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Entscheidungshilfe von euch erbeten SL2 oder M11 wenn man schon etliche alte Objektive hat


IndianaJones

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Hallo. Ich habe ein grundlegendes Entscheidungsproblem.

Möchte mir eine neue digitale Leica gönnen. M11 oder SL2.

ich habe eine analoge M6 mit folgenden Brennweiten: 35mm + 50 mm + 90 mm

außerdem eine R 8 mit folgenden Brennweiten: 24 mm + 50 mm + 60mm Macro mit Macro Adapter + 35-70mm Vario + 70-210mm Vario

Bin am Grübeln welche digitale Leica da für mich mehr Sinn macht. Würde gerne meine „alten Linsen“ weiter verwenden. An ein SL Objektiv mit Autofocus denke ich eher nicht.

Ich kann bei meiner M6 noch prima das Mischbild einstellen. Zeitungslesen ohne Brille geht allerdings nicht mehr. Eine SL mit den aktuellen Autofocus Objektiven wäre mir zu schwer. Sowas habe ich schon, mit einer Canon EOS 1 D Mark IV. Das Teil würde ich nie auf einen Urlaub mitnehmen. Eine SL mit M-Objektiven da schon eher. Die M11 liegt allerdings auch prima in der Hand. 
 

Die Frage ist halt, ob eine aktuelle digitale Leica mit den analogen Linsen auch sehr gute qualitative Bilder macht, oder ob man da einen deutlichen Unterschied zu den aktuellen Linsen sieht.  Macht das Ganze überhaupt Sinn? 
 

Habe mir aktuell von Valoi das Digitalisierungsset zugelegt. Wäre natürlich auch eine Möglichkeit die analogen Bodys weiter zu verwenden und dann selber zu digitalisieren. Vielleicht stand oder steht der eine oder andere auch schon vor so einer Entscheidung.

 

 

 

Edited by IndianaJones
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  • IndianaJones changed the title to Entscheidungshilfe von euch erbeten SL2 oder M11 wenn man schon etliche alte Objektive hat
vor 1 Stunde schrieb IndianaJones:

35-70mm Vario + 70-210mm Vario

Ob die beiden Varios den Sprung in die digitale Welt schaffen, sei dahin gestellt. Namentlich das 4/70-210 war ja nicht der Überflieger.
Alles andere (M + R) läßt sich an der SL sehr gut handhaben.
Über die Handhabung von R-Objektiven am digitalen M11-Zusatzsucher kann ich leider nichts berichten.
 

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Hi, 

ich verstehe das Problem gut. Ich habe meine SL2 abgegeben und dem M-System als Herzstück meiner Fotografie den Vorzug gegeben. 

Und ganz offensichtlich ist für dich Autofokus kein Muss – es scheint fast, eher im Gegenteil. Ich kam wiederholt zhu dem Schluss, dass der Messsucher, sofern korrekt justiert, noch genauer Scharfstellen lässt, als das für digitale Sucher typische Focus-Peaking. 

Jedes Deiner Objektive wird mit dem Sensor einer M11 oder auch SL2 besser, wenn auch nicht so gut, wie eine moderne super teure APO-Rechnung. 

Zu überlegen wäre in deinem Falle für die Nutzung Deiner Objektive auch eine M10R, die als sehr gut Gebrauchte auf dem Preisniveau einer SL2 liegt. Auch bei großen Ausdrucken steht sie ebenso wie die SL2 der M11 kaum nach.

Die spezifischen Innovationen der M11 sind hier ja hinreichend beschrieben. Wenn sie Dich beim Ausprobieren mehr reizt, wirst Du es sicher nicht bereuen. 

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Ich bin mit der M10 nicht warm geworden und auf die SL und dann auf die SL2 gewechselt und komme mit ihr und den M Objektiven sehr gut klar. Das manuelle scharfstellen mit der SL2 und dem Picking ist sehr gut und die 200g, die die SL2 mehr wiegt als die M11, empfinde ich für mich nicht als entscheidend.
Außerdem hast Du dann immer noch die Möglichkeit auf die SL Optiken und Autofocus umzusteigen, wenn Du möchtest.

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Du kommst mit der M6 gut zurecht, was zunächst für die M11 als digitale Fortsetzung spricht. Allerdings brauchst du zur Nutzung der R-Objektive den EVF, was die Kamera in Größe und Gewicht näher an die SL2 rückt (und nach meiner Meinug nur für gelegentliche Sondereinsätze in Betracht kommt). Ein sehr starkes Argument pro SL2 ist nach meiner Meinung der eingebaute Stabi. Die M11 mit ihren 60 MP wird bzgl Verwacklern nicht so gnädig sein, wie Film in der M6.

Ich habe mich von der M wieder verabschiedet und nutze die SL2 sozusagen als Schweizermesser, das alles kann (außer bei fliegenden Schwalben aufs Auge scharfstellen 😉), von Vintage-Linsen aller Marken, über neuere M- und R-Objektive bis natürlich zu den aktuellen SL-Objektiven.

 

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vor 16 Stunden schrieb IndianaJones:

Hallo. Ich habe ein grundlegendes Entscheidungsproblem.

Möchte mir eine neue digitale Leica gönnen. M11 oder SL2.

ich habe eine analoge M6 mit folgenden Brennweiten: 35mm + 50 mm + 90 mm

außerdem eine R 8 mit folgenden Brennweiten: 24 mm + 50 mm + 60mm Macro mit Macro Adapter + 35-70mm Vario + 70-210mm Vario

Bin am Grübeln welche digitale Leica da für mich mehr Sinn macht. Würde gerne meine „alten Linsen“ weiter verwenden. An ein SL Objektiv mit Autofocus denke ich eher nicht.

Ich kann bei meiner M6 noch prima das Mischbild einstellen. Zeitungslesen ohne Brille geht allerdings nicht mehr. Eine SL mit den aktuellen Autofocus Objektiven wäre mir zu schwer. Sowas habe ich schon, mit einer Canon EOS 1 D Mark IV. Das Teil würde ich nie auf einen Urlaub mitnehmen. Eine SL mit M-Objektiven da schon eher. Die M11 liegt allerdings auch prima in der Hand. 
 

Die Frage ist halt, ob eine aktuelle digitale Leica mit den analogen Linsen auch sehr gute qualitative Bilder macht, oder ob man da einen deutlichen Unterschied zu den aktuellen Linsen sieht.  Macht das Ganze überhaupt Sinn? 
 

Habe mir aktuell von Valoi das Digitalisierungsset zugelegt. Wäre natürlich auch eine Möglichkeit die analogen Bodys weiter zu verwenden und dann selber zu digitalisieren. Vielleicht stand oder steht der eine oder andere auch schon vor so einer Entscheidung.

 

 

 

Ich stand vor einiger Zeit vor der gleichen Entscheidung. Meine Auswahl bestand aus der SL2 oder der M10-R (Die M11 gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht.). Auch ich wollte meine R-Objektive, vor allem das Makro-Elmarit-R 2,8/60 nutzen, neben den M-Optiken, die ich bisher aus schon an analogen M-Gehäusen und an der M9 genutzt habe. Meine Wahl fiel auf die M10-R + Visoflex. Der Visoflex ist bei der Verwendung von R-Ojektiven nötig, da zwar grundsätzlich das Display genutzt werden kann, das aber nicht wirklich gut funktioniert. Die für mich entscheidenen Vorteile waren erstens, daß der Visoflex klappbar ist und so auch bodennahe Aufnahmen möglich sind (Die SL2 hat kein Klappdisplay.) und zweitens, die Möglichkeit mit der M10-R und den M-Objektiven ohne Aufstecksucher sehr kompakt unterwegs zu sein. Darüber hinaus geht es mir in manchen Situationen wie @lik, ich kann mit dem Messsucher präziser und schneller fokussieren als mit dem Visoflex.

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Die M 10-R plus APO-Summicron 35 mm ist das, was ich wirklich brauche. Meine S3 und Q2 liegen praktisch auf Eis. Die M 10 kann ich digital genau so verwenden, wie früher meine M3, nämlich schön manuell. Und ein 28er und 75er Summicron, sowie das Apotelyt 135 mm wären zur Not auch noch da. Der Landschaftler liebt`s halt leicht und handlich.

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Ja, das ist auch ein gutes Argument, bzgl. der Möglichkeit der späteren Nutzung mit Autofocus-Objektiven. Aber die SL2 ist schon spürbar schwerer als die digitale M. Hatte sie im Leica Store beide in der Hand. 
 

Meine bevorzugte Objektivwahl wäre bei der M nur die Nutzung der M- Objektive. Bei der SL2 wären es auch bevorzugt die M-Objektive, aber ab und an das eine oder andere R-Glas.  Eine SL2 mit den dazu passenden SL-Objektiven wäre mir definitiv zu schwer. 
 


 

 

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Aus eigener Erfahrung: Die R-Objektive gehen besser mit der SL-Reihe und die M mit einer M. Die M- Optiken, besonders die WW machen bei der SL  nicht so recht Spaß, da sie (für mich) zu klein sind (z.B. das 28er) und die R- sind an der M unhandlich (daher gibt es so viele Brillen 135 im Netz preiswert zu kaufen). Am besten mal nach Wetzlar oder zu einem Händler fahren und ausprobieren, wie die Handhabung ist. Ein anderer Punkt wäre, mit welcher Kamera Du z.Zt. mehr Bilder machst. Hilft wahrscheinlich alles nicht weiter ....

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Also ich würde Dir aus eigener Erfahrung dazu raten die SL2 zu nehmen. Sie ist als Allrounder nicht zu schlagen. Ich hatte aus dem Leica-System auch eine M6 und mehrere Objektive. Der Sucher der SL2 ist Weltklasse. Ich habe mir später noch eine gebrauchte M10 dazu gekauft, für Fälle, in denen ich mit sehr kompakter Ausrüstung unterwegs bin, nutze sie aber eher selten. Von der M10R würde ich Dir abraten, da der EVF im Vergleich zu dem der SL2 richtig schlecht ist. Bei der M11 ist er zwar besser, aber bei weitem nicht so gut wie bei der SL2. Nimm die SL2. Daran kannst Du alles adaptieren. 

Edited by paulleica
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An deiner Stelle würde auch ich zur SL2 raten, die Kamera ist als alleinige Kamera universeller in der Anwendung. Und es gibt, falls du dir doch mal Objektive zusätzlich zulegen willst, sehr viele wirklich sehr gute und preiswerte native Objektive, die nicht nur von Leica stammen. Z.B. das 105 er Macro von Sigma oder das Sigma 100-400 - beide auch mit den passenden Extendern von Sigma sehr gut verwendbar. Oder die Objektive von Panasonic. Und Samyang ist jetzt auch bei der L Allianz dabei. Ob du jetzt kaufen willst oder noch auf die - angeblich  im März kommende SL3 warten willst, das ist eine andere Frage. Mir persönlich geht an der SL2 nichts ab, aber Verbesserungen sind immer möglich, siehe Q 3.

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Die SL2 ist vermutlich die universellere Kamera. Der Sucher, - der Dioptrinausgleich lässt sich super easy einstellen.  Von der optischen Qualität werden sich die SL2 und die M11 nicht groß unterscheiden. Die M11 ist halt schön handlich, die SL2 da schon deutlich schwerer. 
 

Die M11 ist schon ziemlich vom Preis exklusiv. Was die SL3 bringt wäre herauszufinden. Auch wie sich da die Preisgestaltung von Leica darstellt.

Mein Leica Store hat mir angeboten beide Kameras mit den Adaptern für jeweils 3 Tage unverbindlich zu testen - kostenlos. Denke das werde ich mal in Anspruch nehmen. Kann ja sein, dass alles was ich mir in der Theorie so vorstelle in der Praxis dann ganz anders rüberkommt. 

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Ich war heute im Leica Store. Habe die Leica SL2 und die M11 in der Hand gehabt. Mir alles genau erklären lassen. Was mich sofort geflasht hat, war der tolle Sucher der SL2 und das große Betrachtungsbild dadurch. M und R Objektive dran gehabt. Es funktioniert die Zeitautomatik sowie Manuell. Der Sucher der M11 hat mich nicht so begeistert. Dann wurde mir der Visoflex oben draufgemacht. Aber auch dann war ich nicht so gleich begeistert wie beider SL2 .

ich glaube, meine analoge M6 titanisiert, wird mein Schätzchen bleiben wenn ich analog fotografieren möchte. Die liebe ich. Da finde ich auch den Sucher schön hell und vertraut. Bei der M11 gehts zwar auch, aber alles empfand ich gegenüber der SL2 einfach kleiner.

Die SL2 ist eher der Allrounder. Bei der Frage nach einer möglichen SL3 hielten sie sich im Store ein bisschen bedeckt. Denke aber dass da nächstes Jahr was kommt. Man sagte mir dass im Herbst mit großer Wahrscheinlichkeit die SL2 mit einem sehr interessanten Preisngebot kommen wird.

Also nach demütigen Besuch im Leica Store bin ich schon schwer angetan von der SL2.

Edited by IndianaJones
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  • 3 weeks later...

Konnte nun eine SL2 mit 24-70 und M-Objektiven in der Praxis testen. War schon ein Erlebnis. Sucher und Display sind erste Sahne. Aber das Gewicht war mir nach geraumer Zeit ein Störfaktor. Das Teil zog am Nacken. Könnte mir nicht so recht vorstellen mit der SL2 im Urlaub zu fotografieren. Da überlegt man schon morgens welches Objektiv man überhaupt mitnimmt. 

Meine R8 fühlt sich da im Vergleich mit einem 35-70 mm handlicher und homogener an. 

Zuhause hab ich dann meine M6 in die Hand genommen. Um den Hals gehängt. Vom Gewicht gefühlt eine Welt. Die würde ich auf eine Wanderung problemlos mitnehmen. Die trägt nicht auf.  Wo ich noch Bedenken habe ist der fehlende Bildstabilisator bei der M11. 
 

Ausserdem würde ich gerne mein Macro-Elmarit 60mm mit Macro-Adapter von meiner R, zum Digitalisieren am Reproständer verwenden.

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Hallo,

vor 17 Stunden schrieb IndianaJones:

Meine R8 fühlt sich da im Vergleich mit einem 35-70 mm handlicher und homogener an. 

dem stimme ich gerne zu, obwohl beide Gehäuse nicht weit auseinanderliegen.

  • R8/R9: 158x 101x 62mm - 790 Gramm (R9) / 890 Gramm (R8)
  • SL2/ SL2-S: 146x107x83mm - 840 Gramm (o. Akku) / 920 Gramm (m. Akku)

Es ist für mich eindeutig der Gehäuseform geschuldet und ich gebe gerne zu, dass die R8/R9 gegenüber der SL2/SL2-S ein Handschmeichler ist. Es ist jedoch verblüffend, wie Kompakt die SL Kameras mit adaptierten R-Festbrennweiten wirken. Besonders im direkten Vergleich zu den nativen Leica-Varios. Da zurrt, meiner Meinung nach, nichts mehr im Nacken.

Meine Idealvorstellung: Die aktuelle Technik der SL2/SL2-S in dem Gehäuse der R8/R9 untergebracht, dazu Optiken nicht größer wie die meisten R-Objektive. Aber auch so ist das Teil richtig gut. 😀

Gruß
Thomas

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