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Apo Summicron 50 mm gestohlen


elmars
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vor 43 Minuten schrieb lookbook:


"Weil ich nicht - übertrieben gesagt - dauernd an das Schlechte glauben will, habe ich eine Versicherung."

nun - die versicherungen selbst sind oftmals nur eine beruhigung, bis es zum eintrittsfall kommt.

kollegen von mir hatten eine "betriebsausfall" versicherung - .
als der betrieb dann bei corona geschlossen worden ist wurde darauf verwiesen,
dass "corona" nicht in den haftungsbeschreibungen aufgeführt gewesen ist.

wenn der betriebsausfall dann das nächste mal wegen "karona" notwendig werden sollte,
steht das schon wieder nicht in der haftungsbeschreibung, weil es das auch vorher noch nie gegegeben hat.

bei versicherungen bezahlt man einen kredit von dem man hofft, dass man ihn niemals braucht.
und der kreditgeber verlangt zwar ordentliche zinsen zahlt ihn aber nicht gerne aus!! : )

Man kann sich die Versicherungsbedingungen vorher anschauen. Wenn da sinngemäß drinsteht, nur die bekannten Seuchen seien versichert, dann weiß man eigentlich Bescheid. 

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Du wirst sicher ein Aktenzeichen (und sei es auch nur auf Anfrage) bekommen. Die Internet-Erfassung der Anzeige produziert noch kein Aktenzeichen, sondern das wird erst dann erzeugt, wenn der polizeiliche Sachbearbeiter die Anzeige auch in seine eigenen "Akten" aufnimmt. Leider kann das dauern. 

Vielleicht hilft es, sich vorzustellen, was alles bei der Polizei angezeigt wird, und was niemals den Verdacht auf irgendeine Straftat hervorrufen kann. Und auch, wieviele von den Anzeigen, die zwar eine Straftat schildern, tatsächlich den Verdacht auf ganz andere Sachverhalte hervorrufen - z.B. Versicherungsbetrug.

Das heißt ganz und gar nicht, dass ich hier unterstellen wolle, elmars Anzeige laufe auf Versicherungsbetrug hinaus! Es heißt auch nicht, dass ich bestreiten wollte, dass es bei der Polizei - wie auch andernorts - Schlamperei, Faulheit und Dummheit gibt. 

Trotzdem:  Unsere Realität besteht - leider - nicht nur aus den schützenswerten Opfern einerseits, den bösen Verbrechern andererseits und der unfähigen Polizei irgendwo dazwischen. 

 

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vor 1 Stunde schrieb elmars:

Man kann sich die Versicherungsbedingungen vorher anschauen. Wenn da sinngemäß drinsteht, nur die bekannten Seuchen seien versichert, dann weiß man eigentlich Bescheid. 

.. das wäre so, als würden nur bekannte diebe im schadensfall reguliert werden.
war das bei dir so?

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Na ja, es lohnt sich schon, Vertragstexte nachzulesen und nicht nur auf das zu hören, was Bekannte so erzählen. 

Wenn der Betrieb geschlossen wurde, ist das vermutlich auf behördliche Anordnung geschehen (Lockdown). Solche Betriebsausfälle auf behördliche Anordnung sind nur dann versichert, wenn das ausdrücklich vorgesehen sind (u.U. mit höherer Prämie). Wenn es mit versichert ist, kommt es nicht darauf an, ob die behördliche Anordnung nun wegen Corona order Karola erfolgt. Wenn es  nicht mit versichert ist, ist die Bezeichnung der Pandemie ebenfalls unerheblich - ganz gleich was die Bekannten so erzählen.  

 

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vor 10 Stunden schrieb UliWer:

Du wirst sicher ein Aktenzeichen (und sei es auch nur auf Anfrage) bekommen. Die Internet-Erfassung der Anzeige produziert noch kein Aktenzeichen, sondern das wird erst dann erzeugt, wenn der polizeiliche Sachbearbeiter die Anzeige auch in seine eigenen "Akten" aufnimmt. Leider kann das dauern. 

Vielleicht hilft es, sich vorzustellen, was alles bei der Polizei angezeigt wird, und was niemals den Verdacht auf irgendeine Straftat hervorrufen kann. Und auch, wieviele von den Anzeigen, die zwar eine Straftat schildern, tatsächlich den Verdacht auf ganz andere Sachverhalte hervorrufen - z.B. Versicherungsbetrug.

Das heißt ganz und gar nicht, dass ich hier unterstellen wolle, elmars Anzeige laufe auf Versicherungsbetrug hinaus! Es heißt auch nicht, dass ich bestreiten wollte, dass es bei der Polizei - wie auch andernorts - Schlamperei, Faulheit und Dummheit gibt. 

Trotzdem:  Unsere Realität besteht - leider - nicht nur aus den schützenswerten Opfern einerseits, den bösen Verbrechern andererseits und der unfähigen Polizei irgendwo dazwischen. 

 

Ein interessanter Punkt. Man weiß ja nur selbst, dass man ein Guter ist. Den anderen muss man das beweisen, außer der Polizei, da ist es umgekehrt. Aber Versicherungen beruhen auf Vertrauen, dh, für den Versicherungsnehmer spricht erstmal die Vermutung der Redlichkeit. Das beherzt der eine Versicherer mehr als der andere. Misstrauische Menschen müssten dieses Prinzip eigentlich ablehnen, tun sie aber seltsamerweise nicht, wenn es um ihre eigenen Schäden geht. Da verstehen sie Misstrauen des Versicherers nicht.

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Ich glaube auch nicht, dass die vielen Versicherungsbetrüger bei uns (hier mal eine Rechnung etwas höher ausstellen lassen, dort mal ein bisschen mit dem Handwerker kungeln...), ihren Betrug wirklich erkennen. „Das machen doch alle so!“ kommt dann oft.
Und die stetig steigenden Prämien können sie auch nicht mit ihrem Verhalten in Verbindung bringen...  ja doch Herr Wachmeister, das 50/0.95 war sicher auch in der Tasche...

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vor 4 Minuten schrieb jmschuh:

Hallo @elmars,

wenn die Versicherung leisten sollte, sag doch mal bitte, welche das ist. Ich interessiere mich ja auch für eine. 

Ersetzen die den Zeitwert oder den Neuwert?

ich hatte auch lange überlegt und vor 4 Jahren eine Versicherung (Aktivas) abgeschlossen. Kurz danach wollte ich meiner Frau in einem Anflug von Größenwahn zeigen, daß ich mit Sicherheit einer der schnellsten Filmeinleger der Welt bin. Das Resultat war, daß meine MP mit geöffnetem Gehäuse voll auf den Steinboden krachte und sich so verzogen hatte, daß der Deckel nicht mehr passte. Ich erhielt von Leica einen Kostenvoranschlag über 900 Euro, die, nach Durchführuung der Reparatur,  von der Versicherung sofort und klaglos überwiesen wurden. Ob bei Verlust Zeit- oder Neuwert ersetzt werden, kann ich Dir nicht sagen, da müßte ich zu Hause nachschauen.

Hab nachgeschaut: es gibt dort verschiedene Vertragsvarianten. Es gilt anscheinend der Neuwert bei einem Abschluß mit Pauschaldeklaration.

Ach ja, ich bin mit den Aktivas Jungs und Mädels weder verwandt noch verschwägert!

 

 

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vor 4 Stunden schrieb leitna:

ich habe selber keine, aber google mal ...

zb. hier

https://www.flickr.com/photos/miyano/2214723472/in/album-72157603768033273/

 

Man läuft damit bei mir offene Türen ein...... es kommt ( von Ausnahmen oder Spezialthemen) nicht in erster Linie auf die Kamera an. Das Motiv, die Idee und dann die Kamera. Ich war von der Qualität der Objektive mit meiner ersten Leica und den weiteren auch sehr begeistert. Aber das Motiv und der entscheidende Moment  sind m.E. das Wichtigere in der Fotografie.... wenn ich überhaupt eine Idee für ein Foto habe. . 

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vor 20 Stunden schrieb Talker:

Man läuft damit bei mir offene Türen ein...... es kommt ( von Ausnahmen oder Spezialthemen) nicht in erster Linie auf die Kamera an. Das Motiv, die Idee und dann die Kamera. Ich war von der Qualität der Objektive mit meiner ersten Leica und den weiteren auch sehr begeistert. Aber das Motiv und der entscheidende Moment  sind m.E. das Wichtigere in der Fotografie.... wenn ich überhaupt eine Idee für ein Foto habe. . 

Ja, aber was Du sagst, gilt für jede Kamera und für die gezeigten Fotos brauchst Du ja noch nicht mal eine zusätzliche Holga. Die 120 Euro (+ Folgekosten von Film und Entwicklung) kann man sich auch sparen. Da nimmst Du Dein Smartphone, dass du sowieso hast und rechnest die Bilder mit einer der diversen Apps auf das Holga-Niveau herunter. Oder Pola oder was auch immer. Die gibt es ja zu hunderten. Und dann kannst Du Dich befreit von irgendeiner guten oder schlechten Kameratechnik Deiner Bildidee widmen. 

Denn Sinn dieser ganzen Holgas oder Lomos erschließt sich mir heute nicht mehr. Im Prinzip ist das übelste Resourcenverschwendung, weil es überhaupt keinen Mehrwert gibt, zu Lösungen, die man sowieso schon besitzt. Klar, es gibt immer einige die technischen Schrott zu Kunst deklarieren und das dann leben oder zelebrieren. Aber eigentlich ist das Selbstbetrug.

Nichts gegen analoge Fotografie, wenn es Spaß macht, aber warum dann auf diesem Plastiklinsen-Niveau? Es gibt doch genug preiswerte gebrauchte Kameras, die mit selbst uralten gebrauchten Optiken bessere Ergebnisse liefern also so eine Holga. Schlechter machen kann man es nachträglich noch immer, wenn's das eigene Kunstempfinden erfordert.

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Ich stimme Deinen Äußerungen weitgehend zu.
Wir sind zwar vernunftbegabte Wesen, aber jeder nach seiner eigenen Messlatte. Und ich glaube, dass  beim Kauf einer Kamera....Hasselblad bis Leica bis Großformat ...  oder einer Knipse a la Holga (ich habe auch keine) oder auch Polaroid... wenn ich mal den hohen Chemieaufwand für jeweils 1 Foto erwähne.....kaum jemand an den Rescourceneinsatz für diese Geräte und die Papierbilder denkt. Es ist einfach ein Spaß, eine Marotte... vielleicht mal wirklich etwas anders zu fotografieren, womöglich sogar Anderes. Du kennst sicher die Foto-Zeitschrift "Greif".... die Veröffentlichungen dort dürften fast allesamt unseren Vorstellungen von Aufnahmen mit Holga oder Lomo (hab ich auch nicht) entsprechen.
Der Hinweis auf die Rescourcen ist sicher interessant, die Fotoaktivität mit den Smartphones betreffend. Ein sicher nur geringer Anteil der damit geschossenen Fotos landet auf Papier. Also durchaus umweltschonend... außerhalb des Riesenstromverbrauchs für all die Clouds und Rechenzentren (deren Energieverbrauch nur ganz langsam in unser Bewusstsein gerückt wird) Uns geht es noch zu gut, haben noch so wenig wirkliche Probleme was die Nachhaltigkeit angeht. Die Masse setzt sich noch durch: Was wird in höchstem Maße bedauert in Zeiten der Pandemie? Wir können nicht mal mehr richtig shoppen gehen... wir wollen endllich mal wieder richtig schick essen gehen...und Kurzarbeiter, die seit Monaten nicht arbeiten und bis zu 90 % ihres Normallohns erhalten, was möchten die?  .... wieder anfangen zu arbeiten, damit sie Urlaub beanspruchen können. Zuhause zu beiben ist doch nur langweilig.
 

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Edited by Talker
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vor einer Stunde schrieb jmschuh:

Nichts gegen analoge Fotografie, wenn es Spaß macht, aber warum dann auf diesem Plastiklinsen-Niveau?

Na ja, weil es eben Spaß macht.
Mit einer Holga, statt mit einer genau so teuren 15 Jahre alten Spiegelreflex aus Japan zu knipsen ist genau so irrational, wie eine 24MPx-Digiknipse gegen eine mit 42MPx zu tauschen. Das macht dem Käufer der 42MPx-Knipse auch (nur) Spaß.

Ich habe auch Spaß an einer funktionierenden Analog-Knipse. Und meine Bildergebnisse werden praktisch nie von der Technik eingebremst. Somit kann ich mir gut vorstellen, dass für einen 'ne Holge so richtig ist, wie für andere 'ne Fette Leica S mit komplettem Objektivpark oder eine analoge M für mich. Und die Lücke zwischen Technik und Ergebnis dürfte bei einem durchschnittlichen Holga-Bild deutlich kleiner sein, als bei einen Bild aus einer 15.000,-€-Knipse unseres Lieblingsherstellers (nur ist der Knipser hier halt öfter sicher, dass seine Ergebnisse großartig sind).

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  • 2 weeks later...
Am 9.4.2021 um 14:41 schrieb jmschuh:

Ja, aber was Du sagst, gilt für jede Kamera und für die gezeigten Fotos brauchst Du ja noch nicht mal eine zusätzliche Holga. Die 120 Euro (+ Folgekosten von Film und Entwicklung) kann man sich auch sparen. Da nimmst Du Dein Smartphone, dass du sowieso hast und rechnest die Bilder mit einer der diversen Apps auf das Holga-Niveau herunter. Oder Pola oder was auch immer. Die gibt es ja zu hunderten. Und dann kannst Du Dich befreit von irgendeiner guten oder schlechten Kameratechnik Deiner Bildidee widmen. 

Denn Sinn dieser ganzen Holgas oder Lomos erschließt sich mir heute nicht mehr. Im Prinzip ist das übelste Resourcenverschwendung, weil es überhaupt keinen Mehrwert gibt, zu Lösungen, die man sowieso schon besitzt. Klar, es gibt immer einige die technischen Schrott zu Kunst deklarieren und das dann leben oder zelebrieren. Aber eigentlich ist das Selbstbetrug.

Nichts gegen analoge Fotografie, wenn es Spaß macht, aber warum dann auf diesem Plastiklinsen-Niveau? Es gibt doch genug preiswerte gebrauchte Kameras, die mit selbst uralten gebrauchten Optiken bessere Ergebnisse liefern also so eine Holga. Schlechter machen kann man es nachträglich noch immer, wenn's das eigene Kunstempfinden erfordert.

Du hast ne Menge Ahnung von Technik, aber 0,00 von die Kunst; Banause.

Eva

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vor einer Stunde schrieb AndreasG:

Bei mir war es kein Raub, sondern ein Trickdiebstahl. Das macht den kleinen Unterschied von 5 Jahren Knast aus. 

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Und man muss in diesem Fall bedenken, dass man  ein Objektiv oder eine Kamera heutiger Produktion schon heute Nachmittag oder Montag früh per „click und collect“ ersetzen kann.... die „wertvollen“ Pokemon-Karten aber nicht zu ersetzen sind. 😀 

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