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Kann mir jemand bitte einen Fotografen nennen der mit den digitalen M Systemen einen immer wiederkehrenden ähnlichen Bildlook erzeugt wie mit einem analogen System? 

Man erkennt ja meist gut ob das Bild analog oder digital fotografiert wurde. Was mich immer reizt ist das oft nicht Wahrnehmbare wie das stärkere Korn, keine detailreichen Lichter, mehr Unschärfe, pastellener Farbpalette bzw. generell dieser Look (z.B. Portra 400).

-.-> Wer fotografiert mit einer modernen Leica und bearbeitet diese um einen täuschenden analogen Look zu generieren?!
Mich quält die Frage: Kauft man sich nun eine Leica MP oder eine M10 ( M9...) (Look des Objektives sei dahingestellt - Summilux 35mm 1.4 )

 

 

 

Edited by gmfotografie
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"Paddy" Ludolph geht vielleicht in diese Richtung.

Auch wenn ich (aktuell) nicht mit Leica-Kameras, sondern nur Leica-Objektiven, fotografiere und zudem nur noch digital, mag ich eine gewisse analoge Bildanmutung.

Ich denke, dass Objektive mit bestimmten Bildfehlern einen analogen Bildlook unterstützen können - z. B. gute Altgläser.

Auch bei den Kameraeinstellungen kann man ggf. eine Basis für entsprechende Fotos schaffen, beispielsweise die ISO höhersetzen, sofern dies mit den Verschlusszeiten noch passt, bzw. dazu einen Graufilter benutzen. Vielleicht sogar einen "schlechten" Graufilter, der die Objektivqualität negativ beeinflusst.

In der Nachbearbeitung ist sicher auch sehr viel in Richtung "analog" möglich, indem man beispielsweise am Kontrast, Sättigung, Weißabgleich und an den Farben dreht. Man kann solche "Presets" auch bei verschiedenen Fotografen und Anbietern kaufen. Ich mache mir aber lieber meine eigene Bildanmutung, als fertige zu übernehmen, aber wenn der Look gefällt, warum nicht.

Ob es vollständig und weitgehend gelingt, eine analoge Bildanmutung mit einer M10 hinzubekommen weiß ich nicht - ich glaube es aber nicht. Mit meiner digitalen Kamera gehe ich zwar in meine durchaus "analoge" Richtung, aber ich versuche nicht, meine Kodachrome-Fotos digital umzusetzen. Das würde wohl nicht funktionieren.

Edited by Analog im Kopf
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Am 14.5.2021 um 08:59 schrieb gmfotografie:

Kann mir jemand bitte einen Fotografen nennen der mit den digitalen M Systemen einen immer wiederkehrenden ähnlichen Bildlook erzeugt wie mit einem analogen System? ....

Ich bemühe mich, diesen Effekt zu erzielen, indem ich z.B. nicht nur mit meiner M 10-R ausschließlich manuell fotografiere. Meine Voreinstellungen sind generell dng/raw und Adobe-rgb. Die Bildbearbeitung mit ACR/Photoshop ermöglich mir dann weitere "natürliche" Retro-Aspekte.

Ich gebe zu, das alles war mit R9 + DMR leichter zu erreichen. Es ist jedoch immer eine Frage der persönlichen Präferenzen und auch der "aktuellen und wechselnden" Vorstellungen und Ansichten. Aber genau das mußt Du selbst entscheiden (siehe meine eingestellten Fotos unter Bilder aus der M 10-R und Landschaft & Reisen). Den Tip, es mit einem alten Obketiv zu versuchen, kann ich nachvollziehen. Ich habe das gerade mit einem adaptierten R 21-35 mm gemacht. Sieht verdammt gut aus.

MfG Dieter

Edited by Hans-Dieter Gülicher
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Am 14.5.2021 um 08:59 schrieb gmfotografie:

Kann mir jemand bitte einen Fotografen nennen der mit den digitalen M Systemen einen immer wiederkehrenden ähnlichen Bildlook erzeugt wie mit einem analogen System? 

 

 

 

 

Solch einen Fotografen kann ich Dir leider nicht nennen, aber einen, der eine MP und eine M10 besitzt und der niemals versucht einen analogen Bildlook mit seiner M10 zu generieren.

Und wenn der sich für eine MP oder M10 entscheiden müsste, seine Wahl mit größter Überzeugung auf die MP fallen würde.

 

Uwe

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wie wär es mit ner Fuji x-t 3 oder 4. Die hat diverse analoge Filmanmutungen vorwählbar.

Eine ganz verrückte Idee wäre analog zu fotografieren. Der ein oder andere wird das nicht mehr wissen. Das sind Kameras in die man statt

Datenspeicher Filmrollen einlegen kann. Klorollen gehen nicht als Ersatz.

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Einen Tipp, um analogen touch mit der M10 zu bekommen, habe ich doch.

Croppen und auf mattem Fineartpapier drucken.

In diesen Momenten liebe ich meine M10 doch.🥰

Uwe

 

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  • 3 months later...

Es ist doch völlig egal ob ein Bild digital oder analog aufgenommen wurde. Entscheidend ist doch das Bildergebnis. Entweder ist ein Bild gut oder nicht. Hier im LUF gibt es ja nur digitale Bilder zu sehen, auch wenn die eine oder andere Aufnahme analog entstanden ist. 
Klar kann ich unterscheiden zwischen digital oder analog, hat aber nichts mit der Bildaussage zu tun. 
Ich bearbeite meine digital aufgenommenen Bilder teilweise schon recht heftig. Warum? Ganz einfach: Weil es mir gefällt. Natürlich mache ich mir ein paar Gedanken welcher Look passt. Im Prinzip nicht anders als die Freaks in der Dunkelkammer. Hier abwedeln, da nachbelichten, vielleicht ein wenig härtere Papiergradation, ach ja tonen kann man auch noch. Mit dem Papierentwickler noch spielen. Bei der Filmentwicklung geht ja auch bekanntermaßen einiges. Da Lob ich mir meine paar Schieberegler in Photoshop. 
Als es digitale Fotografie noch nicht gab, da war es doch das Ziel möglichst kein Korn zu erzeugen und scharf sollte der Entwickler sein. Im Prinzip sollte das Ergebnis ein aalglattes Bild sein. Fast wie Digital. Nun haben wir aalglatte Bilder.....

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Am 25.8.2021 um 21:26 schrieb joachimw:

....
Als es digitale Fotografie noch nicht gab, da war es doch das Ziel möglichst kein Korn zu erzeugen und scharf sollte der Entwickler sein. Im Prinzip sollte das Ergebnis ein aalglattes Bild sein. Fast wie Digital. Nun haben wir aalglatte Bilder.....

.... und sind auch nicht zufrieden. Die immer noch agierenden Super 8 und 16mm Filmer sind teilweise(!) noch schlimmer. Besonders unter den neu einsteigenden Jungfilmern werden Fusseln und Laufstreifen und wackelige Kameraführung oftmals beklatscht und seit Jahrzehnten restlos überlagertes Filmmaterial zu horrenden Preisen gekauft und mit viel Enthusiasmus zu schaurigen Ergebnissen "entwickelt". Ergebnisse die in früheren Zeiten in Filmklubs und Wettbewerben zur Exkommunikation geführt hätten .... aber damals hieß das eben auch  "Wettbewerb" und nicht "Challenge". Die Zeiten ändern sich .... nicht zwingend immer zum Besten. "Die Äpfel in des Nachbars Garten ...." gilt offensichtlich auch hier, weil immer das Andere als erstrebens- und bewundernswert gilt.

Edited by wpo
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