei Normalkontrast eher flaue und zu körnige Ergebnisse liefern soll (so oder so ähnlich habe ich es im Kopf). Wenn dem Deiner Erfahrung nach nicht so ist, dann stünde mir (uns) mit Diafine ja ein problemloser Entwickler zur Verfügung.

 

Wie sind denn nun Deine Erfahrungen mit dem T-max 400 in Diafine unter normalen Kontrastbedingungen? Hast Du Vergleiche mit anderen Entwicklern, z.B. ID-11?

 

Beste Grüße von

 

Johannes

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