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M-Objektive mit Autofokus


Bauerbach
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also wenn ich schon Leicaobjektive adaptiere, dann nutze ich die in der Regel auch offenblendig. Von daher reicht einmaliges Einstellen nach dem Objektivwechsel. Vergisst man das Einstellen der  Blende an der Kamera, hat das keine Auswirkungen auf das Bildergebnis, die korrekte Einstellung erscheint nur nicht in den Metadaten(ähnlich wie Schraubobjektiv an M adaptiert). Man macht das nach einiger Zeit aber automatisch  , da sich die Sucherhelligkeit nur durch das Drehen am Blendenrad ändert. Eigentlich ist es nichts anderes, als fotografieren im manuellen Modus, nur das noch der Blendenring vom Leicaobjektiv dazukommt

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das Wesentliche hatte ich eigentlich schon vor Weihnachten geschrieben, der Autofokus funktioniert und die Bilder sehen durch den Megadap nicht anders aus, als mit mechanischem Adapter. Bis auf die verkürzte Naheinstellgrenze. Frau hat sich gefreut und ist noch am ausprobieren. Ich war die letzten Tage wieder mit meiner M unterwegs, damit fühle ich mich wohler.

Kurz hab ich noch ein paar alte R-Schätze ausprobiert. Z.B. funktioniert das Vario Elmarit 35-70 sehr gut und liefert eine gute Performance an der Z7 ab, die Festbrennweiten sowieso. Allein schon deshalb hat der Megadap in unserem Haushalt seine Daseinsberechtigung. Auch das alte Summaron 28 läßt sich gut nutzen und fokussieren, obwohl (wie im Nachbarthread beschrieben), der Fokus verstellt ist und es dadurch für den Messsucher momentan nicht nutzbar ist 🙃

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liegt wohl an der Verkleinerung, bei mir in Lightroom sind die selbst im 100%Crop noch scharf, beim ersten Bild wurde z.B. auf die Lampe fokussiert. Alle wurden mit Blende 1 bei Dämmerung bzw. Dunkelheit geknipst.

Aber wie schon gesagt, die Schärfe hat mit der angewandten Technik überhaupt nichts zu tun, deshalb sind Beispielbilder eigentlich auch überflüssig.

Die Kamera setzt im Zusammenspiel mit dem Megadap nur den Fokuspunkt, was dabei hinten raus kommt liegt am Objektiv,Sensor, Bearbeitung und evtl. Bewegungsunschärfe

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On 12/23/2020 at 7:33 PM, Bauerbach said:

... Verschiedene Brennweiten kann man bei der Z7 vorprogrammieren. Ich habe mir 4 Brennweiten auf die Funktionstaste1 gelegt (Funktionstaste2 ist die Auschnittsvergrösserung mit Fokuspeaking), so dass ich beim Objektivwechsel nur F1 drücken muss und am vorderen Einstellrad das Objektiv auswählen kann. Das geht in Sekunden, auch die Programierung war unkompliziert.

Danke für die Beispiele.
In Bezug auf die Brennweiteneinstellung ist mir nicht klar, wie dies geschieht. Wie ruft man es mit der von Megadap vorgeschlagenen Methode auf der F1-Taste auf? Wie wird es gespeichert?

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vor 2 Stunden schrieb Bauerbach:

liegt wohl an der Verkleinerung, bei mir in Lightroom sind die selbst im 100%Crop noch scharf, beim ersten Bild wurde z.B. auf die Lampe fokussiert. Alle wurden mit Blende 1 bei Dämmerung bzw. Dunkelheit geknipst.

Aber wie schon gesagt, die Schärfe hat mit der angewandten Technik überhaupt nichts zu tun, deshalb sind Beispielbilder eigentlich auch überflüssig.

Die Kamera setzt im Zusammenspiel mit dem Megadap nur den Fokuspunkt, was dabei hinten raus kommt liegt am Objektiv,Sensor, Bearbeitung und evtl. Bewegungsunschärfe

Dann erscheint mir das ganze weniger  sinnvoll. Vielleicht doch eine Brennweite mit AF kaufen und M-Objektive manuell scharf stellen?

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Das ist alles nicht wirklich überzeugend. Es ist zwar schade, aber alte Leicalinsen sind den heute für spiegellose Kameras entwickelten Objektiven hoffnungslos unterlegen. Eine Ausnahme habe ich gefunden: das Summilux-M 1,4 (aktuelle Version). Manuell fokussiert an der Canon R5 zeigt das Objektiv was es kann und ist auch in der Lage mit den RF-Objektiven mitzuhalten.

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Natürlich steht es  ausser Frage, dass neue  Z,RF Objektive oder wie sie sonst noch heissen, vielen alten Leicalinsen in punkto Schärfe und Kontrast überlegen sind. Das oben gezeigte Noctilux 1.0 ist für seine Schärfeleistung auch nicht berühmt. Hätte ich knackscharfe Bilder zeigen wollen, dann hätte ich ein 75er Noctilux oder das 50er Apo bei Sonnenschein und Blende 8 benutzt. Darum geht es hier aber nicht, unter diesen Bedingungen liefert selbst mein Nachbar Gerhard mit seinem Handy scharfe Bilder ab.

Mir ging es nur darum, den Megadap in Verbindung mit der Z7 bei geringer Tiefenschärfe und wenig Licht an seine Grenzen zu bringen. Und das funktioniert gut.

"Sinn" macht das mit alten Leicalinsen aber trotzdem. Zumindest für jemanden der Anmutung und Look der alten Objektive mag und das Ganze mit Autofokus und Bildstabi benutzen möchte.

 

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vor 3 Stunden schrieb albertospa:

Danke für die Beispiele.
In Bezug auf die Brennweiteneinstellung ist mir nicht klar, wie dies geschieht. Wie ruft man es mit der von Megadap vorgeschlagenen Methode auf der F1-Taste auf? Wie wird es gespeichert?

Meine Methode war, im Systemmenü der Z7 unter dem Menüpunkt "Daten für Objektive ohne CPU" meine Objektive einzugeben. Es ist Platz für 20 Objektive, es werden Brennweite und Lichtstärke angegeben. Das ist ein einmaliger Vorgang und dauert 5min.

Nach jedem Objektivwechsel drücke ich die entsprechende Funktionstaste und drehe am Verschlusszeitenrad bis mein Objektiv erscheint, das geht in Sekunden, ähnlich der ISO Einstellung.

Vorteile der korrekten Objektiverkennung sind ein auf das Objektiv abgestimmter Bildstabi und korrekte Metadaten.

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1 hour ago, Bauerbach said:

Meine Methode war, im Systemmenü der Z7 unter dem Menüpunkt "Daten für Objektive ohne CPU" meine Objektive einzugeben. Es ist Platz für 20 Objektive, es werden Brennweite und Lichtstärke angegeben. Das ist ein einmaliger Vorgang und dauert 5min.

Nach jedem Objektivwechsel drücke ich die entsprechende Funktionstaste und drehe am Verschlusszeitenrad bis mein Objektiv erscheint, das geht in Sekunden, ähnlich der ISO Einstellung.

Vorteile der korrekten Objektiverkennung sind ein auf das Objektiv abgestimmter Bildstabi und korrekte Metadaten.

Vielen Dank. Jetzt ist alles klar. Dies ist das Verfahren, das ich jetzt mit einem nur mechanischen Adapter verwende. Alles funktioniert perfekt (ibis), aber die Brennweite wird in den Metadaten nicht angezeigt.
Ich bin jedoch froh, dass es so funktioniert, auch wenn dieses Verfahren nicht das ist, das in den Megadap-Anweisungen angegeben ist

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Ich denke, dass die Verwendung von Leica M-Objektiven mit einem Nikon Z-Autofokus in einigen Fällen eine sehr attraktive Möglichkeit ist. Ich verwende alle vorasphärischen Leica-Objektive mit meiner Leica M10 und diese sehen auch auf meiner Nikon Z6 fantastisch aus. Ich habe auch Nikon Z-Autofokus-Objektive, aber sie sind groß und haben ein wunderschönes Rendering, unterscheiden sich aber von der Leica.
Es gibt keine besseren Objektive, es gibt Objektive mit unterschiedlichen Eigenschaften.
Definition, Kontrast, Vignettierung, Feldkrümmung usw. sind Eigenschaften, die jeder beurteilt, wie er will.

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