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Zoom für R8


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Hallo zusammen,

Ich suche ein gutes Zoom für meine frisch erworbene R8. Im moment verwende ich diese mit dem 28 - 70 mm der zweiten Generation. Wie in anderen Beiträgen von mir schon gesagt, tendiere ich schon zu diesem. Da ich aber erst auch noch etwas Über die anderen Zooms erfahren möchte schreibe ich hier. Ausgeschlossen ist als einziges schon Grundsätzlich das  Vario-Elmarit-R 2,8-4,5/28-90mm (ist mir einfach zu teuer). Vor allem würden mich Bildbeispiele der jeweiligen Objektive in den unterschiedlichen Zoomstufen interessieren. Kann mir da jemand weiterhelfen?

HP203

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Hallo,

warum nicht weiter nutzen, zumal bei Leica die Varios in diesem Bereich eher übersichtlich sind? Neben dem Vario-Elmar R 1:3,5-4,5/ 28-70mm gibt es folgende Varioobjektive:

  • Vario-Elmar R 1:3,5/ 35-70mm (erste Version E60 Minolta)
  • Vario-Elmar R 1:3,5/ 35-70mm (zweite Version E67 Leica mit Geradführung)
  • Vario-Elmar R 1:4/ 35-70mm (Kyocera)
  • Vario-Elmarit R 1:2,8/ 28-90mm Asph. 
  • Angénieux -Zoom 1:2,8/ 45-90mm (1969-1982)

Mit den 35-70mm Objektiven mußt Du für Dich sehen. Mir persönlich sind 35mm meist etwas zu wenig. Empfehlenswert ist hier das Vario-Elmar R 1:4/ 35-70mm. Es harmoniert durch die neuere Bauart schön mit der R8/R9. Die Fassung ist vergleichbar mit dem Vario-Elmar 1:3,5-4,5/ 28-70mm (zweite Version). Ferner wurde das  Vario-Elmar R 1:4/ 35-70mm mit asphärichen Linsen versehen, was aber nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal sein muss. In der bildmäßigen Fotografie können die beiden 3,5er 35-70 Varios mithalten und es kommt immer darauf an was man möchte. Im Angénieux-Zoom sehe ich keinen Vorteil.

Alternativ gab es einmal von Tamron das Adaptal-System. Ob man sich damit jedoch einen Gefallen tut, vermag ich nicht zu sagen.

Eine Klasse für sich ist das Vario-Elmarit 1:2,8-4,5/ 28-90mm Asph., was aber leider gebraucht sehr kostspielig ist. Schade ist nur die maximale Öffnung von 1:4,5 bei 90mm. Zumindest habe ich das meistens in der Praxis so empfunden.

Ansonsten nutze einmal die Suchfunktion. Da sollte etwas über die o.g. Objektive zu finden sein. Mit Testbildern mit verschiedenen Zoomstufen kann ich nicht dienen, da ich meine Optiken für Bilder benötige.

Gruß
Thomas

Edited by thowi
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Was suchst du überhaupt?

Wenn du das 28-70 weiter nutzt, gibt es noch das erstklassige 21-35 und natürlich weitere für den Tele Bereich. Für die R8 das 4/80-200 oder für kleines Gels das 4/70-210.

In deinem jetzigen Bereich würde ich eigentlich nur zum macro 4 / 35-70 raten. Muss man aber nicht, wenn das 28-70 der 2. Generation da ist und gerne genutzt wird.

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Grundsätzlich würde ich es gerne Weiternutzen, aber es ist eine Leihgabe meines Vaters, bis ich mich entschieden habe welches ich mir selbst kaufen möchte. Das hatte ich versehentlich nicht oben mit hingeschrieben. 

HP203

Edited by HP203
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Hallo,

vor einer Stunde schrieb HP203:

Grundsätzlich würde ich es gerne Weiternutzen, aber es ist eine Leihgabe meines Vaters, bis ich mich entschieden habe welches ich mir selbst kaufen möchte. Das hatte ich versehentlich nicht oben mit hingeschrieben. ...

ach ja, ich erinnere mich, da war was. 

Das Vario-Elmar R 1:3,5-4,5/ 28-70mm kennst Du ja. Wenn da damit zurechtkommst, sollte nichts dagegen sprechen Dir ein eigenes zuzulegen. Immerhin, auch in der zweiten Version, und selbst im neuwertigen Zustand mit Verpackung, für Leicaverhältnisse bezahlbar. Alles andere muss Dir vom Brennweitenbereich liegen. Alternativ wäre vielleicht ein Einstieg in die Festbrennweiten zu überlegen?  

Gruß
Thomas

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Das LEICA VARIO-ELMAR-R 1:4/35-70 mm hat eine Asphäre, obwohl das sonst übliche "ASPH" aus unerfindlichen Gründen nicht im Objektivnamen auftaucht.
Die Konstruktion ist von 1997 (lt. Puts).

Puts schreibt unter anderem:
"Die Einstellungen 35 und 50 mm bieten das höchste Qualitätsniveau, dagegen fällt die Brennweite 70 mm leicht ab mit einer etwas weicheren Wiedergabe von Details und einem etwas niedrigeren Gesamtkontrast.
Das mittlerweile eingestellte R 1:3,5-4,5/28-70 mm zeigte eine viel deutlichere Verzeichnung mit -6 Prozent bei 28 mm und 3 Prozent bei 70 mm Brennweite.
... aufschlussreich ist ein Vergleich bei kleineren Blenden. Die Leistung des LEICA VARIO-ELMAR-R 1:3,5-4,5/28-70 mm verbessert sich durch Abblenden nicht signifikant, wohingegen das neuere LEICA VARIO-ELMAR-R 1:4/35-70 mm dann ein dichteres Bild und eine viel knackigere Wiedergabe feiner Details produziert.
... der eigentliche Grund für das gesteigerte Qualitätsniveau des 35-70ers ist die generelle Minimierung der Residualfehler."

(PS: Ich habe keine eigenen Erfahrungen mit den beiden Objektiven und bin auch kein Fan von Puts.)

Edited by Apo-Elmarit
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In jedem Test stehen andere Prozentwerte für die Verzeichnung des 28-70.

Bei BAS sind es 2% bei 28mm und 3% bei 70mm. Das diese Werte nicht stimmen, zeigen Bilder ganz klar.

Im Leica Taschenbuch steht je 5%.

Bis auf die doch recht deutliche Verzeichnung ist das Objektiv wirklich gut, mir persönlich gefällt das macro 4/35-70 aber etwas besser.

Das 3,5 /35-70 E 67 zeichnet im Vergleich weicher als die beiden oben genannten und hat nur 1m Naheinstellgrenze. Zudem mehr Probleme bezüglich

wackelndem Objektivkopf ( ich hatte 4 oder 5 wackel Dackel, bevor ich eines mit festem Kopf fand ). Mitunter Probleme mit dem Frontglas in Form von

Fungus aber auch absplitternder Vergütung.

Lass dir von jemandem, der alle Linsen schon hatte ( ich selbst) sagen: entweder das macro 4/35-70, oder die 2. Version des 28-70.In der Reihenfolge.

Alle anderen kannst du aus der Auswahlliste streichen, da nur diese wirklich in Frage kommen, wenn Vario in der Preisklasse.

Du überlegst ja auch schon ziemlich lang.  So wird es definitiv einfacher.

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vor 47 Minuten schrieb r+m:

Ich hatte beide gehabt, für mich war das 4/35-70 deutlich besser als das 28-70. Ich habe beide bald wieder verkauft zugunsten von R-Festbrennweiten. 

Wer mit einer Festbrennweite wie dem Summicron R 50 zufrieden ist, wird die gleiche Leistung beim 28-70 in der 50mm Einstellung bekommen.

Ein Vario würde ich nicht grundsätzlich verteufeln. Manchmal macht es Sinn und je nach Modell ist die Leistung gleich oder gar besser als bei Festbrennweiten -

oft eben aber lichtschwächer . Ich bevorzuge auch Festbrennweiten, was mein R Linsenequipment im Verhältnis 2 Varios zu 15 Festbrennweiten widerspiegelt.

Aber soll er doch ruhig mit dem 4/35-70 beginnen.  Vielleicht kommt später noch ein 28 oder 24 als Festbrennweite  hinzu und ein 180 er in Form eines Elmarit oder

3,4Apo könnte das Equipment sehr gut ergänzen.

Irgendwie muss man ja starten.

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vor einer Stunde schrieb R-ler:

Wer mit einer Festbrennweite wie dem Summicron R 50 zufrieden ist, wird die gleiche Leistung beim 28-70 in der 50mm Einstellung bekommen.

Ein Vario würde ich nicht grundsätzlich verteufeln. Manchmal macht es Sinn und je nach Modell ist die Leistung gleich oder gar besser als bei Festbrennweiten -

oft eben aber lichtschwächer . Ich bevorzuge auch Festbrennweiten, was mein R Linsenequipment im Verhältnis 2 Varios zu 15 Festbrennweiten widerspiegelt.

Aber soll er doch ruhig mit dem 4/35-70 beginnen.  Vielleicht kommt später noch ein 28 oder 24 als Festbrennweite  hinzu und ein 180 er in Form eines Elmarit oder

3,4Apo könnte das Equipment sehr gut ergänzen.

Irgendwie muss man ja starten.

Das "Leica-Feeling" kam bei mir erst mit den Festbrennweiten.

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Am 23.11.2020 um 20:24 schrieb HP203:

Hallo zusammen,

Ich suche ein gutes Zoom für meine frisch erworbene R8. Im moment verwende ich diese mit dem 28 - 70 mm der zweiten Generation . . .
Da ich aber erst auch noch etwas Über die anderen Zooms erfahren möchte schreibe ich hier. . .
Vor allem würden mich Bildbeispiele der jeweiligen Objektive in den unterschiedlichen Zoomstufen interessieren.

Hallo HP203,

ich habe auf Grund deiner Fragen heute die Gelegenheit Wetter wahrgenommen, das Vario-Elmar-R 3.5-4.5/28-70mm (1. Generation) gegenüber dem Vario-Elmar-R 4.0/35-70mm zu probieren.

Als Gehäuse diente mir eine Sony A7II mit Batteriegriff und Novoflex-Adapter; fotografiert habe ich aus der Hand, der Stabilisator war eingeschaltet. Beide Objektive wurden von mir mit offener Blende genutzt, die leichten Abweichungen in der Lichtstärke des 28-70 gegenüber dem 35-70 habe ich aus praktischen Gründen akzeptiert. Und ich habe jeweils nach jedem Foto sofort das Objektiv gewechselt, um den Ausschnitt einigermaßen vergleichbar wiedergeben zu können.

Alle Fotos wurden mit der Lupe scharfgestellt. Für die nachfolgenden Bilder waren die Jpeg-Dateien der Sony das Ausgangsmaterial, und ich habe sie lediglich auf 1200Px Kantenlänge verkleinert. Der Dateinamen setzt sich zusammen aus der Motiv-Nr, dem Objektiv (2870 für das 28-70mm, 3570 für das 35-70mm) und der Brennweite. Das obere Bild ist jeweils das 28-70mm Objektiv, beide Motive wurden mit 35mm brennweite fotografiert.

 

Edited by jofe
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Hier folgt nun die 50mm Brennweite

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Weitere Bilder führen jetzt bei mir zu der Fehlermeldung "Du kannst nur 1,95MB hochladen". Nun ja, morgen ist auch noch ein Tag.

Über alles kann ich sagen: Mit dem 35-70er fiel mir das Fokussieren leichter, da es kontrastreicher und höher aufgelöst abbildet.

Ich hatte beide Objektive wegen meiner R8 erworben, zuerst das 28-70mm, später dann das 4/35-70mm. Letzteres wegen der Empfehlung hier im Forum, aber ich habe dazu etwas Geduld benötigt, bis ich eins gefunden hatte.  

.

 

 

Edited by jofe
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vor 16 Minuten schrieb R-ler:

Das 4/35-70 ist in den Randbereichen klarer/schärfer.

Es ist auch in der Mitte deutlich klarer/schärfer. Mit der Lupenfunktion ist das beim Fokussieren sehr sichtbar. Und es verzeichnet nicht so. Leica hat die Zooms (4/35-70mm und 4/28-35-50mm) damals mit dem Anspruch beworben, auf dem Niveau der Festbrennweiten zu liegen. Nach meiner Einschätzung ist es ihnen gelungen.

Auch das 3.5-4.5/28-70mm empfinde ich nicht als schlecht, auch wenn es etwas abfällt. Wenn das Wetter es zulässt, werde ich es gegenüber einem Sony-Kit-Zoom ins Rennen schicken. 

Edited by jofe
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Nochmals die 50mm Brennweite, jetzt mit Linien auf der rechten Seite

 

 

Edited by jofe
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Und dazu noch die 70mm:

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