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alphastar

Die Sinnhaftigkeit der Bildbearbeitung

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vor 24 Minuten schrieb 01af:

Dann solltest du vielleicht einmal einen Lightroom-Workshop besuchen oder ein Tutorial durcharbeiten.

Willst du mir jetzt damit sagen irgend jemand weiß wie ich meine >original< Bilder zu verbessern hab?

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vor 4 Minuten schrieb alphastar:

Die Frage ging auch dahin,ob z.B. ein Hanry Cartier Bresson,Vivian Maier ect.,ihren Bildlook auch ohne den sagenhaften Leica Objektiven so hinbekommen hätten,

oder ob es nur an dem Papier,der Entwicklung,dem Moment lag.

Weder noch. Es lag daran, dass es weder Digitalfotografie noch Internetforen gab. 😊

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vor 40 Minuten schrieb alphastar:

Nach den ganzen Antworten,

ich meinte ein Bild so zu entwickeln wie es das menschliche Auge gesehen hat oder sieht,

in den Farben,in den Kontrasten und in der Belichtung,so ein Bild ist für mich dann Realität,auch wenn hier behauptet wird ein

Bild der Realität gibt es nicht.Meiner Meinung nach gibt es das sehr wohl,wenn ich ein Foto schiesse und es mir zeitnah anschaue

und es dann noch so aussieht wie ich es mit dem Auge gesehen habe.

Ich bin mit den Bildern der Leica Q2 von der Anmutung,Look ,Schärfe,3D Pop wie auch immer sehr zufrieden und meine auch 

etwas besonderes in dem Summilux zu sehen,kann aber auch eine subjektive Verblendung sein.

Aber darum ging es nicht,ich meinte das man mit der Bildbearbeitung all diese Eigenschaften verändert und das Bild dann nicht mehr die internen Eigenschaften

des Objektivs,Sensor wiederspiegelt.

Die Frage ging auch dahin,ob z.B. ein Hanry Cartier Bresson,Vivian Maier ect.,ihren Bildlook auch ohne den sagenhaften Leica Objektiven so hinbekommen hätten,

oder ob es nur an dem Papier,der Entwicklung,dem Moment lag.

 

 

Hm ... was ist denn die „Realität“? ... Und was sind denn diese „internen Eigenschaften“ ... und gilt es diese zu bewahren, nur um ihrer selbst willen?

Dann dürfte man als Maler einem reinen/ und sakrisch teurem Kadmiumrot, dessen „interne Eigenschaft“ strahlend festgelegt ist, kein Schwarz beimischen, da die Qualität dieses Rot-Pigments schnell in ein „relativ“ gewöhnliches Braun umschlägt ... Nachfrage → bekomme ich das gleiche Braun mit einem Billig-rot-Ersatz gemischt? ...

Sicherlich, eine Fangfrage, die KEINE allgemeine Antwort braucht, denn es kommt IMMER darauf an → Was will und was brauche und was sehe ich selbst?

Fragen, die sich im photographischen Kontext um „Wirklichkeit“ oder „Realität“ drehen, die leiten völlig in die irre ... Weil die Photographie ein „Medium“ ist, das auch "nur", (wie alle anderen Künste),  „parallel“ zur Realität eine Harmonie erschafft.

Und diese „Parallel-Harmonie“ zu erschaffen, das liegt im Geist des Photographen/des Künstlers und somit werden die „internen Eigenschaften“, selbst einer Leica, zu einem Werkzeug ... nicht mehr und auch nicht weniger. LG

 

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vor 15 Stunden schrieb alphastar:

 

Ich stehe kurz davor mir noch ein M-System mit 2 Objektiven anzuschaffen,die Kamera und die Objektive sind ja nicht gerade 

günstig und sollen ja von sich aus eine sehr gute Abbildungsleistung zeigen nur wenn ich mir auch hier die Bilder anschaue

sind sie oftmals bearbeitet,da stelle ich mir die Frage warum?

 

Du verwechselt mMn. analoge und digitale Fotografie. Man kauft sich heute keine Leica mehr, weil sie so viel besser ist als die Kameras der Mitbewerber. Es ist nur der Spassfaktor damit. Was früher noch über Handwerkskunst und optische Kenntnisse gehen musste, erledigt heute ein Bildprozessor in einem Wimpernschlag. Die Fotografie ist heute sehr viel flexibler geworden. Früher legte man einen S/W-Film in die Kamera ein und hatte eine M6 Monochrom. Oder eine M-Diachrom bzw. eine M6-C41. Wenn ich heute eine Aufnahme in DNG-Aufnahme mache, habe ich z. B. gleichzeitig eine S/W Aufnahme. Zuerst im Kopf, was ziemlich viel Spass macht, und später im "Entwicklungsprozess" am Rechner. 

Also eine schöne M-Analog mit zwei, besser drei, tollen Objektiven sind genau das richtige für dich. Da kann weitaus weniger in die "Realität" eingreifen. Auch das macht Spass. 

Analog trifft Digital. Aufnahme mit der M6 TTL/50mm DIACHROME 1990, 2020 Digital gemastert. ;) Damals Kleinbild, heute Vollformat.:D

LG Bernd

Edited by Bernd1959

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Seit ich wieder etwas mehr mit dem Fotografieren begonnen hab (aber auch das Basteln und ausprobieren alter Kameras) wird mir die Schärfe und der Detailreichtum immer unwichtiger. 

Wenn man selbst überlegt kommt man drauf, das viel zu vieles unwichtige ablenkt. 

Zum Leicastil: Mir gefällt bei meiner M240 sehr gut der Modus >kräftiger Farbfilm<. Das ist was wo man sich einbilden kann: Das kann nur eine digitale M und ist typisches Leicafeeling. 

Ist aber alles nur Einbildung und sagt nix über eine Kamera oder Marke aus.

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vor 2 Stunden schrieb Reini:

Willst du mir jetzt damit sagen, irgend jemand weiß, wie ich meine "Original"-Bilder zu verbessern hab?

Als dir einst deine Grundschullehrerin das ABC beibrachte – hattest du sie da auch gefragt, ob sie sich einbilde zu wissen, was du fürbaß zu Lesen und zu Schreiben hättest?

.

vor einer Stunde schrieb Reini:

Ist aber alles nur Einbildung ...

Na eben. Aber warum ist dir dann die Illusion eines "Originals" so wichtig? Gut – einen möglichen Grund kann ich mir denken: Weil dich anderenfalls die schiere Fülle der Möglichkeiten einfach nur erschlagen würde. Geht mir auch manchmal so ...

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vor 35 Minuten schrieb Talker:

Mit Leica... dann ist das Bild gut... ist so, wie mit der Suppe.. wenn Maggi drin ist, dann schmeckts. 

Maggi in der Suppe kann man vergleichen mit dem Aufdrehen des Kontrastreglers in Photoshop.

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vor einer Stunde schrieb 01af:

Als dir einst deine Grundschullehrerin das ABC beibrachte – hattest du sie da auch gefragt, ob sie sich einbilde zu wissen, was du fürbaß zu Lesen und zu Schreiben hättest?

Das war recht schnell klar. Man lernt schreiben um möglichst neutral und einheitlich für eine Menschengruppe verständlich rüber zu kommen.

Das Wort fürba....hat sie mir nicht gelernt. ;)

Allerdings bei Englisch hab ich mich Anfang der 70er Jahre schon gefragt warum ich das brauche. Weil wir maximal nach Ungarn am Plattensee in den Urlaub fahren...wenn überhaupt in Urlaub.

Edited by Reini

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vor 4 Stunden schrieb alphastar:

Die Frage ging auch dahin,ob z.B. ein Hanry Cartier Bresson,Vivian Maier ect.,ihren Bildlook auch ohne den sagenhaften Leica Objektiven so hinbekommen hätten,

oder ob es nur an dem Papier,der Entwicklung,dem Moment lag.

 

Bei Vivian Maier bestimmt bei den meisten Bildern nicht an den sagenhaften Leica Objektiven :)

 

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vor 8 Stunden schrieb Reini:

Früher als wir noch Dias gemacht haben, wurden höchstens zu helle, zu dunkle, langweilige und unscharfe aussortiert. Mehr nicht.

Zum Glück sind wir heute nicht mehr so technisch beschränkt wie früher....   🙂

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7 hours ago, alphastar said:

Die Frage ging auch dahin,ob z.B. ein Hanry Cartier Bresson,Vivian Maier ect.,ihren Bildlook auch ohne den sagenhaften Leica Objektiven so hinbekommen hätten

Henri Cartier Bresson hatte ein hervorragendes Labor, das ihm die Bilder rettete. Die Arbeit in der Dunkelkammer war nicht seine Lieblingsbeschäftigung. Arbeitsteilung gab's schon damals.

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vor 9 Stunden schrieb Reini:

...Früher als wir noch Dias gemacht haben, wurden höchstens zu helle, zu dunkle, langweilige und unscharfe aussortiert. Mehr nicht.

Doch - die schiefen auch noch...

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vor 47 Minuten schrieb tom.w.bn:

Zum Glück sind wir heute nicht mehr so technisch beschränkt wie früher....   🙂

Prismen-, Stern-, Verlaufs-, und sonstige Filter waren schon ein Highlight! 😄

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vor 17 Minuten schrieb Reini:

Prismen-, Stern-, Verlaufs-, und sonstige Filter waren schon ein Highlight! 😄

Heute braucht man noch nicht mal Hardware, sondern kann so "schöne" Effekte noch einfacher mit Instagram Filtern zaubern...

Ich vermisse die Dia-Zeit übrigens überhaupt nicht.

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Die Diaabende mit Freunden und Familie waren aber schon nett.

Die Menge an Dias und Diakoffern steht in keiner Relation zu heutigem Interesse. Jetzt reichen täglich 2-3 Whats App Bilder.

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vor 40 Minuten schrieb tom.w.bn:

...
Ich vermisse die Dia-Zeit übrigens überhaupt nicht.

Noch grauslicher war aber das Gewackel von Schmalfilmen oder ersten Videos.🙂
Gute Diaserien wurden erst durch Überblendtechnik ohne ermüdende Dunkelpausen erträglich.
Als Kinder hatten wir erst Spaß am Diaprojektor, wenn der zuletzt die Leinwand ohne Dia weiß ausleuchtete und wir mit unseren Fingern versuchten Schattenfiguren zum Laufen zu bringen.

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Guest
vor 24 Minuten schrieb B. Lichter:

Aber waren sie auch für die Freunde und die Familie nett?

Nein,
ist mir selbst passiert. Nach dem Urlaub die 36 er Magazine bei Schwiegereltern "präsentiert".
Bis ich merkte, Schwiegermama war eingeschlafen. Da hörte ich auf !

Edited by Guest

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vor 36 Minuten schrieb B. Lichter:

Aber waren sie auch für die Freunde und die Familie nett?

Ja, waren schon begeistert.* Vor über 30 Jahren als es noch kein Internet gab waren viele Reiseziele, Flora und Fauna für die meisten noch recht exotisch.
Nicht zu lange war wichtig, hab nicht viel gequasselt und passende Folklore Musik dazu abspielen lassen.

*p.s. zumindest ist nie jemand eingeschlafen. 😐

Edited by Reini

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