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    • By LUF Admin
      An anderer Stelle wurde das schon in einem längeren Thread gepostet, verdient aber mehr Aufmerksamkeit:
      Offizielles Leica Video: Produktmanager Jesko von Oeynhausen stellt die Leica M10-R vor (Englisch, deutsche Untertitel verfügbar)
       
    • By LUF Admin
      Mehr Informationen:  Leica M10-R | Video Interview | Jono Slack Review (engl.)
      Leica M10-R: Technische Daten
      Kamera-Typ Leica M10-R, kompakte digitale Messsucher-Systemkamera Objektiv-Anschluss Leica M-Bajonett mit zusätzlichem Sensor für 6-Bit Kodierung Objektivsystem Leica M-Objektive, Leica R-Objektive mittels Adapter verwendbar Aufnahmeformat/Bildsensor CMOS-Chip, aktive Fläche ca. 24 x 36mm, ohne Tiefpassfilter Auflösung DNGTM: 7864 x 5200 Pixel (40,89MP), JPEG: 7840 x 5184 Pixel (40,64MP), 5472 x 3648 Pixel (20 MP), 2976 x 1984 Pixel (6MP) Datenformate DNGTM (Rohdaten, 14 bit, verlustfrei komprimiert), JPEG (8 bit) Dateigröße DNGTM: 40-60MB, JPEG: Abhängig von Auflösung und Bildinhalt Pufferspeicher: 2GB / 10 Aufnahmen in Serie (DNG) Weißabgleich Automatisch, manuell, 8 Voreinstellungen, Farbtemperatureingabe Speichermedium SD-Karten bis 2GB / SDHC-Karten bis 32GB / SDXC-Karten bis 2TB Menüsprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Japanisch, traditionelles Chinesisch, vereinfachtes Chinesisch, Russisch, Koreanisch Belichtungsmessung Belichtungsmessung durch das Objektiv (TTL), bei Arbeitsblende; Messprinzip/-methode: Bei der Messung des von hellen Lamellen des 1. Verschlussvorhangs auf eine Messzelle reflektierten Lichts: stark mittenbetont; bei der Messung auf dem Sensor: Spot-, mittenbetont-, Mehrfeld-Messung Messbereich Entspricht bei Raumtemperatur und normaler Luftfeuchte für ISO100 bei Blende 1,0 EV-1 bis EV20 bei Blende 32; Blinken der linken dreieckigen LED im Sucher signalisiert Unterschreitung des Messbereichs Empfindlichkeitsbereich ISO 100 bis ISO 50.000, in 1⁄3 ISO-Stufen einstellbar, wahlweise automatische Steuerung oder manuelle Einstellung Belichtungs-Betriebsarten Wahlweise automatische Steuerung der Verschlusszeit bei manueller Blenden-Vorwahl - Zeitautomatik A, oder manuelle Einstellung von Verschlusszeit und Blende Blitz-Belichtungssteuerung   Blitzgeräte-Anschluss Über Zubehörschuh mit Mitten- und Steuerkontakten Synchronisation Wahlweise auf den 1. oder 2. Verschlussvorhang schaltbar Blitzsynchronzeit: = 1/180s; längere Verschlusszeiten verwendbar, wenn Synchronzeit unterschritten wird: Automatische Umschaltung auf TTL-Linear-Blitzbetrieb mit HSS- tauglichen Leica-Systemblitzgeräten Blitz-Belichtungsmessung Mittels mittenbetonter TTL-Vorblitz-Messung mit Leica Blitzgeräten (SF40, SF64, SF26), bzw. systemkonformen Blitzgeräten mittels SCA3502 M5- Adapter Blitz-Messzelle 2 Silizium-Fotodioden mit Sammellinse im Kameraboden Blitz-Belichtungskorrektur: ±3 EV in 1⁄3 EV-Stufen Anzeigen bei Blitzbetrieb (nur im Sucher) Mittels Blitzsymbol–LED Sucher   Bauprinzip Großer, heller Leuchtrahmen-Messsucher mit automatischem Parallaxen- Ausgleich. Okular Abgestimmt auf -0,5 Dptr.: Korrektionslinsen von –3 bis +3 Dptr. erhältlich. Bildfeldbegrenzung: Durch Aufleuchten von jeweils zwei Rahmen: Für 35 und 135mm, oder für 28 und 90mm, oder für 50 und 75mm; automatische Umschaltung beim Ansetzen des Objektivs Parallaxen-Ausgleich Die horizontale und vertikale Differenz zwischen Sucher und Objektiv wird entsprechend der jeweiligen Entfernungseinstellung automatisch ausgeglichen, d.h. der Leuchtrahmen des Suchers deckt sich automatisch mit dem vom Objektiv erfassten Motivausschnitt. Übereinstimmung von Sucher- und tatsächlichem Bild Die Leuchtrahmengröße entspricht bei einer Einstell-Entfernung von 2m exakt der Sensorgröße von ca. 23,9 x 35,8mm; bei Unendlich-Einstellung wird, je nach Brennweite, ca. 7,3% (28mm) bis 18% (135mm) mehr vom Sensor erfasst, als der jeweilige Leuchtrahmen zeigt, umgekehrt bei kürzeren Einstell-Entfernungen als 2m etwas weniger Vergrößerung (Bei allen Objektiven) 0,73-fach Großbasis-Entfernungsmesser Schnitt- und Mischbild-Entfernungsmesser in der Mitte des Sucherbildes als helles Feld abgesetzt Effektive Messbasis 50,6mm (mechanische Messbasis 69,31mm x Sucher- Vergrößerung 0,73x) Anzeigen   Im Sucher Vierstellige Digitalanzeige mit oben- und unten liegenden Punkten Auf Rückwand 3“ Farb-TFT-LCD-Monitor mit 16Mio Farben und 1.036.800 Pixeln, ca. 100% Bildfeld, Deckglas aus außerordentlich hartem, kratzfestem Gorilla®-Glas, Farbraum sRGB, für Live-View- und Wiedergabe-Betrieb, Anzeigen Verschluss und Auslösung   Verschluss Metall-Lamellen-Schlitzverschluss mit vertikalem Ablauf Verschlusszeiten Bei Zeitautomatik (A) stufenlos von 125s bis 1⁄4000s.,bei manueller Einstellung 8s bis 1⁄4000s in halben Stufen, von 8s bis 125s in ganzen Stufen, B: Für Langzeitaufnahmen bis maximal 125s (zusammen mit Selbstauslöser T-Funktion, d.h. 1. Auslösen = Verschluss öffnet, 2. Auslösen = Verschluss schließt), (1⁄180s): Kürzeste Verschlusszeit für Blitz-Synchronisation, HSS-Linearblitzbetrieb mit allen kürzeren Verschlusszeiten als 1⁄180s möglich (mit HSS-tauglichen Leica-Systemblitzgeräten) Serienaufnahmen: ca. 5 Bilder/s, 30-40 Bilder in Serie (abhängig von verschiedenen Einstellungen) Auslöser Zweistufig, 1. Stufe: Aktivierung der Kamera-Elektronik einschließlich Belichtungsmessung und Messwert-Speicherung (bei Zeitautomatik), 2. Stufe: Auslösung; genormtes Gewinde für Drahtauslöser integriert. Selbstauslöser Vorlaufzeit wahlweise 2s (mit Zeitautomatik und manueller Einstellung der Belichtung) oder 12s, über Menü einstellbar, Anzeige durch blinkende Leuchtdiode (LED) auf der Frontseite der Kamera sowie entsprechende Anzeige im Monitor Ein-/Ausschalten der Kamera Mit Hauptschalter auf der Kamera-Deckkappe, wahlweise selbständiges Abschalten der Kamera-Elektronik nach ca. 2/5/10 Minuten, Neu-Aktivierung durch Antippen des Auslösers Stromversorgung 1 Lithium-Ionen Akku, Nennspannung 7,4V, Kapazität 1300mAh; maximale/r Ladestrom/-spannung: Gleichstrom 1000mA, 7,4V; Modell-Nr.: BP-SCL5, Hersteller: PT. VARTA Microbattery, Hergestellt in Indonesien, Betriebsbedingungen (in Kamera): 0°C bis +40°C Ladegerät Eingänge: Wechselstrom 100-240V, 50/60Hz, 300mA, automatisch umschaltend, oder Gleichstrom 12V, 1,3A; Ausgang: Gleichstrom Nennwert 7,4V, 1000mA / maximal 8,25V, 1100mA; Modell-Nr.: BC-SCL5, Hersteller: Guangdong PISEN Electronics Co., Ltd., Hergestellt in China, Betriebsbedingungen: +10°C bis +35°C GPS (nur mit angesetztem Leica Visoflex Sucher, als Zubehör erhältlich) Zuschaltbar, auf Grund länderspezifischer Gesetzgebung nicht überall verfügbar, d.h. dort automatische Zwangs-Abschaltung), Daten werden in den EXIF-Header der Bilddateien geschrieben. WLAN Erfüllt Norm IEEE 802.11b/g/n (Standard-WLAN-Protokoll),Kanal 1-11, Verschlüsselungsmethode: WiFi-kompatible WPATM/ WPA2TM-Verschlüsselung, Zugriffsmethode: Infrastrukturbetrieb Kameragehäuse   Material Ganzmetall-Gehäuse aus Magnesium-Druckguss, Kunstleder-Bezug, Deckkappe und Bodendeckel aus Messing, schwarz oder silbern verchromt Bildfeldwähler Ermöglicht es, die Leuchtrahmen-Paare jederzeit manuell aufzurufen (z.B. zwecks Ausschnitts-Vergleichen) Stativgewinde A 1⁄4 (1⁄4“) DIN aus Edelstahl im Boden Betriebsbedingungen 0-40°C Schnittstellen ISO-Zubehörschuh mit Zusatzkontakten für Leica Visoflex Sucher (als Zubehör erhältlich) Maße (Breite x Tiefe x Höhe) ca. 139 x 38,5 x 80mm Gewicht ca. 660g (m. Akku) Lieferumfang Ladegerät 100-240V mit 2 Netzkabeln (Euro, USA, auf einigen Exportmärkten abweichend) und 1 Kfz-Ladekabel, Lithium-Ionen Akku, Tragriemen, Gehäuse- Bajonettdeckel, Abdeckung für Zubehörschuh
    • By LUF Admin
      Mehr Informationen:  Leica M10-R | Technische Daten | Jono Slack Review (engl.)
      Kurz vor der Einführung der Leica M10-R habe ich ein Interview mit Stefan Daniel geführt, u.a. mit diesen Themen:
      Vorstellung der Leica M10-R Hintergründe zum Aufbau des Sensors Verhalten von alten Objektiven an der Leica M10-R  
       
    • By fototom
      Hallo zusammen!
      Wie soll ich anfangen? Am besten damit, dass ich Mitte März, als in Deutschland gerade die heftigste Phase dieser wirklich sehr merkwürdigen Zeiten ihren Anfang nahm, die Anfrage kam, ob ich Lust hätte, am Test einer neuen Leica M-Kamera teilzunehmen. Im Grunde bei mir eine rein rhetorische Frage, denn wie sollte ich als Leica M-Fan denn jemals einer solchen Frage eine Absage erteilen!
      Wie immer zu Beginn noch mein Hinweis, dass ich als reiner Praktiker so einen Test mache. Meine Fotos sind bearbeitet nach meinem Geschmack und ich habe nicht den Anspruch eines richtigen Profi-Testers auf Labor-Niveau. Ich möchte einfach nur meine Erfahrung mitteilen und Eindrücke vermitteln, die ich gesammelt habe.
      Die technische Seite dieses Reviews mit Funktionsbeschreibungen und Ausstattungsdetails wird schlanker ausfallen als üblich. Im Grunde entfallen die Beschreibungen der Ausstattung komplett, denn: die M10-R ist im Grunde bis auf ihren Sensor eine M10-P im M10-Gewand. Soll heißen, dass sie in 99% ihrer Funktionalität und Ausstattung einer M10-P entspricht, aber die Deckkappe der normalen M10 besitzt – also mit dem roten Leica-Punkt und ohne Gravur des Fadenschriftzugs auf der Oberseite versehen ist.
      Sie hat neben den üblichen Funktionen und Ausstattungen einer M10 den Touchscreen-Monitor und den superleisen Verschluss der M10-P mitbekommen. Maße, Handling, Bedienelemente usw. sind ansonsten absolut identisch mit denen ihrer Kameraschwestern sowie übrigens auch mit der M10 Monochrom – mit der sie im Grunde sogar noch eine weitere Gemeinsamkeit hat, dazu später mehr.
      Damit wäre also technisch gesehen eigentlich schon fast alles gesagt – den neuen Sensor natürlich ausgenommen. Und eine weitere Kleinigkeit, die die einzige erwähnenswerte Funktionserweiterung gegenüber einer M10 bzw. M10-P darstellt: mit der M10-R lassen sich jetzt über einen neu hinzugefügten Menüpunkt Langzeitbelichtungen mit bis zu 16 Minuten realisieren.
      Dies dürfte sicherlich auch mit dem neuen Sensor zusammenhängen, der eine größere Rauschfreiheit bieten soll und damit bei Langzeitbelichtungen ebenfalls Vorteile bieten kann. Ich habe bei meinem persönlichen Test jedoch den Punkt der Langzeitbelichtung nicht ausführlich getestet und kann hier insofern keine fundierten Aussagen treffen. Bei mir standen andere Punkte im Vordergrund.
      Nun zum Sensor, der im Grunde einzigen, aber natürlich absolut essenziellen Neuerung der M10-R. Bei diesem Sensor mit einer Auflösung von gut 40 Megapixeln handelt es sich nach Aussage von Leica zunächst einmal um eine Neuentwicklung. Ich sage zunächst, weil schon nach kurzer Zeit des Tests bei mir sofort ein Gedanke aufkam, der diese Aussage ein klein wenig relativiert und der mir dann auch im Laufe des Austauschs im Testforum bestätigt wurde: der Sensor der M10-R basiert auf dem der M10 Monochrom, ist also einfach gesprochen ein M10 Monochrom-Sensor mit Bayer-Filtermuster und einem veränderten Deckglas, das aus einer UV- und IR-absorbierenden Glasfläche besteht – worin der Hauptgrund für die leicht verbesserte Farbwiedergabe gegenüber der M10(P) liegt.
      Nun ist natürlich auch die M10 Monochrom eine ganz neue Kamera, die erst Anfang diesen Jahres vorgestellt wurde, insofern stimmt die Aussage von Leica natürlich trotzdem. Bemerkenswert finde ich in diesem Zusammenhang aber die Vorgehensweise von Leica, die bisher wohl einmalig in der Reihe der digitalen Leicas sein dürfte. Bisher wurde immer zuerst das neue Modell als Farbkamera vorgestellt, danach kam dann irgendwann die Monochrom-Variante. Hier nun war es genau umgekehrt. Warum, das weiß wohl nur Leica selbst genau, mir ist der Grund jedenfalls nicht bekannt.
      Basierend auf dieser Tatsache und der, dass ich Ende letzten Jahres die M10 Monochrom ebenfalls zum Test bekam, interessierte mich neben den üblichen Punkten wie Auflösung und Dynamikumfang im Vergleich zur Farb-M10(P) auch sehr, wie sich die Ergebnisse der M10 Mono im Vergleich zur M10-R in der Schwarzweiß-Umsetzung darstellen. Dazu später mehr.
      Zunächst aber zu meinen Erfahrungen im ganz normalen Fotoalltag. Dieser Fotoalltag war in der Testphase der M10-R allerdings Corona-bedingt ziemlich eingeschränkt. So habe ich die Schwerpunkte meiner Motive, die bei mir üblicherweise in der Street- und Reisefotografie liegen, auf Landschaft und mein direktes Lebensumfeld beschränkt. Dazu kam dann noch ein kleiner Kundenauftrag, bei dem ich die M10-R parallel zu meiner SL2 eingesetzt habe – eine Vorgehensweise, die ich bisher mit SL2 plus M10-P häufig praktiziert habe.
      Der erste, sehr offensichtliche Unterschied der M10-R im Vergleich zu ihren Vorgängern ist natürlich die Auflösung. Sie ist mit ihren 40 MP um etwa 70% höher als bei der M10 bzw. M10-P. Und entspricht damit exakt der Auflösung der M10 Monochrom – logisch, denn wie schon erwähnt, ist es der gleiche Grundsensor. 70% mehr Auflösung hören sich nun zunächst sehr viel an, aber man darf immer nicht vergessen, dass es 70% mehr Pixel in der FLÄCHE sind. Linear gesehen beträgt der Faktor, um den die Files im Vergleich zur M10(P) größer sind, etwa 1,3 – das ist tatsächlich dann nicht mehr so viel. Zum Thema Scharfstellung mit dem Messsucher: Bedenken, der Messucher sei überfordert mit der Scharfstellung bei diesen hohen Auflösungen kann ich beseitigen – ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, die Schärfe nicht auf den Punkt bringen zu können. Kein Unterschied jedenfalls zur Arbeit mit der M10-P. Anscheinend hat wohl auch die Justierung meiner Test M10-R gut zu meinem Objektiv gepasst, dem Summilux 35mm Asph. FLE, das ich fast ausschließlich benutzt habe.
      Die für mich wichtigere Verbesserung des neuen Sensors der M10-R liegt in der Erweiterung des Dynamikumfangs, der sich vor allem in weniger ausgefressenen Lichtern bemerkbar macht. Die M10(P) hatte hier häufig das Problem, dass sie tendenziell hell belichtete Aufnahmen sofort mit strukturlosen, nicht wieder herzustellenden Lichterbereichen quittierte. Es ist oberstes Gebot, mit einer M10 eher unterzubelichten, da in den Tiefen sehr viel herausgeholt werden kann, die Lichter aber verloren sind, sollten sie etwas zu hell sein. Bei der M10-R ist dies nun deutlich entschärft worden. Sie verzeiht eine Überbelichtung leichter und man kann in der RAW-Verarbeitung einiges mehr an Zeichnung aus den hellen Bereichen herausholen als dies mit dem 24MP-Sensor der M10 möglich war.
      Ein dritter Punkt ist das Rauschverhalten und die Empfindlichkeit – zwei Punkte, die ja unmittelbar miteinander zusammenhängen. Hier sagt Leica, dass trotz der höheren Auflösung und damit kleinerer Pixel bei der M10-R gleichzeitig das Rauschen im High-ISO-Bereich sogar leicht verbessert werden konnte im Vergleich zur M10. Ich wäre hier etwas vorsichtiger, würde aber sagen, dass es zumindest nicht stärker geworden ist, was angesichts der nicht unerheblichen Auflösungssteigerung schon als Erfolg gewertet werden kann. Das Rauschen ist durch die höhere Auflösung aber feiner und gleichmäßiger – vielleicht hat auch dies zu der Aussage von Leica beigetragen.
      Nun ein mir sehr wichtiger Punkt: wie verhält sich der Sensor der M10-R beim Problem Vignettierung und Lens Cast (also den farbigen Bildecken und -Rändern) im starken bis extremen Weitwinkelbereich. Dieser Punkt erscheint mir umso wichtiger, als meine SL2 hier tatsächlich alles getoppt hat, was ich mit M-Linsen jemals eingesetzt hatte. Die SL2 wird ja wegen ihres für M-Linsen optimierten Sensors auch als "die bessere M-Kamera" bezeichnet, was ich zumindestens bisher wirklich nur bestätigen kann. Mit der SL2 kann ich selbst extrem problematische Superweitwinkel wie das alte 12mm Voigtländer und auch das Tri-Elmar 16-18-21 praktisch ohne Lens Cast-Problem nutzen. Hier hat sich gezeigt, dass die M10-R leider nicht auf dieses Niveau kommt. Vignettierung und Lens-Cast sind bei diesen Objektiven deutlich stärker ausgeprägt als bei der SL2. Im Vergleich zur M10-P ist der Lens Cast etwas besser, allerdings war die Vignettierung sogar etwas stärker! Nun will ich allerdings einräumen, dass das alte 12mm Voigtländer nicht gerade ein Referenz-Objektiv ist und natürlich schon gar kein Leica-M-Objektiv. Außerdem sollen an der finalen Firmware noch Verbesserungen erfolgt sein, wie Leica in der Testphase angekündigt hatte. Dies kann ich nicht beurteilen, weil ich noch keine M10-R mit der finalen Software testen konnte. Trotzdem hat ja auch das Tri-Elmar an der M10-R schlechter abgeschnitten und ich finde es wirklich erstaunlich, dass die M10-R mit ihrem neuen Sensor hier immer noch nicht an die SL2 herankommt – dies muss für eine Kamera, deren eigentliche Systemobjektive ja die M-Objektive sind, schon als etwas kurios bezeichnet werden. Nachfolgend dazu dann zwei Testreihen, einmal mit dem Voigtländer 12mm erste Version und zum Zweiten mit dem Tri-Elmar 16-18-21 in 16mm Einstellung.
      Der letzte Punkt betrifft den schon angedeuteten Vergleich im Schwarzweiß mit dem M10 Monochrom. Leider hatte ich zum Zeitpunkt des M10-R-Tests keine M10 Monochrom mehr zur Verfügung. Ich habe deshalb versucht, eine damalige Testreihe, die ich mit der Monochrom im Tageslicht-Studio gemacht hatte, so exakt wie möglich nachzustellen, um im Nachgang entsprechende Vergleichsaufnahmen mit der M10-R machen zu können. Das hat ganz gut funktioniert, wie nachfolgende Aufnahmen zeigen. Mein Fazit in diesem Punkt: die Monochrom-Kameras sind sicherlich für Liebhaber und bestimmte Käufer eine schöne Sache und mögen für viele als bewusste Reduktion in der Fotografie interessant sein. Aber es hat sich einmal mehr deutlich gezeigt, dass Schwarzweiß-Fotografie aus einer Farb-M sich in der Praxis bei entsprechender RAW-Verarbeitung kaum von den Fotos aus einer echten Monochrom-Kamera mit vergleichbarem Sensor unterscheiden. Im Fall der neuen M10-R ist der Unterschied zur Schwester M10-M sogar noch geringer geworden – ich behaupte, dass die Ergebnisse außerhalb eines ganz direkten Vergleichs wie hier von keinem zielsicher zugeordnet werden könnten. Technisch gesehen würde ich es so ausdrücken, dass eine Farb-M10-R quasi eine M10-M integriert. Das ist natürlich die rein technische Seite, die emotionale sei davon asgeschlossen ...
      Abschließend nun ein kleines persönliches Fazit. Die wichtigste Frage: würde ich persönlich aktuell eine M10-R kaufen? Meine Antwort lautet: leider nein – sorry Leica! Und zwar nicht deshalb weil die M10-R nicht eine wirklich gute Kamera wäre, sondern weil für mich als Besitzer einer M10-P die Investition von knapp 8.000,- Euro in keinem Verhältnis zum Mehrwert stünden. Die M10-R ist für sich genommen auf jeden Fall die beste M, die es bisher gab. Und der Sensor ist schon richtig gut, vor allem bezüglich des Dynamikumfangs. Aber für mich ist der Sprung in Verbindung mit dieser Investition zu klein. Hinzu kommt, dass ich auch Anwender der SL2 bin und vor diesem Hintergrund macht eine M10-R für mich keinen Sinn. Ich muss aber gleich dazu sagen: wäre ich Besitzer der normalen M10, würde ich schon ins Grübeln kommen. Denn hier steht neben dem neuen Sensor auch der Funktionsunterschied des Touch-Displays mit Gorilla-Glas und vor allem der superleise Verschluss im Raum, den die normale M10 eben noch nicht hat. Und für Umsteiger ab der M240 und älter kann ich die M10-R auf jeden Fall wärmstens empfehlen – sowieso für M-Neueinsteiger. Ich würde auch sagen, dass der Preisunterschied sowohl zur M10 als auch zur M10-P absolut gerechtfertigt ist und ich bin der Meinung, dass bei einem Entschluss für eine Investition in diesen Regionen die M10-R die beste Empfehlung ist, auch wenn sie am teuersten ist.
      Eine Anregung, die ich im Rahmen des Tests auch schon an Leica gerichtet hatte: Es wäre super, wenn man ein Status-Menü, so wie es in der SL2 besteht, implementieren könnte, auf dem die wichtigsten Einstellparameter über den Touchscreen zu bedienen wären. So ein Statusmenü könnte mich dann schon fast wieder zum grübeln bringen, ob eine M10-R nicht vielleicht doch ... 😅

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    • By LUF Admin
      Mehr Informationen:  Technische Daten | Video Interview | Jono Slack Review (engl.)

      Hello guest! Please register or sign in to view the hidden content. Hallo Gast! Du willst die Bilder sehen? Einfach registrieren oder anmelden! Die Leica Camera AG stellt heute eine neue Leica M-Kamera vor, die Leica M10-R. Sie basiert vor allem äußerlich auf der 2017 vorgestellten Leica M10, übernimmt einiges von der höherwertigen M10-P, aber verfügt vor allem über einen komplett neuen Sensor mit 41 Megapixel Auflösung. Sie wird in schwarz und silber angeboten und kommt noch im Juli in den Handel, für 7.990 € – schon mit neuer Mehrwertsteuer berechnet.
      M10 und M10-P Verwandtschaft…
      Auf den ersten Blick lässt die neue Leica M10-R keinen Unterschied zur Leica M10 erkennen. Lediglich die Gravur auf dem Zubehörschuh auf der Oberseite der Kamera weist äußerst dezent auf die deutlich höhere Auflösung hin.

      Hello guest! Please register or sign in to view the hidden content. Hallo Gast! Du willst die Bilder sehen? Einfach registrieren oder anmelden! Technisch basiert die M10-R dagegen auf der höherwertigen Leica M10-P, von der sie sowohl einen Touchscreen als auch den besonders leisen Verschluss übernimmt.
      … aber neuer Leica M10-R Sensor
      Der Sensor wurde von Leica komplett neu konzipiert, um trotz 67% höherer Auflösung keine Kompromisse bei der Bildqualität machen zu müssen.
      Das Deckglas besteht jetzt aus zwei miteinander verkitteten Schichten, die unerwünschte IR- und UV-Anteile ausfiltern, die sonst zu Farbverfälschungen führen würden.

      Hello guest! Please register or sign in to view the hidden content. Hallo Gast! Du willst die Bilder sehen? Einfach registrieren oder anmelden! Ebenfalls optimiert wurde der Aufbau der Sensorelemente, um die lichtempfindliche Fläche des Einzelpixels zu vergrößern.
      Diese Änderungen im Aufbau sorgen dafür, dass trotz höherer Auflösung (und damit kleineren Pixel) sowohl die Bildqualität bei hohen ISO-Werten als auch die Farbwiedergabe mindestens so gut sind wie bei der ursprünglichen Leica M10. Der Dynamikumfang soll nach Herstellerangaben sogar besser sein als beim Standardmodell.
      Die Empfindlichkeit des Leica M10-R-Sensor startet jetzt bei ISO 100 (nativ) und lässt sich bis ISO 50.000 steigern. Beispielbilder zeigen eine sehr gute Farbwiedergabe noch bei hohen Werten.
      Änderungen in der M10 Produktfamilie
      Mit der Einführung der Leica M10-R ergeben sich einige Änderungen in der M10-Produktfamilie
      Die ursprüngliche Leica M10 wird in Zukunft nur noch in schwarz angeboten (6.850€) Die Leica M10-P bleibt in beiden Farbvarianten (schwarz und silber) für 7.500€ im Programm. Die neue Leica M10-R wird ebenfalls in beiden Farben 7.990€ kosten. Die Leica M10 Monochrom (nach wie vor nur in schwarz) kostet 8.250€. Die Leica M10-D wird in nächster Zeit auslaufen. Die offizielle Pressemitteilung:
      Die neue LEICA M10-R
      Leica Camera AG präsentiert die 40-Megapixel-Variante ihrer legendären Messsucherkamera.
      Wetzlar, 16. Juli 2020. Die Leica Camera AG stellt mit der M10-R eine hochauflösende Version der Leica Messsucherkamera vor. Ihr neu entwickelter Bildsensor bietet mit mehr als 40 Megapixeln eine deutlich erhöhte Auflösung im Vergleich zur M10 und kann wesentlich mehr Bilddetails herausarbeiten. So eröffnen sich gänzlich neue Möglichkeiten in der M-Fotografie.
      Selbst kleinste Details werden mit der M10-R deutlich sichtbar und es bestehen große Reserven für Ausschnittvergrößerungen und große Formate. Da feine Strukturen kontrastreicher aufgelöst werden, entstehen zudem noch weniger Moiré-Effekte. Damit eignet sich die M10-R hervorragend für die Landschafts- und Architekturfotografie. Gleichzeitig wurden das Rauschverhalten und die Dynamik trotz der höheren Auflösung deutlich verbessert. Zudem sorgt die hohe Auflösung dafür, dass das verbleibende Bildrauschen feinkörniger und damit unauffälliger wird.
      Die M10-R komplettiert die Leica M10-Familie, zu der ebenfalls die M10, die M10-P, die M10-D und die M10 Monochrom gehören.
      Die untere Empfindlichkeitsgrenze der Leica M10-R liegt bei ISO 100 und reicht bis zu einer maximalen Empfindlichkeit von ISO 50000. Die längste mögliche Belichtungszeit beträgt jetzt 16 Minuten, was der M10-R außergewöhnliche Nachtaufnahmen vom Stativ ermöglicht. In der Leica M10-R ist der gleiche Verschluss wie in der Leica M10-P verbaut. Er ist nicht nur außergewöhnlich leise, was der Kamera ein sehr dezentes Auftreten verleiht, sondern ist auch besonders vibrationsarm. Damit wirkt er der Gefahr von Verwacklungen entgegen.
      Wie alle Leica Messsucherkameras wird auch die M10-R mit einem hohen Handarbeits- Anteil von erfahrenen Spezialisten in der Manufaktur in Wetzlar gebaut. So wird sichergestellt, dass der besonders hohe Anteil mechanischer Komponenten - wie etwa der komplexe Messsucher - nicht nur mit höchster Präzision funktioniert, sondern auch extrem robust ist. Eine Leica M steht für Langlebigkeit und Zuverlässigkeit, was sie zu einer nachhaltigen Investition macht.
      Die Qualitäten der Leica M10-R lassen sich vor allem dann voll ausnutzen, wenn die Kamera in Verbindung mit Leica M-Objektiven eingesetzt wird und deren exzellente Abbildungsleistung in vollem Umfang ausschöpft. Gerade in Verbindung mit Objektiven der neuesten Generation wie dem Leica APO-Summicron-M 1:2/50 ASPH. entstehen Aufnahmen von überragender Qualität. Auch den von Fotografie-Begeisterten geschätzten Charakter älterer M-Objektive arbeitet die M10-R eindrucksvoll heraus.
      Die Leica M10-R wird ab dem 20. Juli 2020 weltweit ausgeliefert und ist für eine unverbindliche Preisempfehlung von 7.990,- Euro inklusive Mehrwertsteuer erhältlich.
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