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Erste Bilder und Anfängerfragen


Traveller81

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Hallo,

ich hatte mich vor ein paar Wochen bei den Neuen vorgestellt. Jetzt sind meine ersten beiden Filme aus dem Labor gekommen. Meine ersten analogen Bilder seit vielen Jahren, und gleichzeitig meine ersten Leica Bilder überhaupt.

Die Bilder sind nicht immer perfekt scharf, aber ich muss sagen, dass ich noch nie so schnell und sicher fokussieren konnte wie mit der M-Leica. Den Schnittbildindikator bei Nikon und anderen Kameras habe ich weniger "eindeutig" in Erinnerung.

Beim 28mm Summicron machte mir als Brillenträger der Sucher leichte Schwierigkeiten.

Ich habe noch ca. 200 Filme eingefroren, die +/- drei Jahre um 2016 herum abgelaufen sind. Ausserdem hatte ich wieder gelesen, dass Farbfilm (auch s/w?) mehr Licht verträgt als die Nennempfindlichkeit. Bei den folgenden Bildern habe ich die halbe Asa-Zahl eingestellt, dem Film also doppelt so viel Licht gegeben (Fuji Superia 400 auf 200 belichtet, keine Info dazu ans Labor, also wie 400 entwickelt).

Die Bilder stelle ich so ein, wie ich die Scans vom Labor in Valencia erhalten habe (bin zur Zeit in Spanien). Ich habe die Bilder lediglich leicht beschnitten und begradigt (habe einen leichten Linksdrall beim Halten der Kamera), keine weitere Korrektur.

Hier meine Fragen:

- wie schätzt ihr die Belichtung und Körnigkeit ein? Ist halbe Nennempfindlichkeit grundsätzlich ok? Wie handhabt ihr das?

- Sollte ich die seit 6 - 10 Jahren abgelaufenen Filme anders belichten? Gibt es merkliche Qalitätseinbußen?

- Wie funktioniert das mit der Dioptrienlinse, die es für den Sucher gibt? Leidet die Genauigkeit der Fokussierung, wenn der Dioptrienausgleich nicht genau mit meiner Dioptrienzahl übereinstimmt? Es gibt diese Linsen ja nur in einem gewissen Dioptrienbereich.

Vielen Dank schon mal für euer Feedback!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Edited by Traveller81
Schlechte Bildqualität
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Hallo Traveller 81,

erstmal willkommen und schön, dass Du uns teilhaben lässt.

Wie schätzt ihr die Belichtung und Körnigkeit ein? Ist halbe Nennempfindlichkeit grundsätzlich ok? Wie handhabt ihr das?

Bei Bild 4 und Bild 6 hat der Himmel keine Zeichnung, ist natürlich auch der Tageszeit und der geforderten Dynamik geschuldet, aber da waren die Überbelichtungen durch 200 statt 400 ASA nochmal einen drauf - schätze, dass die Zeit der analogen M da auch ausgereizt war (1000stel)

Körnigkeit...kommt auch auf den Scanprozess an...wie wird mit welcher Qualität gescannt. Und dann ist es natürlich eigenes Empfinden und Gefallen.

- Sollte ich die seit 6 - 10 Jahren abgelaufenen Filme anders belichten? Gibt es merkliche Qalitätseinbußen?

Aber ich hätte das ähnlich gemacht und den abgelaufenen Film etwas mehr Licht gegeben, d.h.  es bleibt entweder Blende zu in der Situation oder ISO doch wieder hoch..

Ab irgendeinem Punkt gibt es bei altem Material natürlich Einbußen. Manche wollen den Look aber genau deshalb. Ich habe z.B. fast 18 Jahre alte Superia zur WM 06 rausgekommene und nicht gekühlte in der Hitze gelagerte Filme, die ich mal auf dem Flohmarkt für 1 EUR die Stange erworben habe, jüngst durch meine Olympus mju1 Point&Shoot gejagt, um die Farbverschiebung zu provozieren. Aber Du hast die Filme ja auch eingefroren, da wird die Alterung ja herausgezögert.

- Wie funktioniert das mit der Dioptrienlinse, die es für den Sucher gibt? Leidet die Genauigkeit der Fokussierung, wenn der Dioptrienausgleich nicht genau mit meiner Dioptrienzahl übereinstimmt? Es gibt diese Linsen ja nur in einem gewissen Dioptrienbereich.

Die wird ja hinten raufgeschraubt, es ist wie mit fertigen Lesebrillen aus der Drogerie...so ganz passt es nicht, aber die Sicht und das Fokussieren werden besser.

noch eine Frage zur Dioptrienkorrekturlinse: weiß jemand, ob die sich mit der Sucherlupe kombinieren lässt?

Die +1 Linse läßt sich auf meiner Sucherlupe 12004 hinten aufschrauben. In der Anleitung steht auch "Innengewinde für Korrekturlinsen". Also erst Sucherlupe auf die M, dann Korrekturlinse auf die Sucherlupe.

Edited by Nosferatu
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vor 12 Stunden schrieb Traveller81:

Ausserdem hatte ich wieder gelesen, dass Farbfilm (auch s/w?) mehr Licht verträgt als die Nennempfindlichkeit.

Farbfilme belichte ich mit +1 Blende, da geht sogar noch mehr. s/w wird korrekt belichtet.

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vor einer Stunde schrieb B. Lichter:

 s/w wird korrekt belichtet.

Mit einer löblichen Ausnahme: den Ilford XP2 super, mein seit längerem bevorzugter SchwarzWeiß-Film im Kleinbild- und Rollfilmformat - ich kann ihn je nach Gusto als C-41 Film entwickeln lassen oder in klassischer Manier selbst entwickeln - belichte ich ebenfalls anstatt der angegebenen 27/10° DIN 😉 wie 200 ASA. Macht sich in Tonalität und Körnigkeit positiv bemerkbar.

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Am 24.4.2024 um 20:55 schrieb Traveller81:

PS: noch eine Frage zur Dioptrienkorrekturlinse: weiß jemand, ob die sich mit der Sucherlupe kombinieren lässt?

...ja, ich habe eine 1,25x Sucherlupe mit einer leichten Dioptrienkorrektur (+0,5 oder +1 - weiß ich nicht mehr genau) kombiniert - das geht problemlos.

ABER:

Aus meiner Sicht erschwert die Sucherlupe die angenehme Nutzung des M-Suchers deutlich - das ist ggf. Geschmackssache, aber nichts für mich.

Diese schon teure Kombi liegt seit Jahren im Etui auf dem Speicher.

VG,

Jens

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200 Filme im Eisschrank. Da ist ja eine Schublade ausgebucht. Bei den Preisen heute ist da ja eine Goldgrube.
Ich hatte Portras  mal vom Eisschrank in den Kühlschrank umgelagert, das war ein Fehler. 
Die waren 3 Jahre drüber und im Grunde genommen kaputt.
Schad um das Geld für die Entwicklung.

Den Portras gebe ich immer satt Licht mit. In YouTube gibts Tests, da wird der bis Anschlag ausgereizt.
Plus / Minus 5 Blendenstufen. Ab 3 Blenden wird er wohl "unschöner" aber noch gut anzuschauen.
Alles drüber wird "strange"

Viel Spass mit der M

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Am 24.4.2024 um 21:33 schrieb Nosferatu:

Hallo Traveller 81,

erstmal willkommen und schön, dass Du uns teilhaben lässt.

Wie schätzt ihr die Belichtung und Körnigkeit ein? Ist halbe Nennempfindlichkeit grundsätzlich ok? Wie handhabt ihr das?

Bei Bild 4 und Bild 6 hat der Himmel keine Zeichnung, ist natürlich auch der Tageszeit und der geforderten Dynamik geschuldet, aber da waren die Überbelichtungen durch 200 statt 400 ASA nochmal einen drauf - schätze, dass die Zeit der analogen M da auch ausgereizt war (1000stel)

Körnigkeit...kommt auch auf den Scanprozess an...wie wird mit welcher Qualität gescannt. Und dann ist es natürlich eigenes Empfinden und Gefallen.

- Sollte ich die seit 6 - 10 Jahren abgelaufenen Filme anders belichten? Gibt es merkliche Qalitätseinbußen?

Aber ich hätte das ähnlich gemacht und den abgelaufenen Film etwas mehr Licht gegeben, d.h.  es bleibt entweder Blende zu in der Situation oder ISO doch wieder hoch..

Ab irgendeinem Punkt gibt es bei altem Material natürlich Einbußen. Manche wollen den Look aber genau deshalb. Ich habe z.B. fast 18 Jahre alte Superia zur WM 06 rausgekommene und nicht gekühlte in der Hitze gelagerte Filme, die ich mal auf dem Flohmarkt für 1 EUR die Stange erworben habe, jüngst durch meine Olympus mju1 Point&Shoot gejagt, um die Farbverschiebung zu provozieren. Aber Du hast die Filme ja auch eingefroren, da wird die Alterung ja herausgezögert.

- Wie funktioniert das mit der Dioptrienlinse, die es für den Sucher gibt? Leidet die Genauigkeit der Fokussierung, wenn der Dioptrienausgleich nicht genau mit meiner Dioptrienzahl übereinstimmt? Es gibt diese Linsen ja nur in einem gewissen Dioptrienbereich.

Die wird ja hinten raufgeschraubt, es ist wie mit fertigen Lesebrillen aus der Drogerie...so ganz passt es nicht, aber die Sicht und das Fokussieren werden besser.

noch eine Frage zur Dioptrienkorrekturlinse: weiß jemand, ob die sich mit der Sucherlupe kombinieren lässt?

Die +1 Linse läßt sich auf meiner Sucherlupe 12004 hinten aufschrauben. In der Anleitung steht auch "Innengewinde für Korrekturlinsen". Also erst Sucherlupe auf die M, dann Korrekturlinse auf die Sucherlupe.

Vielen Dank für Deine Antwort. Die Belichtung war laut Anzeige im Sucher nicht drüber, ich habe wohl eher bei manchen Bildern den falschen Bildbereich angemessen. 

 

Mein Ziel sind schon scharfe, möglichst feinkörnige, und korrekt belichtete Filme, wobei ich Ektar von den Farben am meisten mag. Je nach Stimmung kann auch Portra interessant sein. Ganz selten würde ich mir mal einen Kodachrome zurückwünschen…

 

Wie kann ich die Körnigkeit am meisten beeinflussen? Über die Belichtung? 

Was das Scannen betrifft, überlege ich, die Negative mit Leuchtplatte, Halterung und Makroobjektiv abzufotografieren. Ein Reprostativ und eine Sony A7C hätte ich dafür schon.

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Am 29.4.2024 um 10:29 schrieb 9000 Kelvin:

200 Filme im Eisschrank. Da ist ja eine Schublade ausgebucht. Bei den Preisen heute ist da ja eine Goldgrube.
Ich hatte Portras  mal vom Eisschrank in den Kühlschrank umgelagert, das war ein Fehler. 
Die waren 3 Jahre drüber und im Grunde genommen kaputt.
Schad um das Geld für die Entwicklung.

Den Portras gebe ich immer satt Licht mit. In YouTube gibts Tests, da wird der bis Anschlag ausgereizt.
Plus / Minus 5 Blendenstufen. Ab 3 Blenden wird er wohl "unschöner" aber noch gut anzuschauen.
Alles drüber wird "strange"

Viel Spass mit der M

Inwiefern waren die Portras schon nach 3 Jahren Ablauf kaputt? Gab es danach schon deutliche Farbfehler?

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