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Neuvorstellung und Frage zur Leicaflex SL


MalKet

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Hallo an das Forum,

dies ist mein erster Post, daher stelle ich mich erstmal vor:

Ich heiße Malte und wohne in Schleswig-Holstein. Ich fotografiere seit ca. 25 Jahren mit SLR Kameras. Meine ersten Erfahrungen habe ich mit einer gebrauchten Olympus OM-2sp und einer OM-1 gemacht. Von der analogen Fotografie hatte ich mich dann ab ca. 2005 abgewandt und bin in das FT Programm von Olympus eingestiegen. Später dann, und jetzt nebenbei immer noch, Olympus mFT. Ich habe da fast einiges mitgenommen was es an Top Pro Objektiven gab. Z.B. 7-14 FT und 35-100 FT dann später nur noch 40-150 mFT da dies mein favorisierter Brennweitenbereich war. 

Als Motive stehen bei mir Gesichter/Menschen und in Skandinavien und/oder Alpen dann natürlich auch Landschaften an erster Stelle.

Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich viele Bilder mache, aber kaum welche hängen habe. Es folgten Beratungen mit meiner Frau und ich habe fast alles digitale verkauft und gönnte mir eine R6 samt 50er cron, und einem 90er Elmarit - Natürlich gibt es noch eine Olympus OM 1 mFT zum Anflanschen der R-Optiken, doch hier stört mich zunehmend der Cropfaktor.
So bin ich nun seit drei Jahren analog  s/w unterwegs und vergrößere daheim mit einem Focomat IIc in meiner Dunkelkammer.
Inzwischen habe ich zusätzlich noch ein 350er Telyt, ein 180er Elmarit II und ein 21er Super Angulon, eine schwarze Leicaflex SL…was für ein Traum, eine R4 und jetzt ganz frisch noch eine zweite schwarze Leicaflex SL dazugesammelt. 

Meine Frage betrifft nun die Batterieversorgung der SL. Meine erste SL kann ich ganz einfach mit einem Messingadapter von EBay ohne Schottkydiode in der Kamera, mit einer Sr44 betreiben. Ich habe den Belichtungsmesser vorne an den Potis unter dem SL Schriftzug „eingestellt“ nach einer in diesem Forum geposteten Anleitung. Meine Neue SL will da so gar nicht mitspielen. Lege ich denselben Adapter mit derselben Batterie aus meiner alten SL in die neue ein, flutscht der Belichtungszeiger direkt nach unten. Die Batterietestung kann ich durchführen, so dass der Zeiger noch einen mm weiter rutscht/sich bewegt, aber das war es auch. Ändere ich die Batterie gegen eine frische Sr44 ändert sich…nichts. 

Jetzt habe ich mir eine dritte SL leihweise organisiert um einmal zu testen wie es da aussieht. Diese Kamera verhält sich wieder genau so wie meine erste. Hier könnte ich den Beli einfach wieder bei den Potis einstellen. Bei allen dreien habe im Bodenfach nachgeschaut und keine der Kameras hat eine Diode dazwischengelötet bekommen, zumindest kann ich keine Diode erkennen. Nicht unter dem Batteriefach, noch unter dem Gewindeanschluss. 
 

Bevor ich nun der neuen SL eine Diode verpasse, würde mich interessieren, warum meine erste und die geliehene SL gar keine Probleme haben aber die neue schon. Wie sieht denn die Einstellung auf 1,5v in einer Werkstatt aus? Wo wird da etwas verändert? Wurden hier von drei Kameras zwei schon eingestellt und ich kann es nicht ohne weiteres sehen? Ich hoffe ihr wisst was ich meine und könnt dazu etwas sagen. 
 

Gruß, Malte
 

 

 

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Willkommen im Forum, 

Bei den Batterieproblemen mit der Leicaflex kann ich dir leider nicht weiterhelfen, da ich keine besitze. Ich hatte allerdings letztes Jahr die SL von meinem Bruder für eine Weile ausgeliehen aber mich dabei nicht um die Batterie kümmern müssen. Die SL ist eine tolle Kamera und das Telyt 350 kann daran gut eingesetzt werden. Weiterhin viel Spaß mit deinen Leicaflexen (und den anderen R-Kameras).

Joachim

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vor 17 Stunden schrieb MalKet:

Lege ich denselben Adapter mit derselben Batterie aus meiner alten SL in die neue ein, flutscht der Belichtungszeiger direkt nach unten. Die Batterietestung kann ich durchführen, so dass der Zeiger noch einen mm weiter rutscht/sich bewegt, aber das war es auch.

Willkommen im Forum!

Ich habe kein SL, aber noch eine Minolta SRT, die ja einen ähnlichen Belichtungsmesser hat. Wenn ich eine SR44 * da einlege, zeigt der Belichtungsmesser wegen der höheren Batteriespannung lediglich falsche bzw. verschobene Messwerte an.  Ich fürchte daher, wenn der Belichtungszeiger direkt nach unten geht, daß der Belichtungsmesser der 'neuen' SL ist defekt ist.

 

*  für die Kamera habe ich noch PX675-Quecksilberzellen

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Am 1.2.2024 um 00:09 schrieb MalKet:

 

 

Hallo an das Forum,

dies ist mein erster Post, daher stelle ich mich erstmal vor:

Ich heiße Malte und wohne in Schleswig-Holstein. Ich fotografiere seit ca. 25 Jahren mit SLR Kameras. Meine ersten Erfahrungen habe ich mit einer gebrauchten Olympus OM-2sp und einer OM-1 gemacht. Von der analogen Fotografie hatte ich mich dann ab ca. 2005 abgewandt und bin in das FT Programm von Olympus eingestiegen. Später dann, und jetzt nebenbei immer noch, Olympus mFT. Ich habe da fast einiges mitgenommen was es an Top Pro Objektiven gab. Z.B. 7-14 FT und 35-100 FT dann später nur noch 40-150 mFT da dies mein favorisierter Brennweitenbereich war. 

Als Motive stehen bei mir Gesichter/Menschen und in Skandinavien und/oder Alpen dann natürlich auch Landschaften an erster Stelle.

Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich viele Bilder mache, aber kaum welche hängen habe. Es folgten Beratungen mit meiner Frau und ich habe fast alles digitale verkauft und gönnte mir eine R6 samt 50er cron, und einem 90er Elmarit - Natürlich gibt es noch eine Olympus OM 1 mFT zum Anflanschen der R-Optiken, doch hier stört mich zunehmend der Cropfaktor.
So bin ich nun seit drei Jahren analog  s/w unterwegs und vergrößere daheim mit einem Focomat IIc in meiner Dunkelkammer.
Inzwischen habe ich zusätzlich noch ein 350er Telyt, ein 180er Elmarit II und ein 21er Super Angulon, eine schwarze Leicaflex SL…was für ein Traum, eine R4 und jetzt ganz frisch noch eine zweite schwarze Leicaflex SL dazugesammelt. 

Meine Frage betrifft nun die Batterieversorgung der SL. Meine erste SL kann ich ganz einfach mit einem Messingadapter von EBay ohne Schottkydiode in der Kamera, mit einer Sr44 betreiben. Ich habe den Belichtungsmesser vorne an den Potis unter dem SL Schriftzug „eingestellt“ nach einer in diesem Forum geposteten Anleitung. Meine Neue SL will da so gar nicht mitspielen. Lege ich denselben Adapter mit derselben Batterie aus meiner alten SL in die neue ein, flutscht der Belichtungszeiger direkt nach unten. Die Batterietestung kann ich durchführen, so dass der Zeiger noch einen mm weiter rutscht/sich bewegt, aber das war es auch. Ändere ich die Batterie gegen eine frische Sr44 ändert sich…nichts. 

Jetzt habe ich mir eine dritte SL leihweise organisiert um einmal zu testen wie es da aussieht. Diese Kamera verhält sich wieder genau so wie meine erste. Hier könnte ich den Beli einfach wieder bei den Potis einstellen. Bei allen dreien habe im Bodenfach nachgeschaut und keine der Kameras hat eine Diode dazwischengelötet bekommen, zumindest kann ich keine Diode erkennen. Nicht unter dem Batteriefach, noch unter dem Gewindeanschluss. 
 

Bevor ich nun der neuen SL eine Diode verpasse, würde mich interessieren, warum meine erste und die geliehene SL gar keine Probleme haben aber die neue schon. Wie sieht denn die Einstellung auf 1,5v in einer Werkstatt aus? Wo wird da etwas verändert? Wurden hier von drei Kameras zwei schon eingestellt und ich kann es nicht ohne weiteres sehen? Ich hoffe ihr wisst was ich meine und könnt dazu etwas sagen. 
 

Gruß, Malte
 

 

 

Hallo Malte,

herzlich wilkommen hier. Und Glückwunsch zur Entscheidung für die SL. Sind schöne Kameras und erst die Objektive….. aber wem sage ich das. 😉

Zu Deinem Problemchen:

Könnte mir vorstellen, dass die SL, die aus Deiner (Erfahrungs-)Reihe tanzt, noch nicht mal fehlerhaft ist. Evtl. sind die Toleranzen der verbauten Widerstände alle an der unteren oder oberen Grenze. Das kann sich aufsummieren und zum beschriebenen Verhalten führen.

Umbau auf 1,5V durch „Einstellen“ an den Abgleichpotis sollte trotzdem nicht das Mittel der Wahl sein. Die Schaltung ist für 1,35V ausgelegt und sollte auch mit dieser Spannung betrieben werden. Der Grund dafür ist ein nichtlineares Verhalten der Photozelle. Der Abgleich mit den zwei Potis (LW7 und LW15, iterativ) „biegt“ die bauchige Messkurve gerade. Betrieb mit 1,5V lässt die Messkurve noch bauchiger werden, sodaß mittels Abgleich zwar LW7 und LW15 eingestellt werden können, die Werte dazwischen und darunter aber ungenau sind. Ich empfehle Dir das Einlöten einer Schottky-Diode (BAT46 oder so). Dann zunächst am mittleren Poti LW7, danach am rechten LW15 einstellen. Ganz links zum Schluß den Testpunkt einstellen. Alles von vorne gesehen.

Bei Fragen, gerne fragen.

Gruß aus Stuttgart
Tom

Edited by M3Tom
Rechtschreibung
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vor 8 Stunden schrieb Andreas_Kreuz:

Vielleicht vorher noch mit einer teilleeren LR44, die gerade noch 1,35 V (oder 1,4 V) Restspannung hat, testen ...

Oder so eine Hörgeräte-Zink-Luft-Zelle. 675 heißen die, glaube ich.
Bei einer teilleeren LR44, die am Messgerät noch 1.3V liefert, wäre ich mir nicht so sicher, was die im Messkreis darstellt.

Gruß zum Morgen
Tom

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Servus!

Also, ich verwende seit Jahren in meinen Flexen - so sie nicht tatsächlich noch eine Quecki verbaut haben; die Dinger haben ja fast eine ewige Lebenserwartung - die von Tom angesprochen Hörgeräte - Typ A13 -  Batterien. Funktioniert wunderbar auch und gerade mit Diafilm. (eine etwas höhere Spannung sollte ja eine leichte Unterbelichtung bewirken) Für mich die einfachste und auch mit Abstand günstigste Lösung. (Man braucht kleine O-Ringe zur Stabilisierung der etwas kleineren Batterien im Batteriegehäuse)

Ach ja: Hatte auch Spaß auch mal die Varta V80H NiMH Akkus - in einer Minolta SRT -  ausprobiert. Auch eine denkbare Möglichkeit der Spannungsversorgung. Hier ist die Spannung - Nennspannung 1,2V - etwas unterhalb der Quecki angesiedelt.

Problem: Ein verwendbares Ladegerät. Die Batterien haben 80mAh und benötigen entsprechend niedrige Ladeströme.  Auch braucht es eine "Ladehalterung" für die Akkus. In meinem Falle habe ich das Batteriegehäuse einer - defekten - SRT zweckentfremdet....

Gruß,

Torsten

 

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Na klar, die passt auch.

Die Zink-Luft-Dinger halten leider nicht lange und sind (nach meinem Geschmack) unverhältnismäßig teuer.
Schottky-Diode kostet ein paar Pfennige und der Umbau dauert bei einer SL/SL2 keine Viertelstunde. Dann passt eine PX625 ohne weiteres Adaptergedingens.
Wurde nicht an den Reglern gefummelt ist in der Regel kein weiterer Abgleich nötig.

Gruß aus S
Tom
 

Edited by M3Tom
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Toll,

 

danke für die vielen Hinweise. Ich habe tatsächlich schon eine leere lr44, wie auch eine weincell ausprobiert. Immer das gleiche Verhalten. Aufgrund dieses Verhaltens der Kamera habe ich mit dem privaten Verkäufer Kontakt aufgenommen. Nach der Schilderung des Problems hat er die Kamera ohne wenn und aber zurückgenommen. Leider ist diese schwarze Schönheit wieder weg, aber defekt hätte sie mir nun auch nichts gebracht. 

Über den Einbau der Schottkydiode in meine funktionierende SL denke ich gerade dennoch nach.

Wie wird eigentlich das Testpoti eingestellt?  Dazu habe ich bisher keine Anleitung gefunden.
 

Gruß Malte

 

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vor 2 Stunden schrieb MalKet:

Wie wird eigentlich das Testpoti eingestellt?

Servus Malte,

bei gedrücktem Testknopf (und 1,3V Betriebsspannung) eine Zeigerbreite unterm Punkt.
Danach aber die anderen zwei Einstellpunkte kontrollieren und ggf. anpassen. Das meinte ich mit iterativem Vorgehen.

Gruß aus Stuttgart
Tom

PS: drehe mal die Potis ein paarmal über den ganzen Verstellweg hin und her. Die Leiterbahnen könnten verschmutzt sein. Wenn die gute SL einigermaßen günstig war, würde ich sie wegen diesem Pillepalle nicht zurückgeben......

Edited by M3Tom
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Zur SL(2) habe ich mal eine Reparaturanleitung gelesen (den Link habe ich leider nicht gespeichert), wie man die Belichtungsanzeige reinigt. Das Problem war (soweit ich mich erinnere), die Anzeige enthält einen Dauermagneten und ist im Gehäuse wenig gegen Staub geschützt. Dadurch kann sich über die Jahre Metallabrieb am Magneten ablagen, der dann die Spule für die Nadel blockieren kann. In dem Fall hat sich das dadurch geäußert, dass die Nadel sich nur noch bis zu einem bestimmten Punkt bewegen konnte. Wenn das der Fall sein sollte, diese Reparatur war eher anspruchsvoll.

Schottky-Dioden (BAT 43) habe ich mir vor 2 Jahren mal 10 Stück für 3 Euro incl Versand gekauft. Davon habe ich eine in eine OM-1 und eine andere  in eine alte Revue Kompaktkamera eingebaut (jeweils ans Kabel vom Batteriefach gelötet). Beide Kameras funktionieren jetzt einwandfrei mit 1,55 Volt SR44 Batterien und Messing-Adapter, ohne das ich irgend etwas justieren hätte müssen.

 

 

 

 

 

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