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Welches Weitwinkel um die 21-24mm für die M11??


Cologne_1961

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Guten Abend zusammen, ich bin auf der Suche nach einem Weitwinkel objektiv für meine Leica M elf und würde gerne einmal ein paar Tipps beziehungsweise Vorschläge bekommen.

Momentan habe ich das Leica Elmarit 24 mm mit F2.8 ins Auge gefasst. Bin aber komplett offen auch für Alternativen und freue mich auf einen Austausch.

Vielen Dank vorab und Gruß Dirk

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Ich empfehle das Super-Elmar-M 3,4/21.  Für die Brennweite sehr kompakt, die Abbildungsleistung ist sehr gut. An der M11 dürfte auch die bescheidene Anfangsöffnung kein Problem sein. Ich nutze das Objektiv seit 12 Jahren an analogen und digitalen M-Kameras hauptsächlich für die Landschaftsfotografie und mag die Ergebnisse sehr.

Gruß Jörg

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Meiner Meinung nach ist ein 24 universeller als ein 21er. Man kann es u.U. sogar als Standardoptik nutzen (siehe Paul Ripke) und sogar im Sucher noch einschätzen was noch auf dem Sensor sein wird und wie das Bild wirkt. Bei einem 21er ist so etwas unmöglich. Allerdings ist der Weitwinkeleffekt ausgeprägter. Wenn man so etwas mag ist es natürlich sinnvoller.

Edited by Ramesse
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Hallo Dirk,

ich bin an meiner M11 in dem Brennweitenbereich mit dem Voigtländer VM 21mm 1.4 Nokton unterwegs und sehr zufrieden. Ursprünglich gekauft, um auch Astroaufnahmen zu machen, hat sich dazu leider bislang nicht die Gelegenheit ergeben. Das Objektiv ist gewichtstechnisch nicht ganz leicht, aber noch im Rahmen. 24mm stand bei mir nie zur Debatte, weil ich im Übrigen mit 28 (Elmarit) und 50 (Summilux) unterwegs bin. 
 

Viele Grüße 

 

Alexander 

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Das 21er ist schon sehr weit. Das 24er ist universeller! Daher würde ist dieses nehmen. Es hängt aber wirklich von dem Einsatzzweck ab. Ich hatte mir für Architektur das 18er gekauft, für Landschaft nutze ich eher das 28er. Aber als Kompromiss ist das 24er schon sehr praktikabel! Ich habe auch das 24er 1,4 Summilux, das ist aber viel zu groß/schwer und die Offenblende ist heute nicht mehr notwendig angesichts der ISO- Leistungen moderner Kameras. Freistellung ist im Weitwinkel auch nicht so das Thema...

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vor 18 Minuten schrieb aletal:

24mm stand bei mir nie zur Debatte, weil ich im Übrigen mit 28 (Elmarit) und 50 (Summilux) unterwegs bin. 

Ich habe mich nach einigem Hin und Her für die Kombi 24 und 50 mm entschieden. Mein 35 Summilux fristet seitdem sein Leben in einer dunklen Schublade 😢

Ein 28er hätte ich zwar auch noch, aber nur fest an meiner Q2. Aber wer will schon immer mit zwei Kameras herumlaufen? 🤔 Daher: wenn M, dann 24/50 mm 👍

Wäre ich ein 35er-Fotograf, wäre meine Kombi wahrscheinlich 21/35 mm.

Edited by Ramesse
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Das Tri- Elmar WATE ist tatsächlich sehr gut, nicht nur für die Reise! Die Abbildungsleistungen sind wohl nicht so perfekt wie bei Einzelbrennweiten, aber ICH sehe das kaum. Für Aufnahmen, bei denen es auf das Optimum ankommt (Architektur), nehme ich aber lieber das 18er.

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vor einer Stunde schrieb Deido:

Das Tri-Elmar-M 16-18-21 mm Asph ist tatsächlich sehr gut ...

Ja, ist es wirklich.

.

vor einer Stunde schrieb Deido:

Die Abbildungsleistungen sind wohl nicht so perfekt wie bei Einzelbrennweiten ...

Doch, sind sie.

Bei 16 mm gibt es unter den Leica-M-Objektiven keine Alternative ... und wird auch nicht vermißt. Denn bei Einstellung auf 16 mm liefert das Tri-Elmar die gleiche hohe Abbildungsleistung wie bei 18 und 21 mm.

Bei 18 mm gibt es nur das Super-Elmar-M 1:3,8/18 mm Asph als festbrennweitige Alternative. Doch das ist gerade einmal ebenso gut wie das Tri-Elmar, nicht besser und nicht schlechter.

Bei 21 mm gibt es einige Optionen in der Leica-M-Objektivpalette. Doch von denen vermag allein das außergewöhnlich gute Super-Elmar-M 1:3,4/21 mm Asph das Tri-Elmar (geringfügig) zu übertreffen. Allerdings vignettiert das Tri-Elmar weniger, was mir persönlich wichtig ist. Alle anderen 21er, von den Angulonen über die Elmarite bis zum Summilux, sind schwächer oder gleich gut wie das Tri-Elmar.

Darüber hinaus ist das Tri-Elmar-M 16-18-21 mm Asph unter allen Leica-M-Superweitwinkelobjektiven aufgrund seines vergleichsweise großen Austrittspupillenabstandes dasjenige, welches sich am problemlosesten an spiegellose Fremdkameras adaptieren läßt und an diesen den geringsten Randlicht- und Randschärfeabfall zeigt.

.

Für die ursprüngliche Fragestellung müßte erst einmal geklärt werden, ob es ein starkes Weitwinkel oder ein Superweitwinkel werden soll. Der Fragesteller tut so, als sei das alles ein Brei. Doch es handelt sich um zwei verschiedene Kategorien. Denn bei 90° Diagonalbildwinkel wird eine Grenze überschritten.

Ein 24er (am Kleinbildformat) ist ein starkes, aber kein Superweitwinkel. Es bietet ein sehr großes Bildfeld ohne überriebene Verzerrungen. Nicht umsonst weisen hier einige meiner Vorredner darauf hin, daß es die universeller einsetzbare Brennweite sei. Es ist sehr gut geeignet für Landschafts- und Reportageaufnahmen von dokumentarischem Charakter.

Ein 21er (am Kleinbildformat) hingegen – und erst recht alle noch kürzeren Brennweiten – erzeugt auffällige projektive Verzerrungen an den Bildrändern und fügt damit dem Bild stets ein gewisses surreales Flair hinzu. Das kann man für hinreißende und außergewöhnliche Bildwirkungen nutzen. Doch in anderen Fällen wirkt es nur aufdringlich, unseriös und störend. Der Fotograf muß sich dieser Wirkung bewußt sein und sie bei seiner Bildkomposition berücksichtigen, sonst werden die Bilder einfach nur schlecht. Superweitwinkel wollen beherrscht sein; ein 24er oder 28er ist da gutmütiger.

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3,8 24mm….ein unglaubliches objektiv (schärfe/kontrast)- trotz oder gerade wegen des winkels ziemlich universell wenn es schnell gehen muss - bei 60mp croppen ist ja kein problem und ununterscheidbar vom apo 50 bis beinahe a3 - vom bokeh klarerweise mal abgesehen

meint der andreas

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Mein Lieblingsobjektiv an der R 6.2 war seinerzeit das Vario-Elmar-R 21-35 mm, daraus wurden dann unter Berücksichtigung des Crop-Faktors bei der R9 + DMR etwa 30-50 mm. Ich habe es vor kurzem an meiner M 10-R per R to M-Adapter ausprobiert und es hat bestens funktioniert.

Ich bin seit Jahrzehnten primär Landschaftler, benutze also fast ausschließlich kurze Brennweiten. Aber unter 21 mm habe ich mich auch früher nie bewegt. Im Gegenteil, an meiner M 10-R ist es das APO-Summicron 35 mm (die 28er und 75er habe ich auch). Die Ergebnisse mit dem 35er sind für mich immer proportionsmäßig ausgewogene Bilder, die ich meistens noch auf die Formate 2:1 oder 3:1 beschneide. Mein Fazit: Ich brauche keine kürzeren Brennweiten und wenn es tatsächlich mal so wäre, mache ich eben zwei Fotos.

Bei meiner S3 verwende ich das Vario 30-90 mm, bei crop-Faktor 0.8 also 24-72 mm und auch das passt genau.

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vor 11 Stunden schrieb grafebner:
vor 17 Stunden schrieb 01af:

Wieso "vom Bokeh klarerweise mal abgesehen"?

Weil das 50er bei selbem Standort ein anderes [Bokeh] hat als das beschnittene 24er.

Sehe ich nicht. Das Bokeh der beiden Objektive (Elmar-M 24 mm Asph & Apo-Summicron-M 50 mm Asph) ist nahezu gleich. Wenn überhaupt, dann sehe ich eher einen hauchfeinen Vorteil für das 24er ... zumindest in meinem Testfall (fokussiert auf 1 m, Hintergrund ca. 30 - 50 m entfernt). In anderen Entfernungsbereichen mag es schon wieder anders aussehen.

Deine Aussage kann ich also nicht bestätigen. Und ich verstehe nach wie vor schon einmal überhaupt gar nicht, was daran "klarerweise" sein soll.

Edited by 01af
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Wie schon mehrmals erwähnt, ist das Tri-Elmar tatsächlich eine gute Lösung. Bei voller Auflösung können aus einer M11-RAW-Datei Ausschnitte mit hoher Qualität 
angefertigt werden. Ich wechsle das Objektiv dann erst ab 50mm, um mit Offenblende zu fotografieren. Die nächsten Objektive sind dann 75mm und 135mm. 

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Bester 01af!

Möglicherweise hast du hier beim Testen.....  hmmmm.....

Klarerweise kann ich das nicht überprüfen.

 

Was ich allerdings überprüfen kann - und auch du - ist das Bokeh der angefügten .

127 ist das 24er und - klarerweise dann das 128 das 50er APO.

Gleiche Entfernung.  Beide auf 4060 zugeschnitten.

Ich hoffe das bringt Klarheit in die Diskussion - und vielleicht auch die Nachvollziehbarkeit meiner Angabe mit "klarerweise"

 

Die besten aller momentan verfügbaren Grüße

Andreas

 

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vor 7 Stunden schrieb grafebner:

Ich hoffe, das bringt Klarheit in die Diskussion – und vielleicht auch die Nachvollziehbarkeit meiner Angabe mit "klarerweise".

Ja, in der Tat. Es ist nunmehr klar, daß du glaubst, das Wort "Bokeh" (im Zusammenhang mit Fotografie) sei so etwas wie ein Hipster-Wort für "Hintergrundunschärfe".

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