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S1R oder Z7 oder?


jmschuh
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Ich brauche irgendwas neben meiner Q2. Nach 5 Jahren "Q only" wird es doch langweilig...

Allerdings drehe ich mich seit Tagen im Kreis, weil ja doch alles irgendwie heute gut ist und ich weiß nicht mehr, woran ich eine Entscheidung für oder gegen System festmachen soll.

Vor ein Paar Wochen hatte ich 5 mögliche Systeme auf dem Schirm, nämlich Leica L-Mount, Panasonic L-Mount, Nikon Z, Fuji X, Pana MFT. Bei meinen Vergleichen bei den üblichen Verdächtigen (Auflösung und einigermaßen High-ISO ist mir wichtig) sind Fuji und MFT raus. Zu meinem Erschrecken, weil ich  vor 10 Jahren ja bei MFT war und dann zu Fuji gewechselt bin, musste ich feststellen, dass heute der Unterschied zwischen einer Pana G9 und einer X-T4 eher im Bereich des Marginalen zu suchen ist. So kurz wie lang. Verwöhnt durch die Q2 will ich wahrscheinlich auch mehr Auflösung (nicht rational begründbar, weil ich gar nich so groß ausgebe), also muss etwas mit einem größeren Sensor her, bleibt also Vollformat.

Bleiben also Leica L-Mount, Panasonic L-Mount und Nikon Z. Die Leica CL ist so oder so raus, obwohl mir die Kamera ansonsten gefällt. Aber ohne IBIS/IS und bei den angebotenen Optiken. Nö, ich finde, das ist das Geld nicht wert.

Eine Woche später war auch die SL2 raus, weil ich eigentlich nicht bereit bin, für weniger (z.B. fehlende Sensorreinigung z.b.) bei der SL2 mehr zu zahlen als bei der technisch größtenteils identischen S1R. 

Also, seit einer Wochen geht es nur noch um S1R und Z7. Dass beide auf ungefähr gleichen Niveau Bilder abliefern, dürfte klar sein. Bei der Nikon gefällt mir, dass die Kamera kleiner ist, wohl das bessere AF-System hat und ich finde die gar nicht mal so teuren Nikon Festbrennweiten ziemlich gut. Ich werde und will bei beiden System nichts adaptieren, sondern nur native Optiken anschließen. Da gefällt mir das Nikon-Angebot deutlich besser, auch preislich. Für die Pana S1R spricht der wohl bessere Sucher. Insgesamt fällt es mir aber schwer irgendetwas so stark zu werten, als dass ich eine eindeutige Entscheidung treffen könnte, weil das (techische) Niveau bei beiden beachtlich hoch ist.

Da ich mitbekommen habe, dass in der Leicawelt viele parallel mit einer Lumix oder einer Nikon Z arbeiten, wollte einfach mal nachfragen, wie ihr mit eurer Entscheidung  für das jeweilige System zufrieden seit, ob ihr heute die gleiche Entscheidung treffen würdet und was ihr für beachtenswert bei dieser Entscheidung haltet. Argumente wegen Adaptiererei bestehender oder älterer Systemoptiken und schnellster AF wegen Sportfotografie sind für mich genauso uninteressant wie Video. Ich mache nur Street, Landschaft und Urlaub/Familie.

Also los!

 

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vor 55 Minuten schrieb jmschuh:

Ich brauche irgendwas neben meiner Q2. Nach 5 Jahren "Q only" wird es doch langweilig...

Allerdings drehe ich mich seit Tagen im Kreis, weil ja doch alles irgendwie heute gut ist und ich weiß nicht mehr, woran ich eine Entscheidung für oder gegen System festmachen soll.

Vor ein Paar Wochen hatte 5 mögliche Systeme auf dem Schirm, nämlich Leica L-Mount, Panasonic L-Mount, Nikon Z, Fuji X, Pana MFT. Bei meinen Vergleichen bei den üblichen Verdächtigen (Auflösung und einigermaßen High-ISO ist mir wichtig) sind Fuji und MFT raus. Zu meinem Erschrecken, weil ich  vor 10 Jahren ja bei MFT war und dann zu Fuji gewechselt bin, musste ich feststellen, dass heute der Unterschied zwischen einer Pana G9 und einer X-T4 eher im Bereich des Marginalen zu suchen ist. So kurz wie lang. Verwöhnt durch die Q2 will ich wahrscheinlich auch mehr Auflösung (nicht rational begründbar, weil ich gar nich so groß ausgebe), also muss etwas mit einem größeren Sensor her bleibt also Vollformat.

Bleiben also Leica L-Mount, Panasonic L-Mount und Nikon Z. Die Leica CL ist so oder so raus, obwohl mir die Kamera ansonsten gefällt. Aber ohne IBIS/IS und bei den angebotenen Optiken. Nö, ich finde, das ist das Geld nicht wert.

Eine Woche später war auch die SL2 raus, weil ich eigentlich nicht bereit bin, für weniger (z.B. fehlende Sensorreinigung z.b.) bei der SL2 mehr zu zahlen als bei der technisch größtenteils identischen S1R. 

Also, seit einer Wochen geht es nur noch um S1R und Z7. Dass beide auf ungefähr gleichen Niveau Bilder abliefern, dürfte klar sein. Bei der Nikon gefällt mir, dass die Kamera kleiner ist, wohl das bessere AF-System hat und ich finde die gar nicht mal so teuren Nikon Festbrennweiten ziemlich gut. Ich werde und will bei beiden System nichts adaptieren, sondern nur native Optiken anschließen. Da gefällt mir das Nikon-Angebot deutlich besser, auch preislich. Für die Pana S1R spricht der wohl bessere Sucher. Insgesamt fällt es mir aber schwer irgendetwas so stark zu werten, als dass ich eine eindeutige Entscheidung treffen könnte, weil das (techische) Niveau bei beiden beachtlich hoch ist.

Da ich mitbekommen habe, dass in der Leicawelt viele parallel mit einer Lumix oder einer Nikon Z arbeiten, wollte einfach mal nachfragen, wie ihr mit eurer Entscheidung  für das jeweilige System zufrieden seit, ob ihr heute die gleiche Entscheidung treffen würdet und was ihr für beachtenswert bei dieser Entscheidung haltet. Argumente wegen Adaptiererei bestehender oder älterer Systemoptiken und schnellster AF wegen Sportfotografie sind für mich genauso uninteressant wie Video. Ich mache nur Street, Landschaft und Urlaub/Familie.

Also los!

 

Für die erwähnten Bereiche reicht eigentlich* eine V-Lux 5. Wenn die Schuhe mal ausgelatscht sind müssen eben ein paar neue her :) (*schaute soeben ein Video aus dem Leitzpark zur Naturfotografie mit Siegfried Brück und Benedikt Hartmann)

Edited by C Lei Lux
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Hallo Jens, das ist natürlich neben der Qualitäts- und Anspruchsbetrachtung auch eine Frage der Strapazierfähigkeit des Geldbeutels. Wie Du ja weißt, bin ich leica-mäßig ziemlich gut bestückt. Ich muß dies aktuell aber leider gesundheitsbedingt etwas anders bewerten:

- Die Q2 ist zwar eine tolle Kamera, aber aus meiner Sicht eine Edel-Knipse, denn manuell komme ich nur bedingt mit ihr klar. Sie macht aber trotzdem 1a Bilder.

- Die S3 finde ich in jeder Hinsicht Spitze, nur kann ich sie aufgrund ihres Gewichtes nicht halten (meine linke Hand ist rheumatisch böse lädiert). Zukunft also offen!

- Die M 10-R passt da genau. Handlich, leicht und manuell wie früher.

- Die Fuji xPro1 mit adaptiertem R 21-35 mm ist meine "Geheimwaffe". Es gibt eigentlich nichts auzusetzen. Sie funktioniert und macht erfahrungsgemäß Klasse-Fotos.

- Ja und dann gibt`s da noch meine uralte Lumix LX7 mit aufgesetzen, optischen Sucher. Sie liefert erstklassige raw`s und ist absolut nicht zu unterschätzen.

Fazit: Wenn ich also aus jetzigen Sitiaution wählen müsste, wären es die M 10-R und die kleine Lumix. Eigentlich komisch, auf was man plötzlich reduzieren muß und sogar auch kann. Ich würde es somit keinesfalls als bedauernswerte Beschränkung sehen. Es ist aber für mich eine völlig neue Erfahrung.

Eigentlich wärest Du also mit Deiner Q2 optimal bedient. Aber Langeweile ist eine dämliche Sache und führt oft zu Entscheidungen, die im nachhinein machmal als "nicht ganz so glücklich" gesehen werden und das erlebe ich gerade gesundheits- und corona-bedingt auch in Hinsicht auf andere Dinge.

MfG Dieter

Edited by Hans-Dieter Gülicher
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Hallo Jens,

wie Du bin ich auch ein ewig Suchender, nach der perfekten Kamera. Zur Zeit ist es die S1R mit folgenden Objektiven geworden: Lumix 4/16-35, Lumix 4/24-105, Lumix 4/70-200, Sigma Art 1,2/35, Art 1,4/50. Ach so MFT mit entsprechend langen Teleobjektiven bis KB 800 mm nutze ich auch noch.

Die Lumix S1R hat mich in Bezug auf Haptik, Sucher und Ergonomie überzeugt. Den ersten Platzregen hat sie auch schon überstanden. Meines Erachtens gebaut für die Ewigkeit, wenn die Elektronik solange durchhält. Die Ausrüstung stelle ich immer individuell nach Bedarf zusammen. Die Zoomlinsen sind Qualitativ Spitzenklasse, über die Art Serie ist jeder Zweifel erhaben, man muss nur schleppen wollen! 😁

Laut Roadmap, kommen in 2020 auch noch kleinere 1,8 Objektive mit den Brennweiten 24, 35, 85 mm.

Edited by achim
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vor 2 Stunden schrieb jmschuh:

-Eine Woche später war auch die SL2 raus, weil ich eigentlich nicht bereit bin, für weniger (z.B. fehlende Sensorreinigung z.b.) bei der SL2 mehr zu zahlen als bei der technisch größtenteils identischen S1R. 
-Für die Pana S1R spricht der wohl bessere Sucher.
-Argumente wegen Adaptiererei bestehender oder älterer Systemoptiken und schnellster AF wegen Sportfotografie sind für mich genauso uninteressant wie Video.

-Plädiere logischerweise für die Pana S, laufe schließlich schon 1 1/2 Jahre damit durch die Gegend. Null Problemo.

-Der Suche ist wirklich Gyle.

-Dennoch im Auge behalten:
 Wenn Dir die Schlepperei mal zuviel wird, nimmst Du vielleicht doch mal eins von Deinen M-Optiken. 

Edited by Apo-Elmarit
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vor 2 Stunden schrieb Hans-Dieter Gülicher:

Aber Langeweile ist eine dämliche Sache und führt oft zu Entscheidungen, die im nachhinein machmal als "nicht ganz so glücklich" gesehen werden

Danke, daran muß man manchmal erinnert werden. Schon für diesen einen Satz hat sich die Lektüre für mich gelohnt!

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vor 2 Stunden schrieb C Lei Lux:

Für die erwähnten Bereiche reicht eigentlich* eine V-Lux 5.

Die ich über 6 Monate hatte und deren Bildqualität und High-ISO-Fähigkeiten ich für indiskutabel halte.

Auf solche Farbsäume und und so ein unharmonisches Rauschen (siehe Hintergrund) bei ISO 125 kann ich verzichten:

Kleiner als APS-C steht nicht zur Diskussion, Pana-Kameras aus dem Consumer-Segment nach allen Erfahrungen auch nicht. Ich will mich erfreuen an meinen Fotos, nicht ärgern.

Gruß,

Jens 

 

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Eigenartig

Zu Analogzeiten habe ich 30 Jahre mit einer R Kamera mit 3 Objektiven fotografiert ,und alles hat immer gepasst.Jetzt fototgrafiere ich mit mft

,APS-C sowie VF.,und trotzdem bin ich mit dem ganzen Geraffel unglücklicher als zuvor.Auch ich würde mir eine perfekte Leica wünschen.SL CL und Q sind es nicht.Die Eine ist zu schwer,die Andere hateinen kleinen Sensor und keine Stabilisierung,und die Q mit einer Festbrennweite ist auch nicht das Gelbe vom Ei.So bleibt für mich nur die Adaptierei mit R Objektiven an VF.

Edited by eibenbaum
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Ich bin mit der S1R glücklich. Glücklicher wäre ich in Verbindung mit der Q mit einer SL2. Da fehlen mir persönlich aber ein paar Features auf die ich leider nicht verzichten kann/mag. 

Die Z7 fand ich auch interessant, der Sucher hat mich aber - gerade im Vergleich zur SL2 oder S1R - abgeschreckt. 

Wenn ich heute ganz frisch in ein spiegelloses System einsteigen würde, wäre die Canon R5 ein Kandidat, den ich mir ganz genau anschauen würde. Das liegt aber im Wesentlichen am Body, Integration mit Capture One, (schier) endloser Third-Party Kompatibilität  und dem (noch zu beweisenden) sensationellem Autofokus.

Seinerzeit bin ich (auch) wegen der Leica-Optiken von Canon weg. Die würde ich wahrscheinlich wieder sehr vermissen. Die SL-Summicrons sind einfach zu genial und wenn man erst angefixt ist, kommt man schwer wieder los. 

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vor 3 Stunden schrieb Hans-Dieter Gülicher:

das ist natürlich neben der Qualitäts- und Anspruchsbetrachtung auch eine Frage der Strapazierfähigkeit des Geldbeutels

Natürlich, aber ich denke, ich stoße eher an prinzipbedingte Grenzen, als an reale. Ich bin nicht bereit für eine Kamera mit einem Objektiv 15.000 Euro auszugeben, was mit einer M ja kein Kunststück ist. Was es kostet ist im Prinzip erstmal egal, solange es nicht mit meinem persönlichen Wertempfinden kollidiert. Das passiert in Leica-Welt schon recht schnell, eine CL mit Standardzoom für 3500 Euro empfinde ich eben als vollkommen überteuert , wenn ich gleichzeitig eine Z6 (Vollformat, IBIS, 24MP) mit Standardzoom für 2000 Euro bekomme. Es kommt also eher darauf an, was eine Lösung im Vergleich kostet. Ich bin gerne bereit 4000-5000 Euro ohne Objektiv für die Kamera zu zahlen, wenn ich den Eindruck habe, sie ist es wert und bietet mir auch mehr als eine Kamera die weniger kostet. Aber worüber reden wie hier denn? Eine Z7 kostet ca. 2400,- Euro und eine S1R ca. 3100,- Euro. Ich denke, die Kameras sind es wert und in der Leica-Welt bekomme ich dafür nichts (in der dieser Leistungsklasse). Ich zahle halt ungern das Doppelte oder Dreifache für die gleiche oder weniger Leistung, nur weil Leica drauf steht. Nö, das muss nicht sein. Ich will ein fotografisches Werkzeug, aber kein teures Halskettchen um meine soziale Distanz auszudrücken. ;) Erst recht nicht, wenn die Technik innen drin höchstwahrscheinlich vom gleichen Hersteller kommt und nur das Mäntelchen den Auspreis ausmacht.

vor 3 Stunden schrieb Hans-Dieter Gülicher:

Eigentlich wärest Du also mit Deiner Q2 optimal bedient. Aber Langeweile ist eine dämliche Sache und führt oft zu Entscheidungen, die im nachhinein machmal als "nicht ganz so glücklich" gesehen werden und das erlebe ich gerade gesundheits- und corona-bedingt auch in Hinsicht auf andere Dinge.

Ja, natürlich bin ich mit einer Q2 optimal (in ihrer Klasse und führ ihren Zweck) bedient. Aber eben nur im Bereich von 26mm bis sagen wir mal 50mm, mit viel Abstrichen auch bis 75mm. Aber ich verzichte quasi seit 5 Jahren auf breiter (<26mm) und länger (50mm). Ich möchte mal wieder Portraits machen, landschaftlich ein wenig mehr erfassen, Dinge die weiter weg sind und die ich fußtechnisch nicht erreichen kann, näher heranholen. Das bleibt mir mit der Q2, bei aller Liebe eben doch verschlossen. Ich gebe unumwunden zu, dass das heute und auch früher nur einen Bruchteil meiner Aufnahmen ausmacht, aber wenn es fehlt, dann fehlt es eben. Ich habe keine Langeweile, das ist oben vielleicht mißverständlich ausgedrückt. Ich brauche nichts zum Spielen, sondern für bestimmte fotografische Zwecke, weil auf Dauer eben die 28-50mm fotografisch langweilig werden, zumindest bei mir, jetzt nach 5 Jahren.

Natürlich kann es passieren, dass die Anschaffung einer Systemkamera die zusätzliche Existenz einer Q2 obsolet macht. Das hängt ein wenig von der Größe und dem Gewicht ab, auch von den Gelegenheiten. Das wird sich dann aber herausstellen und wenn es so ist, dann ist es eben so und die Q bleibt liegen. Bleibt sie zu lange liegen, dann geht sie irgendwann weg. Ist dann halt so und ich bin bei Leica ganz weg. Das ist aber vollkommen egal, weil ich seit sehr langer Zeit nicht mehr wegen der Marke bei Leica bin, sondern nur, weil Sie mir ein Werkzeug liefern, dass mir im Augenblick am meisten zusagt. Es kann auch sein, dass die Firma, für die ich mich jetzt entscheide in 2 Jahren aussteigt. Kann auch sein. Ist dann halt Pech. Aber ich will auch nicht ewig warten, bis sich der Markt sich bereinigt hat. Ich würde mir auch heute noch eine neue Kamera kaufen, wenn ich wüsste, nächste Woche hätte meine letzte Stunden geschlagen. Egal, bis dahin habe ich dann Spaß daran.

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vor 3 Stunden schrieb achim:

Hallo Jens,

wie Du bin ich auch ein ewig Suchender, nach der perfekten Kamera. Zur Zeit ist es die S1R mit folgenden Objektiven geworden: Lumix 4/16-35, Lumix 4/24-105, Lumix 4/70-200, Sigma Art 1,2/35, Art 1,4/50. Ach so MFT mit entsprechend langen Teleobjektiven bis KB 800 mm nutze ich auch noch.

Die Lumix S1R hat mich in Bezug auf Haptik, Sucher und Ergonomie überzeugt. Den ersten Platzregen hat sie auch schon überstanden. Meines Erachtens gebaut für die Ewigkeit, wenn die Elektronik solange durchhält. Die Ausrüstung stelle ich immer individuell nach Bedarf zusammen. Die Zoomlinsen sind Qualitativ Spitzenklasse, über die Art Serie ist jeder Zweifel erhaben, man muss nur schleppen wollen! 😁

Laut Roadmap, kommen in 2020 auch noch kleinere 1,8 Objektive mit den Brennweiten 24, 35, 85 mm.

Danke für Deine Einschätzung. Hattest Du zum Vergleich mal eine Nikon Z in der Hand oder hast Du wegen der Nähe zu Leica dich für die Panasonic entschieden?

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vor 1 Stunde schrieb motard:

Damit ist sie für mich auch `raus ( hatte sie als Ergänzung zur CL in Erwägung gezogen, aber Dein Urteil ist ja eindeutig ).

Meine Entscheidung muss ja erstmal nichts heißen. Ich kann auch Fotos zeigen, die absolut tadellos aussehen. Aber viele halt auch nicht, und Du weißt es nicht vorher, weil das Display zu klein ist, um das wirklich zu beurteilen. Mich hat's genervt. Solche Farbsäume im Gegenlicht, okay. Damit könnte ich vielleicht noch leben, CA ist halt nicht immer zu verhindern. Aber das obige Foto ist ja keine Gegenlichtsituation und dann finde ich das schon enttäuschend. Ich habe mit der V-Lux viele tolle Fotos gemacht, wo es auch technisch nichts zu bemängeln gibt, aber dann immer auch welche, wo ich am Computer in PS fast vom Stuhl gefallen wäre. Dies Unsicherheit möchte ich nicht....

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vor 59 Minuten schrieb Ingo:

Die Z7 fand ich auch interessant, der Sucher hat mich aber - gerade im Vergleich zur SL2 oder S1R - abgeschreckt. 

Danke, ich glaube, ich muss da unbedingt mal live durchschauen. Das habe ich zwar schon vor langer Zeit, aber nie zusammen und im Vergleich. Ein guter Sucher ist mir schon wichtig.

 

vor einer Stunde schrieb Ingo:

Wenn ich heute ganz frisch in ein spiegelloses System einsteigen würde, wäre die Canon R5 ein Kandidat, den ich mir ganz genau anschauen würde.

Verdammt, genau so etwas hatte ich befürchtet. Nicht, dass ich nicht 15 Jahre (95-2010) bei Canon gewesen wäre und unzufrieden war ich auch nie.... Mist. Also vielleicht wieder 3 Systeme in der Auswahl. Ich muss mir noch mal anschauen, was die für native Optiken liefern bzw. liefern wollen.

vor einer Stunde schrieb Ingo:

Die SL-Summicrons sind einfach zu genial und wenn man erst angefixt ist, kommt man schwer wieder los. 

Das kann ich nachvollziehen. Aber Du hast zusätzlich noch die Rechtfertigung, dass Du beruflich damit arbeitest, bei mir ist das alles ja nur Hobby. Ich hatte irgendwo Vergleichsaufnahmen zwischen dem Nikon Z 50mm F1.8 und dem Leica SL Summicron 50mm gesehen. Ja, es gab einen Unterschied, aber ohne diesen Vergleich wäre ich mit dem Nikon nicht unzufrieden gewesen und den 10-fachen Preis war mir der Unterschied jetzt auch nicht unbedingt wert.

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vor 33 Minuten schrieb jmschuh:

Danke für Deine Einschätzung. Hattest Du zum Vergleich mal eine Nikon Z in der Hand oder hast Du wegen der Nähe zu Leica dich für die Panasonic entschieden?

ich habe die Vergleichsmöglichkeit zur Z7 gehabt. An der S1R gefallen mir der Sucher, die Ergonomy und die Bedienung besser. Zusätzlich war ich sofort durch die Nutzung meiner G9 im Menü und in der Bedienung zuhause.

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vor 4 Stunden schrieb jmschuh:

Die ich über 6 Monate hatte und deren Bildqualität und High-ISO-Fähigkeiten ich für indiskutabel halte.

Auf solche Farbsäume und und so ein unharmonisches Rauschen (siehe Hintergrund) bei ISO 125 kann ich verzichten:

Kleiner als APS-C steht nicht zur Diskussion, Pana-Kameras aus dem Consumer-Segment nach allen Erfahrungen auch nicht. Ich will mich erfreuen an meinen Fotos, nicht ärgern.

Gruß,

Jens 

 

für alle Normalbetrachter braucht's diese xxx% Vergrößerungen nicht, doch wer sucht der findet, vor allem im Langweile-Modus. Ich erinnere mich noch gut an JPG Diskussionen, da waren Deine Argumente ähnlich. Später erwähntest Du, daß Du meist in/mit JPG fotografierst und von "schlecht" war nicht mehr die Rede. Aktuell geht es nun um die Sensorgröße, und sobald dieses Thema langweilig wird oder ist könnte als neues Thema die Mega MP Bestückung dran sein, aber irgendwann mal ist der Kreis eben geschlossen. Danach kommen dann Kameras mit zwei Sensoren wie bei den SP's / IP's usw. ..... oder Mittelformatkameras und Objektive mit Maxi-Leistung, alles in Kompaktgröße usw. .... nach dem Motto es gibt nichts was es nicht gibt :)   

Trotzdem noch was: Zur neu angekündigten SR 5 das 20-60mm Objektiv wäre das nicht nach Deinen Vorstellungen? 

Edited by C Lei Lux
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vor 1 Stunde schrieb jmschuh:

Natürlich, aber ich denke, ich stoße eher an prinzipbedingte Grenzen, als an reale. Ich bin nicht bereit für eine Kamera mit einem Objektiv 15.000 Euro auszugeben, was mit einer M ja kein Kunststück ist.  .....

Diese Entscheidung mußt Du natürlich selbst treffen, aber Du weißt auch, dass in diesem Forum inbezug auf Leicas sehr oft Ratio gegen Emotio stehen. Dass Leica zum großen Teil von letzterem lebt und oft Leistung und Preis nicht gerade korrelieren, brauchen wir nicht zu diskutieren. Aber in diesem Forum geht es primär um Leicas und natürlich den direkten Vergleich zu anderen Systemen. Dass die Leicas da oft - neben der preislichen Komponente - nicht so besonders gut aussehen, stelle ich auch garnicht in Abrede. Ich finde jedoch, die Frage zu stellen, soll ich mir nun die Kamera X oder besser Y kaufen, in einem Leica-Forum nicht ganz so angebracht.

Ich habe mich noch einmal bewußt für die M mit zwei Objektiven = € 16.000 entschieden, weil sie und ihr Handling meinen aus heutiger Sicht vielleicht gestrigen Vorstellungen entsprechen. Leider konnte ich aus bekannten Gründen bisher nur wenig auf`s Knöpfchen drücken. Ich bin aber nach meinen kleinen Versuchen überzeugt, dass die Wahl trotz des Preises richtig war und ich sie nicht mal eben so "aus Langeweile" getroffen habe. Ich finde die M jedenfalls nicht nur niedlich, sie liefert vor allem auch dank ihrer sauberen Objektive m.E. gute Bildchen.

Ich glaube also, die M würde - lassen wir mal den Preis aus dem fort - auch Deine oben gennannten Präferenzen voll abdecken, denn so wie ich Dich einschätze, kämest Du auch händisch und ohne Automatiken bestens zu recht. Und den Spass an der Freud sollte man auch bei einer vielleicht etwas teuren Leica nicht vergessen.

MfG Dieter

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