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jmschuh

Neue CL mit Vario-Elmar-TL 18-56 Asph. (erste Erfahrungen)

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Hallo zusammen,

die neue CL ist angekommen. In silber. Macht Spaß und liegt gut in der Hand.

Der erste Eindruck nach ein paar Stunden einstellen und ausprobieren ist recht positiv. Noch ein Tag und ich habe meine Profile erstmal zusammengestöpselt.

Was mir allerdings negativ auffällt: Der Softwarestand. Selbst mit Firmware 4.0 ist die Kamera funktional und von den Optionen sehr weit von z.B. der aktuellen Firmware der Q2 entfernt, obwohl vieles identisch ist.

Ich habe den APS-C-Bereich bei Leica nie genauer verfolgt, aber hat sich denn niemand mal bei Leica beschwert bzw. Verbesserungsvorschläge eingereicht? Da fehlt ja so einiges. Gerade wenn man beide Kameras parallel nutzen will, fällt einem das sofort (negativ) auf. Technische Gründe dafür sehe ich nicht. Ich denke, da geht noch so einiges, zumal die Firmware-Entwicklung in diesem Bereich wohl eine gemeinsame Basis hat.

Ich schreib das mal die nächsten Tage zusammen und lasse das auch Leica zukommen. Und dann würde ich vorschlagen, dass wir hier mal in einem weiteren Thread neue Firmware-Wünsche sammeln und regelmäßig Leica damit versorgen. Bei der Q1/Q2 machen wir das ja schon seit Jahren und das hat Wunder gewirkt, denn Leica hat sehr viele unserer Wünsche umgesetzt und Fehler bereinigt. Erstaunlich viele sogar. Ich sehe keinen Grund, warum man das bei der CL nicht genauso handhaben sollte bzw. könnte.

Davon ab: Ich bin sehr begeistert von der Kamera. Gute Haptik, ich finde sie sieht in silber sehr gut aus (besser als auf den Abbildungen auf der Leica-Webseite, wo die silbernen Teile irgendwie plastikhaft wirken) und bisher kann ich jedenfalls zur Hardware nichts negatives sagen. Bildergebnisse sehen auf dem ersten Blick okay aus, aber ich habe noch nicht genau geschaut, Pixelpeeping kommt erst noch. 

Später mehr...

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Was war der Grund für den Umstieg ?

Die Möglichkeit der Wechseloptiken ? 

Oder was anderes ?

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Schön wäre es, wenn Belichtung und Autofokus in einer bestimmten Position -etwa bei halb herunter gerdrücktem Auslöseknopf- arretiert werden könnten und dann auch bei einem Schwenken der Kamera bis zur vollständigen Auslösung beibehalten werden. 

Edited by DirkS

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vor 7 Stunden schrieb jmschuh:

Hallo zusammen,

die neue CL ist angekommen. In silber. Macht Spaß und liegt gut in der Hand.

Der erste Eindruck nach ein paar Stunden einstellen und ausprobieren ist recht positiv. Noch ein Tag und ich habe meine Profile erstmal zusammengestöpselt.

Was mir allerdings negativ auffällt: Der Softwarestand. Selbst mit Firmware 4.0 ist die Kamera funktional und von den Optionen sehr weit von z.B. der aktuellen Firmware der Q2 entfernt, obwohl vieles identisch

...

Davon ab: Ich bin sehr begeistert von der Kamera. Gute Haptik, ich finde sie sieht in silber sehr gut aus (besser als auf den Abbildungen auf der Leica-Webseite, wo die silbernen Teile irgendwie plastikhaft wirken) und bisher kann ich jedenfalls zur Hardware nichts negatives sagen. Bildergebnisse sehen auf dem ersten Blick okay aus, aber ich habe noch nicht genau geschaut, Pixelpeeping kommt erst noch. 

Später mehr...

Schön, dass Du offenbar richtig gewählt hast.  Vorsicht, sie neigt dazu, wie ein Kuckuckskind die anderen Küken über die Nestkante  zu stoßen und gefräßig immer mehr Objektive anzusammeln. 😀 Hoffen wir mal, dass die unlängst (wohl noch vor Corona) von Leica gesuchten Software-Entwickler auch wirklich eingestellt wurden und sich nicht nur um die Boliden S und SL2 kümmern.

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vor 47 Minuten schrieb EUSe:

Schön, dass Du offenbar richtig gewählt hast.  Vorsicht, sie neigt dazu, wie ein Kuckuckskind die anderen Küken über die Nestkante  zu stoßen und gefräßig immer mehr Objektive anzusammeln. 😀 Hoffen wir mal, dass die unlängst (wohl noch vor Corona) von Leica gesuchten Software-Entwickler auch wirklich eingestellt wurden und sich nicht nur um die Boliden S und SL2 kümmern.

Bei all dem, was ich hier seit Jahren lese, frage ich mich, ob Leica überhaupt Softwareentwickler beschäftigt. Da fehlen zum einen die einfachsten Dinge in der Software, zum anderen werden Dinge gehypt, welche bei 400€ Kameras des Kooperstionspartner schon von Anfang an selbstverständlich sind. Wieso muss ich dem Laden eigentlich immer hinterher laufen um die einfachsten, wichtigsten Funktionen für eine Kamera zu erhalten. Hat so etwas Methode und wenn welche und warum? Kann man sich nicht im Vorfeld einer Veröffentlichung einer Kamera mit Fotografen an einen Tisch setzen und wichtige Funktionen im Handling und Möglichkeiten der modernen Digitalfotografie im Vorfeld besprechen und diskutieren, mit der Erkenntnis, dies oder das könnte der Fotograf sehr gut in der Praxis gebrauchen. Haben/Hatten diese "Entwickler" überhaupt jemals eine Kamera in der Hand und haben sie wenigstens etwas Ahnung von Fotografie.  Wenn die so arbeiten, wie bei ihrer M10R Präsentation,, dann wundert einen nichts mehr. Das ist doch absolut provinziell. 

Edited by Bernd1959

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vor 30 Minuten schrieb Bernd1959:

Bei all dem, was ich hier seit Jahren lese, frage ich mich, ob Leica überhaupt Softwareentwickler beschäftigt. Da fehlen zum einen die einfachsten Dinge in der Software, zum anderen werden Dinge gehypt, welche bei 400€ Kameras des Kooperstionspartner schon von Anfang an selbstverständlich sind. Wieso muss ich dem Laden eigentlich immer hinterher laufen um die einfachsten, wichtigsten Funktionen für eine Kamera zu erhalten. Hat so etwas Methode und wenn welche und warum? Kann man sich nicht im Vorfeld einer Veröffentlichung einer Kamera mit Fotografen an einen Tisch setzen und wichtige Funktionen im Handling und Möglichkeiten der modernen Digitalfotografie im Vorfeld besprechen und diskutieren, mit der Erkenntnis, dies oder das könnte der Fotograf sehr gut in der Praxis gebrauchen. Haben/Hatten diese "Entwickler" überhaupt jemals eine Kamera in der Hand und haben sie wenigstens etwas Ahnung von Fotografie.  Wenn die so arbeiten, wie bei ihrer M10R Präsentation,, dann wundert einen nichts mehr. Das ist doch absolut provinziell. 

Am besten Jens und Du machen eine Videokonferenz mit der Entwicklungsabteilung... 😀

Aber im Ernst, glaubst Du, bei anderen Marken gibt es solche Round Tables? Ich bin mir da nicht so sicher. Die letzte Entscheidung liegt trotzdem bei Leica.

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vor 40 Minuten schrieb Bernd1959:

diese "Entwickler"

Gehe ich recht in der Annahme, dass Du noch nie professionell Software entwickelt hast?

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vor 10 Minuten schrieb pop:

Gehe ich recht in der Annahme, dass Du noch nie professionell Software entwickelt hast?

Muss er das? Es geht doch darum, zwischen Praxis und Machbarkeit zu vermitteln, sich verständlich zu machen. Das kann nicht schaden und verhindert vielleicht auch manche möglicherweise überzogene Kritik.

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vor 27 Minuten schrieb pop:

Gehe ich recht in der Annahme, dass Du noch nie professionell Software entwickelt hast?

Ich sehe aber was andere in diesem Bereich zu Stande bringen. Und das reicht mir erst einmal als Kunde und Nutzer. Zeigt aber auch, dass es andere können und für den Kunden wollen. Steve Jobs konnte es auch nicht. Dafür hat man seine Leute, oder auch nicht.

Edited by Bernd1959

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vor 20 Minuten schrieb EUSe:

Muss er das? Es geht doch darum, zwischen Praxis und Machbarkeit zu vermitteln, sich verständlich zu machen. Das kann nicht schaden und verhindert vielleicht auch manche möglicherweise überzogene Kritik.

Wie kann eine überzogene Kritik eine möglicherweise überzogene Kritik verhindern?

Bei Leica - wie bei wohl jedem anderen funktionierenden Betrieb - sind es nicht die Softwareentwickler, die über die implementierten Funktionen bestimmen: weder welche Funktionen eingebaut werden, noch wie sie zu gestalten sind. Beim Automobil sind es auch nicht die Sattler und Polsterer, welche die Anzahl, Anordnung und Form der Sitze im Auto bestimmen.

Ein solches Bashing, welches summarisch die berufliche Kompetenz der Entwickler in Frage stellt, sagt mehr über den Basher als den Gebashten.

Dass bei Produkten von Leica manchmal Eigenschaften abwesend sind, die bei den Produkten der Mitbewerber zu den Selbstverständlichkeiten zählen, ist manchmal ein Vorteil und manchmal ein Nachteil. Ein Vorteil kann es dann sein, wenn die für ein Produkt verantwortlichen ihr Produkt von Grund aus neu überdenken. Ein Nachteil kommt in etlichen beobachtbaren Fällen davon, dass die Funktion durch Patente geschützt sind. Umgekehrt finden sich bei Leica manchmal Eigenschaften, die ich bei den Mitbewerbern nicht finden kann. Wer damit nicht klar kommt, sollte halt die Produkte dieses Anbieters meiden.

In einem früheren Leben hatte ich professionell Software entwickelt, Qualitätssicherung zur Entwicklung von Software eingeführt, Aufbau- und Ablauforganisationen mitgestaltet. Ich kann daher bei der Organisation einige konkrete Schwachstellen vermuten, werde mich aber hüten, hier in der Öffentlichkeit ohne unterstützende Informationen und ohne ein Mandat über die Firma herzuziehen. Konstruktiver Feedback (welcher zu einer Verbesserung beim Kritisierten führen kann) geht anders.

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vor 1 Minute schrieb pop:

Wie kann eine überzogene Kritik eine möglicherweise überzogene Kritik verhindern?

Bei Leica - wie bei wohl jedem anderen funktionierenden Betrieb - sind es nicht die Softwareentwickler, die über die implementierten Funktionen bestimmen: weder welche Funktionen eingebaut werden, noch wie sie zu gestalten sind. Beim Automobil sind es auch nicht die Sattler und Polsterer, welche die Anzahl, Anordnung und Form der Sitze im Auto bestimmen.

Ein solches Bashing, welches summarisch die berufliche Kompetenz der Entwickler in Frage stellt, sagt mehr über den Basher als den Gebashten.

Dass bei Produkten von Leica manchmal Eigenschaften abwesend sind, die bei den Produkten der Mitbewerber zu den Selbstverständlichkeiten zählen, ist manchmal ein Vorteil und manchmal ein Nachteil. Ein Vorteil kann es dann sein, wenn die für ein Produkt verantwortlichen ihr Produkt von Grund aus neu überdenken. Ein Nachteil kommt in etlichen beobachtbaren Fällen davon, dass die Funktion durch Patente geschützt sind. Umgekehrt finden sich bei Leica manchmal Eigenschaften, die ich bei den Mitbewerbern nicht finden kann. Wer damit nicht klar kommt, sollte halt die Produkte dieses Anbieters meiden.

In einem früheren Leben hatte ich professionell Software entwickelt, Qualitätssicherung zur Entwicklung von Software eingeführt, Aufbau- und Ablauforganisationen mitgestaltet. Ich kann daher bei der Organisation einige konkrete Schwachstellen vermuten, werde mich aber hüten, hier in der Öffentlichkeit ohne unterstützende Informationen und ohne ein Mandat über die Firma herzuziehen. Konstruktiver Feedback (welcher zu einer Verbesserung beim Kritisierten führen kann) geht anders.

Dass die Schlichtheit bei Leica auch ein Vorteil sein kann, da bin ich bei Dir. Du kannst ja „Entwickler“ durch „Produktverantwortliche“ ersetzen.
Letztlich zählt doch, dass eine sinnvolle Kommunikation über das Produkt mit den Anwendenden stattfindet. Im Beta-Test geht es doch auch in diese Richtung. Das nützt allen, somit auch Leica. Ich kann mir nicht vorstellen, dass z.B. ein in der Größe veränderbares Fokusfeld patentgeschützt sein soll, die Q hat es doch auch. Ein bloßes „Na dann kauf doch was Anderes“ ist keine Lösung. Leica kann sich nicht leisten, auf Anregungen aus der Praxis zu verzichten und meiner bescheidenen Meinung nach hören sie durchaus zu. Deshalb ist die SL2 z.B. stabilisiert. Das gilt übrigens auch für die Tatsache, dass es eine digitale Leica CL gibt (auch wenn viele lieber KB-Format gehabt hätten). Alle Wünsche werden wohl nie erfüllbar sein, zumal es auch durchaus unterschiedliche Meinungen aus der Praxis gibt.

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vor 39 Minuten schrieb pop:

Umgekehrt finden sich bei Leica manchmal Eigenschaften, die ich bei den Mitbewerbern nicht finden kann.

Und die wären?

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Wenn Leica tatsächlich „Verbraucher“ Fotografen an den Tisch holt, sollten das nicht nur Leica- Fotografen sein, denn die wissen ja oft nicht, das die Wettbewerber schon alles haben = eine Unterstellung. 

Und sicher kann man heute zum Teil über die Software mehr in eine Kamera hineinpacken als der typische Leica- CL Kunde ( in diesem Fall) notwendig braucht. Da reden dann sicher Marktstrategen und Kaufleute mit.... es muss auf jeden Fall noch Potential übrig bleiben, für ein  Upgrade oder ein Nachfolge-Modell, kann ich mir vorstellen.

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vor 9 Stunden schrieb poseidon:

Was war der Grund für den Umstieg ?

Die Möglichkeit der Wechseloptiken ? 

Oder was anderes ?

Ich bin von nichts umgestiegen. Mit der CL ergänze ich nur die Q mit der ich seit 5 Jahren fotografiere.

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vor 4 Stunden schrieb DirkS:

Schön wäre es, wenn Belichtung und Autofokus in einer bestimmten Position -etwa bei halb herunter gerdrücktem Auslöseknopf- arretiert werden könnten und dann auch bei einem Schwenken der Kamera bis zur vollständigen Auslösung beibehalten werden. 

Du kannst auf den rechten Drehradknopf ein AF- oder AE-Lock legen (oder beides zusammen). Aber lass uns das bitte in einem gesonderten Thread für Firmware-Verbessungen diskutieren. Ich lege die Tage, wenn ich mich 100%tig mit dem aktuellen Zustand der Software auskenne, einen entsprechenden Thread an und sorge dafür, dass er im Forum oben stehen bleibt, damit er nicht untergeht. 

Danke, Jens

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vor 3 Stunden schrieb EUSe:

Schön, dass Du offenbar richtig gewählt hast.  Vorsicht, sie neigt dazu, wie ein Kuckuckskind die anderen Küken über die Nestkante  zu stoßen und gefräßig immer mehr Objektive anzusammeln. 😀 

Das befürchte ich auch. Die Liste mit Wünschen für weitere Objektive steht schon fest, aber erstmal will ich die Kamera noch besser kennenlernen, dauert noch ein wenig. 

vor 3 Stunden schrieb EUSe:

Schön, dass Du offenbar richtig gewählt hast.  Vorsicht, sie neigt dazu, wie ein Kuckuckskind die anderen Küken über die Nestkante  zu stoßen und gefräßig immer mehr Objektive anzusammeln. 😀 Hoffen wir mal, dass die unlängst (wohl noch vor Corona) von Leica gesuchten Software-Entwickler auch wirklich eingestellt wurden und sich nicht nur um die Boliden S und SL2 kümmern.

Das hoffe ich auch. 

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vor 3 Stunden schrieb Bernd1959:

Bei all dem, was ich hier seit Jahren lese, frage ich mich, ob Leica überhaupt Softwareentwickler beschäftigt. Da fehlen zum einen die einfachsten Dinge in der Software, zum anderen werden Dinge gehypt, welche bei 400€ Kameras des Kooperstionspartner schon von Anfang an selbstverständlich sind. Wieso muss ich dem Laden eigentlich immer hinterher laufen um die einfachsten, wichtigsten Funktionen für eine Kamera zu erhalten. Hat so etwas Methode und wenn welche und warum? Kann man sich nicht im Vorfeld einer Veröffentlichung einer Kamera mit Fotografen an einen Tisch setzen und wichtige Funktionen im Handling und Möglichkeiten der modernen Digitalfotografie im Vorfeld besprechen und diskutieren, mit der Erkenntnis, dies oder das könnte der Fotograf sehr gut in der Praxis gebrauchen. Haben/Hatten diese "Entwickler" überhaupt jemals eine Kamera in der Hand und haben sie wenigstens etwas Ahnung von Fotografie.  Wenn die so arbeiten, wie bei ihrer M10R Präsentation,, dann wundert einen nichts mehr. Das ist doch absolut provinziell. 

Du übertreibst. Sei nicht so negativ.

Ich kenne Hersteller, wenn Du da Vorschläge und Wünsche hast, dann wirst Du auf das Nachfolgerprodukt verwiesen, ohne Garantie, dass es dann auch umgesetzt wurde. Dass es anders gehen kann, haben einige Hersteller gezeigt (Fujifilm, Olympus) und Leica ist da mittlerweile, nach einer langen Schlafphase, eigentlich auch ganz gut dabei.

Es ist immer eine Abwägung zwischen verschiedenen Ideen und Konzepten bei der Bedienung einer Kamera. "Das Wesentliche" vs. "Eierlegendewollmilchsau". Wie kann man einen vernünftigen Mittelweg finden?

Hier, bei der CL geht es meiner Meinung nach erstmal nur darum, Funktionen und Einstellungen, die bei anderen Leica-Kameras schon umgesetzt wurden, auch zu bekommen. Es geht nicht darum das Rad neu zu erfinden oder eine grundsätzliche eine andere Bedienung haben zu wollen. Es kann nicht das Ziel sein, dass jede Kamera, selbst bei gleichem oder ähnlichem Button-Layout anders zu bedienen ist, gleichzeitig, sollte man aber, wenn man mehrere Kameras von Leica nutzt, zumindest bei dem was gleich ist, auch eine gleiche Bedienung und gleiche Optionen erwarten können. 

Inwiefern Leica dort unterschiedliche Prioritäten setzt, die sich an den Verkaufszahlen orientieren, kann ich nicht beurteilen. Da Leica aber wohl letzthin mehr oder minder angekündigt hat, bei dem APS-C-System aktiver zu werden, gibt es ja einen guten Grund, dass wir als Anwender dieser Produkte Vorschläge und Ideen bei Leica einreichen, um sie bei diesem Prozess zu unterstützen. Letztendlich profitieren dann alle davon.

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vor 2 Stunden schrieb EUSe:

Am besten Jens und Du machen eine Videokonferenz mit der Entwicklungsabteilung... 😀

Aber im Ernst, glaubst Du, bei anderen Marken gibt es solche Round Tables? Ich bin mir da nicht so sicher. Die letzte Entscheidung liegt trotzdem bei Leica.

Ja gibt es. Es gibt sogar Hersteller, die dazu auf eine schöne Insel einladen und da kommen Entwickler und Anwender zu einem intensiven Brainstorming zusammen.

Muss ja nicht sein, es reicht auch, wenn es ein offenes Ohr beim Hersteller gibt. Eine Garantie für die Umsetzung der Vorschläge hat man ja nie, aber sollte es wenigstens versuchen. Wenn die Vorschläge realistisch und nicht zu abgedreht sind und wenn sie vor allem nicht im Widerspruch zu den bestehenden Konzepten stehen, ist die Chance durchaus groß, dass etwas passiert. Klar, gerne hätte man das immer schon morgen, aber manchmal dauert es halt ein wenig.

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vor 1 Stunde schrieb pop:

Wie kann eine überzogene Kritik eine möglicherweise überzogene Kritik verhindern?

Bei Leica - wie bei wohl jedem anderen funktionierenden Betrieb....

Danke.

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vor 1 Stunde schrieb EUSe:

Leica kann sich nicht leisten, auf Anregungen aus der Praxis zu verzichten und meiner bescheidenen Meinung nach hören sie durchaus zu.

Ja, das tun sie. Das hat man in den letzten 5 Jahren bei der Umsetzung der gesammelten Wünsche für die Q1/Q2 deutlich gesehen. Das war ja teilweise ein regelrechtes Feuerwerk der Anregungen, Ideen und Wünsche der Anwender.

Aber, man muss, damit auch etwas passiert, es an Leica herantragen. Und da ist es wichtig, das Ganze gut vorzubereiten. Sammeln, sortieren, bewerten, nachweisen, dass es sich nicht umverschrobene Einzelwünsche einzelner Anwender handelt, dokumentieren und erklären. Das hat ja bei der Q schon gut geklappt. Also warum nicht auch bei der CL? 

Ich bin da guter Dinge, dass da etwas erreicht werden kann und hoffe, der Produktzyklus der CL ist noch nicht vorbei. Und wenn, dann ist es halt vorbereitend auf eine CL2.

Es geschieht nichts Gutes, außer man tut es. Also, ich bin dabei... hätte gerne aber noch ein paar Tage mit der CL, damit ich nichts übersehe. Ich möchte mich ungern lächerlich machen, weil ich die Kamera noch nicht ausreichend gut kenne. Ich bin zwar extrem schnell bei so etwas, aber weder Rentner noch arbeitslos, sprich, ich muss mir meine Zeit gut einteilen. Es bleiben also oftmals nur die Abendstunden, bis man müde wird.

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