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Leitax oder spiegellose Digitalkamera


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Hallo zusammen,

aufgrund vorhandener - und teilweise wirklicher guter - R-Objektive verbindet mich seit Jahren eien Hsssliebe mit den Leitax-Adaptern, die die Möglichkeit eröffnen, einige dieser Linsen an meiner Nikon D800 zu nutzen. Auch wenn ich immer noch überwiegend analog fotografiere, ist das schon eine schöne Option.

Richtig gute Erfahrungen habe ich bisher mit folgenden Leica-R-Linsen (die wohl fantastischen APO-Linsen habe ich nicht) gemacht:

- Summicron-R 35mm

- Summicron-R 50mm

- Vario-Elmar 4/35-70mm

- Vario-Elmar 4/80-200mm

und nun seit einigen Tagen das Elmarit-R 2,8/90mm (Version 1 von 1978) - von dem ich sehr angetan bin.

Natürlich bleibt die Einschränkung des Fotografierens mit Arbeitsblende, aber die neuen Leitax-Bajonette erlauben eine "simulierte Offenblenden-Nutzung" (na, ja), die eigentlich ganz gut funktioniert.

Und ich kann natürlich nicht mehr gleichzeitig die Objektive an der D800 und den R-Kameras nutzen - dafür aber an meinen Nikon F-Kameras (mit der F3 klappt das prima).

Da die vielen, inzwischen verfügbaren spiegellosen DIgitalkameras nahezu alle denkbaren Adaptierungen ermöglichen, stehe ich aktuell vor der Frage, ob eine Leica SL-2s oder eine Nikon Zf keine bessere Möglichkeit zur Nutzung meiner R-Linsen wäre.

Bisher hält mich davon ab, dass ich einen optischen Sucher deutlich lieber mag, als einen digitalen Sucher und ich nicht glaube, dass diese Kameras sichtbar bessere Ergebnisse als meine alte D800 erbringen.

Hat hier Jemand diesen Schritt (von der Adaptierung von R-Optiken an einer guten DSLR zur Adaptierung an den genannten Spiegellosen) schon vollzogen und kann seine Erfahrungen kurz berichten?

Hier noch ein kurzes Vergleichsfoto (100 % - Aussschnitt) zwischen dem gar nicht schlechten Nikon AI-S 2/85 mm und dem offensichtlich deutlich besseren Leica Elmarit-R 2,8/90mm (I) - bei Offenblende sind die Unterschiede noch deutlich größer.

Viele Grüße,

Jens

 

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Edited by jensthoes
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Moin

Bei mir ist es auch so, dass sich in Jahrzehnten einiges an R-Objektiven angesammelt hat.

Der Übergang von Analog auf Digitale startete mit dem DMR, die Einschränkung im Weitwinkelbereich ließ mich umdenken.

Ich hatte dann zum Test ganz kurz an Canon EOS adaptiert, musste aber schnell erkennen, dass mir der optische Sucher mit Arbeitsblende gar nicht zusagt.

Das brachte mich dann zur Sony A99 und Leitax Adapter. Der damalige lektronische Sucher, das Handling der Kamera im Vergleich zur Arbeitsblende / optischer Sucher für mich Top.

Manko bei mir waren neben der Parallelen analogen Nutzung meine Apo-Modul-Telyt mit ihren ROM Kontakten. Für Leitax hätte ich die Kappen müssen, das war für mich keine Option!

Mit der Sony A99 als Versuchsobjekt bin ich damals dann den entgegengesetzten Weg eingeschlagen und habe der Kamera kurzer Hand ein Leica R Bajonett verpasst.

Das brachte die Apo-Module wieder ins Digitale, aber das Handling war auf Grund fehlender Verriegelung nicht mehr so nice.

Dafür war die Erkenntnis da, dass ein EVF auch mit seinen Unzulänglichkeiten für mich die praktikabelste Möglichkeit ist und der Weg für später Spiegellose war offen, M(240), M10, A7SII, A7RII.

 

Meine Leica R 19mm f/2.8 V1 und 35mm f/2 sind zwischenzeitlich gegangen und wurden durch Leica M Linsen ersetzt.

Geblieben sind Balgen R mit Photar, Apos 100, 180, 280, 400/800, 1.4x und 2x Apo-Extender.

 

Von Seite der Bildqualität vermisse ich nichts. Ich denke die moderneren Kameras sind auch nicht schlechter geworden als meine aktuell verwendeten Altgeräte.

Da ich an meinem alten Objektiv-Park schon alleine aus haptischen und nachhaltigen Gründen festhalten möchte und von den aktuellen Kameras nicht wirklich was dabei ist, bei dem ich sagen könnte, das Handling hätte sich derart verbessert, dass ein Neukauf sinnig ist, werden die jetzt verwendeten Sonys wohl noch einige Jahre weiter ihren Dienst tun.

Edited by W124
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vor 2 Stunden schrieb jensthoes:

Hat hier Jemand diesen Schritt (von der Adaptierung von R-Optiken an einer guten DSLR zur Adaptierung an den genannten Spiegellosen) schon vollzogen und kann seine Erfahrungen kurz berichten?

 

 

Guten Tag Jens!

Ja, genau diese(n) Schritt(e) habe ich gemacht. Zunächst vom DMR an der R8 nach dem traurigen Ende des "R" Systems zur NIKON D4s. Mit Hilfe der LEITAX-Bajonette habe ich fast alle "R" Objektive und Zubehör (Blagengeräte u.a.m.) auf das NIKON F-Bajonett umgestrickt und war damit reichlich über 10 Jahre doch recht glücklich. Zumal ich für die Knipserei mit Film eine F6 benutzen kann. Allerdings muss ich fairerweise zugeben, dass das nur selten vorkam. Ich habe zwar auch in dieser Zeit die Finger nicht vom Film gelassen, aber da habe ich doch eher meine zwei M5 eingespannt. Die mangelhafte Abblendbarkeit hat mich kaum je gestört, weil das Sucherbild der großen "D" ein scharf einstellen bis zu einer Abblendung um bis zu zwei Stufen problemlos erlaubt und weiter blende ich nur ab wenn es unbedingt nötig ist und dann habe ich normalerweise Zeit (z.B. bei Stativaufnahmen)

Im Grunde haben sich alle "R"-Objektive, incl. der Apos an der D4s und auch an der Nachfolgerin D5 allerbestens bewährt. Nur hatte ich der Bestenallerehefrauen noch bevor ich mir die D4s zulegte, eine D700 mit 28-300mm Zoom zu Weihnachten geschenkt. Wie der "Düwel datt so will", habe ich natürlich auch mal mit dem AF-Zoom-Objektiv an der D4s geknipst und bekanntlich kommt ja der Appetit beim Essen. Die Schärfeleistung war zwar nicht so der absolute Brüller, aber die beiden AF-S G 1,4/35 und 85mm, die ich mir dann zulegte, schon. Für Flugzeuge in der Luft und am Boden hat sich wenig später das 80-400mm AF-S G bewährt und an einem bestens erhaltenen 70-200 AF-S E konnte ich nicht vorbeigehen. Mein Photohändler hat mir dann ein exzellentes 14-24mm förmlich aufgedrängt (wofür ich ihm durchaus dankbar bin) usw. usfort ....

Allerdings kommt das 2,8/105mm Micro bei Blende 5,6 vielleicht(sehr vielleicht!) dahin, wo das Apo Macro Elmarit bei offener Blende ist - und für das Summicron 2/180mm gibt's im Grunde kein Pendant. Auch wenn das 2/200 AF-S G meines Bruders ein sehr gutes Objektiv ist ...

Als die Z9 auf der Bildfläche erschien, war das aus meiner Sicht die erste Kamera mit Fernsehsucher auf dem Markt, mit der ich gerne leben wollte. Zwar ist der Sucher keinesfalls mit dem optischen Sucher einer Reflexkamera zu vergleichen, aber immerhin flackert, hoppelt und rauscht er nicht mehr und bietet durch die Tatsache dass man bei nur 16mm Auflagemaß direkt auf dem Sensor scharfstellen kann, eine enorme Präzision beim Scharfstellen. Dazu kann ich nicht nur die "R" Objektive mit der Lupe (fokus peaking - ich kann nicht verstehen, warum da manche Leute so begeistert von sind? Ich hab's abgeschaltet) bei 100 oder 200% perfekt scharf stellen. Das gilt aber in derselben Weise nun auch für die "M" Objektive und M-kompatibles Zubehör, meinen alten CONTAX-RF Kram zur 3D-Knipserei und vieles andere mehr. Der im Gehäuse eingebaute VR bietet in Verbindung damit einen ganz neuen Komfort, den ich keinesfalls mehr missen möchte. In Verbindung mit den "M" Objektiven bietet Techart den Adapter TZM II an, der mit Objektiven bis max. 500gr Eigengewicht die meisten AF-Modi der Kamera auch für "M" Objektive bietet. Dazu kann man bis zu 20 Objektivbezeichnungen und Spezifikationen vorangeben, sodass sie nach Objektivwechsel in den Exif -Daten wiederzufinden sind. Ein weiterer Adapter (TT-Artisan) erlaubt immerhin die Nutzung der Fokus-Anzeige bei schwereren Objektiven und liest auch die 6-bit-Codierung soweit vorhanden. KIPON bietet einen gut gefertigten Anschluss für Visoflex-Objektive an NIKON Z an. Das bewährt sich bei mir in Verbindung mit dem Schnellschuss-TELYT 5,6/560mm u. 6,8/560mm, die man mit dem Sucher der Z9 auch um 2 Stufen abgeblendet noch sehr gut scharfstellen kann.

Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass die "alten" NIKON-Linsen "G" und "E" mittels des FTZ II Anschlusses perfekt funktionieren und keinesfalls langsamer reagieren als an der D4s/D5, weshalb ich bis heute keine nativen Z-Objektive besitze, aber inzwischen eine ganze Reihe unterschiedlicher Adapter. Die seinerzeit umgebauten "R" Objektive sind inzwischen rückgebaut und mit einem NOVOFLEX-Anschluss an der Z9 allerbestens bedient. So kann ich mein geliebtes Summicron 2/90mm auch wieder da benutzen wofür ich es einst erworben habe: an der Leicaflex SL2.

Kurz, ich kann den Umstieg auf eine Z8/9 nur empfehlen, zumal der AF der Z9 mit seiner Motiv-Erkennung (auf unterschiedliche Objekte konditionierbarer Augen AF) in Verbindung mit den o.a. F-Objektiven geradezu perfekt funktioniert. Gestern Abend habe ich das beim Photographieren von Seevögeln mit 5,6/500mm und 1,4x Konverter mal wieder bestätigt gefunden. 

Freundliche Grüße aus Nebel 😀

Wolfgang

p.s.: was ich vielleicht noch ergänzend hinzufügen sollte: Das PC Super-Angulon 2.8/28mm funktioniert auch bei extremer Verstellung mit einer bislang so nicht gekannten Genauigkeit der Belichtungsautomatik, was wohl an der von einer DSLR völlig verschiedenen Lichtmesstechnik über den gesamten Sensor liegt, wie ich mir habe erklären lassen.

Edited by wpo
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Meine R-Objektive habe ich fast alle verkauft, lediglich das R-Summicron 2/50 verwende ich per Leitax Flansch an einer Nikon F3-HPP. Ist eine recht ordentliche, zuverlässige  Kombination, die bei eingefleischten Nikon-Freunden immer wieder Diskussionen hervorruft.

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Danke für eure Erfahrungen.

#Wolfgang: Ja, das kommt mir bekannt vor und hilft mir wirklich weiter. Toller Bericht.

Ich liebäugele zur Zeit vor allem mit der Nikon Zf - 24 MP reichen mir vollkommen aus.

Ob es dann ggf. doch eine Leica aus der SL-Serie wird, entscheidet sich dann am Preis.

Da ich auf einen Anti-Wackel-Dackel verzichten kann, wäre eine gebrauchte SL auch eine Option.

Die werden recht günstig angeboten.

Viele Grüße,

 

Jens

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vor 6 Minuten schrieb jensthoes:

 

Da ich auf einen Anti-Wackel-Dackel verzichten kann, wäre eine gebrauchte SL auch eine Option.

Hallo Jens,

natürlich ist der einzusetzende Geldbetrag immer auch eine ernst zu nehmende Limitierung, zumindest bei mir. Von daher wirst Du selbst am allerbesten wissen was Du kannst und wo Du Prioritäten setzen möchtest. Aaaber - auf den VR bzw. die Anti-Wackel-Einrichtung würde ich heute zu allerletzt verzichten wollen. Das ist neben dem problemlosen Anschluss aller möglichen Optiken aus grauer Vorzeit einfach die Neuerung schlechthin. Die schafft eben mit den alten "R"- und "M"-Objektiven die Möglichkeit, genau dort zu technisch einwandfreien Ergebnisse zu kommen, wo früher Mikroverwackelungen das letzte Quäntchen Leistung verdeckten und ist damit mehr wert als ein teures Apo-Objektiv - meine ich. Zudem verschafft diese Einrichtung auch noch ein angenehm ruhiges Sucherbild. 

Probiere es idealerweise mal - über ein Wochenende oder so - aus und ich glaube Du wirst nicht mehr darauf verzichten wollen.

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vor 17 Stunden schrieb wpo:

Hallo Jens,

natürlich ist der einzusetzende Geldbetrag immer auch eine ernst zu nehmende Limitierung, zumindest bei mir. Von daher wirst Du selbst am allerbesten wissen was Du kannst und wo Du Prioritäten setzen möchtest. Aaaber - auf den VR bzw. die Anti-Wackel-Einrichtung würde ich heute zu allerletzt verzichten wollen. Das ist neben dem problemlosen Anschluss aller möglichen Optiken aus grauer Vorzeit einfach die Neuerung schlechthin. Die schafft eben mit den alten "R"- und "M"-Objektiven die Möglichkeit, genau dort zu technisch einwandfreien Ergebnisse zu kommen, wo früher Mikroverwackelungen das letzte Quäntchen Leistung verdeckten und ist damit mehr wert als ein teures Apo-Objektiv - meine ich. Zudem verschafft diese Einrichtung auch noch ein angenehm ruhiges Sucherbild. 

Probiere es idealerweise mal - über ein Wochenende oder so - aus und ich glaube Du wirst nicht mehr darauf verzichten wollen.

…ja, wenn man einen Display-Sucher hat, bekommt ein VR eine gröẞere Bedeutung - das ist richtig.

Ansonsten erhöhe ich bei der D800 die Empfindlichkeit etwas hoch, bis die Belichtungszeit ausreichend kurz ist. Da habe ich selten ein Problem. Bei ganz wenig Licht fotografiere ich dann einfach nicht.

Ich denke, ich hole mir über ein WE mal eine Nikon ZF zu Testen. Ich denke, die hat ja eine eingebaute VR.

Bei den Leica SLs kam das ja wohl erst mit der SL2 / SL2s - und da ist der Preisabstand bei den Gebrauchten zur SL schon grosss.

VG,

Jens

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Wackeldackel und Lupenfunktion sind ein Muss, da hat Wolfgang recht. Ich teile auch seine Auffassung bezgl. des Fokuspeakings - für mich ist das eher ein Schärfelotto…mit der Lupenfunktion geht es deutlich besser und ist treffsicherer im Ergebnis.

Z6  I gebraucht ist eine gute Budgetlösung. Die kann auch gut mit M-Objektiven und mit Rs
Zf ist es mit mehr Kapital-Einsatz auch. 

SL2 ist aber mittlerweile auch günstig als Gebrauchte zu haben.
Die Panasonic S5 Mk l wird einem gebraucht und neu auch sehr sehr günstig angeboten. Das ist die Universallösung schlechthin, L-Mount. Ggf. demnächst kommen S1/S1R…MK2 raus, dann tauschen die Early Adaptor und es gibt Angebote, die zum Test einladen.

Vernünftig gefertigte Adapter gibt es von Novoflex für fast alles. 

Ich würde die Bodyentscheidung davon abhängig machen, ob ich doch einmal native Objektive mit AF benutzen möchte. Und dann spielt das Bauchgefühl eine große Rolle. Auch wenn Sony A7IV technisch sicher hervorragend ist, sprechen die mich nicht an. Nikon hat mich schonmal schwach bekommen…klappt echt gut…auch die Panasonics aber die Liebe…ging zur SL bzw SL2s.

 

 

Edited by Nosferatu
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vor 40 Minuten schrieb Nosferatu:

Wackeldackel und Lupenfunktion sind ein Muss, da hat Wolfgang recht. Ich teile auch seine Auffassung bezgl. des Fokuspeakings - für mich ist das eher ein Schärfelotto…mit der Lupenfunktion geht es deutlich besser und ist treffsicherer im Ergebnis.

Z6  I gebraucht ist eine gute Budgetlösung. Die kann auch gut mit M-Objektiven und mit Rs
Zf ist es mit mehr Kapital-Einsatz auch. 

SL2 ist aber mittlerweile auch günstig als Gebrauchte zu haben.
Die Panasonic S5 Mk l wird einem gebraucht und neu auch sehr sehr günstig angeboten. Das ist die Universallösung schlechthin, L-Mount. Ggf. demnächst kommen S1/S1R…MK2 raus, dann tauschen die Early Adaptor und es gibt Angebote, die zum Test einladen.

Vernünftig gefertigte Adapter gibt es von Novoflex für fast alles. 

Ich würde die Bodyentscheidung davon abhängig machen, ob ich doch einmal native Objektive mit AF benutzen möchte. Und dann spielt das Bauchgefühl eine große Rolle. Auch wenn Sony A7IV technisch sicher hervorragend ist, sprechen die mich nicht an. Nikon hat mich schonmal schwach bekommen…klappt echt gut…auch die Panasonics aber die Liebe…ging zur SL bzw SL2s.

 

 

Danke.

Es stimmt, die Auswahl ist bei guten spiegellosen Digitalkameras inzwischen wirklich groß.

Für mich kommen eigentlich nur Nikon oder Leica in Frage. Mit Panasonic-Kameras hatte ich in der Vergangenheit keine überzeugenden Erfahrungen.

Für die Leicas sprechen bei diesen Kameras für mich die einfacheren/klareren Menus und nach meiner bsiherigen Erfahrung mit Leica- und Nikon-Digitalkameras die mir deutlich besser gefallenden Farben.

Die Z6 und Z7 gefallen mir von der Gestaltung des Bodys gar nicht. Die SLs muss ich mir erst einmal vor Ort ansehen - ich glaube, das sind ganz schön große Kameras. Mal sehen, ob die mir gut in meinen (sehr großen) Händen liegen.

Die ZF wird zwar als Nachfolgerin der FE/FM-Reihe beworben, ist aber eher eine sehr große und dicke Verwandte dieser zierlichen Kameras. Auch da muss ich vor Ort sehen, ob mir das haptisch / ästhetisch passt.

Es läuft also auf die Entscheidung SL, SL2-S, ZF bzw. der Verbleib bei D800/Leitax hinaus. Bis Mitte Juni werde ich da landen - dann soll die neue Digitalkamera (oder die alte, schwere D800) mit auf Reisen, da mir Dias inzwischen zu problemtisch sind und demnächst eine sehr weite (Flug-)Reise ansteht (meine Tochter lebt zur Zeit auf Rapa Nui) und da wohl wegen der Röntgen-Scanner keine Filme mehr gehen.

Grundsätzlich wäre eine neue Spiegellose schon schön, da ich dann meine sehr vielen (und teilweise wirklich guten), alten Objektive wieder mehr verwenden könnte.

Auf dem Speicher tummeln sich eine dreistellige Anzahl alter Linsen (Canon FD, Minolta MD, Olympus OM, Nikon F, Leica R + M). Aber da geht es dann eher ums "spielen" und weniger ums fotografieren.

Danke und viele Grüße,

Jens

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Ich würde klar zu einer SPiegellosen tendieren. Mit der kannst Du auch genauer Scharfstellen/Fokusieren, und die Objektive sind einfacher zu adaptieren.

Du gewinnst außerdem noch IBIS. SL2-S und SL2 gibts ja im Moment auch zu guten Gebrauchtpreisen. 

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vor 4 Stunden schrieb tom0511:

Ich würde klar zu einer SPiegellosen tendieren. Mit der kannst Du auch genauer Scharfstellen/Fokusieren, und die Objektive sind einfacher zu adaptieren.

Du gewinnst außerdem noch IBIS. SL2-S und SL2 gibts ja im Moment auch zu guten Gebrauchtpreisen. 

...ja, eure Erfahrungen und euer Votum sind eindeutig.

Ich muss es probieren, ob ich mit einem Display-Sucher Spaß habe.

Vor vielen Jahren mit einer Fuji X-T1 und aktuell mit dem arg in die Jahre gekommenen SUcher der X-Vario ist das nix für mich.

Aber ich denke, da wird sich richtig viel getan haben.

Viele Grüße,

Jens

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vor einer Stunde schrieb jensthoes:

...ja, eure Erfahrungen und euer Votum sind eindeutig.

Ich muss es probieren, ob ich mit einem Display-Sucher Spaß habe.

Vor vielen Jahren mit einer Fuji X-T1 und aktuell mit dem arg in die Jahre gekommenen SUcher der X-Vario ist das nix für mich.

Aber ich denke, da wird sich richtig viel getan haben.

Viele Grüße,

Jens

Ja, ein optischer Sucher ist schon eine Umgewöhnung-mit Vor- und Nachteilen.

Es gibt auch ziemliche Unterschiede. Der SL2/3 Sucher ist sicher einer der besten von den EVF, aber ein optischer Sucher ist einfach natürlicher, man sieht das "echte" Licht. Daher mag ich auch immer wieder die M sowie die S. 

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….ja, beim Sucher ist es schon von der M zu SLRs ein Schritt raus aus der Szene. Mit der M ist man mittendrin.

Mein bisheriger Eindruck von Display-Suchern ist wie fernsehschauen bei Fotografieren - nochmals ein ganzes Stück distanzierter vom Objekt.

Natürlich lässt sich ein elektronischer Sucher mit Lupe sehr präzise scharfstellen und das zu erwartende Bild besser abschätzen.

Aber mit (zum Glück immer noch) sehr guten Augen und viel Erfahrung ist technisch sauberes Fotografieren keine Raketentechnik.

Ich probiere es aus und entscheide mich dann - eure Erfahrungen und Empfehlungen behalte ich dabei im Hinterkopf.

Wahrscheinlich endet es wieder damit, dass ich wieder das ganze Geraffel wegstelle und nur mit meiner M3 losziehe - nur Übersee wird es da inzwischen wohl problematisch.

Viele Grüße,

Jens

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Dein Beispielbild oben zeigt, dass es eigentlich kein Leica Objektiv zum Adaptieren braucht.

Ich habe das schon vor vielen Jahren komplett aufgegeben. Ein Arsch voll Kompromissen- wozu?

Nach heutigem Maßstab sind die meisten R Objektive nur Durchschnitt. 

Ich selbst nutze nur selten eine digitale Kamera, aber dann nur mit den entspr. modernen Objektiven. 

 

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vor 26 Minuten schrieb R-ler:

Dein Beispielbild oben zeigt, dass es eigentlich kein Leica Objektiv zum Adaptieren braucht.

Ich habe das schon vor vielen Jahren komplett aufgegeben. Ein Arsch voll Kompromissen- wozu?

Nach heutigem Maßstab sind die meisten R Objektive nur Durchschnitt. 

Ich selbst nutze nur selten eine digitale Kamera, aber dann nur mit den entspr. modernen Objektiven. 

 

...oh, das sehe ich aber ganz anders.

Die Bilder mit dem adapierten Leica-Objektiv haben einen viel besseren Microkontrast und sind in den Details viel klarer.

Ansonsten gebe ich dir recht, das Adaptieren ist nur eine Krücke. Wenn ich die Ergebnisse mit Leica-Linse nicht deutlich ansprechender/besser finden würde, gäbe es keinerlei Grund dafür.

Aber viele Leica-Linsen sind einfach besser als die verfügbaren Nikon-Pendants. Und auch keine Plastikbomber.

Viele Grüße,

Jens

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Der letzte Punkt ist für mich persönlich ein ganz wichtiger Aspekt. Die Haptik muß bei mir einfach stimmen 👍

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vor 12 Stunden schrieb W124:

Der letzte Punkt ist für mich persönlich ein ganz wichtiger Aspekt. Die Haptik muß bei mir einfach stimmen 👍

...ja, das ist mir auch wichtig. Ansonsten ist auch ein Nikon AF-S 1,8/50mm G gar nicht schlecht - aber eben ein "Joghurtbecher".

Da waren die AI-S-Objektive von Nikon schon sehr schön. Deswegen habe ich davon auch immer noch einige Dutzend. Die meisten Nikon-Objektive ab den 80ern haben mir dann nicht mehr gefallen - auch wenn es da optisch sehr gute gibt/gab.

Aber an der D800 machen nur wenige optisch eine gute Figur (insbesondere im Vergleich zu den R-Linsen).

Die Einzige, mich an der D800 vollständig überzeugende manuelle Nikon-Linse ist das Micro-Nikkor 2,8/55mm. Alle Anderen haben sichtbare Schwächen und sind da nicht wirklich gut nutzbar (z.B. das ansonsten wirklich gute AI-S 2,8/28mm ist in den Ecken erst ab Blende 11 (!) brauchbar).

Schon bei offener Blende sehr gut bis in die Ecken, schöne Farben, Kontraste und Unschärfebereich. Nur bei direktem Gegenlicht (wegen der tief im Tubus liegenden Frontlinse selten) schwächelt es gegenüber moderneren Optiken.

Ich habe kürzlich nun auch die Voigtländer SL-Objektive für Nikon F ausprobiert, aber die haben mich auch nicht wirklich überzeugt. Und bei den ZF-Linsen für Nikon sind mir die in Frage kommenden Objektive zu groß und schwer.

Ich werde nun mal einige Zeit nur mit der D800 und den geleitaxten R-Linsen fotografieren sowie mir hier vor Ort die Kandidaten mit Fernseh-Sucher anschauen.

On vera.

Viele Grüße,

Jens

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Naja ganz unrecht hat R-ler nun doch wieder nicht.Auch ich adaptiere meine R-objektive schon einige Jahre und bin mit den Ergebnissen bezügl Farbwiedergabe auf grund der unterschiedlichen Vergütungen nicht wirklich zufrieden.Einige Linsen wie das 28-90 passen ganz gut,mit den Anderen komme ich bis heute auf keinen grünen Zweig.Alles nur Kompromisslösungen,denen ich auch schon seit Langem überdrüssig bin und schon länger überlege mich von dem ganzen Krempel zu trennen.Ausserdem sind auch die R-Objektive nicht wirklich leichtgewichtig,weshalb sie auch die meiste Zeit zu Hause bleiben.Wenn man bedenkt wie gute Bilder heutzutage Handy"s schon können frage ich mich immer öfter ob es für mich noch  Sinn macht 2 Kilo und mehr schwere Kameras herumzuschleppen.

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