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bdxphotography

Huhu aus dem Ruhrpott/Dortmund

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Hallo,

ich bin der André, 32 Jahre jung aus dem schönen Dortmund.

 

Ich bin seit 2011 der Fotografie verfallen und musste aus persönlichen Gründen die letzten drei Jahre pausieren, beginne also fast wieder bei 0.

 

Ich fand den Weg zur Fotografie dadurch, in dem ich von meiner Tante eine Reise nach New York geschenkt bekommen habe. Mein Ziel war es die Technik und das fotografieren zu lernen, sodass ich schnell einige, einigermaßen gute, Fotos machen konnte. Nochmal nach New York zu reisen wird es wahrscheinlich nicht geben. Deshalb war gefühlt alles ein einmaliger Moment den ich unbedingt festhalten wollte.

 

 

Angefangen hat alles mit einer Nikon D5100, später bin ich zur D5300 gewechselt. Nun nach drei Jahren Pause lockte mich dann doch die Analogfotografie und somit wurde ich mit einer Leica R4 beschenkt. 
 

Und nu bin ich gespannt wo mich die Reise hinführt.

 

Ich hoffe in diesem Forum einige sehr wertvolle Tipps zur Leica R4, zu erhalten, viel zu lernen und freue mich auf spannende Diskussionen.

 

Glück auf.

 

André

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Herzlich willkommen im Leica- Forum von einem alten Ruhrgebietler jetzt aber aus dem Süden. Viel Freude mit der hoffentlich gut funktionierenden R 4. Fotografieren kannst Du ja schon. 

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vor 6 Stunden schrieb Talker:

Herzlich willkommen im Leica- Forum von einem alten Ruhrgebietler jetzt aber aus dem Süden. Viel Freude mit der hoffentlich gut funktionierenden R 4. Fotografieren kannst Du ja schon. 

Hey Talker,

danke für die Begrüßung und Grüße gehen runter gen Süden ;).

oh naja von können mag ich im Bereich analoge Fotografie erstmal nicht sprechen. Im Moment versuche ich mir die Zusammenhänge zwischen ISO - Blende - Belichtungszeit wieder begreiflich zu machen. Gerade der ISO Wert für die 35mm Filme Bereitet mir ein paar Gedanken, aber das gehört in einen anderen Beitrag.

Edited by bdxphotography

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Hallo,

die Zusammenhänge sind schnell erklärt. Du nimmst einen guten Film und ich empfehle entweder ISO 200 (für fast alles geeignet) oder ISO 400 (auch für dunklere Motive geeignet). Nach dem Einlegen des Films in die Kamera wird der ISO-Wert an der Kamera eingestellt und dann kannst Du ihn vergessen, weil er sich für diese Filmrolle ja nicht mehr ändert.

Eine kleine Blende (große Zahl, die Lamellen lassen wenig Licht passieren) sorgt dafür, dass eine große Tiefenschärfe entsteht, Vordergrund und Hintergrund sind weitgehend scharf. Bei einer großen Blende (kleine Zahl, es wird alles Licht durchgelassen, die Lammellen sind kaum oder garnicht zu sehen) muss man die Entfernung schon genau auf das Motiv einstellen, denn nur genau das wird scharf, alles andere mehr oder weniger unscharf. Das ist ein gewollter Effekt und kann insbesondere bei Portraits sehr gut aussehen. 

Eine kurze Belichtungszeit (hohe Zahl, zur Sicherheit 250 und höher) sorgt dafür, dass man das Bild nicht verwackelt und dass sich bewegende Motive scharf abgebildet werden (eingefroren werden). Manchmal ist es aber so dunkel, dass man niedrigere Zahlen (längere Belichtungszeiten) einstellen muss. Dann braucht man ein Stativ (ab etwa 30) oder man legt die Kamera irgendwo auf.

Das war es auch schon.

Es kann jetzt sein, dass Du diese Trivialitäten schon lange kennst. Dann können wir in die Diskussion einsteigen, welche Motive es denn sein sollen in New York und welche Objektive Du schon hast. Denn die Objektive sind der eigentliche Mehrwert bei Leica, die Kamera ist nur Beiwerk.   

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vor 16 Stunden schrieb drpagr:

Hallo,

die Zusammenhänge sind schnell erklärt. Du nimmst einen guten Film und ich empfehle entweder ISO 200 (für fast alles geeignet) oder ISO 400 (auch für dunklere Motive geeignet). Nach dem Einlegen des Films in die Kamera wird der ISO-Wert an der Kamera eingestellt und dann kannst Du ihn vergessen, weil er sich für diese Filmrolle ja nicht mehr ändert.

Eine kleine Blende (große Zahl, die Lamellen lassen wenig Licht passieren) sorgt dafür, dass eine große Tiefenschärfe entsteht, Vordergrund und Hintergrund sind weitgehend scharf. Bei einer großen Blende (kleine Zahl, es wird alles Licht durchgelassen, die Lammellen sind kaum oder garnicht zu sehen) muss man die Entfernung schon genau auf das Motiv einstellen, denn nur genau das wird scharf, alles andere mehr oder weniger unscharf. Das ist ein gewollter Effekt und kann insbesondere bei Portraits sehr gut aussehen. 

Eine kurze Belichtungszeit (hohe Zahl, zur Sicherheit 250 und höher) sorgt dafür, dass man das Bild nicht verwackelt und dass sich bewegende Motive scharf abgebildet werden (eingefroren werden). Manchmal ist es aber so dunkel, dass man niedrigere Zahlen (längere Belichtungszeiten) einstellen muss. Dann braucht man ein Stativ (ab etwa 30) oder man legt die Kamera irgendwo auf.

Das war es auch schon.

Es kann jetzt sein, dass Du diese Trivialitäten schon lange kennst. Dann können wir in die Diskussion einsteigen, welche Motive es denn sein sollen in New York und welche Objektive Du schon hast. Denn die Objektive sind der eigentliche Mehrwert bei Leica, die Kamera ist nur Beiwerk.   

Hey drpagr,

erst einmal Danke für die Erklärung einiges war/ist mir bereits bekannt. Beim ISO war bei mir eher die Frage: Ich habe einen Film in meiner Kamera mit ISO 200, kann ich auch einen geringeren ISO Wert einstellen oder ist es tatsächlich so, das man den Wert auf 200 einstellen muss?

Wegen New York, da habe ich mich vllt. etwas ungünstig ausgedrückt. Die Reise war bereits 2013. Sie war halt der Hauptgrund um mit der Fotografie zu beginnen. Nach einer dreijährigen Pause fange ich nun fast bei null an und mit der Analogfotografie.

Schöne Grüße,

André

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vor einer Stunde schrieb bdxphotography:

Hey drpagr,

erst einmal Danke für die Erklärung einiges war/ist mir bereits bekannt. Beim ISO war bei mir eher die Frage: Ich habe einen Film in meiner Kamera mit ISO 200, kann ich auch einen geringeren ISO Wert einstellen oder ist es tatsächlich so, das man den Wert auf 200 einstellen muss?

Wegen New York, da habe ich mich vllt. etwas ungünstig ausgedrückt. Die Reise war bereits 2013. Sie war halt der Hauptgrund um mit der Fotografie zu beginnen. Nach einer dreijährigen Pause fange ich nun fast bei null an und mit der Analogfotografie.

Schöne Grüße,

André

Hallo André,

das habe ich auch schon vermutet, dass Dir das meiste meiner Ausführungen schon bekannt war. Aber man weiß ja nie...

Thema ISO-Einstellungen: Du kannst prinzipiell alles einstellen, die Kamera glaubt Dir das und gibt Dir entsprechend angepasste Infos im Sucher zurück. Praktischer und sinnvoller ist es allerdings, den ISO-Wert des Films einzustellen. Wenn man dann anders belichten möchte, gibt es die +-Sperrtaste (links) und man kann bei gedrückter Taste in halben Blendenschritten die ISO-Werteinstellung am ISO-Rad verändern, ohne die Grundeinstellung des Films zu verlieren (+ bedeutet länger belichten, z.B. bei sehr hellen Motiven wie Schnee, - bedeutet kürzer belichten bei sehr dunklen Motiven). 

Das habe ich aber so gut wie nie benutzt (Ausnahmen siehe oben). Richtig eingestellt mit der Automatik werden die meisten Bilder am besten. Es gibt seltene Situationen, in denen die automatische Vorgabe der Kamera nicht hilft, beispielsweise bei starken Hell-Dunkel-Feldern im Bild. Durch einen Torbogen möchte man das Geschehen hinter dem Torbogen aufnehmen. Der Torbogen ist dann fast schwarz und der helle Rest des Bilds hoffnungslos überbelichtet (zu hell). Da muss man sich dann entscheiden und entweder den dunklen Teil richtig belichten (der Rest ist dann weiß) oder der dunkle Teil wird total schwarz und man hat den hellen Teil richtig belichtet. Statt mit der +-Sperrtaste und Verdrehen des ISO-Rads eine Über- oder Unterbelichtung zu schätzen, wähle ich immer die Einstellung A am rechten Rad (wo der Auslöser angeordnet ist) und habe dann eine "Spot"-Messung. Wo ich mit der Mitte der Kamera hinziele, da wird gemessen. Wenn das Motiv in der Mitte sein soll, alles bestens, das Motiv wird dann richtig belichtet, ohne dass ich schätzen muss. Wenn das Motiv nicht in der Mitte sein soll, dann ziele ich mit der Mitte des Suchers erst auf das Motiv, drücke den Auslöser leicht nach unten (Belichtungsmerkfunktion) und ziehe dann die Kamera in die gewünschte Position (Motiv außermittig) und drücke dann ganz durch. Mit ein bisschen Übung geht das irgendwann wie von selbst. Ich kann die Kamera am Auge lassen, brauche keine Räder zu drehen und anschließend wieder zurück zu drehen (!) und ich brauche nicht zu schätzen.

Ich glaube, dass eine Bedienungsanleitung der R4 weiter helfen würde. Die findest Du im Netz, z.B. unter Reinhardt-claus.de.

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