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Velvia Scan versus 4/3 RAW


dl6urk

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Fuji Velvia-Scan oder 10 MP 4/3 RAW Datei.

 

Welche Technologie erzeugt bei großformatigen Prints die

qualitativ ( Schärfe / Rauschen) besseren Ergebnisse? Wer kann dazu

aus eigener praktischer Erfahrung berichten?

 

Vielen Dank

 

 

 

 

Hallo dl6urk

 

eindeutig der Scan!!!

 

Erstmal herzlich willkommen im Forum. Und bevor nun ein lautes Protestgeschrei losgeht, lassen Sie mich bitte ein paar erklärende Zeilen dazu geben.

 

Wir, meine Frau und ich, sind seit fast 30 Jahren begeisterte Knipser mit dem R-System. Da wir ein paar unserer Bildchen kommerziell verwerten, kommen wir in der Regel um eine Digitalisierung unserer photografischen Erzeugnisse gar nicht mehr herum. Wir knipsen seit ein paar Jahren ausschließlich mit Fuji Velvias oder Provias.

 

Die Scannerei ist ein Kapitel für sich. Grundsätzlich holt man ein Maximum aus den Dias nur mit Trommelscannern heraus. Also verwenden wir Trommelscanner der Firma Hell oder neuerdings auch einen Imacon Flextide 848. Das machen wir aber nicht selbst, sondern lassen dieses Geschäft durch Profis erledigen. Die Resultate sind bezüglich der Pixelmengen den Digitalknipsen von Nikon und Canon überlegen. Wir erreichen in der Regel 25 plus/minus MP. Aber diese Scans sind roh nur selten zu verwenden. Beim Scannen leidet die Qualität; die Fotos sind nicht mehr so knackscharf und man muß mit Photoshop etc. nachbearbeiten. Das ist eine sehr zeitraubende und manchmal auch frustrierende Arbeit. Manchmal hilft nur verkleinern und dann landen wir doch wieder im Bereich des Leica DMR; also irgendwo zwischen 10 und 12 MP.

 

Die Digitalfotographie hat ohne Frage die Qualitätsanforderungen in der kommerziellen Verwertung deutlich angehoben. Und so müssen gerade die Dias handwerklich absolut perfekt sein. Das heißt immer Stativ, immer Spiegelvorauslösung, immer Selbstauslöser und immer feinkörniges Filmmaterial. Dazu gehört am besten noch die Wahl eines der wirklich hervorragenden Apo-Objektive.

 

Der ganze Vorgang ist also recht mühsam. So etwas geht wirklich nur als Hobby!!

 

In den Prints - bei 300 dpi - erreichen wir standardmäßig DIN A 4 und DIN A 3. Darunter wollen inzwischen manche Agenturen auch schon gar keine Fotos mehr annehmen. DIN A 2 Formate erreichen wir ehrlicherweise nur extrem selten. Das hängt auch vom Motiv ab. Bei uns bewegt sich die Ausbeute so um die 5 Fotos pro tausend.

 

Weshalb wir immer noch mit dem analogen R-System knipsen? Ganz einfach, die Objektive sind einfach von einer sagenhaften Qualität und ein Umstieg auf Canon - da wir Naturphotografie betreiben, bleibt nur dieses System mit seinem schnellen Autofocus und den sehr guten Linsen übrig - wäre für uns als Hobbyknipser finanziell nicht zu verantworten. Schließlich sind wir keine Profis. Und außerdem haben wir das R-System irgendwo liebgewonnen. Die Knipsen sind einfach sagenhaft zuverlässig.

 

Aber leider ist die Technik veraltet und das Mitglied "motivfindender" hat einfach recht, wenn er weiter oben anmerkt, daß zwar die Objektive wirklich hervorragend seien, daß man aber ohne die Hilfe eines schnellen Autofocus und ohne Bildstabilisatoren einfach Mühe hat, die Qualität der Objektive aufs Trägermaterial zu bringen. Bestimmte Aufnahmesituationen, in denen schnelle Bewegungen eingefangen werden sollen, bleiben Leicafotographen daher oftmals leider versagt. Ferner schreitet die digitale Technik immer schneller voran und manche Programme beherrschen sogar schon die Beseitigung der chromatischen Aberration, so daß ich bald keine Apolinsen mehr einsetzen muß.

 

Wie dem auch sei. Wir haben beschlossen, die nächste R 10 erst mal abzuwarten und dann neu zu entscheiden.

 

In diesem Sinne: viel Spaß mit der Scannerei (für den rein privaten Bereich sind die Nikon Coolscans übrigens hervorragend geeignet), schönes Wochenende und herzliche Grüße

 

dikdik

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Guest Motivfindender
Hallo,

ich fotografiere mit einer E-1 + Leica-, Zeiss- und Nikon-Objektiven.

Eine wirklich bessere Qalität als mit dem org. 14-54ger Oly erkenne ich nicht.

Ich drucke selbst bis A3+ aus und bin immer noch begeistert.

Ich scanne mit einem Konika-Minolta Dimage scan Elite 5400 meine analogen Dias und Negative ein.

( ... )

Mit einem Friedensgruß

wo

 

Interessante Erfahrung.

 

Ich würde es mal so zusammenfassen wollen:

 

Wie man in diesem Thread sehen kann:

http://www.l-camera-forum.com/leica-forum/tier-natur/36229-startrampe.html

 

wiederspricht sich Holger ja selber, wenn er dort schreibt:

 

mir gefällt es so, wie es ist.

 

Dies ist übrigens ein Beispiel wie man mit FT, hier E1 mit 14-54er, ein Objekt freistellen kann ;) Und es ist schon ein Ausschnitt von ca 60% des Gesamtbildes.

 

Laut Holgers ureigenen Aussagen wenige postings weiter oben in diesem Thread hier sollte das "Startrampenbild" doch eigentlich garnicht mehr ansehnlich, geschweige denn präsentabel sein, oder :D:D Ist doch mit dem DEUTLICH bei Offenblende unterlegenen Olympus-Zoom gemacht worden ! :D

 

amüsierte Grüße

 

Dirk

 

(ich meine jetzt nur das technische am Bild, die Gestaltung lasse ich mal beiseite... )

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Interessante Erfahrung.

 

Ich würde es mal so zusammenfassen wollen:

 

Wie man in diesem Thread sehen kann:

http://www.l-camera-forum.com/leica-forum/tier-natur/36229-startrampe.html

 

wiederspricht sich Holger ja selber, wenn er dort schreibt:

 

 

 

Laut Holgers ureigenen Aussagen wenige postings weiter oben in diesem Thread hier sollte das "Startrampenbild" doch eigentlich garnicht mehr ansehnlich, geschweige denn präsentabel sein, oder :D:D Ist doch mit dem DEUTLICH bei Offenblende unterlegenen Olympus-Zoom gemacht worden ! :D

 

amüsierte Grüße

 

Dirk

 

(ich meine jetzt nur das technische am Bild, die Gestaltung lasse ich mal beiseite... )

 

Eine derartige Aussage kommt in diesem Thread nicht vor, auch nicht zwischen den Zeilen.

dl6urk

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Fuji Velvia-Scan oder 10 MP 4/3 RAW Datei.

 

Welche Technologie erzeugt bei großformatigen Prints die

qualitativ ( Schärfe / Rauschen) besseren Ergebnisse? Wer kann dazu

aus eigener praktischer Erfahrung berichten?

 

Die Meinung der Olympus Anwender, die klassische

Leica R- Objektive (z.B. 3,4/180) an einer 410, 510 o.ä

verwenden, würde mich hierbei besonders interessieren.

 

Weiterhin wäre es für mich interessant zu erfahren, wie sich die Leica KB- Linsen

an der Oly 410/ 510 im Vergleich zu den originalen " telezentrischen " (Zoom-)Objektiven

schlagen.:confused:

 

Vielen Dank

 

 

Hi,

kommen wir noch mal auf die ursprüngliche Frage zurück,

 

also, meine Ausbelichtungen in der Größe 50x75 vom Fachlabor, sind den Belichtungen vom Film, egal ob vom Dia oder Negativ in Schärfe und Farbreinheit deutlich überlegen.

Hinzu kommt, dass so gut wie keine unvorhersehbaren Fehler wie Staub, Kratzer usw. die Bilder unbrauchbar machen.

Natürlich ist eine vorausgehende saubere Bearbeitung der Daten unausweichlich, hinzu kommt die Abstimmung mit dem Labor, wie die Daten auszusehen haben.

 

Den NIKON Scanner habe ich auch, benutze ihn allerdings nur noch für alte Dias, da der Scan egal in welcher Dichte und Art ausgeführt,

eben doch nicht ganz an eine Original Datei ( am besten in RAW ) einer guten DSLR heranreicht.

 

Sicher ist bei kleineren Formaten die Scanner-Qualität ausreichend, das ist keine Frage, aber wer wirklich mal in Großformat (bis zu 100 cm) ausbelichtet,

merkt ganz schnell das dort der Film, egal ob als Original-Belichtung, oder als Scanner-Datei, heute doch schon unterlegen ist.

 

Ich digitalisiere mittlerer weile auch meine Dias z.T. mit dem LEITZ- Illumitran und DMR+100er Apo Elmarit+Nahlinse, auch hier scheint mir die Qualität besser als der Scanner zu sein,

allerdings ist danach eine aufwendigere Nacharbeit nötig, die sonst die Scanner -Software übernimmt

Dafür kann ich 30 Dias in ca. 5-10 Minuten zu je einer 20 MB RAW Datei machen, mit der ich in PS ein ganz ordentliches Digital-Bild erstellen kann.

 

Gruß

Horst

 

PS,

ich arbeite mit DMR + Originalobjektiven und auch mit der Oly-510 + 14-54 + Adapter + Leica Optiken,

das oben geschrieben gilt mit leichten Einschränkungen für beide Systeme.

Die LEICA Optiken haben bei den Großvergrößerungen erhebliche Vorteile an die auch ein 14-54 bei weitem nicht heranreicht.

Wollen wir allerdings auch nicht die Preisklasse der Optiken unterschlagen, denn hier ist jeder Vergleich unfair.

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