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Hochzeit Standesamt


gio58093
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Hallo zusammen,

Freunde haben mich gebeten ihre standesamtliche Hochzeit und den Tag, soweit Corona das zulässt, zu fotografieren. Nicht ganz ungefährlich für eine Freundschaft wenn man bedenkt, dass ich weder Hochzeitsfotograf, noch irgendwie professionell tätig bin. Vielleicht hat da jemand einen Tipp.

Ich würde die Leica Q und die M10-P mit 50 summilux und 75 summicron mitnehmen wollen um nicht so oft wechseln zu müssen (21 und 35 bleiben dann zu Hause)
alternativ wäre auch noch eine ältere DSLR Ausrüstung mit Zoom-Objektiven vorhanden

wie wäre da Euer Tipp? Was wäre zu beachten. Die beiden Leicas kann ich gut und relativ blind bedienen.

 Vielleicht mache ich mir auch unnötigerweise „einen Kopf“. Ich will es natürlich auch nicht vergeigen.

Gruß Rolf

 

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Wie kann man auf die Idee kommen, das 50er und 75er mitnehmen zu wollen, das 21er und das 35er aber daheim lassen zu wollen? Sind die Dinger so schwer?

Ansonsten schreibe ich irgendwann in meinem Leben mal eine Anfänger-Anleitung für google für langjährige Mitglieder des Leica-Forums mit niedriger Beitragszahl, großen anstehenden Aufgaben und hohem Anspruch an die Auskunftsfreude der Mitforenten mit der sperrigen Überschrift "Auffinden von Threads mit bereits mehrfach gegebenen Antworten auf die aktuelle Fragestellung mit google leicht gemacht dank der xonns'schen Anfänger-Anleitung für google für langjährige Mitglieder des Leica-Forums mit niedriger Beitragszahl, großen anstehenden Aufgaben und hohem Anspruch an die Auskunftsfreude der Mitforenten".

 

Edited by XOONS
hochzeit fotografieren site:www.l-camera-forum.com
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Die Objektivwahl für das fotografieren einer Hochzeit ist mir auch unverständlich. Das werden dann Aufnahmen  einer in gewissem Sinn Party mit mittlerem Tele- Objektiv. Und so etwas noch nie gemacht zu haben, die nicht wiederholbaren Aufnahmen einer Hochzeit sich zuzutrauen.... mutig. mutig. 

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.. ich habe jetzt auch noch nicht viele hochzeiten fotografiert und ich hatte auch immer eine leica dabei ..
aber die meisten aufnahmen habe ich mit einem 24-70er zoom gemacht - als zweite brennweite 70-200 beide lichtstark.
die leica kam dann für stille momente zum einsatz - kirche und standesamt (35mm und 90mm)
für dich übersetzt Q und 90mm.

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Von allen Urlaubsmotiven kann man die schönsten Postkarten kaufen, falls man fotografisch mal daneben haut, aber von Hochzeiten nicht. Die müssen auf den Punkt sitzen, unwiederholbar (zumindest meistens in der Braut-/Bräutigam-Konstellation).

50 und 75mm sind gut, aber es braucht nicht nur die 28mm der Q, sondern evtl. auch die 21mm. Und nicht unterschätzen würde ich das manuelle Fokussieren im Stress an der M wenn´s die erste Hochzeit ist (und dann noch die von BISHER Freunden). Und dann ist da noch das Licht. Available light ist zwar klasse, aber eben nicht immer so available wie man es gerne hätte.

Ich habe mit Leica M ein paar Hochzeiten als GAST ergänzend geknipst und mich dabei schön aus den offiziellen Bildern rausgehalten. Explizit darauf hingewiesen, dass ich gerne als GAST komme, der seine Kamera mitbringt und ein paar GAST-Impressionen zwanglos einfängt.

Wenn es Aufträge waren, wurde eine DSLR mit ein paar guten entfesselten Systemblitzen sowie einer großen Blitzanlage für die "stationären" Motive benutzt. Und mit AF gearbeitet auch bei den Festbrennweiten von 24 bis 85 mm (als Zoom nur ein 2.8er 24-70 und 70-200 ergänzend).

Ich würde dem befreundeten Brautpaar auch klar sagen, ob man als Gast kommt oder als Fotograf. Mit den entsprechenden Konsequenzen was Honorar und Erwartungen angeht.

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Hallo Rolf,

Hochzeitsreportagen gelingen am besten, wenn man sich nicht auf die Technik konzentrieren muß. D.h. Du solltest dein Augenmerk auf wichtige und witzige Szenen und Augenblicke setzen und eine schnelle Kamera immer zur Hand haben. Deshalb käme bei mir die Q mit. Die solltest Du immer griffbereit haben, damit Dir wichtige Momente nicht durch die Lappen gehen. Für die M würde ich nur das 50er mitnehmen. Hänge Dir beide Kameras um und benutze die M (mit dem 50er) für die Portraits.

Wird schon "schiefgehen" :)

 

Viele Grüße

Axel

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Auch wenn die Profis sich jetzt auf den Schlipps getreten fühlen:

Es kommt nicht in erster Linie auf das Ergebnis an, sondern auf den guten Willen und die gute Stimmung. In allen mir bekannten Fällen, in denen ein "richtiger" Fotograf engagiert wurde, war das Paar erstmal sehr oder zumindest recht angetan von den Bildern, ein oder zwei Abzüge kamen an die Wand -  und der Rest verschwand irgendwo in einer Schublade und / oder Datei. Abgehakt. Und wenn die Bilder dann doch irgendwann nochmal angeschaut wurden, kam es nur noch auf den Erinnerungswert an: "Weißt Du noch ... " Fehlbelichtungen, Unschärfen, angeschnittene Personen, unglückliche Perspektive spielten dann keine Rolle mehr - genauso wie bei Urlaubsschnappschüssen.

Also mach Dir keine Sorgen, es kann nichts Ernsthaftes passieren.

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vor 5 Minuten schrieb motard:

ein oder zwei Abzüge kamen an die Wand -  und der Rest verschwand irgendwo in einer Schublade und / oder Datei. Abgehakt.

Das ist wohl die Realität.

Ein wirklich schönes Foto vom Brautpaar für die Schlafzimmerkommode und der Rest geht in ein Fotoalbum.. Nichts nervt mehr als ein Fotograf, der in der Feier oder gar mitten in der Zeremonie mit seinem Technikfuhrpark herumtanzt.
Ja, ich habe auch schon Hochzeiten fotografiert, mit einer Kompaktkamera mit Standardzoom (Leica X Vario). 
Für besagtes Porträt kann man dann Lichttechnik usw. beibringen, meist findet das dann aber gesondert statt.

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Es geht hier doch eher um die Erwartungen die sehr unterschiedlich sein können. Ein formelles Hochzeitsbild am Eingang des Standesamtes schnell geschossen wird vielen genügen. Es gibt aber auch Brautpaare die unbedingt eine komplette Reportage möchten die ihre Geschichte erzählt. Damit es eben nicht nur das formelle Hochzeitsbild für Ommas Kommode wird. Gute Fotografen (und damit schliesse ich Amateure ausdrücklich ein!) erzählen mit ihren Bildern diese Geschichte. Das wird dann nicht in der 1/160 Sekunde in der das Paar für das Simmsbild vor der Kamera stand abgefrühstückt.

Auch spannend sind Bilder die die Gäste so machen. Grad die aus den Einwegkameras und Handies. Technisch sicher nicht perfekt, fangen sie Momente ein, die der Profi nicht unbedingt sieht, weil er grad an einer anderen Ecke geknipst hat.

Nach vielen Jahren schaut man sich gemeinsam die Fotobücher an und sieht Menschen, die vielleicht schon lange nicht mehr leben. Die dabei geweckten Erinnerungen gehören mehr dazu als das Simmsbild des Brautpaares.

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vor 40 Minuten schrieb Steve Bauer:

Nichts nervt mehr als ein Fotograf, der in der Feier oder gar mitten in der Zeremonie mit seinem Technikfuhrpark herumtanzt.

Und genau das macht ein guter Profi nicht, er bleibt nahezu unsichtbar und bekommt trotzdem gute Bilder raus. Den Tanz mit dem Technikfuhrpark machen meist die unsicheren Hobby-Fotografen die eingeladen wurden, um den Profi einzusparen.

Und natürlich gibt es auf beiden Seiten Techniktänzer, deshalb schaut man sich nicht nur vorher die Bilder der Hochzeitsfotografen an, sondern erkundigt sich bei Brautpaaren wie es denn so ablief.

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vor 2 Minuten schrieb Rona!d:

Es geht hier doch eher um die Erwartungen die sehr unterschiedlich sein können. Ein formelles Hochzeitsbild am Eingang des Standesamtes schnell geschossen wird vielen genügen. Es gibt aber auch Brautpaare die unbedingt eine komplette Reportage möchten die ihre Geschichte erzählt. Damit es eben nicht nur das formelle Hochzeitsbild für Ommas Kommode wird. Gute Fotografen (und damit schliesse ich Amateure ausdrücklich ein!) erzählen mit ihren Bildern diese Geschichte. Das wird dann nicht in der 1/160 Sekunde in der das Paar für das Simmsbild vor der Kamera stand abgefrühstückt.

Auch spannend sind Bilder die die Gäste so machen. Grad die aus den Einwegkameras und Handies. Technisch sicher nicht perfekt, fangen sie Momente ein, die der Profi nicht unbedingt sieht, weil er grad an einer anderen Ecke geknipst hat.

Nach vielen Jahren schaut man sich gemeinsam die Fotobücher an und sieht Menschen, die vielleicht schon lange nicht mehr leben. Die dabei geweckten Erinnerungen gehören mehr dazu als das Simmsbild des Brautpaares.

Das Gefühl für den richtigen Augenblick ist wichtiger als die Ausrüstung, Ronald. Dieses Gefühl kann man nicht kaufen. 

Wenn ich mir die Bilder anschaue die meine Tochter von meinen Enkeln schickt, mit dem Handy, werde ich es in Zukunft mit meiner S 5 schwer haben mitzuhalten.

Bleib fit und ich hoffe es geht Euch vieren gut 😉

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vor 11 Stunden schrieb leitna:

Ich würde nur die M10P und das 50iger Summilux verwenden, sonst nichts.

Richtig, um genau diese Stimmungen und Augenblicke einzufangen ist das doch eine ideale Kombination.
Ich habe als Hochzeitsgast schon "Profi"Fotografen erlebt, die mit Rucksack und Freizeitkleidung durch die Feier stiefelten und jedem ihr monströses Glasrohr unter die Nase hielten und zudem blitzten, als gäbe es kein Morgen.
Sehr gute Leute halten sich - natürlich angemessen gekleidet - im Hintergrund, korrekt.

Edited by Guest
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vor 3 Minuten schrieb Steve Bauer:

Sehr gute Leute halten sich - natürlich angemessen gekleidet - im Hintergrund, korrekt.

Wenn die Gäste (bis auf´s Gruppenbild) garnicht merken, wer da der Fotograf war, hat er alles richtig gemacht.

Ich habe habe mal eine Hochzeit fotografiert da hat das Brautpaar gesagt, sie hätten überhaupt keinen Fotografen engagiert. Sie wollten auch kein formelles Hochzeitsbild und auch keine Gruppenfotos. Das hat richtig Spaß gemacht.

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Wenn es mehr als 4-5 Gäste sind ein 35er für ein Gruppenphoto und Aufnahmen im Standesamt. Zusätzlich ein leichtes Tele, deine Freunde wollen bestimmt auch ein Bild von jedem Gast, dem sie es dann später schicken können. Damit sollten dann auch ein paar atmosphärische Aufnahmen über den Tag möglich sein. Auch mal ein Bild vom Standesamt und dem Restaurant machen. Sonst wie Ronald schon schrieb eine große Tüte Einwegkameras auf den Tischen verteilen und locker bleiben. Du willst ja schliesslich auch was von der Feier haben.

Viel Spaß, Stefan

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Kann auch gut gehen, das Vorhaben. In einem Vorgespräch findest du heraus, ob das Brautpaar bezüglich Fotos ganz klischeebehaftete Vorstellungen hat, dass nämlich der Tag so organisiert wird, dass eine Dokumentation wie im Katalog realisiert werden kann, oder ob es einen Freund an seiner Seite haben möchte, der diese Zeremonie und Begegnung mit seiner Kamera und aus seiner Sicht erzählen soll.

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Ich denke, dass eine Leica nicht die Lösung ist. Es beginnt mit den Speicherkarten; warum hat jede Profi-Kamera 2 Speicherkarten? Meine Canon stelle ich an solchen Anlässen immer so ein, dass jedes Bild gleichzeitig auf beide Karten geschrieben wird. Wer denkt, eine Speicherkarte geht niemals kaputt, der irrt.

Zudem muss der AF blitzschnell sein. Bevor jemand merkt, dass ich fotigrafiere, ist schon abgedrückt und die Kamera wieder unten. Zudem ist es wichtig, viele Bilder zu machen. Die Leute mögen es nicht, wenn sie nicht "gut" auf den Bildern sind. 

Viele Aufnahmen sind in Innenräumen. Da wäre für mich auch 1,4 (oder minimal 2.0) Pflicht. Im Aussenbereich 2.8.

Als Objektive an meiner Canon würde ich nehmen: 24-70 2,8, 50mm 1,4, 135mm 2,0. Ein 70-200 2,8 ist mir erfahrunggemäss zu schwer und für meine Art der Reportage unnötig. Auch Image Stabilizer brauche ich nich.

Und noch: Möglichst kurze Belichtungzeiten sind Pflicht. ISO 400 oder 800 ist kein Problem. In Ausnahmefällen ev. bis 6400. Blitz geht aus meiner Sicht gar nicht. Habe ich noch nie vermisst.

Das ist meine Sicht der Dinge

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Wenn alle Ratschläge befolgt werden, möchte ich die Bilder später gern sehen.  😀

Manchmal graust es mich, wenn ich in den Fotografen- Schaufenstern Hochzeitsbilder anschaue. Aber ich bin ja 2Generationen älter, als die dort Abgebildeten. Fotografie ist ja auch modisch. . „Auf dem Land“ können das jetzt schon mal Gesellschaften von 100 Personen, oder mehr sein. ( ein fast Wettbewerb... wer hat mehr Gäste) Da brauchen die Hochzeitsfotografen regelrechte Tribünen, die auf Anhängern montiert, mitgebracht  werden.... für das Foto mit Allen. ........von wegen iPhone- Fotos. 
Und dann werden die Hochzeitsalben, richtige Bücher angefertigt. Und bei den ländlichen Familien, den „Höfen, 200 oder mehr Jahre in Besitz und Betrieb “ hängen die eigenen Hochzeitsbilder und die von Eltern und Großeltern in den „Stuben“....und von Gestorbenen das  Bild mit schwarzer Trauerschleife; zwar nimmt der Brauch ab... aber es gibt ihn noch. 

Edited by Talker
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bevor ich mir Gedanken über die Brennweiten mache, ich finde es für Aufschlussreicher in die betreffende Kirche zu gehen mit Camera, testen welche Optiken am besten da vor Ort geeignet sind. Genauso wichtig ist für mich ein Ablaufplan, zu wissen was wann und wo stattfindet hilft enorm in eine gewisse Routine zu kommen, nicht immer hinterher zu laufen um den besten Winkel zu erhaschen entspannt. Mir ist es passiert dass die gesamte Hochzeitsgesellschaft mit einem Bus den Platz gewechselt hat, ich wusste von nichts, sehr bescheidene Situation, da kommt dann ein kleiner Schuss Adrenalin gerade recht.

Alleine ohne Anhang die ganzen Örtlichkeiten ablaufen und sich umsehen, Testaufnahmen machen, das Licht beurteilen, Scheinwerfer, Lampen, Fenster mit Lichteinfall beachten. All das gibt Sicherheit am betreffenden Tag, denke nicth dass du an der Hochzeit teilnehmen kannst, du wirst dich auf die Fotografie konzentrieren und wenig vom eigentlichen Ereignis miterleben. Zu der Frage zurück welche Optiken geeignet währen, da kommt bei mir die Frage auf nachdem was du schreibst dass du schon ganz gut deine Camera im Griff hast. NIcht böse gemeint, aber wenn du zu viel Zeit zum Fokuieren benötigst ist die M nicht geeignet, geh auf Sicherheit und nimm die Q und als Spaß an der Freude die M, und da dann z.B. 35 und 75, mehr Tele braucht es nicht, so kannst du in die Totale und in die Portrait Variante wählen. Oder nimm nur ein leichtes Tele an der M da du ja ein Weitwinkel an der Q hast.

Ich hoffe ich konnte dir aus meiner Erfahrung weiter helfen bei deiner Entscheidung.

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