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Diebstahl in Paris


SiggiGun

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vor 1 Minute schrieb elmars:

Ja, da hat man in der Tat wenig Chancen. Die Aufmerksamkeit des Menschen ist begrenzt und diese Täter arbeiten mit Ablenkung in unterschiedlichster Form. Selbstvorwürfe sind unangebracht. Wenn man sich einigermaßen normal bewegen will und nicht nur auf seine Sachen aufpassen will, dann bestehen solche Risiken leider.

Ita est

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nach ähnlichen System wurde mir Notebook, Kamera und Messeunterlagen im RER von Paris Messe in die Innenstadt geklaut. Es sind immer 3.  2, die dich ablenken und laut, für alle sichtbar sind und einer, den niemand wegens des Lärms der anderen bemerkt. Wenn du einen von den beiden sichtbaren erwischst hat er nichts.

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Ich bekam mal einen Tipp von einem Versicherungsfachmann, ist lange her… der empfahl für eine Reise eine Transport- Versicherung abzuschließen. Die Versicherungen machten damals keine Reklame dafür… weil die Prämie viel günstiger war als die sonst übliche erweiterte Hausrat oder Ähnliche Versicherung. Ob es das heute noch gibt ? … alles mögliche wird beim Transport versichert? 

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vor 14 Stunden schrieb thomasstellwag:

nach ähnlichen System wurde mir Notebook, Kamera und Messeunterlagen im RER von Paris Messe in die Innenstadt geklaut. Es sind immer 3.  2, die dich ablenken und laut, für alle sichtbar sind und einer, den niemand wegens des Lärms der anderen bemerkt. Wenn du einen von den beiden sichtbaren erwischst hat er nichts.

Genau!

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vor 18 Stunden schrieb SiggiGun:

Danke für Dein Mitget. Eigentlich passe ich extrem auf meine Sachen, vor allem am Pariser Ost oder Nordbahnhof.  Aber unser Zug war 1h verspätet. Er sollte schon vor 7h weg. Alle Leute waren schon sehr nervös…. Dann kam endlich der Zug. Es gab Getränge. Ich setzte mich und stellte meine Sachen direkt über mich ins Gepäckfach. Dabei holt ich den Tragriemen im Blick. Dann fing ein Mann mitten im Gedränge (die Ansage, dass die Türen geschlossen werden lief gerade)  neben mir zu fragen, ob es der richtige Zug sei. Das hat mich für ein paar Sekunden abgelenkt. Der Rest wurde mir dann später erzählt… Ein anderer Mann hat dann meinen Sack geschnappt, hat sich hinter mich gesetzt. Die Person, deren Platz es war « musste » warten, bis die interessanten Sachen (Bargeld, Kamera…) aus der Tasche raus waren. Als ich dann wieder hochschaute, schrie der erste «  ich bin im falschen Zug » und rannte nach vorne raus (in die Richtung, in die ich dann schaute). Der zweite, mit der Kamera in die andere Richtung, die ich nicht sah. 
Dann griff ich zur Tasche, sie war am richtigen Platz, aber offen….

Da war es zu spät, die Türen geschlossen,…

 

Diese (geplante) Unverfrorenheit erschreckt. Elementare Grundbedürfnisse wie nach Sicherheit aber auch Verbundenheit im öffentlichen Raum werden massiv gestört. Ich vermute, solche Erfahrungen hinterlassen etwas beim Betroffenen.

Es tut mir leid für Dich, Deinen entstandenen Schaden persönlich wie auch sachlich!

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vor 4 Minuten schrieb Q2M4me:

Diese (geplante) Unverfrorenheit erschreckt. Elementare Grundbedürfnisse wie nach Sicherheit aber auch Verbundenheit im öffentlichen Raum werden massiv gestört. Ich vermute, solche Erfahrungen hinterlassen etwas beim Betroffenen.

Es tut mir leid für Dich, Deinen entstandenen Schaden persönlich wie auch sachlich!

Ja danke. Selbst die Mitfahrer, die die Szene miterlebt haben, haben Dich Vorwürfe gemacht, dass sie nichts machen konnten…

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Bei Alleinreisen in voraussichtlich vollen Zügen wird weit vor dem Bahnhof die gefüllte Kameratasche tief im Rucksack verstaut, der ggf. nicht ins Gepäckfach gehoben wird, sondern etwas unbequemer zwischen den Knien verbleibt.   
Besser interessante Bahnhofsszenen nur mit dem Smartphone aufnehmen, als Taschendiebe auf eine hochwertige Kameraausrüstung aufmerksam zu machen.
In Zügen durch immer weniger geputzte Scheiben zu fotografieren, macht schon lange keinen Spaß mehr.
Die letzte Bahnreise nach Paris - noch im letzten Jahrtausend - begleitete nur eine Minox-EC.  

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vor 3 Stunden schrieb M11 for me:

Das ist eine unglaubliche Geschichte. Tut mir Leid, dass das passiert ist. Hoffentlich gibt es bald Ersatz 🌞

Danke. Ja ich hoffe auch. Mal sehen wann es soweit ist für einen “Ersatz”. Das alte Summilux bedaure ich besonders. 

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vor 4 Stunden schrieb Zeitblom:

Bei Alleinreisen in voraussichtlich vollen Zügen wird weit vor dem Bahnhof die gefüllte Kameratasche tief im Rucksack verstaut, der ggf. nicht ins Gepäckfach gehoben wird, sondern etwas unbequemer zwischen den Knien verbleibt.   
Besser interessante Bahnhofsszenen nur mit dem Smartphone aufnehmen, als Taschendiebe auf eine hochwertige Kameraausrüstung aufmerksam zu machen.
In Zügen durch immer weniger geputzte Scheiben zu fotografieren, macht schon lange keinen Spaß mehr.
Die letzte Bahnreise nach Paris - noch im letzten Jahrtausend - begleitete nur eine Minox-EC.  

Die Frage ist nur, ob der Dieb überhaupt weiß was er da eingepackt hat. 

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Lasst euch doch nicht den Urlaub versauen, weil ihr Angst vor Diebstahl habt.
Ihr wolltet eine exklusive und besonders teure Kamera, da gehört das Risiko, das Ding zu verlieren, einfach dazu.
Und seit nicht so kritiklos mit dem eigenen Unvermögen, den Diebstahl nicht verhindert zu haben. Einer Bekannten ist die Brieftasche an einem Touri-Spot in Madrid, aus der Handtasche geklaut worden. Wir standen zu viert, eng zusammen, wurden eigentlich nicht abgelenkt und trotzdem war es geschehen. Und letztlich traf dort eine handwerklich gute Arbeit, auf unser Unvermögen, auf uns aufzupassen.
Meine M steckte in der Tasche meiner Cargo-Shorts. Ich war ohne Fototasche, Fotorucksack, Fotoweste und Leica-Emblems unterwegs. 
Viele Fotografen laufen in der Fremde auch wirklich mit dem Spruch auf der Stirn „Bitte geklaut mich!“ herum.

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vor 19 Stunden schrieb SiggiGun:

Die Frage ist nur, ob der Dieb überhaupt weiß was er da eingepackt hat.

Wahrscheinlich nicht wirklich. Ich glaube auch, daß solche Räuber nicht allein handeln. Daß in vielen Fällen richtige "Organisationen" dahinterstecken. Es gab mal eine Reportage darüber. Damals ging es um ein kleines Dorf in Rumänien, daß hauptsächlich davon lebte schon die Kinder auszubilden. Taschendiebstahl-Schule. Wenn sie soweit waren, wurden sie in Europäische Großstädte gefahren. Meist waren sie minderjährig. D.h. wenn sie mal erwischt wurden, kam nicht viel dabei raus. Erwischt wurde aber selten mal einer. Denn dafür waren sie viel zu gut. Die Beute wurde einfach abgeliefert. Sie bekamen ein wenig Lohn. Den Handel übernahmen dann entsprechende Hehler mit Kontakten und Erfahrung.
Die andere Spezialisierung war Telefonbetrug. Die Masche mit alten Menschen denen eine Horrorgeschichte erzählt wird (Enkel hat schweren Unfall verursacht und jetzt muß Kaution gezahlt werden etc.).

In Stuttgart hat es gerade laut Zeitung Fälle gegeben, bei denen hochwertige Uhren gestohlen wurden. Vom Handgelenk des Besitzers. Immer nach dem Prinzip: Junge Frau fragt älteren Herrn nach dem Weg. Stolpert plötzlich, landet im Arm des Herrn oder umarmt ihn plötzlich. Und ist dann ganz schnell verschwunden. Die Uhr ebenfalls. In zwei Fällen wurde jedesmal ein auffälliger dunkler Wagen in der Nähe gesehen. 

 

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Ja, ist alles organisiert. Auch die Bettler in den Städten werden tagsüber abgesetzt, abends wieder aufgesammelt und müssen dann abliefern.

Man sollte sich klarmachen, das auch vor schweren Delikten nicht halt gemacht wird, selbst wenn es sich nur um ein paar Euro handelt.

Die Krönung der Brutalität hat sich hier abgespielt:

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/seefeld-raubmord-meiling-froschbande-urteile-1.5006606

Eine Bande, die sich auf wehrlose Rentner "spezialisiert" hatte. Unglaublich.

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... man muss sich halt im Klaren sein, dass eine  M-Ausstattung mit 2 Summis & etwas Beiwerk auf Tour locker 15.000,- EUR Gewicht haben..... Bei meiner letzten Fototour nach Porto mit dem LS-Nürnberg lagen dann in der Fotopause eben mal 60.000,- EUR auf dem runden Biertisch...

Für Einige sehr verlockend.

 

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Das ist der absolute Nachteil der teuren Kameras von Leica! Überlege mittlerweile wirklich zwei mal, ob es eine gute Idee, auf einen Urlaubstrip das ganze Equipment mitzunehmen, da mir der Wert, auf den ich aufpassen muss, einfach zu groß ist.

Gerade letztens hatte ich mich dazu entschieden nicht die M11 + MP Kombination nach Bali mitzunehmen und habe statt der MP eine Olympus Mju Point n Shoot gewählt. Die M11 im Auge zu behalten war anstrengend genug...

Hoffe du bekommst wenigstens einen Teil des Schadens ersetzt! Tut mir sehr Leid deine Geschichte! 

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vor 57 Minuten schrieb Jewl:

Das ist der absolute Nachteil der teuren Kameras von Leica! Überlege mittlerweile wirklich zwei mal, ob es eine gute Idee, auf einen Urlaubstrip das ganze Equipment mitzunehmen, da mir der Wert, auf den ich aufpassen muss, einfach zu groß ist ...

Ich mache seit gut 30 Jahren meine Fernreisen, primär West-USA, Canada und Alaska, aber auch Frankreich und den Norden Europas. Es war immer ein dicker Leica-Brocken dabei, aber es hat auch andeutungsweise nie irgendwelche Probleme gegeben. Jetzt geht`s im Oktober/November nach Chile (Atacama bis Cap Hoorn) und dann in die Antarktis. Die M 10-R plus APO-Summicron 35 mm, 75 mm und das 135er APO-Telyt werden natürlich eingepackt. Es würde mir sonst etwas fehlen und auch mein wie immer mitreisender Foto-Freund wird nicht auf sein SL2-Geraffel verzichten wollen.

Edited by Hans-Dieter Gülicher
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vor 40 Minuten schrieb Hans-Dieter Gülicher:

Ich mache seit gut 30 Jahren meine Fernreisen, primär West-USA, Canada und Alaska, aber auch Frankreich und den Norden Europas. Es war immer ein dicker Leica-Brocken dabei, aber es hat auch andeutungsweise nie irgendwelche Probleme gegeben. Jetzt geht`s im Oktober/November nach Chile (Atacama bis Cap Hoorn) und dann in die Antarktis. Die M 10-R plus APO-Summicron 35 mm, 75 mm und das 135er APO-Telyt werden natürlich eingepackt. Es würde mir sonst etwas fehlen und auch mein wie immer mitreisender Foto-Freund wird nicht auf sein SL2-Geraffel verzichten wollen.

Es geht eben immer gut, bis es mal nicht mehr gut geht ... Und dafür habe ich meine Fotoversicherung. Wobei die im hier beschriebenen Fall vermutlich nicht alles ersetzen würde. Hatte vor Jahren etwas Ähnliches, allerdings im Wert mit einer Null weniger hinten dran. Da bekam ich aus Kulanz und wegen lange nix passiert 50% ersetzt. Ich hätte die Tasche in der Hand behalten müssen, sonst mangelnde Aufsichtspflicht.

Seitdem beherzige ich das und selbst da ist man nicht sicher. Hatte erst letztens den Fall, dass sich von Sitz hinter mir eine Hand in die Tasche zu schlängeln versuchte. Hab das kurz beoachtet, um die Intention zu prüfen und dann beherzt zugeschlagen. Es folgte die schnelle Flucht aus dem Wagon. Im Nachheinein hätte ich mir lieber was einfallen lassen sollen, um den Kollegen nicht entkommen zu lassen, aber auch da muss man ja die eigenen Gesundheit vorziehen ...

In diesem Sinne, tut mir wirklich leid um den Verlust und ich drücke die Daumen, dass es zumindest in Teilen ersetzt wird! Immerhin ist es nur materieller Verlust.

Übrigens ist man absolut nirgends mehr sicher, mir wurde auch schon bei einer Hochzeit ein Objektiv geklaut. Und das muss einer der Gäste gewesen sein, weil zu dem Zeitpunkt niemand sonst anwesend war ...

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On 7/22/2023 at 5:47 PM, R-ler said:

Schon mein Vater überklebte alle Leica Schriftzüge bei Paris Aufenthalten in den 1980er Jahren.

Ich bin SICHER, dass seine Kamera nicht gestohlen wurde, wenn er das Leica-Logo überklebt hätte 🤦🏻‍♂️.

Den Dieben ist das aufgeklebte Logo völlig Wurst. Wenn Sie das Ziel sind, werden Sie ausgeraubt, mit oder ohne Klebeband.

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Am 25.7.2023 um 08:27 schrieb B. Lichter:


Viele Fotografen laufen in der Fremde auch wirklich mit dem Spruch auf der Stirn „Bitte geklaut mich!“ herum.

Ist doch Quatsch. Der Böse ist nicht der der mit Kamera, Handtasche oder was auch immer rumläuft, sondern immer noch der , der klaut.

Es gab mal Zeiten da wurden den erwischten die Hand genommen.  

Heute gibt es Verständnis für die armen Täter und Schuldzuweisung an das Opfer zu unvorsichtig gewesen zu sein.

 

 

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vor einer Stunde schrieb Al Brown:

Ich bin SICHER, dass seine Kamera nicht gestohlen wurde, wenn er das Leica-Logo überklebt hätte 🤦🏻‍♂️.

Den Dieben ist das aufgeklebte Logo völlig Wurst. Wenn Sie das Ziel sind, werden Sie ausgeraubt, mit oder ohne Klebeband.

Stimmt sicher bedingt.

Aber auch in den 1980ern war Leica als teures Luxusspielzeug bekannt und schnell erkannt.

Wer mit Luxusartikeln unterwegs ist, wird vielleicht auch interessanter für die Täter.

Denn eine Leica brachte (bringt) beim Verscherbeln eben mehr als eine Kamera von Porst.

Edited by R-ler
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