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Welche analoge Leica?


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Hallo

Bevor ich mich entschließe eine digitale M-Kamera zu kaufen, möchte ich eine analoge M-Kamera erwerben und testen.

Ich dachte an eine M6 oder M7 sowie an ein Summilux-M 1:1,4/35 mm ASPH.

Dieses Objektiv kann ich ja auch an der M10 oder M11 nutzen.

Derzeit nutze ich u.a. die SL2 mit 35, 90, 90-280.

Erfahrung aus der analogen Zeit - lange vorbei - habe ich mit MF und GF in SW.

In meiner noch vorhanden Dunkelkammer habe ich nur SW Arbeiten durchgeführt..

Ich wüsste gerne welche analogen Farb- und SW Filme und welche Labore empfehlenswert sind.

Bin sporadisch hier nur im digitalen Bereich präsent.

Über Feedback würde ich mich freuen.

Jochen

 

 

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R6M6

Bei mir haben sich über die Jahre einige Ms, LTMs und Rs angesammelt, alle 2nd Hand gekauft und noch immer regelmäßig im Gebrauch. Hier meine Erfahrungen: in () Baujahr a) 2 IIIf (1951, 1953) nach jeweils einer Gesamtüberholung - Kosten 300 - 500€ - sind beide wieder ohne Probleme aktiv. b) M2 (1965) In 1981 eine kleine kostenlose Reparatur. Seitdem ohne Probleme; bei einer Durchsicht (kostenlos)vor einem Urlaub vor 2 Jahren wurde mir vom Leica Service gesagt, dass eine Überholung nich

Elmaron

Das kann ich so nur unterstreichen. "Auf gut Glück" von Privat kann den Luxus-Schnapper ganz schnell zu einem finanziellen Albtraum machen. Der Kauf vom Händler ist eine vernünftigere Variante, allerdings preislich oft nochmal eine andere Liga - wie zitiert, ist dann der Preisunterschied nicht mehr riesig (für Leica-Verhältnisse)... mit einer neuen Leica MP wäre man für die nächsten Jahrzehnte auf der sicheren Seite - mit dem tollen Feeling einer NEUEN analogen Kamera 😃 

Fürnix

Dein Ziel, sagst Du, ist eine digitale Leica. Die meisten Nutzer einer digitalen Leica M haben mit analogen Leicas begonnen, einfach weil das seinerzeit Stand der Technik war. Wenn Du jetzt mit einer analogen Kamera anfängst, wirst Du keine nachhaltige Erfahrung machen, die Du nicht auch beim unmittelbaren digitalen Einstieg machen könntest. Falls Dich die Ausgaben für eine aktuelle fabrikneue Leica schrecken, rate ich zum Kauf eines gebrauchten älteren Modells (M 9 bis 10).

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Wenn du nur testen willst, oder das Feeling einer M Kamera ausprobierne möchtest, warum nicht M2 oder M3 (nicht gut für 35mm!!)?
Kosten viel weniger als M6/M7 und man sieht das gleiche durch den Sucher. 🤭
Und man braucht nur ein paar Sekunden mehr Zeit, nämlich für den externen Belichtungsmesser.

M4/M4p hab ich vergessen. Die M4p ist eine super M!

Edited by Reini
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Mein Vorschlag wäre, Dir über Kriterien  klar zu werden:

Wenn Du bisher die SL kennst, liegt vielleicht eine Spiegelreflex näher - also Leicaflex bzw. R. Die sind auf dem Gebrauchtmarkt immer noch zu einigermaßen vertretbaren Preisen zu bekommen, die meisten R-Objektive (abgesehen von einigen seltenen Ausnahmen, die z.T. extrem teuer sind) auch. R-Objektive sind an einer SL vielleicht sogar besser verwendbar als M-Objektive. Bei den älteren Leicaflex SL bzw. SL2 gibt es das Problem, dass die 0riginal-Batterien heute nicht mehr zu bekommen sind, es gibt aber brauchbaren Ersatz. Im Unterforum zur R gibt es zum gesamten System fundierte Informationen, wenn man etwas sucht.

Wenn es denn unbedingt eine M sein soll, musst Du Dich entscheiden, ob es eine mit oder ohne Belichtungsmessung sein soll. Die M6 mit Belichtungsmessung wird aktuell zu Preisen gehandelt, die aus meiner Sicht völlig überzogen sind. U.U. kommt da eine M7, die neuer ist, sogar billiger. Die MP als aktuell noch gebaute Nachfolgerin der ursprünglichen M6 wird gebraucht seltener angeboten und ist dann noch teurer als die M6 - da lohnt sich eigentlich eher der Neukauf. Wenn ich ehrlich bin, würde ich - aktuell - nicht zum Kauf einer gebrauchten M mit Belichtungsmessung raten, weil der Gebrauchtmarkt völlig durchgedreht ist. Die immer wieder vergessene oder verdrängte Alternative ist die M5 - teilweise gehasst und teilweise geliebt. Wenn man es ganz nüchtern betrachtet, sind die Gründe, sie zu schätzen, wohl die besseren. Sie hat auch das oben genannte Batterieproblem, was aber ebenso lösbar ist. Auch die Preise für die M5 ziehen aktuell unverhältnismäßig an, erreichen aber noch nicht das völlig irre Niveau, auf dem sich aktuell die M6 bewegt. 

Wenn Belichtungsmessung in der Kamera kein Muss ist, wäre die M2 vielleicht die vernünftigste Option (es sei denn, man will irgendetwas in schwarzlack, was Quatsch ist und nur irrsinnig Geld kostet).

Man muss bei älteren Kameras damit rechnen, dass eine Wartung fällig wird, die sich aber im Normalfall lohnt. Die M,  wenn es denn nicht um die Elektronik der Belichtungsmessung geht - wird noch beim Leica Kundendienst gewartet, was natürlich kostet, aber sich aus meiner Sicht lohnt. Probleme mit der Elektronik der M6 und vermutlich auch der M5 können nicht mehr repariert werden, weil es die erforderlichen Bauteile nicht mehr gibt. Für die M7 hat Leica - angeblich - erforderliche Ersatzteile zurückgelegt, das müsste man im Zweifel im Leica Kundendienst erfragen. Die ganzen schönen elektronischen Probleme stellen sich bei einer M2 nicht. Bei einer neuen MP ist die Wartung ebenfalls noch für lange Zeit gewährleistet. Die Spiegelreflex-Modell wartet Leica nicht mehr, hier gibt es aber private Werkstätten, die darauf spezialisiert sind. Auch hierzu gibt es Infos im R-Unterforum.

Edited by UliWer
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Ich habe mich vor ca. einem Jahr wegen der recht hohen Gebrauchtpreise der analogen M für die analoge CL entschieden. Hat auch Messsucher, aber nur Rahmen für 40, 50 und 90 mm, für das 35 mm Summilux nutze ich einfach die äußere Begrenzung des Suchers. Alles bis auf den Belichtungsmesser läuft mechanisch. Kleiner Nachteil: Der Belichtungsmesser braucht eine 1,35 V Batterie (Weincell) und kann irgendwannmal wegen Kabelbruch ausfallen bzw. unregelmäßig funktionieren. Ist aber kein großes Problem, ich habe im Blitzschuh immer meinen kleinen Voigtländer VC Meter II als externen Belichtungsmesser stecken und nutze dann diesen und stelle danach dann Zeit und Blende ein. Schöner geht es natürlich mit dem Zeiger im Sucher, in dem oben auch die Verschlusszeit angezeigt wird.

Beste Farbfilme für mich: Kodak Ektar 100, der einfache Kodak Gold 200 vom Discounter und der Kodak Portra 800. Für Schwarzweiß die alt bekannten Klassiker: Ilford Pan F, FP4, HP5 und Delta 100, 400. Ich lasse meine Filme bei MeinFilmLab, Jörg Bergs entwickeln und scannen und bin da bisher sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Da kannst du auch auf meinem Lomography Profil etliche von sehen.

Edited by hasenvater
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Die Preise mal außen vorgelassen.

Ich möchte die Zeitautomatik der M7 nicht missen.
35mm haben sich *für mich* als nicht sinnvoll herausgestellt, ein lichtstarkes Summilux an der Analog-Knipse auch nicht.
Ich nutze an der M7 sehr gerne 28/5.6 und selten 50/2.5, meist mit Porta 400 oder 800.

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Eine analoge M erst einmal vor dem Erwerb einer digitalen M zu testen, ist sicherlich eine gute Idee. Mit der M6 bin ich bspw. aufgrund der vielen eingespiegelten Sucherlinien nie so recht klar gekommen. Seit einiger Zeit habe ich eine M3, diese nutze ich aber nur hin und wieder für 50mm. Eine M2 habe ich mir mal angeschaut, bei der habe ich bei 35 mm aber das Gefühl, den gesamten Bildausschnitt nicht in einem Blick überschauen zu können. In Summe: Mit M-Kameras werde ich nicht so wirklich warm, bei den meisten hier sieht das sicherlich anders aus. Da hilft nur selbst ausprobieren :)
Ich nutze fast ausschließlich Portra 160 (Entwicklung und Scan bei HSL in Düsseldorf). Ich kann die Kombi nur empfehlen. Einen internen Belichtungsmesser vermisse ich nicht, mir reicht hier eigentlich eine App auf dem Handy. Der Film hat so einen großen Belichtungsspielraum, da reicht eigentlich sporadisches Messen und sonst Schätzen vollkommen aus.

Viel Spaß bei der Entscheidung

Stefan

Edited by Stefan2010
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@Stefan

Auch Dir danke.

@all

Die M7 benötigt doch eine Batterie für die Belichtungsmessung?

Funktioniert die Kamera trotzdem noch manuell wenn Batterie leer ist?

Also Einstellung ISO, Blende, Belichtungszeit, Auslösung?

Jochen

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vor 9 Minuten schrieb the eye of the deer:

Mhmm, eine analoge M als Testimonial für eine digitale M? Ich verstehe diesen Weg nicht. Bis auf das Haptische ist der Rest der Kette der analogen Fotografie doch sehr anders als die Kette der digitalen M.

AHOI

Steven

 

Och, wenn da dann mal aus dem Scanner eine Datei purzelt, dann ist es nicht soooo ein großer Unterschied. Da wiegt der Umsteig von einer SL2 auf einen Meßsucher schwerer (habe ich bis heute nicht wirklich geschafft...)

Liebe Grüße nach HH :)

Stefan

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vor 19 Stunden schrieb spassig123:

analoge M-Kamera erwerben und testen.

An sich ein schönes Vorhaben. Über die derzeitigen Preisverhältnisse steht ja weiter oben schon etwas. Das ist schon recht happig geworden.
Die andere Seite der Medaille ist aber auch, daß man wenn man sich die Preisentwicklung der letzten Jahre bei den analogen M´s so anschaut auch zu dem Schluß kommt: Das Risiko hier Geld zu verbrennen ist gering. D.h. wer vor einem halben Jahr eine M6 gekauft hat um sie zu testen und jetzt merkt analog ist es doch nicht, wird sie jederzeit wieder gut verkaufen können. Evtl. sogar mit plus. Das kann man mit wohl kaum einem digitalen Produkt. Die meist schon auf dem Weg vom Geschäft nach Haus an Wert verlieren. 
Evtl. gibt's in Deiner Nähe auch ein Fotogeschäft oder einen Leicastore die die eine oder andere M im Haus haben. Denn auch bei den alten Schätzchen ist es fein, sie vorab einfach einmal in der Hand zu haben. Der eine mag den schrägen Rückspulknopf ab M4 und findet das so viel besser. Für den anderen geht das gar nicht und er braucht die Rändelschraube.
Und ein Blick durch den Sucher ist auch nicht schlecht. 

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vor 14 Stunden schrieb the eye of the deer:

Mhmm, eine analoge M als Testimonial für eine digitale M? Ich verstehe diesen Weg nicht. Bis auf das Haptische ist der Rest der Kette der analogen Fotografie doch sehr anders als die Kette der digitalen M.

AHOI

Steven

 

Das verstehe ich auch nicht. Bietet doch das digitale Medium die sofortige Bereitstellung des Bildmaterials zum Vergleich und Begutachtung. Und zum testen etwas so teures gleich kaufen? Man kann sich eine Leica sicherlich für ein Wochenende mal ausleihen bevor man die nicht unerhebliche Investition tätigt. Ein Auto kaufe ich mir ja auch nicht zum Probefahren....

Grüße, Markus

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Bei mir lief das etwas anders. Ich hatte bis letztes Jahr digital mit MFT fotografiert. Dann wollte ich mal wieder analog fotografieren wollte und bin dann dort neben einer Rollei 35 zu einer analogen CL mit dem passenden 40er Summicron und dem 90er Elmar gekommen. Die Bildergebnisse haben mich dann so überzeugt, dass ich nun auch eine digitale Leica M wollte und dann fast meine gesamtes MFT Equipment zugunsten einer M10-R und dem 35 Summilux FLE verkauft und es bis jetzt nicht bereut habe. Ohne die anlaoge CL wäre ich nie auf die Idee gekommen, mir eine digitale M zuzulegen.

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vor einer Stunde schrieb hasenvater:

Bei mir lief das etwas anders. Ich hatte bis letztes Jahr digital mit MFT fotografiert. Dann wollte ich mal wieder analog fotografieren wollte und bin dann dort neben einer Rollei 35 zu einer analogen CL mit dem passenden 40er Summicron und dem 90er Elmar gekommen. Die Bildergebnisse haben mich dann so überzeugt, dass ich nun auch eine digitale Leica M wollte und dann fast meine gesamtes MFT Equipment zugunsten einer M10-R und dem 35 Summilux FLE verkauft und es bis jetzt nicht bereut habe. Ohne die anlaoge CL wäre ich nie auf die Idee gekommen, mir eine digitale M zuzulegen.

Vor allem bist Du jetzt ja in einem Objektiv-System für analoges und digitales Fotografieren.

Wie hast Du aber das Batterieproblem an der CL gelöst?

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Ja, das mit dem einen Objektivsystem ist wirklich klasse und war auch noch ein wesentlicher Grund für die digitale M. Ich nehme im Moment für die anloge CL die recht teure (ca. 8-10€) und nach dem ersten Gebrauch nicht sehr lange haltbare Weincell PX625 1,35V. Ich bin noch auf der Suche nach einer Werkstatt o.ä. die die CL für 1,5V Batterie umrüsten kann.

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vor 1 Stunde schrieb hasenvater:

"... Dann wollte ich mal wieder analog fotografieren wollte und ....... Die Bildergebnisse haben mich dann so überzeugt, dass ich nun auch eine digitale Leica M wollte ...... Ohne die anlaoge CL wäre ich nie auf die Idee gekommen, mir eine digitale M zuzulegen.

Das ist natürlich total nachvollziehbar und da passt ein Stein auf den nächsten...Nur der erste zitierte Satz, benennt eine ander Ursprungs-Intension...

 

Natürlich, jeder hat einen anderen Weg um sich sein Equipment zu zulegen und Jochens weg ist nicht meiner. Ich finde es schön, wenn jeder für sich damit glücklich wird, darum gehts ja am Ende. Ich spare mir auch schon seit längerem einen Wolf für eine digitale M, aber nicht erst seit dem ich eine M6 habe, sondern seit meine Frau mir sagte, dass ich mir endlich eine M kaufen soll, damit ich sie nicht mehr damit nerve. 😏

 

AHOI in die Runde

Steven

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vor 2 Stunden schrieb Matterhorn:

Das verstehe ich auch nicht. Bietet doch das digitale Medium die sofortige Bereitstellung des Bildmaterials zum Vergleich und Begutachtung. Und zum testen etwas so teures gleich kaufen? Man kann sich eine Leica sicherlich für ein Wochenende mal ausleihen bevor man die nicht unerhebliche Investition tätigt. Ein Auto kaufe ich mir ja auch nicht zum Probefahren....

Grüße, Markus

noch dazu kann dich so eine alte reperaturanfällige Gewindeleica  ordentlich in gewaltige Unkosten hineinreiten.Neuer Verschlussvorhang,Aufzugreperatur, Messucher rienigen u. justieren,geht ganz schön ins Geld.Da kann einem der Spass an der Freude schnell vergehen.Also ich würde das lassen.

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vor 7 Minuten schrieb eibenbaum:

noch dazu kann dich so eine alte reperaturanfällige Gewindeleica  ordentlich in gewaltige Unkosten hineinreiten.Neuer Verschlussvorhang,Aufzugreperatur, Messucher rienigen u. justieren,geht ganz schön ins Geld.Da kann einem der Spass an der Freude schnell vergehen.Also ich würde das lassen.

Die M7 hat doch Bajonett Anschluss, oder wie soll ich deine Antwort verstehen?

Jochen

 

 

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