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Fremdobjektive an Leica M - wer hat Erfahrung?


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Ich benutze gerne meine M6 - aber aus früheren Zeiten sind noch ein paar Objektive mit M42-Gewinde vorhanden. Es gibt ja (auch preisgünstig) Adapter, um solche Objekte an eine M anzuschließen.

Meine Frage:  wer hat Erfahrung mit solchen Adpatern/Fremdobjektiven ? wird über den Adapter auch die Einstellung der eingespiegelten Rahmen für die jeweilige Brennweite gesteuert ?

 

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vor 1 Stunde schrieb hans_kohler:

aus früheren Zeiten sind noch ein paar Objektive mit M42-Gewinde vorhanden. Es gibt ja (auch preisgünstig) Adapter, um solche Objekte an eine M anzuschließen.

Mit Adapter könnten die Teile so leidlich an einer M10 nutzbar sein.
Eine CL wäre deutlich besser, aber Halbformat; bliebe die SL(2).
Oder aber jede andere Digi, für die es zahllose Adapter gibt.

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vor einer Stunde schrieb ralf3:

Über die eingespiegelten Rahmen würde ich mir erstmal gar keine Gedanken machen, so lange ich nich weiß, wie ich fokussieren soll. Das macht man mit solchen adaptierten Objektiven über Liveview, aber bei einer analogen M6 sehe ich da schwarz.

habe mit Interesse Ihren Blog gelesen - vor allem der Bericht über das "Reiseset" -- das hat mich zu neuen Gedanken inspiriert. Einerseits bin ich nach wie vor fasziniert von analog (da eigene DuKa und neben Kleinbild auch 6x6) andererseits hat digital schon was für sich -- mit dem "Reiseset" kann man beides verbinden, stelle ich mir vor und braucht nur einen Satz Objektive (also mit M6 und digitaler Kamera), da ich von Leica 28, 35, einige 50iger aus diversen Jahrzehnten, 90 habe --  irgendwie liebäugle ich schon länger mit einer Sony Alpha 6 (oder 6000 ?), wenn an eine solche Kamera wie an Ihre Fuji mit einem Adapter die Leica´s gingen und es auch einstellungsmäßig machbar ist, wäre das auch eine Kombination. Dann könnte man ja mit einem zweiten Adapter M42 die anderen alten Objektive ausprobieren ---  wie sehen Sie das ?

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Grundsätzlich kann man an die Sony A6000 Reihe nahezu alle Objektive adaptieren, also auch M-Mount Objektive und M42 Objektive. Allerdings machen Weitwinkel von Messsucherkameras manchmal Probleme an digitalen Kameras, weil die Sensoren mit sehr schräg einfallendem Licht nicht gut klar kommen. Da werden dann die Ecken etwas unscharf oder es gibt zum Rand hin Farbverschiebungen. Mit meiner Fuji und meinen Objektiven hatte ich aber nie wirklich Probleme, bei Sonys, vor allem ältere Modelle, soll es da schon eher mal zu Problemen kommen. Die neuen Nikons sollen da aber auch sehr gut mit klar kommen. Ob es mit aktuellen Sonys auch noch Probleme gibt, weiß ich leider nicht, da ich nie mit Sony gearbeitet habe.

Generell macht es aber sehr viel Spaß M-Objektive an digitalen Kameras zu verwenden.

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vor 3 Minuten schrieb hans_kohler:

Danke für Info - wie funktioniert Fokussierung? wie bei manueller Meßsucherkamera?  Und Belichtungsmessung - braucht es da die vorgesehene Arbeitsblende und wenn ja, wie ist dann das Sucherbild ?

 

Die Fokussierung geht schon ganz anders, als bei einem Messsucher. Man fokussiert mit Focus Peaking, das bedeutet, dass Kanten mit hohem Kontrast, also da wo die Schärfe liegt, farblich hervorgehoben werden. Damit man das alles besser sieht, kann man das Sucherbild dann auch noch vergrößern.

Belichtungsmessung geht bei Arbeitsblende. Das Sucherbild wird in der Helligkeit automatisch angepasst, so dass es bei richtiger Belichtung auch schön hell ist. Es ist nur zu dunkel, wenn man unterbelichtet. So kann man dann auch schon im Sucher sehen, ob das Bild zu hell oder zu dunkel wird, das ist ganz praktisch.

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vor 4 Stunden schrieb ralf3:

Grundsätzlich kann man an die Sony A6000 Reihe nahezu alle Objektive adaptieren, also auch M-Mount Objektive und M42 Objektive. Allerdings machen Weitwinkel von Messsucherkameras manchmal Probleme an digitalen Kameras, weil die Sensoren mit sehr schräg einfallendem Licht nicht gut klar kommen. Da werden dann die Ecken etwas unscharf oder es gibt zum Rand hin Farbverschiebungen. Mit meiner Fuji und meinen Objektiven hatte ich aber nie wirklich Probleme, bei Sonys, vor allem ältere Modelle, soll es da schon eher mal zu Problemen kommen. Die neuen Nikons sollen da aber auch sehr gut mit klar kommen. Ob es mit aktuellen Sonys auch noch Probleme gibt, weiß ich leider nicht, da ich nie mit Sony gearbeitet habe.

Generell macht es aber sehr viel Spaß M-Objektive an digitalen Kameras zu verwenden.

 

Das gesagte kann ich alles so bestätigen!

Nur eine kleine Ergänzung: -> Wenn man manuelle Leica-Objektive adaptieren will, sollte man auf eines besonders achten ->

Einen aussagekräftigen/hochauflösenden Sucher.

Sonst macht das ganze wenig Spass bei der Arbeit. Daher würde ich von der Sony Alpha 6000 die Finger/das Auge lassen … obwohl selbst dieses Modell „relativ“ gut mit M und R-Linsen klarkommt. LG

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vor 28 Minuten schrieb hans_kohler:

... das würde dann eher für die Sony alpha 7 sprechen, die lt. Beschreibungen einen sehr hellen großen Sucher hat, oder ?

Die Sucher sind in den letzen Jahren bei allen Herstellern deutlich besser geworden. Ich denke bei den aktuellen Modellen gibt es keine wirklich schlechten Sucher mehr. Die A6000 ist halt schon etwas älter.

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vor 38 Minuten schrieb hans_kohler:

... das würde dann eher für die Sony alpha 7 sprechen, die lt. Beschreibungen einen sehr hellen großen Sucher hat, oder ?

… was dem einen hell und groß erscheint, ist dem anderen immer noch zu klein und zu dunkel. 😉 

Insofern mein Rat -> Ab zum Händler deines Vertrauens und durch einige Sucher verschiedener Hersteller geblickt. Dann wird es doch schnell klar, mit welchem Modell man am besten klarkommt. LG

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vor 9 Stunden schrieb ralf3:

Allerdings machen Weitwinkel von Messsucherkameras manchmal Probleme an digitalen Kameras, weil die Sensoren mit sehr schräg einfallendem Licht nicht gut klar kommen.

Interessant - eigentlich sollten diese Objektive wegen des größeren Auflagemaßes eher weniger schräg einfallendes Licht auf die Sensoren bringen.

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vor 8 Stunden schrieb Andreas_Kreuz:

Interessant - eigentlich sollten diese Objektive wegen des größeren Auflagemaßes eher weniger schräg einfallendes Licht auf die Sensoren bringen.

Das gilt für SLR-Objektive, da ist ein gewisser Abstand zum Sensor schon allein wegen dem Spiegel notwendig. Und je größer der Abstand zum Sensor, desto gerader treffen die Lichtstrahlen auf den Sensor. Aber Messsucherobjektive kommen mit der Hinterlinse schon manchmal sehr nahe an den Sensor heran, und dadurch ergibt sich sehr schräg auftreffendes Licht.

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vor 9 Stunden schrieb Andreas_Kreuz:

Interessant - eigentlich sollten diese Objektive wegen des größeren Auflagemaßes eher weniger schräg einfallendes Licht auf die Sensoren bringen.

Leica unterzieht bei der M die Microlinsen an den Rändern der Sensoren einer Sonderbehandlung. Aus den von Ralf genannten Gründen.

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Am 23.7.2020 um 17:47 schrieb hans_kohler:

... das würde dann eher für die Sony alpha 7 sprechen, die lt. Beschreibungen einen sehr hellen großen Sucher hat, oder ?

Ja. Ich nutze seit einiger Zeit eine Sony A7 II zusammen mit einem 75mm Summarit. Die Kamera erkennt beim Fokussieren, welche Kanten scharf sind und markiert sie rot. Das geht damit recht gut. Also: Aufblenden - Fokussieren - Abblenden - Auslösen. Es ist eine Verbeugung vor den frühen 70er Jahren des letzten Jahrtausends, aber ich kann dadurch meine alten Objektive digital nutzen, es ist spannend und macht Spass.

Meine Ausrüstung: Sony A7II, Batteriegriff, Novoflex-Adapter M, R, OM, QBM. Dazu einen Sack voller Objektive von Zeiss (Rollei QBM), Mamiya (Rollei QBM), Leica M+R, Olympus OM und einen Haufen Akkus für die A7. Ich habe mich vor einiger Zeit auf dem Gebrauchtmarkt bedient.

An meiner M6 hatte ich seinerzeit auch ein Jena T 2.8/50mm adaptiert, aber ohne Einstellhilfe war das eher Blindflug. Ich hatte es dann recht schnell durch ein Elmar M 2.8/50mm ersetzt. Gegenwärtig nutze ich häufig ein M39 Voigtländer Nokton 1.5/50mm via M39-Adapter.

 

 

 

Edited by jofe
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  • 2 months later...

Benutze seit Jahren Voigtländer und Zeiss Linsen an der M...sogar das 1,4/40er....... Voigtländer... Habe die Nase zur Einspiegellung des Rahmens etwas gefeilt, damit der 35er Rahmen eingespiegelt wird, der entspricht dem Ausschnitt des Objektivs ... denn die Rahmen zeigen etwas kleineren Ausschnitt als die Objektivbrennweite ... 

Edited by gauss
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Ich habe für die M jetzt mir mal einen Adapter ohne Messsucherkupplung bestellt, bei dem ich Minolta MC Objektive adaptieren kann. Halte ich für so halbwegs sinnvoll, wenn man ein UWW benutz. Bei mir ist es ein 20mm für die Minolta, welches schon 'ne Weile bei mir rumliegt. Und meine Minolta habe ich eh nicht mehr. Bei der Brennweite fotografiert man meistens eh nur Landschaften. Da kann man bei Blende 5,6 bis 16 beruhigt mit Zohnenfokus arbeiten. Und da ich mit einer solchen Brennweite nur selten fotografiere, muss es kein Leica, Voigtländer oder Zeiss sein. My2Cent

 

 

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