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2020 Die erste Leica gebrauchte Q oder doch Q2??


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Am 13.2.2020 um 23:18 schrieb Christian Ahrens:

Das macht nichts. Betriebsausgabe ist Betriebsausgabe.

Viele GrĂŒĂŸe, Christian 

Siehe #1: Es ist eine ausschließlich private Nutzung vorgesehen >>> keine Betriebsausgabe, kein Vorsteuerabzug.

 

FĂŒr diejenigen, die BetriebsprĂŒfer fĂŒr ein wenig unterbelichtet halten: EXIF-Daten zeigen je Bild die verwendete Kamera!

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vor 7 Stunden schrieb Ergebnis:

Siehe #1: Es ist eine ausschließlich private Nutzung vorgesehen >>> keine Betriebsausgabe, kein Vorsteuerabzug.

 

FĂŒr diejenigen, die BetriebsprĂŒfer fĂŒr ein wenig unterbelichtet halten: EXIF-Daten zeigen je Bild die verwendete Kamera!

In welchem Gesetz steht, dass Betriebsinvestitionen bzw. Betriebsausgaben auch betrieblich genutzt werden mĂŒssen?

So, wie es mein unternehmerisches Risiko ist morgen pleite zu gehen, ist auch mein unternehmerisches Risiko meine Betriebsinvestitionen im Keller verrotten zu lassen und nicht zu nutzen.

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§ 4 Abs. 4 EStG: Betriebsausgaben sind die Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind.

§ 12 Satz 1 Nr. 1 Satz 2 EStG verbietet den Abzug der Aufwendungen fĂŒr die private LebensfĂŒhrung.

Eine Fehlinvestition fĂŒhrt zu Betriebsausgaben. Eine von Anfang an fĂŒr den Privatbereich vorgesehene Ausgabe (siehe #1) jedoch nicht.

 

 

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vor 39 Minuten schrieb Ergebnis:

§ 4 Abs. 4 EStG: Betriebsausgaben sind die Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind.

§ 12 Satz 1 Nr. 1 Satz 2 EStG verbietet den Abzug der Aufwendungen fĂŒr die private LebensfĂŒhrung.

Eine Fehlinvestition fĂŒhrt zu Betriebsausgaben. Eine von Anfang an fĂŒr den Privatbereich vorgesehene Ausgabe (siehe #1) jedoch nicht.

Das ist die Antwort auf eine Frage, die nicht gestellt wurde.

Ich habe nicht gefragt, ob man Betriebsausgaben fĂŒr die private LebensfĂŒhrung veranlassen darf, sondern: In welchem Gesetz steht, dass Betriebsinvestitionen bzw. Betriebsausgaben auch betrieblich genutzt werden mĂŒssen?

Das ist in der Praxis ein deutlicher Unterschied. Ich kann mir viele Dinge kaufen, die ich gar nicht nutze. Das wird in der Praxis wohl sogar regelmĂ€ĂŸig gemacht, sonst könnte man nicht immer wieder bei Firmenauflösungen/Konkursen so viel original verpackte IT-Elektronik und andere Dinge kaufen. Ist jetzt nicht so schlau, aber eben auch nicht verboten.

NatĂŒrlich geht es nicht darum, sondern es ist die Frage, ob man etwas, das fĂŒr betriebliche Zwecke erworben wurde, auch privat genutzt werden darf. Also darf ich das Notebook aus der Firma mit nach Hause nehmen und vielleicht privat auch damit surfen? Oder das Firmenhandy? Das wird kein ordentlicher BetriebsprĂŒfer hinterfragen. Oder wollen wir dafĂŒrn auch eine 1% Versteuerung wie bei Autos?:

Dem Gesetzgeber war auch schon vor Jahrzehnten klar, dass teure Firmenwagen durchaus nicht nur betrieblich genutzt werden. GĂ€be es sonst haufenweise teuerste Sportwagen der Oberklasse, die betrieblich angeschafft wĂŒrden? FĂŒr die Fahrt zur nĂ€chsten Postfiliale oder fĂŒr ReprĂ€sentationszwecke vor der Firmenzentrale? Gut bei Autos hĂ€ngt man mit 1% fĂŒr die beiden teuersten Modell eh am FliegenfĂ€nger, aber niemand verbietet dem vermögenden Unternehmer sich davon gleich 7 StĂŒck anzuschaffen, fĂŒr jeden Tag der Woche einen. Die Frage ist doch viel mehr: GĂ€be es ein Verbot solche Betriebsinvestitionen auch privat zu nutzen, wĂŒrden sie dann ĂŒberhaupt angeschafft? ;) 

Klar, die private Brotbackmschine ist betriebliche Investition schwer zu erklÀren. Ich kenne aber Menschen, die haben sich ihre privaten FahrrÀder durchs Unternehmen bezahlen lassen. Mit Werbung auf dem Rahmen, dann war es ein "WerbetrÀger". Das empfand ich schon schrÀg. Gut sind dann auch irgendwie pleite gegangen, weil sie wohl noch mehr solche pfiffige Ideen hatten....

So mache "Fehlinvestition" wird wohl nicht unbeabsichtigt erfolgen.

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vor 17 Minuten schrieb Ergebnis:

Sprechen wir ĂŒber Steuerrecht oder ĂŒber das was, was ĂŒblich ist?

Hi,

wenn sich ein Fotograf oder Filmemacher entscheidet, eine neue Kamera zu kaufen, ist es absolut legitim, diese als Betriebsausgabe zu verbuchen. Und es interessiert niemanden, ob damit nur Urlaubsfotos gemacht werden oder auch Auftragsproduktionen. Und in EXIF-Daten wird schon gar keiner wĂŒhlen.

Das einzige, was dem entgegenstehen könnte, wĂ€re, wenn der "Betrieb" insgesamt nur so wenig abwirft, dass keine wirkliche Gewinnerzielungsabsicht erkennbar ist und das FA die AktivitĂ€ten des Unternehmers oder Freiberuflers als "Liebhaberei" einstuft. Aber dann stehen alle bisher geltend gemachten Investitionen auf dem PrĂŒfstand.

Aber da diese Frage den TO nicht besonders zu interessieren scheint, ist es vielleicht auch nicht besonders relevant, das hier weiter zu diskutieren.

Viele GrĂŒĂŸe, Christian 

 

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vor 4 Minuten schrieb Christian Ahrens:

... wenn sich ein Fotograf oder Filmemacher entscheidet, eine neue Kamera zu kaufen, ist es absolut legitim, diese als Betriebsausgabe zu verbuchen. Und es interessiert niemanden, ob damit nur Urlaubsfotos gemacht werden oder auch Auftragsproduktionen. Und in EXIF-Daten wird schon gar keiner wĂŒhlen.

...

 

Nur noch eine Anmerkung, dann gebe auch ich Ruhe 🙂: Der erste Teil (... legitim) ist völlig richtig. Der zweite (... nur Urlaubsfotos) leider nicht. Und das Schlimmste in der steuerberatenden Praxis sind BetriebsprĂŒfer, die selbst ambitioniert fotografieren. Deshalb sollte man mit solchen Äußerungen sehr vorsichtig sein.

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Oh je, was habe ich da nur angestoßen?

das wollte ich nun wirklich nicht. 
Kurz zum Hintergrund. 
Ich bin freiberuflicher TV Journalist mit einem Studium der Fotografie und der Geisteswissenschaften im Hintergrund. Als Filmemacher bin ich hauptsĂ€chlich im Ausland unterwegs und drehe auch zum Teil selbst. Die Leica kann ich dazu gar nicht nutzen, wohl aber fĂŒr Pressefotos, Location Recherche und als visuelle Ideengeberin fĂŒr meine Dokus. 
NatĂŒrlich wĂŒrde es da auch eine 1000€ Kamera tun. Ich habe aber sehr schnell gemerkt, dass ich mit der Q ganz anders ans Fotografieren gehe als mit einer x-beliebigen Systemkamera und ein paar Reisezooms oder dem Smartphone. 
Seit ich die Q und jetzt die Q2 habe, begleitet mich eine Kamera viel öfter als frĂŒher. Alleine dafĂŒr hat es sich gelohnt. Und das könnte ich sicher auch dem Finanzamt gut vermitteln.  Soweit, dass ich da EXIF Dateien vorlegen mĂŒsste, sind wir aber wohl noch nicht. 

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  • 3 months later...
  • 2 months later...

@Mefty: Danke fĂŒr das Verlinken deines Vergleichsvideos. Ein paar Gedanken dazu: Du croppst nicht und siehst daher den Vorteil der höheren Auflösung nicht. Okay, kann ich als Argument nachvollziehen. Dann stört die Datenmenge eher, als dass der Detailgewinn nĂŒtzen wĂŒrde. Wenn ich die Nikon Z6 mit der Nikon Z7 vergleiche, dann habe ich bei der geringer auflösenden Z6 den Vorteil, dass sie bei Lowlight deutlich weniger rauscht. Diesen Vorteil habe ich bei der Q gegenĂŒber der Q2 nicht. Die Q2 macht einfach immer die besseren Bilder, auch besser als jede M mit 28mm oder 35mm, zumindest bis jetzt die M10R herausgekommen ist.

Staubschutz siehst du nicht, sagst du. Du siehst nur fehlenden Staubschutz. Bei einer Kamera mit fix verbautem Objektiv besonders lÀstig! Da wischst du nicht schnell den Sensor blank wie bei der M und setzt danach wieder ein Objektiv drauf. Da schickst du die Kamera nach Wetzlar zum Service.

Den Sucher hast du ja erwĂ€hnt. Es spricht nichts fĂŒr den alten. Nein, ich will nicht mehr zurĂŒck zur Q1 - und zur M schon gar nicht.

Objektiv: Das SL28mm hatte ich mal an der M10. Es ist riesig und macht CA's, die ich unschön fand. Zudem kostet es mehr als die Q2, an der das Objektiv schon dran ist, und das kann AF. Naja, ich sehe das alles vielleicht etwas zu pragmatisch und ich verstehe inzwischen den Kult um die M nicht mehr so.  

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Danke @don daniel fĂŒr Deine ausfĂŒhrliche AusfĂŒhrungen zu meinem Video.

Wie immer ist das alles eine sehr subjektive Sicht, zumindest aus meiner Sicht. Es gibt da kein richtig oder falsch.

TatsĂ€chlich kann ich zum Beispiel Deinen Punkt nicht nachvollziehen das die ‚Q2 immer die besseren Bilder macht‘

Technisch unter der Lupe? Vielleicht. Ist das wirklich entscheidend fĂŒr das Foto? In meinen Augen nicht. Der Betrachter bemerkt keinen Unterschied.

mit dem Staubschutz: Ja, gebe ich Dir recht. Gerade bei einer kompakten ist/kann das problematisch sein. Allerdings sind da meine Erfahrungen so, dass ich da keine Probleme bisher hatte. Weder bei der Q noch bei Edel-Kompakten anderer Hersteller.

Beim 28mm Lux sehe ich das durchaus Àhnlich. 
Anyway! Die Q2 ist Klasse! Die Q auch.

Die Q ist halt gĂŒnstiger zu erhalten. Auch wenn man Leica Nutzer ist, bedeutet das nicht das bei allen Geld keine Rolle spielt.

In meinem Video ging es mir eigentlich darum herauszustellen das das Neue nicht immer das alte als schlecht da stehen lÀsst.

 

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vor 2 Stunden schrieb Mefty:

TatsĂ€chlich kann ich zum Beispiel Deinen Punkt nicht nachvollziehen das die ‚Q2 immer die besseren Bilder macht‘

Technisch unter der Lupe? Vielleicht. Ist das wirklich entscheidend fĂŒr das Foto? In meinen Augen nicht. Der Betrachter bemerkt keinen Unterschied.

NatĂŒrlich, das meine ich rein technisch. Die Kombination aus Auflösung, ObjektivqualitĂ€t und Nachkorrektur in der Kamera bietet eine BildqualitĂ€t, die besser ist, als was ich von der M gewohnt bin. Und man sieht das schon. Beim SL 28 fĂŒr die M sieht man Purple Fringe bis Blende 5.6, wĂ€hrend die Q und die Q2 schon ab Offenblende fast völlig frei davon sind bei annĂ€hernd gleicher LichstĂ€rke. Man sieht es also schon, vor allem natĂŒrlich dann beim Croppen oder bei einem grossen Ausdruck, dass mehr Details da sind als bei 24 Megapixel. Aber klar: Ein gutes Bild machst du, wenn du ein Auge fĂŒr das Motiv hast und wenn du Inspiration und Handwerk verbinden kannst. Das Werkzeug spielt dabei die kleinere Rolle. Und die M ist auch ein Spitzenwerkzeug. 

Aber noch mal zur technischen BildqualitĂ€t: Ich fand die M10 einzig bei hohen ISOs leicht ĂŒberlegen. Mit der Q2 gehe ich nicht so gerne auf ISO 6400. Bei der M10 hatte ich da gar keine Bedenken. Im Alltag ĂŒberwiegen aber fĂŒr mich die Vorteile der Q2 gegenĂŒber der M10: Mit dem AF treffe ich sicher bei Offenblende, die an den Q2 eben auch schon voll nutzbar ist. So muss ich selten auf ISO 6400. In solchen Situationen (BĂŒhne, Theater usw.) brauche ich dann sowieso mehr FlexibilitĂ€t und noch höhere ISOs. Da nehme ich dann gleich die Z6 und ein Zoom.

Noch was zum Vergleich der Q1 und Q2: Mit der Q1 war ich schon auch zufrieden. Aber das Banding bei hohen ISOs hat mich mehr gestört als normales Rauschen. Die Q2 ist frei von Banding. Auch das ist ein sichtbarer Vorteil, wenn man mal im Grenzbereich fotografiert hat oder im Nachhinein etwas aufhellen möchte.

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vor 44 Minuten schrieb nowa:

Eine Frage hÀtte ich aber, sollte man das Mikrofon oben am GehÀuse (wird von mir nicht benötigt) abkleben?

Habe jetzt öfter gelesen das der Sensor dadurch Staub mitbekommt.

Habe ich auch gehört.

Ich habe das jetzt mal mit tape gemacht.

Ob es hilft? Keine Ahnung.

Schaden tut es allerdings, solange man nicht filmt und Ton braucht, auch nicht.

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