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Leica M EV1 – Zukunft oder Irrweg?  

480 members have voted

  1. 1. Wie ist dein persönliches Interesse an der Leica M EV1?

    • Habe bereits bestellt oder werde sicher kaufen
      54
    • Interessiert – ich warte erste Tests und Erfahrungen ab
      190
    • Interessanter Ansatz, aber nichts für mich persönlich
      121
    • Für mich uninteressant, ich bleibe bei der klassischen M
      78
    • Leica ohne Messsucher? Kommt für mich überhaupt nicht infrage
      36
  2. 2. Wie siehst du die Entscheidung, mit der M EV1 erstmals auf den klassischen Messsucher zu verzichten?

    • Das ist die Zukunft – EVF sollte Standard im M-System werden
      34
    • Gute Alternative zum Messsucher, mehr Auswahl schadet nicht
      251
    • Jeder wie er mag – mir ist beides recht
      105
    • Riskanter Weg – könnte den Charakter des Systems verwässern
      43
    • Falsches Signal – widerspricht dem Grundgedanken der M
      46


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Hallo Clemens,

vor 3 Minuten schrieb nocti lux:

... solange keine Mayo die Linse verschmiert.:)

hat Deine Mama Dir nie beigebracht danach die Finger zu waschen. 😁

Gruß
Thomas

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vor 1 Stunde schrieb thowi:

im Notfall in Raw fotografieren

Das mache ich auch manchmal mit dem iPhone. Und nutze dabei oft den Leica LUX Grip - auch mit der App. Dann werden die Fotos auch meist anschließend bearbeitet.

Jedes Jahr erstelle ich für mich und die Familie einen Kalender mit den 12 Highlights - da wundere ich mich manchmal, was in den Exifs steht. Hin und wieder sind auch iPhone Fotos dabei.

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vor 3 Stunden schrieb wizard:

Du würdest dich wundern, wie gut das Ergebnis einer solchen "Vergewaltigung" sein kann, vor allem dann, wenn man es entsprechend nachbearbeitet, um die vom Smartphone hinzugefügten Übertreibungen zu eliminieren. Manchmal gelingen mir mit dem iPhone Aufnahmen, die ich so mit der Leica nicht hätte machen können, jedenfalls nicht ohne ein deutliches Mehr an Aufwand (ich habe z.B. in der Regel kein Superweitwinkel für die Leica dabei). Und obwohl die Aufnahmequalität meines iPhones noch nicht so gut ist wie die meiner Leica, bin ich doch häufig von der Aufnahmequalität der heutigen Smartphones positiv überrascht.

Ich wundere mich da über garnichts. Mir gehen die Dinger mit ihrer Allgegenwärtigkeit und von selbstverständlich immer wieder mal auftretenden Ausnahmen völlig abgesehen, ganz einfach entsetzlich auf den Senkel. Ich kann die Dinger nicht nur nicht leiden, sondern auch die Bedienung derselben erinnert mich immer an die Monstranz beim Fronleichnams-Umzug. Abgesehen davon ist es mit der tollen Qualität bei richtig knapp werdendem Licht meist garnicht mehr so toll bestellt und Leute, von denen ich einst gute und abwechslungsreiche Bilder und Reportagen aus der Reflexkamera kannte, tauchen heute mit Smartphone-Fottos aus dem Urlaub oder von sonstwo auf und passen vor Stolz über ihren gestalterischen Mist, den sie aus den immer gleichen mehr oder weniger weitwinkligen Perspektiven vom ausgestreckten Arm aus produziert haben, in keinen Anzug mehr

Außerdem ist Dir sicher bekannt, dass sich diese Telephonkameras zur Sport- Tier- und Macrophotographie ganz besonders dann eignen, wenn es auf kurze Verschlusszeiten, hohe Lichtempfindlichkeit oder die Überbrückung größerer Distanzen ankommt. Tante Annemarie unterm großelterlichen blühenden Kirschbaum im Schrebergarten gehört hingegen nicht sosehr zu den von mir angestrebten Motivbereichen. Da hilft es auch nicht, mir technisch weitgehend einwandfreie quadratmetergroße Drucke von sonnendurchfluteten Schlossparks mit hübschen Mädchen zu zeigen (ist mir schon so passiert). Ich zweifle nicht die Technik an die möglich ist, sondern die Art wie sie (zu) oft angewandt wird. 

Wie schon geschrieben, ich weiß durchaus dass es Ausnahmen gibt, aber die stehen aus meiner persönlichen Erfahrung im Verhältnis einer zu vernachlässigenden Minderzahl.

Edited by wpo
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vor 2 Stunden schrieb wpo:

Ich wundere mich da über garnichts.

...

Wie schon geschrieben, ich weiß durchaus dass es Ausnahmen gibt, aber die stehen aus meiner persönlichen Erfahrung im Verhältnis einer zu vernachlässigenden Minderzahl.

Eigentlich ist es doch vollkommen egal, wie hier der eine oder andere darüber denkt. Solange diejenigen, die damit fotografieren, zufrieden sind, ist doch alles gut.

Wir Hobbyfotografen haben doch eh ganz deutlich einen an der Klatsche. Wir machen was wir wollen, was wir uns leisten können und was uns Spaß macht. Und wir wissen auch ganz genau, was die anderen Hobbyfotografen falsch machen. Ob die Geldausgaben die Qualität unserer bildhaften Ergebnisse rechtfertigen, sei mal dahingestellt. Das sieht man ja nicht selten hier, wenn die ersten Ergebnisse des Neuerwerbs gezeigt werden und wieder ein innerer *Facepalm* stattfindet. Nicht selten denke ich mir, hätte man einfach mal ein Smartphone genommen, dann wäre es wahrscheinlich deutlich besser geworden. Und preiswerter. Sag ich nicht und schreib ich nicht. Wenn derjenige selbst zufrieden ist, okay! Wer bin ich denn?

Und für die meisten ("da draußen") ist es auch egal. Da wird ein wenig Zweckfotografie betrieben, meist mit dem Hintergrund des Erinnerungswertes. Und weil es eigentlich nichts kostet, wird auch deutlich mehr auf den Auslöser gedrückt als früher.

Das war aber auch früher nie anders. Als ich vor 25 Jahren mal bei einer Führung bei Cewe war und mir die im Affentempo vorbeirauschenden Abzüge der Fotos anschaute, musste ich feststellen, dass die Hälfte aller Aufnahmen Weihnachtsbilder mit Tannenbaum  und Familie waren. Die Führung war irgendwann im Hochsommer. Da wurde offensichtlich einmal im Jahr ein Film voll gemacht oder der Sommerurlaub stand an und ein neuer Film musste in die Kamera. Reine Erinnerungsfotografie. Und so machen es die meisten heute immer noch und warum sollte dafür ein Smartphone nicht ausreichen? Das ist heute im technischen Ergebnis eh jedem Kleinbildfilm von damals deutlich überlegen. Und wenn diejenigen stolz ihre Bilder aus dem letzten Urlaub zeigen, gibt es doch auch keinen Grund dass wir uns darüber erheben, weil sie (vielleicht !!!1elf) besser geworden wären, wenn wir sie gemacht hätten, oder?

Klar, Hobbyfotografen und Berufsfotografen haben da ganz andere Ansprüche. Aber solange jede dieser Gruppen, vom Smartphone-Knipser bis zum Berufsfotografen mit dem selbst gewählten Werkzeug zufrieden ist, sollte es doch okay sein.

Und ganz nebenbei, ich weiß nicht, welche Erfahrungen Du mit welchem Smartphone zuletzt gemacht hast, aber das, was mein Smartphone (und es ist nicht ein aktuelles Modell), draußen bei Straßenlaternenbeleuchtung raushaut, das bekomme ich mit meiner Q3 kaum hin und wenn, dann nur mit sehr aufwändiger Bearbeitung in Photoshop. Vor allem, wenn es um die Belichtung geht. Mein Smartphone verrechnet einfach 10 einzelne 50MP-Bilder miteinander, unterschiedlich belichtet, und zwar so schnell, dass selbst sich bewegende Objekte knackscharf und fast rauschfrei sind. Das bekomme ich mit meiner Leica nur schwer bis gar nicht nachgestellt, vor allem nicht mit einem einzelnen Druck auf den Auslöser.

Und so gerne ich mit "echten Kameras" fotografiere, muss ich schon zugeben, dass mehr als 90% meiner Fotos im Laufe des Jahres mit dem Smartphone entstehen. Und nicht selten denke ich mir: Das wäre jetzt mit einer richtigen Kamera auch nicht besser geworden. Klar, im Detail und beim Pixelpeepen sicherlich nicht, aber bei der bildschirmfüllenden Darstellung auf meinem 27"-Monitor ist es vollkommen okay. Und ausdrucken tue ich eh nichts mehr selbst. Wenn es denn mal nötig ist, lasse ich das bei einem Dienstleister machen, es gibt ja genug davon. 

Man kann das eine tun ohne das andere zu lassen. Am Ende zählt nur die eigene Zufriedenheit. Egal was Du, ich oder andere darüber denken.

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vor 15 Minuten schrieb jmschuh:

Am Ende zählt nur die eigene Zufriedenheit. Egal was Du, ich oder andere darüber denken.

Genaus so sehe ich das auch. Deshalb habe ich auch wenig Interesse daran, meine Fotos irgendwo zu zeigen.

Mir selbst sollen sie gefallen, und ich brauche keine Bestätigung von anderen, ob ich ein toller Fotograf bin.

Edited by Thomas_M10
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vor 23 Minuten schrieb jmschuh:

Eigentlich ist es doch vollkommen egal, wie hier der eine oder andere darüber denkt. Solange diejenigen, die damit fotografieren, zufrieden sind, ist doch alles gut.

Wir Hobbyfotografen haben doch eh ganz deutlich einen an der Klatsche. Wir machen was wir wollen, was wir uns leisten können und was uns Spaß macht. Und wir wissen auch ganz genau, was die anderen Hobbyfotografen falsch machen. Ob die Geldausgaben die Qualität unserer bildhaften Ergebnisse rechtfertigen, sei mal dahingestellt. Das sieht man ja nicht selten hier, wenn die ersten Ergebnisse des Neuerwerbs gezeigt werden und wieder ein innerer *Facepalm* stattfindet. Nicht selten denke ich mir, hätte man einfach mal ein Smartphone genommen, dann wäre es wahrscheinlich deutlich besser geworden. Und preiswerter. Sag ich nicht und schreib ich nicht. Wenn derjenige selbst zufrieden ist, okay! Wer bin ich denn?

Und für die meisten ("da draußen") ist es auch egal. Da wird ein wenig Zweckfotografie betrieben, meist mit dem Hintergrund des Erinnerungswertes. Und weil es eigentlich nichts kostet, wird auch deutlich mehr auf den Auslöser gedrückt als früher.

Das war aber auch früher nie anders. Als ich vor 25 Jahren mal bei einer Führung bei Cewe war und mir die im Affentempo vorbeirauschenden Abzüge der Fotos anschaute, musste ich feststellen, dass die Hälfte aller Aufnahmen Weihnachtsbilder mit Tannenbaum  und Familie waren. Die Führung war irgendwann im Hochsommer. Da wurde offensichtlich einmal im Jahr ein Film voll gemacht oder der Sommerurlaub stand an und ein neuer Film musste in die Kamera. Reine Erinnerungsfotografie. Und so machen es die meisten heute immer noch und warum sollte dafür ein Smartphone nicht ausreichen? Das ist heute im technischen Ergebnis eh jedem Kleinbildfilm von damals deutlich überlegen. Und wenn diejenigen stolz ihre Bilder aus dem letzten Urlaub zeigen, gibt es doch auch keinen Grund dass wir uns darüber erheben, weil sie (vielleicht !!!1elf) besser geworden wären, wenn wir sie gemacht hätten, oder?

Klar, Hobbyfotografen und Berufsfotografen haben da ganz andere Ansprüche. Aber solange jede dieser Gruppen, vom Smartphone-Knipser bis zum Berufsfotografen mit dem selbst gewählten Werkzeug zufrieden ist, sollte es doch okay sein.

Und ganz nebenbei, ich weiß nicht, welche Erfahrungen Du mit welchem Smartphone zuletzt gemacht hast, aber das, was mein Smartphone (und es ist nicht ein aktuelles Modell), draußen bei Straßenlaternenbeleuchtung raushaut, das bekomme ich mit meiner Q3 kaum hin und wenn, dann nur mit sehr aufwändiger Bearbeitung in Photoshop. Vor allem, wenn es um die Belichtung geht. Mein Smartphone verrechnet einfach 10 einzelne 50MP-Bilder miteinander, unterschiedlich belichtet, und zwar so schnell, dass selbst sich bewegende Objekte knackscharf und fast rauschfrei sind. Das bekomme ich mit meiner Leica nur schwer bis gar nicht nachgestellt, vor allem nicht mit einem einzelnen Druck auf den Auslöser.

Und so gerne ich mit "echten Kameras" fotografiere, muss ich schon zugeben, dass mehr als 90% meiner Fotos im Laufe des Jahres mit dem Smartphone entstehen. Und nicht selten denke ich mir: Das wäre jetzt mit einer richtigen Kamera auch nicht besser geworden. Klar, im Detail und beim Pixelpeepen sicherlich nicht, aber bei der bildschirmfüllenden Darstellung auf meinem 27"-Monitor ist es vollkommen okay. Und ausdrucken tue ich eh nichts mehr selbst. Wenn es denn mal nötig ist, lasse ich das bei einem Dienstleister machen, es gibt ja genug davon. 

Man kann das eine tun ohne das andere zu lassen. Am Ende zählt nur die eigene Zufriedenheit. Egal was Du, ich oder andere darüber denken.

Besser hätte man es nicht auf den Punkt bringen können.

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vor einer Stunde schrieb jmschuh:

Eigentlich ist es doch vollkommen egal, ....

Da hast Du völlig recht, nur mag ich die Dinger - wie ich oben schon schrieb - nicht wegen ihrer teilweise technisch sicherlich inzwischen erstaunlich guten Resultate nicht leiden, sondern wegen ihrer Allgegenwärtigkeit und Handhabung. Um es klar auszudrücken: Ich habe nichts dagegen, draußen auch selbst mal photographiert zu werden und ich verlange auch nicht, vorher gefragt zu werden, wenn ich nicht gerade beim Toilettengang gefilmt werde (was mir eben auch schon passiert ist). Was der Einzelne photographiert geht mich im Grunde nichts an und interessiert mich in den seltensten Fällen. Aber mich stört einerseits die allgemeine Rücksichtslosigkeit mit der sich diese verhinderten Knipser überall benehmen als gehörte die Welt ausschließlich ihnen und ihren Smartphons. Nur um sich im nächsten Moment aufzuregen wenn jemand mit einer "klassischen" Kamera auftaucht und auch knipsen will. Andererseits ist durch diese Flut der meistens überaus gedankenlos angefertigten und hemmungslos verbreiteten Fotos der Wert des einzelnen Bildes und der Umgang damit ebenfalls in den Keller gerutscht. Dagegen kann ich zwar nichts machen und ich muss mich dem Lauf der Dinge zweifellos arrangieren. Aber ich muss das nicht zwangsläufig auch noch gut finden.

Früher habe ich mich über diese Leute amüsiert, inzwischen stören sie mich regelrecht, wenn mir ihr Telephon gefragt oder ungefragt vor die Nase gehalten wird und mir überall die Sicht verstellt. Sei es im Verkehr, bei einer Veranstaltung, im Museum, in der Kirche oder sonstwo. Ich bin inzwischen allergisch gegen die Dinger und diese Allergie ist langsam gewachsen, proportional zur Verbreitung. Nein, nicht sosehr des Smartphons an sich, so ein Ding habe ich selbst, wenngleich nicht(!) zum photographieren. Sondern proportional zur Verbreitung des Umgangs mit der eingebauten Kamera und des schlechten Benehmens derjenigen, die das Teil auf diese Weise benutzen.

Edited by wpo
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vor 4 Minuten schrieb Volker Schwarz:

Tatsächlich? Das mach ich nicht. Nur bei meinen besten Fotos. Und nutze lieber die Zeit für die Suche nach Motiven. 

.... und dann gibt es Leute, die sich alle Mühe geben, aus ihren Photos immer das beste herauszuholen - eben aus Photos Bilder zu machen.

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vor 10 Minuten schrieb wpo:

Da hast Du völlig recht, nur mag ich die Dinger - wie ich oben schon schrieb - nicht wegen ihrer teilweise technisch sicherlich inzwischen erstaunlich guten Resultate nicht leiden, sondern wegen ihrer Allgegenwärtigkeit und Handhabung. Um es klar auszudrücken: Ich habe nichts dagegen, draußen auch selbst mal photographiert zu werden und ich verlange auch nicht, vorher gefragt zu werden, wenn ich nicht gerade beim Toilettengang gefilmt werde (was mir eben auch schon passiert ist). Was der Einzelne photographiert geht mich im Grunde nichts an und interessiert mich in den seltensten Fällen. Aber mich stört einerseits die allgemeine Rücksichtslosigkeit mit der sich diese verhinderten Knipser überall benehmen als gehörte die Welt ausschließlich ihnen und ihren Smartphons. Nur um sich im nächsten Moment aufzuregen wenn jemand mit einer "klassischen" Kamera auftaucht und auch knipsen will. Andererseits ist durch diese Flut der meistens überaus gedankenlos angefertigten und hemmungslos verbreiteten Fotos der Wert des einzelnen Bildes und der Umgang damit ebenfalls in den Keller gerutscht. Dagegen kann ich zwar nichts machen und ich muss mich dem Lauf der Dinge zweifellos arrangieren. Aber ich muss das nicht zwangsläufig auch noch gut finden.

Früher habe ich mich über diese Leute amüsiert, inzwischen stören sie mich regelrecht, wenn mir ihr Telephon gefragt oder ungefragt vor die Nase gehalten wird und mir überall die Sicht verstellt. Sei es im Verkehr, bei einer Veranstaltung, im Museum, in der Kirche oder sonstwo. Ich bin inzwischen allergisch gegen die Dinger und diese Allergie ist langsam gewachsen, proportional zur Verbreitung. Nein, nicht sosehr des Smartphons an sich, so ein Ding habe ich selbst, wenngleich nicht(!) zum photographieren. Sondern proportional zur Verbreitung des Umgangs mit der eigebauten Kamera und des schlechten Benehmens derjenigen, die das Teil auf diese Weise benutzen.

"Leben und leben lassen." Dieses Memo ist offensichtlich bei Dir nicht angekommen. Schade.

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vor 18 Minuten schrieb wpo:

Sondern proportional zur Verbreitung des Umgangs mit der eigebauten Kamera und des schlechten Benehmens derjenigen, die das Teil auf diese Weise benutzen.

Wenn Du unter 25 Jahre alt bist, weiblich (aber auch nicht selten männlich (und alle anderen seien mitbedacht)), kannst Du sogar draußen gar nicht mehr aufrecht geradeaus gehen, ohne auf's Smartphone zu schauen. Meistens musst Du Dir dabei auch noch irgendein Gequake anhören und in die Unterkante des Gerätes hinsprechen. Sonst geht gar nichts.

In meinem Kopf stelle ich mir dann immer vor, was da wohl auf dem Bildschirm steht: "Einatmen - Ausatmen" oder "Linker Fuß - Rechter Fuß"...ich weiß es nicht.

Die gleichen Gestalten, gerne als auch "digital natives" bezeichnet, mittlerweile alle mit iPad in der Schule unterrichtet, sind dann aber zu blöd sich mit einem offenen WLAN zu verbinden und heulen bei mir im Geschäft rum, weil sie ausser WhatsApp nichts kennen oder bedienen können. So echt telefonieren, mit dem Teil am Ohr, das ist ihnen gar völlig fremd.

Gerade, als ich das hier schreibe, habe ich beim Blick aus dem Fenster gesehen, dass hier genau zwei solche Gestalten am Haus vorbeigeschlichen sind.

Ja, die Zeiten ändern sich.

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vor 17 Minuten schrieb Volker Schwarz:

Tatsächlich? Das mach ich nicht. Nur bei meinen besten Fotos. Und nutze lieber die Zeit für die Suche nach Motiven. 

Die Bearbeitung der Fotos mache ich abends - oder eben nach Rückkehr von einer Reise. Das genieße ich dann auch. 

Da geht keine Zeit der Motivsuche verloren.

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vor 3 Minuten schrieb jmschuh:

Gerade, als ich das hier schreibe, habe ich beim Blick aus dem Fenster gesehen, dass hier genau zwei solche Gestalten am Haus vorbeigeschlichen sind.

Von unserer Wohnung aus kann man das auch schön beobachten.

Gerne auch Mütter mit Kinderwagen. Früher haben sie ihre Kinder angeguckt, jetzt ihr Smartphone.

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vor 7 Minuten schrieb jmschuh:

So echt telefonieren, mit dem Teil am Ohr, das ist ihnen gar völlig fremd.

Angeblich sollen die gar nicht mehr telefonieren wollen. Lieber eine WhatsApp schreiben. Am Telefon mit jemandem sprechen erzeugt Unbehagen.

Das hat mir ein Freund gerade bestätigt. 

Wenn er seine Söhne bittet, telefonisch eine Pizza zu bestellen sagen die: "Och nee, mach du das mal."

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vor 21 Minuten schrieb Homo Faber:

"Leben und leben lassen." Dieses Memo ist offensichtlich bei Dir nicht angekommen. Schade.

Ich nehme eher an, dass bei Dir nicht ankommt um was es mir geht. Denn "leben und leben lassen" nehme ich in gleichem Maße auch gerne für mich selbst in Anspruch.

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vor 10 Minuten schrieb digiuser:

Was für ein Bullshit. 

Nee, nee.

Ich sag nur: "Gen Z Tankangst"

Google mal danach.

Psychologen empfehlen Betroffenen "gemeinsames tanken". 😂

Damit kommen wir zur Ausgangsfrage zurück: "Zukunft oder Irrweg?"

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