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Elmar-M 1:2,8/50 6bit wird nicht erkannt


john_galt

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vor 9 Minuten schrieb espelt:

Wie das genau ausgelesen wird, kann ich nicht sagen.
Aber Deine Kamera zeigt ja auch jeweils den richtigen Bildrahmen im Sucher an. Über diesen Weg wird es wohl gehen....

Ja natürlich, das ist naheliegend.
Wozu es aber zusätzlich zur 6bit-Codierung, mit der sich 64 verschiedene Objektive unterscheiden ließen, noch diese Information braucht, ist mir auch nicht so ganz klar. Aber wahrscheinlich stehen da noch so einige neue Objektive auf der Leica „Roadmap“ 😉

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vor 4 Stunden schrieb john_galt:

Wozu es aber [...] noch diese Information braucht, ist mir auch nicht so ganz klar.

Na, was glaubst du, wie die M-Kameras seit 1954 die jeweils zum Objektiv passenden Leuchtrahmen einstellen? Sicher nicht per elektronisch mittels Mikroprozessor ausgewertetem 6-Bit-Code ... und es soll ja alles vorwärts wie rückwärts kompatibel bleiben.

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vor 10 Stunden schrieb 01af:

Na, was glaubst du, wie die M-Kameras seit 1954 die jeweils zum Objektiv passenden Leuchtrahmen einstellen? Sicher nicht per elektronisch mittels Mikroprozessor ausgewertetem 6-Bit-Code ... und es soll ja alles vorwärts wie rückwärts kompatibel bleiben.

Da bin ich wohl falsch verstanden worden: Natürlich ist es seit 1954 für die korrekte Einspiegelung der Leuchtrahmen erforderlich, eine „mechanische Objektiv-Codierung“ in Form der Bajonett-Nocken zu haben. Ich meinte nur, dass die 6bit-Codierung der Objektive hinreichend Möglichkeiten zur eindeutigen Identifizierung eines jeden Objektivs für digitale Ms bietet und also die mechanischen Unterschiede hierfür nicht mehr (zusätzlich) erforderlich sind.

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vor 16 Minuten schrieb john_galt:

Ich meinte nur, daß die 6-bit-Codierung der Objektive hinreichend Möglichkeiten zur eindeutigen Identifizierung eines jeden Objektivs für digitale Ms bietet und also die mechanischen Unterschiede hierfür nicht mehr (zusätzlich) erforderlich sind.

Die mechanischen Unterschiede sind aber da – und müssen auch bleiben, denn niemand will 6-bit-codierte M-Objektive, die nur an digitalen M-Kameras sinnvoll funktionieren. Und umgekehrt tastet auch die allerneueste digitale M-Kamera wie eh und je die Bajonettkrampe ab, denn sie soll schließlich mit allen M-Objektiven (und adaptierten Schraubobjektiven) funktionieren, nicht nur mit 6-bit-codierten.

Also ist es eine Selbstverständlichkeit, daß die vorhandene Information auch genutzt wird.

Die Länge der Bajonettkrampe teilt die M-Objektive seit jeher in drei Kategorien ein – 28/90, 35/135 und 50/75. Wenn ein neumodischer 6-bit-Code vorhanden ist und von der Kamera eingelesen wird, muß er dazu passen, anderenfalls stimmt etwas nicht. Deine Kamera weiß, daß dein Objektiv kein 28er Summicron ist. Also warum sollte sie eine Information anzeigen, von der sie weiß, daß sie falsch ist?

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Danke, ist mir schon klar. Warum sollte die Kamera eine Information nicht auch auswerten, die sie ohnehin hat.

Na ja, jetzt warte ich mal, bis die Farbe kommt …

Müsste ja jetzt einfach und ganz ohne Customer Care umzusetzen sein. Bin nur gespannt, ob sich die noch einmal melden, oder sich einfach weiter „wegducken“. Ein Foto von der falschen Codierung hatte ich ihnen ja geschickt.

Noch einmal allen vielen Dank für die Hilfe.

Gruß, Peter

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also bei mir wurde die fehlcodierung sehr rasch vom CS richtig gestellt. um ehrlich zu sein, habe ich es nicht glauben können, dass es möglich ist ein objektiv falsch zu codieren und dem Kunden zu retournieren. aber wie gesagt, ich hatte das auch mal vor einigen jahren.

 

 

 

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Reklamationen werden schneller bearbeitet, besonders innerhalb einer Garantiezeit.
Die geht natürlich verloren wenn man selbst Hand anlegt.
Doppelt schade, wenn das Nachbessern erst mal mißlingt.
Der Verkaufswert eines erkennbar selbst bemalten Objektivs dürfte geringer sein als bei einem vom Service nachgearbeiteten, zumal man darüber von Leica eine Dokumentation erhält. 

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vor einer Stunde schrieb Zeitblom:

Der Verkaufswert eines erkennbar selbst bemalten Objektivs dürfte geringer sein als bei einem vom Service nachgearbeiteten, zumal man darüber von Leica eine Dokumentation erhält.

Ist sicher so. Ich bin aber ungeduldig, bei sowas Pragmatiker und kann darüber hinaus gerade Striche auf Papier bringen. Also den Edding gespitzt, Schablone ausgedruckt, ausgemalt. 2 Objektive = 15 Minuten. Passt. Kamera erkennt was sie soll. Und wenn die Farbe blass wird - ich weiß ja wie´s geht. Dem Sensor der die "Codierung" liest, ist es übrigens völlig egal, ob das schön oder eher wie ein Klecks aussieht. Hauptsache an der richten Stelle schwarz. 
Verkaufswert? Ist mir egal. Ich hab die Dinger um sie zu benutzen. 

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Welchen Vorteil bringt die Codierung? 
Mein 90er Elmarit-M hat keine, das „Problem“ löst man dann übers Menü.
Wenn ich das 90er jetzt draufschraub weiss die Kamera das ohne das ich weiter rumfingern muss.
Ist das eher ein Problem wenn ich mehrere 90er hätte?

 

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vor 59 Minuten schrieb 9000 Kelvin:

Welchen Vorteil bringt die Codierung

Bei den langen Brennweiten ist es soweit ich weiß relativ egal. Bei Weitwinkel soll es wohl etwas ausmachen, Auswirkungen auf die Qualität z.Bsp. hinsichtlich Vignetierung haben. Tatsächlich hab ich wenn ich das mal ausprobiert hab keine sichtbaren Unterschiede wahrgenommen. 
Ist am Ende für mich mehr von akademischem Wert, wenn ich in den Bilddaten nachschauen kann mit welchem 50er das entstand. 

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vor 3 Stunden schrieb Zeitblom:

Reklamationen werden schneller bearbeitet, besonders innerhalb einer Garantiezeit.
Die geht natürlich verloren wenn man selbst Hand anlegt.
Doppelt schade, wenn das Nachbessern erst mal mißlingt.
Der Verkaufswert eines erkennbar selbst bemalten Objektivs dürfte geringer sein als bei einem vom Service nachgearbeiteten, zumal man darüber von Leica eine Dokumentation erhält. 

Ich habe unmittelbar nach Erhalt des Objektivs reklamiert; das war am 1. Februar (2023). Der „Customer Service“ hat sich seitdem nicht einmal herabgelassen, darauf überhaupt zu antworten.

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Der Verkaufswert ist für mich, speziell bei diesem Objektiv, auch eher nachgeordnet. Ich will es benutzen.

Ja, und natürlich ist mir auch klar, dass es nicht unbedingt einer Codierung bedarf, um ein Objektiv an der digitalen M zu nutzen. Hat man aber mehr als ein uncodiertes (ich habe noch ein 15er Voigtländer), muss man beim Wechsel immer ins Menü gehen, und das richtige aus der Liste wählen - wenn man korrekte Exif-Daten haben möchte, was bei mir der Fall ist.

Edited by john_galt
Ergänzung
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vor 7 Stunden schrieb espelt:

Ist sicher so. Ich bin aber ungeduldig, bei sowas Pragmatiker und kann darüber hinaus gerade Striche auf Papier bringen. Also den Edding gespitzt, Schablone ausgedruckt, ausgemalt. 2 Objektive = 15 Minuten. Passt. Kamera erkennt was sie soll. Und wenn die Farbe blass wird - ich weiß ja wie´s geht. Dem Sensor der die "Codierung" liest, ist es übrigens völlig egal, ob das schön oder eher wie ein Klecks aussieht. Hauptsache an der richten Stelle schwarz. 
Verkaufswert? Ist mir egal. Ich hab die Dinger um sie zu benutzen. 

Warum verblasst denn selbst aufgetragene Farbe im Gegensatz zu der vom Customer Care?
Verkrümeln sich da weiße Revell-Pigmente im Innern von Kamera oder Objektiv?
Ne, für solchen Bastelkram habe ich zu lange für Leica sparen müssen.
Und im Andenken der Erben steigt man gewiss mit höheren Verkaufswerten.😀

Edited by Zeitblom
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vor 5 Stunden schrieb john_galt:

Ich habe unmittelbar nach Erhalt des Objektivs reklamiert; das war am 1. Februar (2023). Der „Customer Service“ hat sich seitdem nicht einmal herabgelassen, darauf überhaupt zu antworten.

Anruf genügte, Termin vereinbart, nach Wetzlar gefahren, im Café Leitz gemütlich gewartet bis die Nachbesserung erfolgreich erledigt war.
So passiert mit einem Mandler-Summilux 75, das vom Service derartig falsch justiert worden war, dass die Einstellung bei Unendlich völlig daneben lag.
Mit einigen Testbildern auf dem mitgebrachten Macbook gezeigt und nachher ebenso auf dann richtige Justierung überprüft.
Da innerhalb der Garantiezeit, keine zusätzlichen Kosten - außer Fahrt und Zeit.
Das sollte bei einer fehlerhaften Kodierung noch wesentlich schneller zu bewerkstelligen sein.
  

Edited by Zeitblom
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vor 48 Minuten schrieb Zeitblom:

Warum verblasst denn selbst aufgetragene Farbe im Gegensatz zu der vom Customer Care?
Verkrümeln sich da weiße Revell-Pigmente im Innern von Kamera oder Objektiv?
Ne, für solchen Bastelkram habe ich zu lange für Leica sparen müssen.
Und im Andenken der Erben steigt man gewiss mit höheren Verkaufswerten.😀

Die Werkscodierung besteht aus Vertiefungen in denen die Farbe aufgebracht wird. Da reibt sich sich eben nix ab; im Gegensatz zu Auftrag direkt auf dem Material.
Das verblasst eben. 
Weiß braucht man nicht. Es genügt etwas schwarz. Und dann kein dicker Farbauftrag sondern ein Strich Edding. Reicht und erfüllt den Zweck. Verkrümeln tut sich gar nix.
Andenken an meine Erben? OMG - den Digitalkram kann man in 15, 20 Jahren in die Tonne schmeißen. Und die Objektive wandern zum Trödler oder sonst wohin. Verkaufswerte? Kiss....

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Kurz der aktuelle Stand: Habe eben beim Customer Care angerufen (die Nummer, die auf der offiziellen Leica Website unter „Service Kontakt“ angegeben ist). Der freundliche Mitarbeiter, dem ich die Sache mit der falschen 6bit-Codierung erklären wollte, fragte mich dann mitten im Gespräch, was für eine Codierung ich denn meinte …  (er wäre schließlich kein Techniker). Ist der Fachkräftemangel jetzt auch bei Leica angekommen??😳
Na ja, jetzt warte ich auf Rückruf von jemandem, der sich mit der komplexen Materie auskennt.

Grüße, Peter

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